SYNTHESA Innendispersion extra Gebindegrößen:
25kg ~ 100m²
Lösemittelfreie Innendispersionsfarbe für Wand- und Deckenflächen im Neubau und in der Renovierung. Innendispersion extra ist eine Kunstharzdispersionsfarbe mit Deckvermögen Klasse 1 und Nassabrieb Klasse 3 nach ÖNORM EN 13300, die stumpfmatt auftrocknet. Sie ist wasserverdünnbar, geruchsarm, diffusionsfähig (sd-Wert unter 0,1 m) und nach dem AgBB-Schema emissionsgeprüft.
Untergrund und Vorbereitung
Untergründe müssen fest, tragfähig, sauber, trocken und frei von trennenden Substanzen sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Feste, normal saugende Kalk- und Zementputze werden ohne Vorbehandlung beschichtet. Stark oder unterschiedlich saugende Flächen erhalten Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF, gering saugende glatte Flächen Primalon Universal Haftgrund. Gipsputze mit Sinterhaut vorher schleifen, bei Gipskarton Spachtelgrate abschleifen, vergilbte Platten mit Primalon Filtergrund oder Aqua-inn No-1 absperren. Nicht tragfähige Altbeschichtungen entfernen, Leimfarben abwaschen.
Verarbeitung und Verdünnung
Zwischen- und Schlussbeschichtung mit idealerweise 5 %, höchstens 10 % Wasser verdünnt streichen, rollen oder spritzen; kurzschurige Rollen empfohlen. Airless: 50°, Düse 0,021–0,020", 150–180 bar. Nespri-TEC: unverdünnt, 20–30°, Düse 0,015–0,019", 150–180 bar. Zusammenhängende Flächen nass-in-nass in einem Zug beschichten, nicht mit anderen Produkten mischen, nicht unter +5 °C verarbeiten und gut lüften. Werkzeug sofort mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Der Richtwert liegt bei ca. 150–200 g/m² pro Anstrich, je nach Saugfähigkeit; der genaue Bedarf wird an einer Probefläche ermittelt. Bei 20 °C und 65 % Luftfeuchte ist die Farbe nach 4–6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar; niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchte verzögern die Trocknung.
Abtönen und Farbtöne
Abtönen mit CaparolColor oder AmphiColor Vollton- und Abtönfarben; bei Selbstabtönung die gesamte Menge mischen, den Farbton vorab prüfen und je Fläche nur eine Charge verwenden. Brillante, intensive Farbtöne decken unter Umständen schlechter – die Technische Information empfiehlt einen deckenden, pastelligen Vorstrich. Durch Abtönung können die Kenndaten abweichen. Bei dunklen Farbtönen kann mechanische Beanspruchung helle Streifen (Schreibeffekt) hinterlassen; für beanspruchte Flächen wird Premium Color Strong als Schutzbeschichtung empfohlen.
Kühl und frostfrei lagern. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Dämmstoffstärke EPS:
Dämmstoffstärke | 100mm I Bund 2,5m²
Grau-weiße EPS-Fassadendämmplatte mit Wärmeleitfähigkeit 0,037 W/(m·K) für das Capatect Basic-Line Wärmedämm-Verbundsystem. Die Dalmatiner Action 037 ist eine blockgeschäumte, zweifarbig grau/weiß gesprenkelte Platte aus expandiertem Polystyrol-Hartschaum. Die Platte ist abgelagert, formbeständig, diffusionsfähig und frei von FCKW, HFCKW, HBCD und HFK. Das Brandverhalten ist mit Euroklasse E nach ÖNORM EN 13501-1 angegeben.
Untergrund und Vorbereitung
Geeignet sind mineralische, neubaugleiche Untergründe, feste tragfähige mineralische Altputze, tragfähige mineralische Altanstriche sowie andere tragfähige, mineralische, ebene und saugende Untergründe. Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein. Vorstehende Mauergrate entfernen, schadhafte Anstriche und Strukturputze weitestgehend abnehmen, Putzhohlstellen abschlagen und flächenbündig beiputzen. Absandende oder mehlige Flächen bis zur festen Substanz reinigen und mit Primalon Tiefgrund LF grundieren. Im Zweifelsfall mit der systemzugehörigen Klebemasse eine Haftzugprüfung machen.
Verkleben und Verlegen
Die systemzugehörige Klebemasse wird in der Randwulst-Punkt-Methode auf die Plattenrückseite aufgetragen: umlaufend ein etwa 6 cm breiter Streifen, plattenmittig drei handtellergroße Batzen, sodass mindestens 40 % Klebekontaktfläche entstehen; Unebenheiten bis ±1 cm lassen sich im Klebebett ausgleichen. Die Platten werden im Verband von unten nach oben pressgestoßen verklebt und gut angedrückt, ohne Klebemasse in den Stößen, flucht- und lotrecht. Fugen unter 5 mm mit Capatect Füllschaum B1 füllen, Fugen über 5 mm sind nicht zulässig.
Dübelung
Ob zusätzlich gedübelt wird, hängt von Untergrund und Gewicht ab. Auf neuwertigem roten Ziegel, Hohl- und Vollblocksteinen, Mantelbeton und zementgebundenen Holzspan-Dämmplatten nach den jeweiligen ÖNORMen müssen EPS-Platten bis 30 kg/m² Flächengewicht nicht verdübelt werden. Ist eine Verdübelung nötig, gilt Schema T oder W mit mindestens 6 und höchstens 12 Dübeln je m² nach ÖNORM B 6400-1, oberflächenbündig oder ab 8 cm Plattendicke versenkt.
Schleifen, Unterputz und Grundierung
Vor der Armierung wird die Fassade vollflächig überschliffen und der Schleifstaub entfernt. Die Armierungsschicht erfolgt mit dem systemzugehörigen Unterputz. Vor pastösen Strukturputzen ist Capatect Putzgrund notwendig, ausgenommen bei Armierung mit Capatect CarbonSpachtel. Während Verarbeitung und Trocknung dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter +5 °C sinken.
Trocken, eben und vor Feuchtigkeit geschützt lagern; nicht über längere Zeit ungeschützt UV-Strahlung aussetzen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Silikatischer Strukturputz mit Korn-an-Korn-Struktur für Außenwandflächen. Capatect LithoPor K ist ein dekorativer Deckputz mit gleichkörniger, kratzputzähnlicher Oberfläche auf Basis Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren. Er ist als Deckbeschichtung für Capatect Wärmedämm-Verbundsysteme und Sanierputzsysteme vorgesehen; die TI empfiehlt ihn besonders für historische Bauten. Der Putz ist hoch diffusionsoffen, spannungsarm und witterungsbeständig.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, durchgetrocknet und frei von trennenden Substanzen sein. Neue Unterputze mindestens 3 bis 4 Wochen durchtrocknen lassen; stark saugende oder sandende Untergründe vorher mit Silitol Konzentrat 1:1 mit Wasser grundieren. Alte Dispersionsfarbenanstriche müssen restlos entfernt werden, weil Silikatputze darauf nicht verkieseln. Als Grundanstrich wird Capatect Putzgrund im etwa gleichen Farbton aufgebracht, nach ca. 12 Stunden kann der Deckputz folgen.
Auftrag und Werkzeug
Das Material gut aufrühren. Der Putz wird mit einer rostfreien Stahlglättkelle aufgezogen, auf Kornstärke abgezogen und noch nass mit einer Kunststoff- oder Edelstahlglättkelle verrieben. Damit keine Ansätze entstehen, genügend Leute je Gerüstlage einsetzen und ganze Fassadenteile nass-in-nass ohne Unterbrechung verputzen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Produktionsnummer verwenden oder Chargen untereinander mischen. Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Farbton
Je nach Körnung nennt die TI ca. 2,4 kg/m² (K15), 2,9 kg/m² (K20) und 3,9 kg/m² (K30); der genaue Verbrauch wird an einer Probefläche ermittelt. Der Farbton wird im Werk abgetönt, dunkle Farbtöne können Mehrverbrauch bedeuten. Geringe Farbtonschwankungen durch natürliche Zuschlagstoffe sind möglich.
Trocknung und Witterung
Bauwerk, Material und Luft müssen bei Verarbeitung und Trocknung zwischen +5 °C und +30 °C liegen, Vorsicht bei Nachtfrost. Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist der Putz nach ca. 24 Stunden trocken und nach 2–3 Tagen belastbar. Regen in der Trocknungsphase kann Wasserglas ausschwemmen, deshalb bei Bedarf mit Planen abhängen und die Fassade bei Wind oder Sonne schützen; nach ÖNORM B 6400-1 ist ein Gerüstschutznetz erforderlich. Auf waagrechten, der Witterung zugewandten Flächen ist der Putz nicht zulässig.
Kühl, trocken und frostfrei lagern, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Original verschlossen ca. 1 Jahr lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Wasserbasiertes, nicht schichtbildendes Holzöl mit hohem UV-Schutz für Fassaden, Schindeln und Terrassen – auf allen Hölzern, auch Lärche, und in Grey oder Silver als Vorvergrauer. CapaWood Aqua TopOil, vormals DANSKE Aqua Holzöl, ist ein wasserbasiertes, nicht schichtbildendes und filmgeschütztes Holzöl auf Basis von Sojaöl (7,5 %) für nicht maßhaltige und nicht statisch beanspruchte Holzbauteile gemäß Ö-Norm B 3801, zum Beispiel Holzhäuser, Fassadenschalungen, Holzschindeln, Terrassenböden und sandgestrahlte Altholzoberflächen. Laut Technischer Information bietet es eine große Farbtonvielfalt, hervorragenden UV-Schutz, gute Penetration ins Holz und Witterungsbeständigkeit; in den Farbtönen Grey und Silver lässt sich die Holzoberfläche außen gezielt in die natürliche Vergrauung überführen. Für Anwendungen im Innenbereich empfiehlt der Hersteller CapaWood Aqua TopOil Pure.
Untergrund und Grundierung
Die Holzfeuchte darf bei nicht maßhaltigen Bauteilen maximal 18 % betragen (Ö-Norm bzw. BFS-Merkblatt 18). Die Holzoberflächen müssen vor dem Beschichten von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fetten und Ölen gereinigt werden; Schleifstaub und lose Reste alter Anstriche gründlich abbürsten, Silikonreste führen zu Verlaufstörungen. Neue, glatte und gehobelte Oberflächen gründlich reinigen, austretende Holzinhaltsstoffe entfernen und bei Bedarf in Faserrichtung anschleifen; bei der Wartung eines bestehenden Aufbaus die tragfähige Beschichtung anschleifen und reinigen. Nicht geeignet ist das Öl für Holz in dauerhaftem Erd- oder Wasserkontakt, für Holz mit Kontakt zu unverpackten Lebens- oder Futtermitteln sowie als Alleinbeschichtung tragender oder maßhaltiger Bauteile.
Verarbeitung und Verdünnung
Vor Gebrauch gut aufrühren und unverdünnt anwenden. Neues Holz wird mindestens zweimal gestrichen, der Erstauftrag allseitig; ein Zwischenschliff nach dem ersten Auftrag ist nur bei Bedarf nötig, Schleifstaub nicht einatmen. Wartungsanstriche erfolgen ein- bis zweimal. Das Öl ist für die Spritzapplikation und industrielle Verfahren wie Vakuumatanlagen oder Sprühtunnel geeignet; beim Spritzen die zusätzlichen Vorgaben zur Schutzausrüstung im Sicherheitsdatenblatt beachten. Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur mindestens 5 °C (günstig 10 bis 25 °C), relative Luftfeuchte höchstens 80 %. Für den Auftrag eignen sich Pinsel mit Kunststoffborstenmischung und rostfreiem Stahl (z. B. Caparol NatureLine oder Storch Aqua Top); Werkzeuge nach Gebrauch mit Wasser und gegebenenfalls Spülmittel reinigen. Der Hersteller empfiehlt Nitrilhandschuhe.
Farbtöne und Abtönen
Alle Farbtöne gemäß CapaWood Classic und CapaWood Grey&Silver Farbtonfächer sowie Sonderfarbtöne sind über ColorExpress tönbar; die Fächerfarben dienen nur als Hinweis, Holzeigenfärbung und Auftragsmenge beeinflussen den Farbton. Musterflächen stets mit dem Originalprodukt auf der originalen Holzoberfläche anlegen. Die Oberfläche ist matt (Basis farblos) bzw. zeigt einen transparenten Silver- oder Grey-Effekt; der Glanzgrad kann je nach Holz und Verbrauch variieren.
Verbrauch und Trocknung
Der Streichauftrag benötigt auf glatten Holzoberflächen ca. 40 bis 60 g/m² bzw. 40 bis 60 ml/m², auf sägerauen ca. 90 bis 110 g/m² bzw. 90 bis 110 ml/m²; Untergrund und Holzfeuchte beeinflussen Verbrauch und Farbton, exakte Werte werden an einer Probefläche ermittelt. Bei 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchte ist die Beschichtung nach ca. 0,5 Stunden grifffest, nach ca. 1 Stunde überstreichbar und nach ca. 10 Stunden regenfest; niedrigere Temperaturen, höhere Luftfeuchte oder geringer Luftwechsel verzögern die Trocknung. Horizontale Flächen wie Terrassen verwittern bei Gehbelastung rascher, deshalb wird eine Anstrichpflege in kürzeren Abständen empfohlen; zur reinigenden Vorbehandlung eignen sich wässrige Reiniger oder Holzentgrauer. Rohes Holz außen sollte unmittelbar vor der Bewitterung beschichtet werden; sägeraue Oberflächen, senkrechte Schalungen und Rift- oder Halbriftbretter verlängern die Haltbarkeit, die Prüf- und Warnpflicht nach ÖNORM B 2230-1 ist zu beachten.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Version 1.0 vom 05.08.2025) trägt das Produkt den Gefahrenhinweis H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung, sowie EUH208 Enthält 3-Iod-2-propynylbutylcarbamat, 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on und CIT/MIT (3:1), kann allergische Reaktionen hervorrufen; ein Signalwort ist nicht erforderlich. Freisetzung in die Umwelt vermeiden, Inhalt und Behälter einer anerkannten Abfallentsorgung zuführen. Das Öl ist filmgeschützt (Filmkonservierung).
Kühl, frostfrei und verschlossen lagern, original verschlossen mindestens 3 Jahre lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information Nr. 2087 (Stand 09/2026), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Kapselbandmaß mit Glasfaserband in 30 m oder 50 m Länge zum Ausmessen von Grundstücken, Bauflächen und langen Strecken. Das SOLID Glasfaser-Kapselbandmaß ist im Herstellerkatalog als Glasfaser-Rollbandmaß in 30 m und 50 m Länge geführt. Das Band aus Glasfaser wird über eine Kurbel in das geschlossene Kapselgehäuse eingezogen. Glasfaserbänder leiten keinen Strom, dehnen sich bei Feuchtigkeit nicht und knicken nicht; das macht sie für Vermessungen im Freien und auf der Baustelle geeignet.
Ausführung und Material
Das 15 mm breite Glasfaserband trägt eine metrische Skala und wird mit der Kurbel in das Kapselgehäuse gewickelt. Das Gehäuse ist laut Shop bruchsicher ausgeführt und mit einer Softgrip-Ummantelung versehen; der Hersteller macht im Katalog 2022/23 nur Angaben zu Ausführung und Länge. Am Bandanfang sitzt ein Endhaken zum Einhängen.
Einsatz
Den Haken am Ausgangspunkt fixieren, das Band auf der Messstrecke abrollen und straff ziehen, dann ablesen; das Band hängt auf langen Strecken durch und ist deshalb möglichst auf dem Boden zu führen. Nach dem Messen mit der Kurbel einziehen und das Band dabei sauber halten.
Größen/Maße
Zwei Varianten im Shop: 30 m (Index 6431) und 50 m (Index 6432), jeweils 15 mm Bandbreite.
Pflege
Band vor dem Einkurbeln abwischen, nass eingezogene Bänder zum Trocknen wieder ausziehen. Trocken lagern und das Band nicht knicken oder über Kanten ziehen.
Trocken und vor Feuchtigkeit geschützt lagern. Maßgeblich sind der Herstellerkatalog SOLID (Ausgabe 2022/23) und die Hinweise auf der Verpackung.
Spezialadditiv, das Aqua Metallschutz 3 in 1 auf Streich-, Roll- oder Spritzviskosität einstellt und die Offenzeit verlängert. Additiv SRS ist ein Zusatz auf Glykolbasis, der ausschließlich für Jansen Aqua Metallschutz 3 in 1 bestimmt ist und laut Technischem Merkblatt nur für die gewerbliche Anwendung vorgesehen ist. Beim Streichen und Rollen verringert es die Viskosität, verlängert die Offenzeit, verbessert den Verlauf und erhält die Trockenschichtstärke weitestgehend; beim Spritzen stellt es den Metallschutzlack für die Verfahren HVLP und XVLP ein. Für Farbtöne ohne Eisenglimmer im Airless-Verfahren ist das separate Additiv A vorgesehen.
Anwendung und Dosierung
Das Additiv wird in Aqua Metallschutz 3 in 1 eingerührt; eine Verschlusskappe fasst bis zum obersten Ring ca. 25 ml. Beim Streichen oder Rollen empfiehlt Jansen den Einsatz generell bei höheren Temperaturen und größeren Flächen, um eine längere Offenzeit zu erhalten, mit höchstens 2 % Zugabe: 15 ml auf 750 ml, 20 ml auf 1 l, 50 ml auf 2,5 l und 100 ml auf 5 l Lack. Zum Spritzen im HVLP- oder XVLP-Verfahren wird bis maximal 4 % zugegeben: 30 ml auf 750 ml, 40 ml auf 1 l, 100 ml auf 2,5 l und 200 ml auf 5 l. Aqua Metallschutz 3 in 1 darf nicht mit Wasser verdünnt werden. Vor der Verarbeitung eine Probe durchführen.
Wirkung und Spritzeinstellung
Unverdünnt ist Aqua Metallschutz 3 in 1 laut Merkblatt bis 1000 µ standfest, mit 2 % Additiv SRS bis 300 µ; der Zusatz gleicht damit auch die Strukturbildung aus, die die Thixotropie des Lacks auf großen Flächen erzeugen kann. Die Spritztabellen des Merkblatts nennen für XVLP 4 % Zugabe, für Aircoat und Airless je nach Gerät 0 bis 4 % sowie Pistolenfilter 50 bzw. 100 Maschen mit Filterkontrolle alle 2 Arbeitsstunden; die Werte sind unter Technikumsbedingungen entstanden und müssen am Objekt geprüft werden. Für Airless bei Farbtönen ohne Eisenglimmer ist Additiv A zu verwenden. Das Additiv unterliegt keiner VOC-Kategorie.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 28.08.2025): Achtung; H319 Verursacht schwere Augenreizung. Augenschutz tragen, bei Kontakt mit den Augen einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Geöffnete Behälter sorgfältig verschließen und aufrecht lagern; Reste und Behälter gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; geöffnete Behälter sorgfältig verschließen und aufrecht lagern. Maßgeblich sind das aktuelle Technische Merkblatt (Stand 12/2022), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
S3-Sicherheitsschnürstiefel RUNNEX TeamStar aus hydrophobiertem Glattleder mit Aluminiumkappe, Stahlzwischensohle und PU/PU-Sohle mit EVA-Dämpfung. Der RUNNEX TeamStar 5308 ist ein S3-Sicherheitsschnürstiefel nach EN ISO 20345:2022 (S3 FO SR) mit Obermaterial aus hydrophobiertem Glattleder und abriebfestem Spitzenschutzmaterial. Das AIRSTREAM-Funktionsfutter und das Fersenfutter aus SOFTtouch-Material sorgen laut Hersteller für ein gutes Schuhklima; die Zehenschutzkappe aus Aluminium und die Stahlzwischensohle schützen den Fuß. RUNNEX ist eine Marke der BIG Arbeitsschutz GmbH.
Ausführung und Material
Das hydrophobierte Glattleder nimmt wenig Wasser auf, die abriebfeste Schuhspitze schützt das Leder beim Knien und Arbeiten am Boden. Lasche, Ferse und Schaftabschluss sind gepolstert, die Lasche ist geschlossen; reflektierende Applikationen erhöhen die Sichtbarkeit. Die zweidichtige PU/PU-Sohle hat eine weichere Zwischensohle mit dem RUNNEX EVA-Dämpfungssystem und eine abriebfeste Laufsohle. Die Zehenschutzkappe besteht aus Aluminium (RUNNEX Alu-Protection), die Durchtritthemmung aus Stahl; die ganzflächige Einlegesohle ist herausnehmbar, passende Ersatzfußbetten sind die RUNNEX 5400 und 5401.
Schutz und Normen
Sicherheitsschuh der Schutzklasse S3 nach EN ISO 20345:2022 mit Zusatzkennzeichnung FO (Kraftstoffbeständigkeit der Sohle) und SR (Rutschhemmung): Zehenkappe mit 200 J Schutz, durchtrittsicherer Boden, geschlossener Fersenbereich, antistatisch, Energieaufnahme im Fersenbereich, wasserabweisendes Obermaterial und profilierte Sohle. Der Schuh ist nach DGUV Regel 112-191 für orthopädische Einlagen zertifiziert; die Einlage muss vom Hersteller freigegeben sein, sonst erlischt die Baumusterprüfung. Er ist kein ESD-Schuh.
Größen und Passform
Der Hersteller fertigt das Modell in den Größen 36 bis 48 in Schuhweite 11; im Shop sind die Größen erhältlich. Weite 11 entspricht bei RUNNEX der mittleren Passform; die ganzflächige Einlegesohle lässt sich gegen Einlagen nach DGUV 112-191 tauschen.
Pflege
Groben Schmutz abbürsten, Leder mit Lederpflege behandeln und den Schuh bei Zimmertemperatur trocknen lassen, nicht auf der Heizung. Hydrophobiertes Leder verliert seine wasserabweisende Wirkung, wenn es austrocknet; regelmäßige Pflege erhält sie. Einlegesohle zum Trocknen herausnehmen. Beschädigte Zehenkappe, gebrochene Sohle oder abgelöste Nähte beenden die Nutzungsdauer.
Maßgeblich sind die aktuellen Herstellerangaben (Produktseite big-arbeitsschutz.de) und die Hinweise auf Etikett bzw. Verpackung.
Silikonfreier Metallreiniger, der Öl, Fett und Ruß entfernt und die Netzmittelwäsche vor dem Lackieren übernimmt. Jansen Metall-Reiniger ist ein gebrauchsfertiges, hochwirksames Reinigungsmittel für Metalloberflächen aus Eisen, Kupfer, Aluminium, Zink und feuerverzinktem Stahl sowie für Alkydharz-, Coil-Coating- und Pulverbeschichtungen, auf denen er als Anlauger wirkt. Laut Technischem Merkblatt entfernt er Fett, Öl, Wachs, Kerosin, Ruß und andere hartnäckige Verschmutzungen, ist antistatisch, geruchsarm und silikonfrei und kann bei der Netzmittelwäsche die klassische Wasser-Ammoniak-Mischung ersetzen. Soll das Metall anschließend lackiert werden, verbessert die Reinigung die Haftung der folgenden Anstriche.
Anwendung und Untergründe
Der Reiniger wird auf Eisen, Kupfer, Aluminium, Zink, feuerverzinktem Stahl und auf Alkydharz-, Coil-Coating- und Pulverbeschichtungen eingesetzt und übernimmt die vorgeschriebene Netzmittelwäsche, wie sie etwa das Merkblatt von Jansen Aqua Metallschutz 3 in 1 für Zink- und Aluminiumuntergründe verlangt. Angelaufene Stellen werden laut Herstellerseite ohne Kratzer und Rostbildung entfernt.
Verarbeitung
Für großflächige Reinigung wird der Reiniger mit einem Drucksprüher auf die gesamte Fläche aufgetragen und je nach Verschmutzungsgrad länger einwirken gelassen; anschließend mit Schleifvlies oder Vliesschwamm reinigen bzw. schleifen und mit Wasser, gegebenenfalls mit dem Hochdruckreiniger, gründlich nachwaschen. Bei kleinen Flächen wird er mit Schleifvlies oder Vliesschwamm aufgetragen, die Fläche gereinigt und geschliffen, Oxidationsrückstände lassen sich dabei leicht entfernen; danach mit klarem Wasser gründlich nachwaschen. In beiden Fällen die Fläche vor der Beschichtung gründlich trocknen lassen. Bei großflächiger Reinigung mit dem Hochdruckreiniger sind die Vorschriften der Kommune zur Wasserentsorgung zu beachten. Nicht unter +5 °C verarbeiten, Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen; Werkzeuge mit Wasser reinigen.
Kennwerte
Dichte 1,020 g/cm³ bei 20 °C, Farbton klar. Das Produkt ist laut Merkblatt mindestens 24 Monate lagerfähig, nicht unter +5 °C lagern.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 28.08.2025) ist der Reiniger nicht als gefährlich eingestuft; Kennzeichnung EUH210 Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich. Bei der Verarbeitung Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen. Reinigungswasser und Reste gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl, trocken und frostfrei lagern, nicht unter +5 °C; mindestens 24 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind das aktuelle Technische Merkblatt (Stand 06/2026), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Bitumen- und lösemittelfreie 2K-Reaktivabdichtung, die Dichtungsschlämme und Dickbeschichtung in einem Produkt vereint – über 3 mm rissüberbrückend, nach 18 Stunden durchgetrocknet. Remmers MB 2K (Multi-Baudicht 2K) ist eine zweikomponentige multifunktionale Bauwerksabdichtung aus Polymerbindemittel, Zement, Additiven und Spezial-Füllstoffen. Laut Technischem Merkblatt vereint sie die Eigenschaften flexibler, rissüberbrückender mineralischer Dichtungsschlämmen (MDS) und von Bitumendickbeschichtungen (PMBC): Sie ist druckwasserdicht, hochflexibel und dehnfähig, haftet auch auf nicht mineralischen Untergründen wie Kunststoffen und Metallen, ist UV-, frost- und tausalzbeständig, überstreich- und überputzbar, radondicht geprüft und sehr emissionsarm (EMICODE EC1 Plus). Eingesetzt wird sie für Neubau- und Schnellabdichtungen, Horizontalabdichtungen in und unter Wänden, nachträgliche Bauwerksabdichtung nach WTA, Einbautiefen über 3 m, Anschlüsse an WU-Beton, Sockel- und Fußpunktabdichtung, Abdichtung im Verbund, als Haftbrücke auf Altbitumen und zur Verklebung von Perimeterdämmplatten.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss eben, tragfähig, trocken, sauber, staubfrei sowie frei von Öl, Fett und Trennmitteln sein; saugfähige mineralische Untergründe (kein selbstverdichtender Beton) dürfen mattfeucht sein, nicht mineralische und porenfreie Untergründe werden aufgeraut. Grate und Mörtelreste entfernen, Ecken und Kanten fasen oder brechen, Vertiefungen über 5 mm mit geeignetem Spachtel oder MB 2K im Verschnitt mit Quarzsand (1:1 bis 1:3) schließen; optional eine Dichtungskehle herstellen, KG-Rohre aufrauen, Metallrohre reinigen und anschleifen. Übergänge, Anschlüsse und Fugen an nicht mineralischen Bauteilen werden mit Fugenband Tape VF verstärkt. Saugende mineralische Untergründe mit Kiesol MB grundieren; als Kontaktschicht und zur Blasenvermeidung wird eine Kratzspachtelung mit dem Produkt hergestellt (ca. 500 g/m²), die nicht als Abdichtungslage zählt. Nicht auf unbehandeltem Aluminium einsetzen.
Verarbeitung und Anmischen
Im Kombigebinde wird die Flüssigkomponente A mit geeignetem Mischwerkzeug aufgemischt, die aufgelockerte Pulverkomponente B vollständig zugegeben, ca. 1 Minute gemischt, eingerührte Luft entweichen gelassen, anhaftendes Pulver vom Rand abgestreift und der Mischvorgang für ca. 2 Minuten fortgesetzt; das Mischwerkzeug bleibt dabei in Bodennähe. Material-, Umgebungs- und Untergrundtemperatur mindestens +5 °C bis maximal +30 °C, die Untergrundtemperatur mindestens 3 K über dem Taupunkt; Verarbeitungszeit bei +20 °C 30 bis 60 Minuten. Senkrechte und waagerechte Flächenabdichtungen sowie Horizontalabdichtungen in und unter Wänden werden regelkonform zweilagig aufgetragen, die maximale Gesamtnassschichtdicke beträgt 5 mm; Innenecken, Anschlussfugen und Fugen an Dämmplatten werden mit Tape VF blasen- und faltenfrei eingebettet, Rohrdurchführungen kehlenförmig (W1-E) oder mit Flansch (W2.1-E) eingebunden. Nicht bei direkter Sonneneinstrahlung verarbeiten, angesteiftes Material nicht wieder aufmischen, die frische Abdichtung vor Regen, Sonne, Frost und Tauwasser schützen. Nach ca. 4 Stunden kann mit Klebe-, Spachtel- oder Armierungsmörtel (z. B. VM Fill) überarbeitet werden, bindemittelreiche Dispersionsfarben können direkt aufgebracht werden; Werkzeuge im frischen Zustand mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Laut Technischem Merkblatt beträgt der Verbrauch mindestens 1,1 kg/m² je Millimeter Trockenschichtdicke, 1,1 mm Nassschicht ergeben ca. 1 mm Trockenschicht. Für Bodenfeuchte und nichtdrückendes Wasser (W1-E) sowie Spritzwasser am Sockel (W4-E) sind 2 mm Mindesttrockenschichtdicke und ca. 2,2 kg/m² vorgesehen (ca. 11,3 m² je 25 kg), für mäßig drückendes Wasser (W2.1-E), nichtdrückendes Wasser auf erdüberschütteten Decken (W3-E) und Behälter bis 8 m Füllhöhe (W2-B) 3 mm und ca. 3,3 kg/m² (ca. 7,5 m²), für hohe Einwirkung von drückendem Wasser (W2.2-E) 4 mm und ca. 4,4 kg/m² (ca. 5,6 m²). Der Schichtdickenzuschlag nach DIN 18533 beträgt ca. 0,5 kg/m² für die Kratzspachtelung und ca. 0,4 kg/m² bei Arbeit ohne Schichtdickenkelle. Die Durchtrocknung dauert ca. 18 Stunden für 2 mm bei 5 °C und 90 % relativer Feuchte bzw. ca. 9 Stunden bei 23 °C und 50 %; die Rissüberbrückung von 3 mm gilt bei 3 mm Trockenschichtdicke.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblättern (Version 9) trägt die Flüssigkomponente das Signalwort Achtung mit H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen, die Pulverkomponente Achtung mit H319 Verursacht schwere Augenreizung und H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Das Produkt enthält ein Biozidprodukt (Topfkonservierungsmittel CMIT/MIT (3:1)) zum Schutz des Gebindeinhalts; GISCODE ZP1. Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen, in geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen. Größere Produktreste in der Originalverpackung gemäß den geltenden Vorschriften entsorgen, restentleerte Verpackungen dem Recycling zuführen, nicht in die Kanalisation gelangen lassen.
Im ungeöffneten Originalgebinde kühl, trocken und frostfrei mindestens 9 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind das aktuelle Technische Merkblatt 3014 (TM-39, 05/25), die Sicherheitsdatenblätter beider Komponenten und die Hinweise auf dem Gebinde.
Feine Glätt- und Flächenspachtel auf Naturgipsbasis – bis 20 mm Schichtdicke und auf null ausziehbar. WERKMIT P20 Premium ist eine kunststoffvergütete, weiße Spachtelmasse auf Naturgipsbasis für den professionellen Maler. Sie wird im Innenbereich universell eingesetzt: als Flächenspachtel zum Glätten rauer Oberflächen, zum vollflächigen Überzug von Beton, Gipskartonplatten und sonstigen Gipsflächen, als Porenverschluss für Betonfertigteile sowie zum Füllen von Rissen und Löchern. Geeignet für alle mineralischen Untergründe in Innenräumen mit üblicher Luftfeuchte, einschließlich häuslicher Küchen und Bäder (Feuchtigkeits-Beanspruchungsgruppe W3). Hergestellt in Österreich.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss sauber, trocken und frei von Trennmitteln sein; lose Teile und schlecht haftende Anstriche werden entfernt. Stark saugende Untergründe sind mit einem Tiefgrund zu grundieren, auf glatten Betonuntergründen ist eine Haftbrücke aufzubringen (ausgenommen beim Porenverschluss). Nach dem Spachteln und Schleifen kann die Fläche mit allen WERKMIT Innenfarben überarbeitet werden; ob vorher grundiert wird, entscheidet der Verarbeiter nach Prüfung des Untergrunds.
Verarbeitung und Verdünnung
Ca. 1,2 Teile Pulver in 1 Liter sauberes Wasser einstreuen, etwa 5 Minuten sumpfen lassen und anschließend händisch oder mit dem Motorquirl bei niedriger Drehzahl klumpenfrei anrühren. Die Masse wird in einem Arbeitsgang aufgetragen und geglättet; weitere Beschichtungen erst nach vollständiger Austrocknung. Vom Einstreuen bis zum letzten Glättvorgang stehen ca. 60 Minuten zur Verfügung, abhängig von Untergrund und Temperatur. Der Untergrund muss durchgehend mindestens +5 °C haben, die Luftfeuchte darf während der gesamten Durchtrocknung 65 % nicht überschreiten; vor allem bei Deckenuntersichten ist Taubildung an der Oberfläche zu vermeiden, die Lüftung entsprechend planen. Umgebung abdecken, Werkzeug sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Die Technische Information nennt ca. 0,9 kg Pulver je m² und mm Schichtdicke; der Wert wird im Labor volumetrisch ermittelt, der tatsächliche Verbrauch hängt von Arbeitsweise und Untergrund ab und dient der Orientierung. Bei 65 % relativer Luftfeuchte und +5 °C ist die Spachtelung nach ca. 4–6 Stunden oberflächentrocken und überarbeitbar; niedrigere Temperatur und höhere Luftfeuchte verlängern die Trocknung. Für ausreichende Lüftung sorgen.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt gemäß CLP-Verordnung nicht eingestuft, eine Kennzeichnung entfällt. Die üblichen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen beachten, Augen und Haut schützen, für Kinder unzugänglich aufbewahren. Reste nicht in Kanalisation, Erdreich oder Gewässer gelangen lassen und nicht über den Hausmüll entsorgen, sondern bei der Problemstoffsammelstelle abgeben (Abfallschlüssel 57303).
Kühl, trocken und frostfrei lagern, vor Hitze und direkter Sonneneinstrahlung schützen. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig; angebrochene Säcke verschlossen aufbewahren und innerhalb von 3 Monaten verbrauchen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Stand 07/2023) und die Hinweise auf dem Gebinde.
Sportliche S1P-Sicherheitssandale uvex 2 trend in Blau/Schwarz mit doppeltem Klettverschluss, Stahlkappe und durchtritthemmender Stahlzwischensohle. Die uvex 2 trend Sandale S1 P FO SR ist die offene Ausführung der Baureihe für warme Arbeitsbereiche. Der uvex 2 trend ist laut uvex die Einstiegsproduktlinie für mittlere Anwendungen (S1 bis S3), in der bewährte Technologien wie die uvex anti-twist Hinterkappe gegen Umknicken und hochwertige Laufsohlenmaterialien verbaut sind; reflektierende Elemente verbessern die Sichtbarkeit.
Ausführung und Material
Das Obermaterial aus Mikrovelours ist synthetisch und damit auch für Chromallergiker geeignet, das Futter aus Distance-Mesh atmungsaktiv. Die stabilisierende uvex anti-twist Hinterkappe schützt vor Umknicken, Lasche und Schaftabschluss sind weich gepolstert. Zwei individuell anpassbare Klettriemen halten die Sandale am Fuß. Die Laufsohle aus Zweidichten-Polyurethan ist ergonomisch profiliert, non-marking und laut uvex frei von Silikonen, Weichmachern und anderen lackbenetzungsstörenden Substanzen, was den Schuh für Lackierbetriebe interessant macht. Das Klimakomfortfußbett ist auswechselbar, antistatisch und hat ein Feuchtigkeitstransportsystem mit zusätzlicher Fersen- und Vorfußdämpfung; der doppelte Klettverschluss lässt sich individuell anpassen.
Schutz und Normen
Schutzklasse S1 P nach EN ISO 20345:2022+A1:2024 mit den Zusatzkennzeichnungen FO (öl- und benzinbeständige Sohle) und SR (sehr gute Rutschhemmung): Stahlkappe mit 200 J Schutz, durchtritthemmende Stahlzwischensohle, geschlossener Fersenbereich, antistatisch (A) und Energieaufnahme im Fersenbereich (E). Der Schuh erfüllt die ESD-Vorgaben mit Ableitwiderstand kleiner 100 Megaohm und ist für orthopädische Zurichtungen und Einlagen nach uvex medicare geeignet;
Größen und Passform
uvex fertigt die Sandale in den Größen 36 bis 52; im Shop sind die Größen erhältlich. uvex fertigt in einem Mehrweitensystem (10, 11 und 12); die Weite wird nach der Fußlänge und dem Ballenumfang aus der uvex Maßtabelle gewählt, im Shop ist die Standardweite hinterlegt. Die offene Sandale eignet sich nur, wo keine Nässe und keine herabfallenden Kleinteile am Rist zu erwarten sind.
Pflege
Nach dem Gebrauch von grober Verschmutzung befreien und mit handelsüblichen Mitteln pflegen; Trocknen auf Heizung, Heizgebläse oder Schuhtrockner empfiehlt uvex nicht. Fußbett zum Trocknen herausnehmen. Eine beschädigte Zehenkappe, eine gebrochene Sohle oder abgelöste Nähte beenden die Nutzungsdauer; bei ESD-Anwendung keine isolierenden Einlagen verwenden.
Maßgeblich sind die aktuellen Herstellerangaben (Produktseite uvex-safety.com bzw. Produktdatenblatt) und die Hinweise auf Etikett bzw. Verpackung.
Dünne Trennscheiben der Hilti-Ultimate-Klasse mit Zirkonkorn, speziell für Edelstahl. Hilti führt die Scheiben als „SPX Trennscheiben für Edelstahl“ (Typ AC-D SPX) und beschreibt sie als Abrasiv-Trennscheibe der Ultimate-Leistungsklasse für Edelstahl und andere Metalle. Die Scheiben sind flach ausgeführt (Form 41), haben eine Aufnahme von 22,23 mm und entsprechen laut Hilti den Anforderungen der Normen EN 12413 und OSA.
Ausführung und Material
Die AC-D SPX ist eine dünne Abrasiv-Trennscheibe mit Zirkonium-Korn (Zirkondioxid) in flacher Form 41. Hilti stuft sie in die Produktklasse Ultimate ein und nennt als Untergrundmaterial Stahl und nichtrostenden Stahl. Für das Schneiden von Edelstahl ist die Scheibe laut Hilti speziell entwickelt: Der Anteil an Eisen, Schwefel oder Chlor liegt unter 0,1 %, was das Risiko von Gratbildung, Verfärbung und Überhitzung verringert. Laut Hersteller bringt das Zirkondioxidkorn eine höhere Schnittgeschwindigkeit und längere Lebensdauer; die dünne Ausführung ist für umfangreiche Arbeiten und anspruchsvolle Untergründe gedacht.
Einsatz
Hilti empfiehlt die Scheibe zum Trennen von Edelstahl, weil bei hoher Schnittgeschwindigkeit weniger Hitze entsteht. Genannt werden das Schneiden von Edelstahl in Form von Blechen, Rohren, Profilschienen und Winkelprofilen sowie das Schneiden von Metall in Form von Bewehrungsstäben, Montageschienen, Winkelprofilen, Rohren und Blechen. Trennscheiben mit weniger als 2 mm Stärke liefern laut Hilti ein genaues Ergebnis bei wenig Abfall. Der Hersteller weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Winkelschleifer mit doppelseitiger Schutzhaube zu verwenden ist. Für allgemeine Metallarbeiten führt der Shop daneben die Ausführung SP mit Aluminiumoxid-Korn.
Größen/Maße
Im Shop gibt es die Scheibe in Ø 115 x 1,0 mm, Ø 125 x 1,0 mm und Ø 230 x 1,8 mm, jeweils mit 22,23 mm Aufnahmebohrung. Die Stärkenangabe ist laut Hilti die maximale Blattstärke, also 1 mm bei 115 und 125 mm sowie 1,8 mm bei 230 mm. Die kleinen Durchmesser passen auf die üblichen Einhand-Winkelschleifer, die 230-mm-Scheibe auf große Zweihand-Geräte.
Pflege
Trennscheiben trocken, flach liegend und geschützt vor Feuchtigkeit, Schlag und Verformung lagern. Vor dem Aufspannen auf Risse, Ausbrüche und Beschädigungen prüfen; beschädigte oder heruntergefallene Scheiben nicht mehr verwenden. Die Angaben auf der Scheibe (zulässige Drehzahl, Laufrichtung) und die Betriebsanleitung des Winkelschleifers sind einzuhalten, ebenso Schutzhaube, Schutzbrille und Gehörschutz. Beim Schneiden nicht verkanten und keinen seitlichen Druck ausüben. Mit zunehmendem Verschleiß nimmt der Durchmesser ab; die Scheibe wird ersetzt, sobald sie die nötige Schnitttiefe nicht mehr erreicht oder unrund läuft.
Maßgeblich sind die aktuellen Herstellerangaben (Produktseite bzw. Datenblatt) und die Hinweise auf der Verpackung.
Einkomponentiger Polyurethan-Universalschaum in der 500-ml-Dose zum Hinterfüllen, Abdichten und Dämmen. Hilti führt das Produkt als Universalschaum CF I 500, einen Allzweck-Montageschaum mit hoher Ergiebigkeit für Fensterfugen, Rollladenkästen, Dachausbauten und Trockenbauwände sowie für Mauerdurchbrüche, Rohrdurchführungen und Schächte. Der Schaum ist grau und wird mit einem Dosiergerät verarbeitet.
Untergrund und Vorbereitung
Laut Hilti erzeugen die Schäume dieser Produktgruppe auf den meisten Baustoffen eine dauerhafte, luft- und wasserfeste Haftverbindung. In seiner Anwendungsbestätigung für Schachtringe (03/2018) nennt Hilti zur Vorbereitung: Untergrund gründlich reinigen, Staub, Fette, Öle und lose Teile entfernen, anfeuchten, Dose vor Gebrauch gut schütteln.
Verarbeitung
Die Dose ist für das Hilti Dosiergerät CF DS-1 vorgesehen und hat laut Technischen Daten ein Gummiventil. Der Anwendungstemperaturbereich liegt bei 5 bis 30 °C. Noch nicht ausgehärteter Schaum lässt sich mit dem Hilti Reiniger CFR1 von Arbeitsflächen und vom Auspressgerät entfernen, ausgehärteter Schaum wird geschnitten.
Ergiebigkeit und Aushärtung
Hilti gibt eine Schaumausbeute von bis zu 40 l je Dose an. Bei 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchte ist der Schaum nach etwa 10 Minuten klebfrei und nach etwa 22 Minuten schneidbar. Ausgehärtet ist er von -40 bis 80 °C temperaturbeständig, die Zugfestigkeit liegt bei etwa 0,05 N/mm². Laut Hilti unterstützt der Schaum die Wärmedämmung und reduziert die Schallübertragung um 62 dB (Prüfbericht ift Rosenheim, 20 mm Fugenbreite).
Sicherheit und Entsorgung
Kennzeichnung laut Sicherheitsdatenblatt (Version 3.0 vom 18.02.2025): Signalwort Gefahr. H222 Extrem entzündbares Aerosol. H229 Behälter steht unter Druck: Kann bei Erwärmung bersten. H315 Verursacht Hautreizungen. H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H319 Verursacht schwere Augenreizung. H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen. H335 Kann die Atemwege reizen. H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen. H362 Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen. H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition. H413 Kann für Wasserorganismen schädlich sein, mit langfristiger Wirkung. Enthält Diisocyanate (4,4'-Diphenylmethandiisocyanat, Isomere und Homologe) und Chloralkane C14-17. Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden, Aerosol nicht einatmen, Schutzausrüstung tragen, von Zündquellen fernhalten. Entsorgung laut Sicherheitsdatenblatt: ausgehärtetes Produkt kann mit dem Hausmüll entsorgt werden, nicht restentleerte Behälter gehören zur Sammelstelle für gefährliche Abfälle.
An einem gut belüfteten Ort bei 5 bis 25 °C lagern, vor Sonnenbestrahlung schützen und nicht Temperaturen über 50 °C aussetzen. Maßgeblich sind die aktuellen Technischen Daten der Hilti-Produktseite, das Sicherheitsdatenblatt (Stand 02/2025) und die Hinweise auf dem Gebinde.
Leichter, atmungsaktiver Montagehandschuh uvex athletic lite mit offenporiger Mikroschaum-Nitrilbeschichtung für präzise Arbeiten. Der uvex athletic lite ist ein Montagehandschuh im Slim-fit-Design aus Polyamid und Elastan mit einer fein strukturierten, offenporigen Mikroschaum-Beschichtung aus NBR auf Innenhand und Fingerspitzen. Laut uvex ist die Beschichtung matt, besonders abriebfest und so atmungsaktiv, dass Schwitzen im Handschuh reduziert wird; der Handschuh ist nach OEKO-TEX STANDARD 100 geprüft und für den Umgang mit Lebensmitteln geeignet.
Ausführung und Material
Der Liner aus Polyamid mit Elastan liegt eng an und gibt beim Greifen nach, sodass sich Werkstücke gut fühlen lassen. Die Micro-Foam-NBR-Beschichtung deckt Innenhand und Fingerspitzen ab, der Handrücken bleibt unbeschichtet; die Handschuhlänge beträgt 24 cm. Der Strickbund hält den Handschuh am Handgelenk. Die Farbstellung ist blau/schwarz, uvex nennt als Marketingfarbe anthrazit.
Schutz und Normen
Zertifiziert nach EN 388:2016+A1:2018 mit den Leistungsstufen 4131X: Abriebfestigkeit 4 (höchste Stufe), Schnittfestigkeit (Coupe-Test) 1, Weiterreißfestigkeit 3, Durchstichfestigkeit 1, TDM-Schnittfestigkeit nicht geprüft; allgemeine Anforderungen nach EN ISO 21420:2020. Sehr gute Griffsicherheit in trockenen und leicht feuchten Bereichen; kein Schnittschutz-, Chemikalien- oder Hitzeschutzhandschuh.
Größen und Passform
uvex fertigt den athletic lite in den Größen 6 bis 12; im Shop sind die Größen erhältlich. Die Größe entspricht dem Handumfang nach EN ISO 21420; das Slim-fit-Design sitzt eng, deshalb passgenau wählen.
Pflege
Groben Schmutz abbürsten und an der Luft trocknen lassen; Pflegeangaben stehen im Datenblatt und auf der Verpackung. Handschuhe mit durchgescheuerter Beschichtung oder Löchern im Strick werden ersetzt.
Maßgeblich sind die aktuellen Herstellerangaben (Produktseite uvex-safety.com bzw. Produktdatenblatt) und die Hinweise auf Etikett bzw. Verpackung.
Schutzkontakt-Steckdosenleiste der Ecolor-Serie von Brennenstuhl mit 1,5 m Kabel und beleuchtetem Schalter. Die Ecolor-Steckdosenleiste in der Farbe rot/schwarz ist laut Brennenstuhl für Innenbereiche gedacht und mit einem erhöhten Berührungsschutz ausgestattet. Die Steckdosen sind in einem 45°-Winkel angeordnet und daher auch für Winkelstecker geeignet. Ein beleuchteter Sicherheitsschalter schaltet die Leiste zweipolig ein und aus. Im Shop stehen die Ausführungen mit 3 und mit 6 Steckdosen zur Auswahl.
Ausführung und Material
Die Ecolor-Serie hat laut Brennenstuhl ein schlankes Gehäuse mit polierter Oberfläche. Die Zuleitung ist eine PVC-Leitung mit der Kabelbezeichnung H05VV-F 3G1,5 und 1,5 m Länge; angeschlossen wird über einen Winkelstecker. Der beleuchtete Sicherheitsschalter trennt beide Pole und zeigt an, ob die Leiste eingeschaltet ist. Die Steckdosen sind mit einem erhöhten Berührungsschutz versehen. Nicht enthalten sind Überspannungsschutz, Entstörfilter, FI-Schalter und USB-Ladebuchsen: Diese Ausführung ist eine reine Schutzkontakt-Leiste mit Schalter.
Einsatz
Brennenstuhl gibt als Anwendung den Haushalt und den Innenbereich an; für den Außenbereich ist die Leiste nicht geeignet (Schutzart IP20). Durch die 45°-Anordnung der Steckdosen lassen sich auch Winkelstecker und Netzteile anschließen. Die Gesamtlast aller angeschlossenen Geräte darf 3500 W nicht überschreiten. Eine Einbau- oder 19-Zoll-Montage ist laut Hersteller nicht vorgesehen, eine Befestigungsart wird nicht angegeben. Brennenstuhl weist außerdem darauf hin, dass Steckdosenleisten nicht hintereinander gesteckt werden sollen.
Größen/Maße
Im Shop gibt es die Ecolor-Leiste in Rot/Schwarz mit 3 Steckdosen (Brennenstuhl Art. 1153230070, EAN 4007123643172) und mit 6 Steckdosen (Art. 1153260070, EAN 4007123643202). Die Kabellänge beträgt bei beiden Ausführungen 1,5 m. Gehäuseabmessungen und Gewicht nennt Brennenstuhl auf den Produktseiten nicht.
Pflege
Vor der Reinigung den Netzstecker ziehen. Gehäuse und Schalter nur mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch abwischen; keine Flüssigkeit in die Steckdosen gelangen lassen und keine Lösungsmittel oder Scheuermittel verwenden. Die Leitung nicht knicken, quetschen oder unter Zug belasten. Bei Beschädigungen an Gehäuse, Leitung oder Stecker darf die Leiste nicht weiterverwendet werden. Für die sichere Verwendung gilt die beiliegende Bedienungsanleitung von Brennenstuhl.
Maßgeblich sind die aktuellen Herstellerangaben (Produktseite bzw. Datenblatt) und die Hinweise auf der Verpackung.
Farblose UV-Schutz-Lasur auf Wasserbasis, die die natürliche Holzfarbe erhält und Vergrauung verhindert – zusammen mit TwinPrimer der komplette Aufbau für Fassaden und Balkone. CapaWood TwinProof Clear, vormals DANSKE Twinproof Clear, ist eine wasserbasierte, transparente Mittelschichtlasur mit hervorragendem UV-Schutz für natürliche Holzoberflächen ohne Vergrauung im Außenbereich. Laut Technischer Information erhält sie weitgehend die natürliche Eigenfärbung des Holzes, schützt gegen UV-Licht und Witterungseinflüsse, ist wasserabweisend, diffusionsfähig, blockfest und filmgeschützt und zeigt einen Hydroperleffekt. Sie eignet sich für begrenzt maßhaltige und nicht maßhaltige Holzbauteile wie sandgestrahlte Altholzoberflächen, Holzhäuser, Fassadenschalungen, Untersichtschalungen und Balkone und ist farblos verwendbar.
Untergrund und Grundierung
Die Holzfeuchte darf bei nicht maßhaltigen Bauteilen maximal 18 % betragen (Ö-Norm 3430). Die Holzoberflächen müssen vor dem Beschichten von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fetten und Ölen gereinigt werden; Schleifstaub und lose Reste alter Anstriche gründlich abbürsten, Silikonreste führen zu Verlaufstörungen. Tragende Holzbauteile müssen mit Korasit NG 10 imprägniert werden; neue, glatte und gehobelte Oberflächen gründlich reinigen, austretende Harze und Harzgallen entfernen und bei Bedarf in Faserrichtung anschleifen. Bei der Wartung eines bestehenden Aufbaus mit TwinProof Clear die tragfähige Beschichtung anschleifen und gründlich reinigen. Für optimalen UV-Schutz empfiehlt der Hersteller einen allseitigen Grundieranstrich mit CapaWood TwinPrimer. Dichte Holzarten wie Lärche und Tropenhölzer eignen sich nicht für wasserbasierte Holzbeschichtungen außen, helle Nadelhölzer wie Kiefer, Fichte und Tanne sind vorzuziehen; bei unbekannter Holzart wird ein lösemittelhaltiges Produkt empfohlen (BFS-Fachregel Nr. 18).
Verarbeitung und Verdünnung
Vor Gebrauch gut aufrühren, unverdünnt anwenden und nicht mit anderen Produkten mischen. Neues Holz mindestens zweimal streichen, den Erstauftrag allseitig ausführen; ein Zwischenschliff nach dem ersten Auftrag ist nur bei Bedarf nötig, Schleifstaub nicht einatmen. Wartungsanstriche erfolgen ein- bis zweimal. Die Lasur ist für Spritzapplikation und industrielle Verfahren wie Vakuumatanlagen oder Sprühtunnel geeignet; beim Spritzen die zusätzlichen Vorgaben zur Schutzausrüstung im Sicherheitsdatenblatt beachten. Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur mindestens 5 °C (günstig 10 bis 25 °C), relative Luftfeuchte höchstens 80 %. Geeignet sind Pinsel mit Kunststoffborstenmischung und rostfreiem Stahl (z. B. Caparol NatureLine oder Storch Aqua Top); Werkzeuge mit Wasser und gegebenenfalls Spülmittel reinigen, Nitrilhandschuhe werden empfohlen.
Farbtöne und Abtönen
Die Lasur ist voll transparent und seidenmatt; alle Farbtöne gemäß CapaWood Classic Farbtonfächer sowie Sonderfarbtöne sind über ColorExpress tönbar, besonders geeignet zur Abtönung reiner, lasierender Weiß- und Bunttöne. Für den UV-Schutz wird mikronisiertes Titandioxid verwendet, das auf dunklen Hölzern und bei höheren Auftragsmengen eine weißliche Tönung verursachen kann; im Zweifel eine Probebeschichtung anlegen. Musterflächen stets mit dem Originalprodukt auf der originalen Holzoberfläche ausführen.
Verbrauch und Trocknung
Der Streichauftrag benötigt auf glatten Holzoberflächen ca. 50 bis 70 g/m² bzw. 50 bis 70 ml/m², auf sägerauen ca. 100 bis 140 g/m² bzw. 95 bis 135 ml/m²; Untergrund und Holzfeuchte beeinflussen Verbrauch und Farbton, exakte Werte werden an einer Probefläche ermittelt. Bei 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchte ist die Lasur nach ca. 1 Stunde überstreichbar, nach ca. 8 Stunden stapelbar, nach mindestens 12 Stunden regenfest und nach ca. 24 Stunden blockfest; niedrigere Temperaturen, höhere Luftfeuchte oder geringer Luftwechsel verzögern die Trocknung. Rohes Holz außen unmittelbar vor der Bewitterung beschichten; sägeraue Oberflächen, senkrechte Schalungen und Rift- oder Halbriftbretter verlängern die Haltbarkeit der Beschichtung. Wasserbasierte Bindemittel sind thermoplastisch, beschichtete Teile daher mit Zwischenlagen lagern.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Version 1.0 vom 05.08.2025) trägt das Produkt den Gefahrenhinweis H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung, sowie EUH208 Enthält 3-Iod-2-propynylbutylcarbamat, 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on und CIT/MIT (3:1), kann allergische Reaktionen hervorrufen; ein Signalwort ist nicht erforderlich. Freisetzung in die Umwelt vermeiden, Inhalt und Behälter einer anerkannten Abfallentsorgung zuführen. Die Lasur ist filmgeschützt (Filmkonservierung).
Kühl und verschlossen lagern, vor Frost und hohen Temperaturen schützen; original verschlossen mindestens 2 Jahre lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information Nr. 2106 (Stand 09/2026), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Graue Polystyrol-Fassadendämmplatte mit Graphit und einer Wärmeleitzahl von 0,031 W/mK für Neu- und Altbau. Die MIXFIX Neopor Fassadendämmplatte ist ein werkmäßig blockgeschäumter, expandierter Polystyrol-Partikelschaumstoff mit Graphit, FCKW-frei und laut Technischer Information diffusionsoffen, hochwärmedämmend, maßgenau, form- und alterungsbeständig sowie schwindfrei. Sie ist nach ÖNORM EN 13163 geprüft und Systembestandteil des MIXFIX Wärmedämmverbundsystems EPS gemäß ETAG 004. Optional gibt es die Platte mit einseitiger weißer SunProtect-Beschichtung als Schutz vor UV-Strahlung.
Ausführung und Material
Die Platte trägt die Bezeichnung EPS-F Neopor nach ÖNORM B 6000, ist silbergrau und wird foliert im Bund geliefert. Das Brandverhalten entspricht Euroklasse E nach ÖNORM EN 13501-1. Der Hersteller liefert Stärken von 2 bis 30 cm, Mehrstärken auf Anfrage.
Untergrund und Verklebung
Die Prüfung des Untergrundes erfolgt nach ÖNORM B 3346 bzw. B 2259; er muss tragfähig, trocken, sauber, staubfrei und frei von losen Teilen und Ausblühungen sein. Das Kleben erfolgt nach ÖNORM B 6400-1 unter Beachtung der Richtlinien der ÖAP (RL-SO, RL-AP) und der VAR 19 der Qualitätsgruppe WDVS, im MIXFIX System mit A.K.M Armierungs- und Klebemörtel. Der Untergrund darf nicht gefroren sein; Luft-, Material- und Untergrundtemperatur müssen während der Arbeit und der Abbindung über +5 °C liegen.
Hinweise zur Ausführung
Innenputz-, Estrich-, Spengler- und Dachdeckerarbeiten müssen abgeschlossen sein, weil das Mauerwerk nachträglich nicht durchfeuchtet werden darf. Anschlüsse, Öffnungen, Sohlbankverblechungen und Dachdurchdringungen sind dicht auszuführen. Graue Platten sind laut Technischer Information vor Sonneneinstrahlung zu schützen, zum Beispiel mit einem Gerüstschutznetz; vergilbte Dämmplatten dürfen nicht verwendet werden.
Größen und Verbrauch
Das Format beträgt 100 × 50 cm, je Quadratmeter werden 2 Platten benötigt. Die Bundinhalte laut Herstellerseite: 20 mm 12,5 m², 30 mm 8 m², 40 mm 6 m², 50 mm 5 m², 60 mm 4 m², 80 mm 3 m², 100 mm 2,5 m², 120 mm 2 m², 140 und 160 mm je 1,5 m², 180, 200 und 220 mm je 1 m². Bei Lagerung vor ultravioletter Strahlung, Witterungseinflüssen und mechanischer Beschädigung schützen; das Produkt ist nicht kennzeichnungspflichtig.
Vor Sonne, Witterung und Beschädigung geschützt lagern. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Stand 04/2020) und die Hinweise auf der Verpackung.
Wasserdispergierte 2K-Epoxidharzversiegelung für Garagen- und Kellerböden im Innenbereich. DisboPOX W 442 ist für mineralische Bodenflächen und Hartasphaltestriche mit geringer bis mittlerer Beanspruchung gedacht, etwa in Garagen, Fahrradkellern, Wasch- und Sanitärräumen. Die Versiegelung ist reifenfest (beständig gegen Weichmacherwanderung), wasserdampfdiffusionsfähig und abriebfest. Die Formulierung ist emissionsminimiert und nach den AgBB-Kriterien geprüft.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss tragfähig, fest und frei von losen Teilen, Staub, Öl, Fett, Gummiabrieb und anderen trennenden Stoffen sein. Die Oberflächenzugfestigkeit soll im Mittel 1,5 N/mm² betragen, kein Einzelwert unter 1,0 N/mm². Beton und Zementestrich dürfen höchstens 4 Gew.-% Feuchte (CM-Methode) haben, Anhydritestrich höchstens 1,0 Gew.-%; Hartasphaltestriche mindestens Härteklasse IC 15. Vorbereitet wird durch Kugelstrahlen, Fräsen oder Diamantschleifen. Fahrspuren benutzter Garagenböden intensiv vorbereiten, Ölflecken mit Ölentferner behandeln. 1K-Altanstriche und lose 2K-Beschichtungen entfernen, starre EP-Beschichtungen anschleifen. Mineralische Untergründe mit DisboPOX W 443 2K-EP-Grundierung grundieren, Hartasphalt mit dem 5–10 % verdünnten Garagensiegel selbst.
Anmischen und Auftrag
Grundmasse aufrühren, Härter zugeben und mit langsam laufendem Rührwerk (max. 400 U/min) schlierenfrei mischen; dann umtopfen und nochmals durchmischen. Zwischen- und Schlussbeschichtung werden unverdünnt aufgetragen, auf abgestreuten Untergründen die Zwischenbeschichtung mit 5 % Wasser verdünnt. Das Material lässt sich streichen, rollen (texturierter Polyamid-Roller, Florhöhe 11 mm) oder mit Airless spritzen (Düse 0,015–0,017 inch, mind. 50 bar, nachrollen). Für gleichmäßige Optik frisch in frisch arbeiten und im Kreuzgang nachrollen.
Verarbeitungsbedingungen und Wartezeiten
Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtemperatur mind. 10 °C, max. 30 °C; relative Luftfeuchte höchstens 80 %, Untergrundtemperatur mindestens 3 °C über dem Taupunkt. Zwischen den Arbeitsgängen bei 20 °C mindestens 16, höchstens 48 Stunden warten; bei längeren Pausen die vorherige Schicht anschleifen. In den ersten ca. 24 Stunden das Material vor Feuchtigkeit schützen.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; originalverschlossen mindestens 2 Jahre lagerstabil. Bei tieferen Temperaturen das Material vor der Verarbeitung bei ca. 20 °C lagern. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Verarbeitungsfertiger Dünnschichtdeckputz auf Silikonharzbasis mit Kratzputzstruktur für Fassaden und Innenwände. MIXFIX Silikonputz ist ein pastöser, mineralisch gefüllter Deckputz auf Basis einer Silikonharzemulsion mit organischen Bindemitteln, geprüft nach ETAG 004. Laut Technischer Information ist er witterungsbeständig, wasserabweisend, hoch durchlässig für Wasserdampf und CO2 und hat eine geringe Verschmutzungsneigung. Er wird als Endbeschichtung im MIXFIX Wärmedämmverbundsystem EPS und Mineral sowie auf mineralischen Putzen, Spachtelmassen und Beton eingesetzt; MIXFIX Uni-Grund ist immer erforderlich.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund (Prüfung nach ÖNORM B 3346) muss trocken, frostfrei, staubfrei, nicht wasserabweisend, gleichmäßig saugend, tragfähig und frei von losen Teilen sein. Geeignet sind Armierungsschichten im WDVS EPS und Mineral, verriebene Kalk-, Kalkzement- und Zementputze, Beton, Spachtelmassen sowie gut haftende alte Mineral-, Silikat- und Dispersionsputze und -farben. Nicht geeignet sind frische Kalkputze, Kunststoffe, Harze, Lack- und Ölfilme und Leimfarben. Schadhafte Flächen werden mit mineralischer Spachtelmasse überzogen und bei Bedarf mit MIXFIX Glasfasergewebe armiert. Alle Untergründe erhalten MIXFIX Uni-Grund, Standzeit mindestens 24 Stunden.
Verarbeitung und Verdünnung
Den Putz mit langsam laufendem Rührwerk aufrühren und nicht mit anderen Produkten mischen; je 25 kg maximal 0,25 l Wasser zugeben. Mit rostfreier Stahltraufel aufziehen oder mit der Feinputzmaschine aufspritzen, auf Korn abziehen und die Kratzstruktur sofort mit dem Kunststoffreibbrett rund verreiben. Nicht unter +5 °C, bei direkter Sonne, Regen oder Wind verarbeiten; die Fassade auch während der Trocknung schützen. Auf WDVS und wärmedämmenden Putzen ist laut Technischer Information ein Hellbezugswert von nicht unter 30 einzuhalten. Auf Wunsch wird der Putz werkseitig algenhemmend ausgestattet (ANTIPILZ, Aufpreis); ein dauerhaftes Ausbleiben von Algenbefall wird nicht zugesagt.
Verbrauch und Trocknung
Die Technische Information nennt für die Kratzputzstruktur bei Korn 1,5 mm etwa 2,5 kg/m² und bei Korn 2,0 mm etwa 2,9 kg/m²; ein Kübel reicht damit rechnerisch für etwa 10 m² beziehungsweise 8,6 m². Die Herstellerseite gibt für K 2,0 mm etwa 3,2 kg/m² an. Hohe Luftfeuchtigkeit und tiefe Temperaturen verlängern die Trocknung deutlich und können den Farbton verändern; eine Trocknungszeit in Stunden nennt die Technische Information nicht.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (GHS 4.0, 17.03.2026) ist kein Signalwort erforderlich. H412: Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. EUH208: Enthält Isothiazolinone, kann allergische Reaktionen hervorrufen; EUH210. Freisetzung in die Umwelt vermeiden, Reste nach den örtlichen Vorschriften entsorgen; Spritzer sofort mit Wasser abspülen, Werkzeuge mit Wasser reinigen.
Kühl und frostfrei lagern, mindestens 12 Monate lagerfähig; angebrochene Gebinde gut verschließen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Stand 04/2020) und die Hinweise auf dem Gebinde.
Elastische Reinacrylat-Dachbeschichtung für ältere Betondachsteine und Tonziegel. Disboroof 408 ist ein glänzender Oberflächenschutz auf Reinacrylatbasis, der Witterungs- und Umwelteinflüssen hohen Widerstand entgegensetzt und auch bei niedrigen Temperaturen elastisch bleibt. Die Beschichtung ist wasserdicht und zugleich wasserdampfdiffusionsfähig und vor Pilz- und Algenbewuchs geschützt. Laut Technischer Information ist das Produkt nur für gewerbliche Anwender bestimmt.
Untergrund und Vorbereitung
Defekte Dachsteine sowie An- und Abschlüsse müssen vorab von Fachfirmen instand gesetzt werden, und die Dachdeckung muss ausreichend hinterlüftet sein. Algen, Moos, Schmutz und lose Teile werden mit Druckwasserstrahlen entfernt, dabei immer in Ablaufrichtung arbeiten, damit möglichst wenig Wasser unter die Deckung gelangt. Nach der Reinigung muss der Untergrund fest, sauber, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein. Bei Dachsteinen und Ziegeln unter 10 Jahren oder mit veredelten Oberflächen ist grundsätzlich eine Musterfläche anzulegen und die Haftung nach dem Trocknen zu prüfen.
Beschichtungsaufbau
Bewitterte Betondachsteine werden angefeuchtet oder direkt nach der Reinigung zweimal mit Disboroof 408 beschichtet. Engobierte und glasierte Tonziegel erhalten zuerst eine Grundierung mit Disbon 481; nach mindestens 3 Stunden (bei 20 °C) und höchstens 3 Tagen folgen zwei Aufträge Disboroof 408. Zwischen erstem und zweitem Auftrag sind mindestens 2 Stunden Wartezeit einzuhalten. Vor der Verarbeitung gründlich aufrühren; die Grundbeschichtung kann mit bis zu 5 % Wasser verdünnt werden.
Verarbeitungsbedingungen
Material-, Luft- und Untergrundtemperatur mindestens 8 °C und höchstens 35 °C, relative Luftfeuchte nicht über 80 %. Nicht arbeiten, wenn Regen oder Frost droht oder nach der Verarbeitung zu erwarten ist, und nicht auf stark aufgeheizten Flächen. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Hinweise
Rund 330 bis 380 ml bzw. 360 bis 420 g je Quadratmeter und Auftrag sind Richtwerte; der genaue Bedarf hängt von Art und Oberfläche des Dachmaterials ab und wird am Objekt durch Musterlegung bestimmt. Von beschichteten Dächern aufgefangenes Regenwasser sollte erst nach einer Wartezeit von 12 Monaten als Gießwasser verwendet werden.
Kühl, trocken und frostfrei lagern. Im original verschlossenen Gebinde 12 Monate lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Wetterbeständige Silikonharz-Fassadenfarbe mit mineralischem Charakter für Putze, mineralische Untergründe und intakte Wärmedämmverbundsysteme. Primasil ist strukturerhaltend, regenabweisend und hoch wasserdampfdurchlässig, trocknet mineralmatt auf und ist mikroporös statt filmbildend. Verkapselter Filmschutz schützt die Beschichtung vor Algen- und Pilzbefall.
Untergrund und Vorbereitung
Untergründe müssen fest, tragfähig, sauber und trocken sein (ÖNORM B 3430, Teil 1); grundiert wird mit CaPriSil Fassaden Grund. Neue Putze sollen abgebunden sein und werden mit Histolith Fluat neutralisiert; sandende Putze abbürsten. Schlecht haftende Dispersionsfarben und -putze abbeizen oder dampfstrahlen. WDVS nur in intaktem Zustand überarbeiten; auf EPS keine lösemittelhaltigen Grundierungen, bei farbigen Anstrichen Hellbezugswert mindestens 25. Bei Algen- oder Pilzbefall nassstrahlen, mit Capatox satt einstreichen und nicht abwaschen.
Beschichtungsaufbau und Verarbeitung
Nach dem Grundanstrich mit CaPriSil Fassaden Grund folgen Zwischen- und Schlussanstrich mit Primasil, mit höchstens 10 % Wasser verdünnt; NESPRI-Qualität wird unverdünnt verarbeitet. Streichen, rollen oder spritzen (Airless: 50°, Düse 0,021–0,023", 150–180 bar). Zusammenhängende Flächen nass-in-nass in einem Zug beschichten, nicht mit anderen Produkten mischen. Umgebung abdecken, Spritzer sofort abwaschen, Werkzeug mit Wasser reinigen.
Verbrauch
Richtwert ca. 200–350 g/m² pro Anstrich, je nach Saugfähigkeit; genauen Bedarf an einer Probefläche ermitteln.
Trocknung und Witterung
Verarbeitung bei +5 bis +30 °C, nicht bei direkter Sonne, Regen oder starkem Wind, Vorsicht bei Nachtfrost. Bei 20 °C und 65 % Luftfeuchte ist die Fläche nach 2–3 Stunden oberflächentrocken und nach 12 Stunden überstreichbar. Bei verzögerter Trocknung können durch Feuchte klebrige Ablaufspuren (Netzmittelläufer) entstehen, die wasserlöslich sind und mit Regen verschwinden. Nicht geeignet für waagrechte Flächen mit Wasserbelastung.
Abtönen
Abtönbar im Werk, über ColorExpress oder mit geeigneten AmphiColor-Volltonfarben; bei Selbstabtönung die Gesamtmenge mischen und je Fläche nur eine Charge verwenden. Brillante, intensive Farbtöne decken unter Umständen schlechter; die TI empfiehlt dann einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden Vorstrich, farbtonabhängig können weitere Anstriche erforderlich werden. Bei dunklen Farbtönen kann mechanische Beanspruchung helle Streifen hinterlassen (Schreibeffekt matter Fassadenfarben); Umwelteinflüsse können den Farbton mit der Zeit verändern.
Kühl und frostfrei lagern. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Wasserbasierte Mittelschichtlasur, die Holzfassaden eine natürliche graue Optik gibt. CapaWood GreyWood ist eine Holzlasur auf Acrylatdispersionsbasis, deren Pigmentierung der natürlichen Vergrauung von Holz nachempfunden ist. Gedacht ist sie für begrenzt und nicht maßhaltige Holzbauteile außen wie Fassaden- und Untersichtschalungen, Holzhäuser oder Carports; sie ist diffusionsfähig, tropfgehemmt, blockfest, filmgeschützt und mit UV-Schutz ausgestattet.
Holz und Vorbereitung
Die Holzfeuchte darf bei nicht maßhaltigen Bauteilen höchstens 18 % betragen (ÖNORM 3430). Die Oberfläche muss frei von Staub, Schmutz, Harz, Fett und Öl sein; lose Altanstriche abbürsten, Silikonreste führen zu Verlaufstörungen. Neue Hölzer bei Bedarf in Faserrichtung anschleifen. Tragende Holzbauteile vorab mit Korasit NG 10 imprägnieren. Bei Wartungsanstrichen wird die tragfähige Altbeschichtung angeschliffen und gereinigt. Rohes Holz außen unmittelbar vor der Bewitterung beschichten, sonst leidet die Haftung.
Auftrag, Werkzeug und Verbrauch
GreyWood wird unverdünnt verarbeitet und nicht mit anderen Produkten gemischt. Neues Holz mindestens zweimal streichen, den Erstauftrag allseitig; Wartungsanstriche ein- bis zweimal, Zwischenschliff nur wenn nötig. Geeignet sind Pinsel mit Kunststoffborsten. Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur mindestens 5 °C, günstig 10 bis 25 °C bei höchstens 80 % Luftfeuchte. Der Verbrauch (glatt ca. 50–70 ml/m², sägerau ca. 95–135 ml/m²) und die Holzeigenfärbung beeinflussen den Farbton, daher ist eine Musterfläche auf dem tatsächlichen Holz sinnvoll. Werkzeuge mit Wasser reinigen.
Trocknung
Bei 23 °C und 50 % Luftfeuchte ist die Lasur nach ca. 0,5 Stunden grifffest, nach ca. 1 Stunde überstreichbar, nach ca. 8 Stunden stapelbar, nach mindestens 12 Stunden regenfest und nach ca. 24 Stunden blockfest. Kälte, hohe Luftfeuchte und geringer Luftwechsel verzögern die Trocknung.
Holzarten und Grenzen
Dichte Holzarten wie Lärche oder Tropenhölzer eignen sich laut TI nicht für wasserbasierte Beschichtungen außen; Fichte, Tanne und Kiefer sind vorzuziehen, bei unbekannter Holzart wird ein lösemittelhaltiges Produkt empfohlen. Sägeraue Oberflächen, senkrechte Schalung und Riftbretter verlängern die Haltbarkeit. Nicht geeignet bei dauerndem Erd- oder Wasserkontakt, auf horizontalen Flächen wie Terrassenböden, bei Lebensmittelkontakt und großflächig in Wohnräumen.
Kühl, frostfrei und verschlossen lagern; original verschlossen mindestens 3 Jahre lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.