Caparol Innendispersion extra Innenfarbe
020-440.07
0,00 €
0,00 €
29,50 €
29,50 €
| Bis 1 |
29,50 €
- 29,50 €
|
|---|---|
| Ab 2 |
28,61 €
- 28,61 €
|
| Ab 4 |
28,02 €
- 28,02 €
|
| Ab 6 |
27,43 €
- 27,43 €
|
Welche Menge benötigst du?
Nach Menge:
Quadratmeter Wandfläche-
Beschreibung
Produktinformationen "Caparol Innendispersion extra Innenfarbe"
Caparol Innendispersion extra Innenfarbe
Caparol Innendispersion extra ist eine stumpfmatte Dispersionsfarbe für rationelle Neu- und Renovierungsanstriche auf Wand- und Deckenflächen im Innenbereich. Sie verbindet Deckvermögen Klasse 1 mit Nassabriebklasse 3 und eignet sich besonders für Wohnbauten, Büroflächen und größere Objektbereiche.
Die wasserverdünnbare, lösemittelfreie und geruchsarme Innenfarbe ist diffusionsfähig, haftfest und kann gestrichen, gerollt, im Airless-Verfahren oder mit Nespri-TEC verarbeitet werden.
Hinweis zu Gebindegrößen und Farbtönen:
Granitweiß, Perlweiß, RAL 9010 und RAL 9016 sind in unserem Sortiment ausschließlich im 25-kg-Gebinde erhältlich. Die kleineren Gebinde sind nur in Weiß verfügbar.
Für wirtschaftliche Innenanstriche
- Deckvermögen Klasse 1
- Nassabriebklasse 3
- Stumpfmatte Oberfläche
- Diffusionsfähig
- Airless- und Nespri-TEC-geeignet
Geeignet für
- Wohn- und Schlafräume
- Büros und Objektflächen
- Kalk- und Zementputze
- Gipsputz und Gipskarton
- Beton und Porenbeton
- Raufaser und tragfähige Altanstriche
Nicht direkt geeignet für
- Holz und Holzwerkstoffe
- Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
- Aktiven Schimmelbefall
- Lose Tapeten und Leimfarben
- Salzbelastete Flächen ohne Vorbehandlung
- Ungeprüfte Acryl- und Dichtmassen
Innendispersion extra oder extra sensitive?
Die reguläre Innendispersion extra ist lösemittelfrei und emissionsgeprüft, wird vom Hersteller aber nicht als konservierungsmittelfrei ausgewiesen. Für Allergiker, sensible Wohnbereiche oder eine ausdrücklich konservierungsmittelfreie Beschichtung ist Innendispersion extra sensitive die passendere Variante.Was macht Innendispersion extra besonders?
Wirtschaftliche Flächenleistung
Die Farbe ist auf rationelle Wand- und Deckenanstriche ausgerichtet und eignet sich besonders für größere Flächen im Neubau und bei Renovierungen.
Hohe Deckleistung
Deckvermögen Klasse 1 unterstützt ein gleichmäßiges Ergebnis. Untergrund, Farbkontrast und tatsächliche Auftragsmenge entscheiden jedoch darüber, ob ein zusätzlicher Anstrich erforderlich ist.
Vielseitige Verarbeitung
Innendispersion extra kann gestrichen, mit einer kurzschurigen Rolle verarbeitet oder rationell im Airless- und Nespri-TEC-Verfahren aufgetragen werden.
Passt Innendispersion extra zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
- größere Wand- oder Deckenflächen gestrichen werden
- eine stumpfmatte Innenfarbe gesucht wird
- Nassabriebklasse 3 für die Nutzung ausreicht
- eine hohe Deckleistung gewünscht ist
- gerollt, gestrichen oder gespritzt werden soll
- eine gute Preis-Leistung wichtig ist
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
- eine konservierungsmittelfreie Farbe erforderlich ist
- Nassabriebklasse 1 oder 2 benötigt wird
- höchste Ansprüche an Streiflichtflächen bestehen
- punktuelle Ausbesserungen möglichst unsichtbar bleiben sollen
- eine reine Silikat- oder Kalkfarbe vorgeschrieben ist
- aktiver Schimmelbefall vorhanden ist
Hohe optische Ansprüche richtig einordnen:
Für große zusammenhängende Flächen mit Streiflicht oder besonders hohen Anforderungen an Ansatzfreiheit und Ausbesserungsfähigkeit empfiehlt der Hersteller Premium Color. Punktuelle Reparaturen können sich auch bei Innendispersion extra sichtbar abzeichnen.Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der Klassen CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die gesamte Fläche mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder längere Zeit unbelichtete Platten benötigen eine absperrende Grundierung mit Primalon Filtergrund fein, Filtergrund grob oder Caparol Aqua-inn No-1.
Tiefengrund verhindert keine Vergilbung:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren beziehungsweise festigen den Untergrund. Wasserlösliche Verfärbungen oder vergilbte Gipskartonplatten benötigen dagegen eine absperrende Grundierung.Beton, Porenbeton und glatte Untergründe
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile vollständig entfernen. Der Beton muss fest, sauber und trocken sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis 1 : 5 mit sauberem Wasser gemischt wird.
Gering saugende, glatte Flächen
Glatte und nur gering saugende Untergründe mit Primalon Universal Haftgrund grundieren. Dadurch werden Haftung und gleichmäßige Farbwirkung verbessert.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Flächen und Lackanstriche anrauen und anschließend mit Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig entfernen.
Problemflächen richtig behandeln
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Caparol Capatox unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung ist laut technischem Merkblatt Caparol Indeko-W vorgesehen – nicht Innendispersion extra.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger gründlich abwaschen und trocknen lassen. Getrocknete Wasserflecken abbürsten und mit Primalon Filtergrund fein absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder Caparol Aqua-inn No-1 fertig beschichten.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und die Fläche mit Primalon Tiefgrund TB grundieren. Eine dauerhafte Unterbindung erneut auftretender Salzausblühungen kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme entstehen. Vor dem Anstrich der gesamten Fläche deshalb immer eine Probebeschichtung auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff durchführen.Kleine Fehlstellen ausbessern
Kleine Ausbrüche und Fehlstellen mit Caparol Füllspachtel, Handspachtel leicht oder Caparol SynthoMUR S28 nach der jeweiligen Verarbeitungsvorschrift ausbessern.
Reparaturstellen vollständig trocknen lassen und abhängig von Saugfähigkeit und verwendetem Spachtelmaterial nachgrundieren.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub, Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige Grundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
Innendispersion extra idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch mit 10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen zweiten gleichmäßigen Anstrich ausführen. Zusammenhängende Flächen immer nass in nass und ohne längere Unterbrechung bearbeiten.
Innendispersion extra nicht mit anderen Farben oder Grundiermitteln vermischen. Ungeeignete Zusätze können Deckvermögen, Verarbeitungseigenschaften und Oberflächenwirkung verändern.
Farbton richtig planen
Lagerfarbtöne
Das aktuelle Herstellermerkblatt nennt Weiß mit einem Hellbezugswert von 92 sowie Granitweiß und Perlweiß als Lagerfarbtöne.
Intensive Farbtöne
Brillante und intensive Farbtöne können ein geringeres Deckvermögen besitzen. Ein deckender, auf Weiß basierender Pastellgrundton und gegebenenfalls ein zusätzlicher Deckanstrich können erforderlich sein.
Dunkle Farbtöne
Mechanische Beanspruchung kann auf dunklen Flächen helle Streifen verursachen. Für belastete intensive Farbtöne empfiehlt der Hersteller eine farbtongleiche Schutzbeschichtung mit Premium Color Strong.
Getöntes Material vor der Verarbeitung auf Farbtonexaktheit prüfen. Für zusammenhängende Flächen nur Material derselben Charge verwenden oder alle Gebinde vor Arbeitsbeginn vollständig miteinander vermischen.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 150–200 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Struktur, Werkzeug und Farbton beeinflussen den tatsächlichen Materialbedarf.
Gebinde mit 7 kg
Rechnerisch ca. 35–46 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 17–23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 12,5 kg
Rechnerisch ca. 62–83 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 31–41 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 25 kg
Rechnerisch ca. 125–166 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Deckvermögen Klasse 1 richtig verstehen:
Deckvermögen Klasse 1 wurde bei einer Ergiebigkeit von 5 m²/L beziehungsweise 3,2 m²/kg geprüft. Das entspricht einer Auftragsmenge von rund 312 g/m². Die höhere rechnerische Reichweite aus dem allgemeinen Verbrauch von 150–200 g/m² garantiert deshalb nicht auf jedem Untergrund bereits mit einem dünnen Einzelanstrich Deckklasse 1.Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
- Vor Gebrauch gründlich aufrühren
- Streichen, rollen oder spritzen
- Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
- Beim Rollen kurzschurige Rolle verwenden
- Nass in nass in einem Zug arbeiten
Bedingungen
- Mindesttemperatur: 5 °C
- Für Material, Untergrund und Raumluft
- Untergrund muss vollständig trocken sein
- Während der Verarbeitung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
- Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
- Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
- Kälte verlängert die Trocknung
- Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless- und Nespri-TEC-Verarbeitung
Airless
- Spritzwinkel: 50°
- Düsengröße: 0,020–0,021 Inch
- Spritzdruck: 150–180 bar
- Verdünnung: ideal 5 %, maximal 10 %
Nespri-TEC
- Spritzwinkel: 20–30°
- Düsengröße: 0,015–0,019 Inch
- Spritzdruck: 150–180 bar
- Material unverdünnt verarbeiten
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig mit einer weichen Bürste trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch gereinigt werden. Dabei keine Scheuerspuren erzeugen.
Punktuelle Ausbesserungen können sich durch Unterschiede bei Saugfähigkeit, Werkzeug, Verdünnung, Charge und Lichtverhältnissen sichtbar abzeichnen. Das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer flächigen Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Ist Innendispersion extra konservierungsmittelfrei?
Nein. Die reguläre Ausführung wird vom Hersteller nicht als konservierungsmittelfrei ausgewiesen. Dafür steht die separate Variante Innendispersion extra sensitive zur Verfügung.
Kann die Farbe auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten benötigen zusätzlich eine absperrende Grundierung.
Reicht ein Anstrich?
Der technische Aufbau sieht einen Zwischen- und einen Schlussanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet nicht, dass auf jedem Untergrund ein dünner Einzelanstrich ausreicht.
Technische Daten
- Produkttyp: Dispersions-Innenfarbe
- Bindemittelbasis: Kunstharzdispersion
- Farbton Weiß: Hellbezugswert 92
- Weitere Farbtöne: Granitweiß und Perlweiß
- Glanzgrad: G4 stumpfmatt
- Nassabrieb: R-Klasse 3
- Deckvermögen: H10-Klasse 1
- Deckvermögen geprüft bei 5 m²/L beziehungsweise 3,2 m²/kg
- Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
- Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
- Dichte: ca. 1,55 g/cm³
- Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerstellungnahme
- Emissionsgeprüft nach dem AgBB-Schema
- Lagerung: kühl und frostfrei
- Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Innendispersion extra wird in mehreren Farbtönen und Ausführungen angeboten. Die konkrete chemikalienrechtliche Kennzeichnung kann deshalb je nach Variante abweichen. Die alte pauschale Kennzeichnung mit dem Signalwort „Gefahr“ darf nicht ungeprüft übernommen werden.Maßgeblich sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Etikett des tatsächlich gelieferten Farbtons. Haut- und Augenkontakt vermeiden, während der Verarbeitung und Trocknung gründlich lüften und beim Spritzen Aerosol sowie Spritznebel nicht einatmen.
- Bewertungen
- Datenblätter
Caparol Innendispersion extra Innenfarbe
Caparol Innendispersion extra ist eine stumpfmatte Dispersionsfarbe für rationelle Neu- und Renovierungsanstriche auf Wand- und Deckenflächen im Innenbereich. Sie verbindet Deckvermögen Klasse 1 mit Nassabriebklasse 3 und eignet sich besonders für Wohnbauten, Büroflächen und größere Objektbereiche.
Die wasserverdünnbare, lösemittelfreie und geruchsarme Innenfarbe ist diffusionsfähig, haftfest und kann gestrichen, gerollt, im Airless-Verfahren oder mit Nespri-TEC verarbeitet werden.
Hinweis zu Gebindegrößen und Farbtönen:
Granitweiß, Perlweiß, RAL 9010 und RAL 9016 sind in unserem
Sortiment ausschließlich im 25-kg-Gebinde erhältlich. Die kleineren
Gebinde sind nur in Weiß verfügbar.
Für wirtschaftliche Innenanstriche
- Deckvermögen Klasse 1
- Nassabriebklasse 3
- Stumpfmatte Oberfläche
- Diffusionsfähig
- Airless- und Nespri-TEC-geeignet
Geeignet für
- Wohn- und Schlafräume
- Büros und Objektflächen
- Kalk- und Zementputze
- Gipsputz und Gipskarton
- Beton und Porenbeton
- Raufaser und tragfähige Altanstriche
Nicht direkt geeignet für
- Holz und Holzwerkstoffe
- Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
- Aktiven Schimmelbefall
- Lose Tapeten und Leimfarben
- Salzbelastete Flächen ohne Vorbehandlung
- Ungeprüfte Acryl- und Dichtmassen
Innendispersion extra oder extra sensitive?
Die reguläre Innendispersion extra ist lösemittelfrei und
emissionsgeprüft, wird vom Hersteller aber nicht als
konservierungsmittelfrei ausgewiesen. Für Allergiker, sensible
Wohnbereiche oder eine ausdrücklich konservierungsmittelfreie
Beschichtung ist Innendispersion extra sensitive die passendere
Variante.
Was macht Innendispersion extra besonders?
Wirtschaftliche Flächenleistung
Die Farbe ist auf rationelle Wand- und Deckenanstriche ausgerichtet und eignet sich besonders für größere Flächen im Neubau und bei Renovierungen.
Hohe Deckleistung
Deckvermögen Klasse 1 unterstützt ein gleichmäßiges Ergebnis. Untergrund, Farbkontrast und tatsächliche Auftragsmenge entscheiden jedoch darüber, ob ein zusätzlicher Anstrich erforderlich ist.
Vielseitige Verarbeitung
Innendispersion extra kann gestrichen, mit einer kurzschurigen Rolle verarbeitet oder rationell im Airless- und Nespri-TEC-Verfahren aufgetragen werden.
Passt Innendispersion extra zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
- größere Wand- oder Deckenflächen gestrichen werden
- eine stumpfmatte Innenfarbe gesucht wird
- Nassabriebklasse 3 für die Nutzung ausreicht
- eine hohe Deckleistung gewünscht ist
- gerollt, gestrichen oder gespritzt werden soll
- eine gute Preis-Leistung wichtig ist
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
- eine konservierungsmittelfreie Farbe erforderlich ist
- Nassabriebklasse 1 oder 2 benötigt wird
- höchste Ansprüche an Streiflichtflächen bestehen
- punktuelle Ausbesserungen möglichst unsichtbar bleiben sollen
- eine reine Silikat- oder Kalkfarbe vorgeschrieben ist
- aktiver Schimmelbefall vorhanden ist
Hohe optische Ansprüche richtig einordnen:
Für große zusammenhängende Flächen mit Streiflicht oder besonders
hohen Anforderungen an Ansatzfreiheit und Ausbesserungsfähigkeit
empfiehlt der Hersteller Premium Color. Punktuelle Reparaturen
können sich auch bei Innendispersion extra sichtbar abzeichnen.
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der Klassen CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die gesamte Fläche mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder längere Zeit unbelichtete Platten benötigen eine absperrende Grundierung mit Primalon Filtergrund fein, Filtergrund grob oder Caparol Aqua-inn No-1.
Tiefengrund verhindert keine Vergilbung:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren
beziehungsweise festigen den Untergrund. Wasserlösliche
Verfärbungen oder vergilbte Gipskartonplatten benötigen dagegen eine
absperrende Grundierung.
Beton, Porenbeton und glatte Untergründe
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile vollständig entfernen. Der Beton muss fest, sauber und trocken sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis 1 : 5 mit sauberem Wasser gemischt wird.
Gering saugende, glatte Flächen
Glatte und nur gering saugende Untergründe mit Primalon Universal Haftgrund grundieren. Dadurch werden Haftung und gleichmäßige Farbwirkung verbessert.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Flächen und Lackanstriche anrauen und anschließend mit Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig entfernen.
Problemflächen richtig behandeln
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Caparol Capatox unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung ist laut technischem Merkblatt Caparol Indeko-W vorgesehen – nicht Innendispersion extra.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger gründlich abwaschen und trocknen lassen. Getrocknete Wasserflecken abbürsten und mit Primalon Filtergrund fein absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder Caparol Aqua-inn No-1 fertig beschichten.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und die Fläche mit Primalon Tiefgrund TB grundieren. Eine dauerhafte Unterbindung erneut auftretender Salzausblühungen kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der gesamten Fläche deshalb immer eine
Probebeschichtung auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff
durchführen.
Kleine Fehlstellen ausbessern
Kleine Ausbrüche und Fehlstellen mit Caparol Füllspachtel, Handspachtel leicht oder Caparol SynthoMUR S28 nach der jeweiligen Verarbeitungsvorschrift ausbessern.
Reparaturstellen vollständig trocknen lassen und abhängig von Saugfähigkeit und verwendetem Spachtelmaterial nachgrundieren.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub, Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige Grundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
Innendispersion extra idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch mit 10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen zweiten gleichmäßigen Anstrich ausführen. Zusammenhängende Flächen immer nass in nass und ohne längere Unterbrechung bearbeiten.
Innendispersion extra nicht mit anderen Farben oder Grundiermitteln vermischen. Ungeeignete Zusätze können Deckvermögen, Verarbeitungseigenschaften und Oberflächenwirkung verändern.
Farbton richtig planen
Lagerfarbtöne
Das aktuelle Herstellermerkblatt nennt Weiß mit einem Hellbezugswert von 92 sowie Granitweiß und Perlweiß als Lagerfarbtöne.
Intensive Farbtöne
Brillante und intensive Farbtöne können ein geringeres Deckvermögen besitzen. Ein deckender, auf Weiß basierender Pastellgrundton und gegebenenfalls ein zusätzlicher Deckanstrich können erforderlich sein.
Dunkle Farbtöne
Mechanische Beanspruchung kann auf dunklen Flächen helle Streifen verursachen. Für belastete intensive Farbtöne empfiehlt der Hersteller eine farbtongleiche Schutzbeschichtung mit Premium Color Strong.
Getöntes Material vor der Verarbeitung auf Farbtonexaktheit prüfen. Für zusammenhängende Flächen nur Material derselben Charge verwenden oder alle Gebinde vor Arbeitsbeginn vollständig miteinander vermischen.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 150–200 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Struktur, Werkzeug und Farbton beeinflussen den tatsächlichen Materialbedarf.
Gebinde mit 7 kg
Rechnerisch ca. 35–46 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 17–23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 12,5 kg
Rechnerisch ca. 62–83 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 31–41 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 25 kg
Rechnerisch ca. 125–166 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Deckvermögen Klasse 1 richtig verstehen:
Deckvermögen Klasse 1 wurde bei einer Ergiebigkeit von 5 m²/L
beziehungsweise 3,2 m²/kg geprüft. Das entspricht einer
Auftragsmenge von rund 312 g/m². Die höhere rechnerische Reichweite
aus dem allgemeinen Verbrauch von 150–200 g/m² garantiert deshalb
nicht auf jedem Untergrund bereits mit einem dünnen Einzelanstrich
Deckklasse 1.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
- Vor Gebrauch gründlich aufrühren
- Streichen, rollen oder spritzen
- Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
- Beim Rollen kurzschurige Rolle verwenden
- Nass in nass in einem Zug arbeiten
Bedingungen
- Mindesttemperatur: 5 °C
- Für Material, Untergrund und Raumluft
- Untergrund muss vollständig trocken sein
- Während der Verarbeitung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
- Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
- Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
- Kälte verlängert die Trocknung
- Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless- und Nespri-TEC-Verarbeitung
Airless
- Spritzwinkel: 50°
- Düsengröße: 0,020–0,021 Inch
- Spritzdruck: 150–180 bar
- Verdünnung: ideal 5 %, maximal 10 %
Nespri-TEC
- Spritzwinkel: 20–30°
- Düsengröße: 0,015–0,019 Inch
- Spritzdruck: 150–180 bar
- Material unverdünnt verarbeiten
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig mit einer weichen Bürste trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch gereinigt werden. Dabei keine Scheuerspuren erzeugen.
Punktuelle Ausbesserungen können sich durch Unterschiede bei Saugfähigkeit, Werkzeug, Verdünnung, Charge und Lichtverhältnissen sichtbar abzeichnen. Das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer flächigen Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Ist Innendispersion extra konservierungsmittelfrei?
Nein. Die reguläre Ausführung wird vom Hersteller nicht als konservierungsmittelfrei ausgewiesen. Dafür steht die separate Variante Innendispersion extra sensitive zur Verfügung.
Kann die Farbe auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten benötigen zusätzlich eine absperrende Grundierung.
Reicht ein Anstrich?
Der technische Aufbau sieht einen Zwischen- und einen Schlussanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet nicht, dass auf jedem Untergrund ein dünner Einzelanstrich ausreicht.
Technische Daten
- Produkttyp: Dispersions-Innenfarbe
- Bindemittelbasis: Kunstharzdispersion
- Farbton Weiß: Hellbezugswert 92
- Weitere Farbtöne: Granitweiß und Perlweiß
- Glanzgrad: G4 stumpfmatt
- Nassabrieb: R-Klasse 3
- Deckvermögen: H10-Klasse 1
- Deckvermögen geprüft bei 5 m²/L beziehungsweise 3,2 m²/kg
- Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
- Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
- Dichte: ca. 1,55 g/cm³
- Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerstellungnahme
- Emissionsgeprüft nach dem AgBB-Schema
- Lagerung: kühl und frostfrei
- Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Innendispersion extra wird in mehreren Farbtönen und Ausführungen
angeboten. Die konkrete chemikalienrechtliche Kennzeichnung kann
deshalb je nach Variante abweichen. Die alte pauschale Kennzeichnung
mit dem Signalwort „Gefahr“ darf nicht ungeprüft übernommen werden.
Maßgeblich sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Etikett des tatsächlich gelieferten Farbtons. Haut- und Augenkontakt vermeiden, während der Verarbeitung und Trocknung gründlich lüften und beim Spritzen Aerosol sowie Spritznebel nicht einatmen.
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