Baumit SilikatTop 25 kg
Baumit SilikatTop ist ein verarbeitungsfertiger, pastöser
Silikat-Oberputz für dekorative Fassadenflächen im Außenbereich.
Der mineralische Dünnschichtdeckputz ist als Kratz- und Rillenstruktur
erhältlich und verbindet eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit mit
wasserabweisenden und witterungsbeständigen Eigenschaften.
SilikatTop eignet sich für Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme sowie für
geeignete mineralische Putze, Spachtelmassen, Beton und Altputze.
Auch Renovierungen und denkmalgeschützte Fassaden werden vom Hersteller
ausdrücklich als Einsatzbereiche genannt.
Eigenschaften
Silikatischer Oberputz für außen
Hoch diffusionsoffen
Wasserabweisend
Witterungsbeständig
Mineralischer Charakter
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme
Mineralische Unterputze
Mineralische Spachtelmassen
Beton
Altputze
Renovierung und Denkmalschutz
Nicht dafür vorgesehen
Kunststoffe und Harze
Lack- und Ölfilme
Leimfarben
Kalkputze und Kalkanstriche
Holz und Metall
Organische Spachtelmassen wie Baumit PowerFlex
Vor SilikatTop immer passend grundieren:
Geeignete Untergründe werden mit Baumit UniPrimer oder
PremiumPrimer vorgestrichen. Die Grundierung muss mindestens
24 Stunden trocknen. Anders als bei SilikonTop ist Baumit PowerFlex
für SilikatTop ausdrücklich nicht als Untergrund vorgesehen.
Was macht Baumit SilikatTop besonders?
Sehr hohe Diffusionsoffenheit
Mit Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 und einem sd-Wert von
etwa 0,06 bis 0,10 m bei 2 mm Schichtdicke eignet sich
SilikatTop besonders für diffusionsoffene Fassadenaufbauten.
Mineralischer Charakter
Der silikatische Oberputz ist auf mineralische Fassadenaufbauten
abgestimmt und eignet sich deshalb auch für Renovierungen und
denkmalgeschützte Objekte.
Kratz- oder Rillenstruktur
Je nach gewünschter Fassadenoptik stehen Kratzstrukturen in
1,5, 2 und 3 mm sowie Rillenstrukturen in 2 und 3 mm zur
Verfügung.
Passt SilikatTop zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein silikatischer Oberputz für außen gesucht wird
hohe Wasserdampfdurchlässigkeit wichtig ist
ein mineralischer Fassadenaufbau vorliegt
Kratz- oder Rillenstruktur gewünscht ist
Renovierung oder Denkmalschutz geplant ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Untergrund organisch gebunden ist
Baumit PowerFlex vorhanden ist
der Putz stark sandet oder mürbe ist
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Welche Struktur passt?
K 1,5
Feine Kratzstruktur, 1,5 mm
Verbrauch ca. 2,5 kg/m².
K 2
Kratzstruktur, 2 mm
Verbrauch ca. 2,9 kg/m².
K 3
Grobe Kratzstruktur, 3 mm
Verbrauch ca. 3,9 kg/m².
R 2 / R 3
Rillenstruktur mit 2 oder 3 mm.
Verbrauch ca. 2,6 bzw. 3,6 kg/m².
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Auch die Ebenheit der Fläche muss für den Dünnschichtputz ausreichend
sein.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe Putzflächen
mit Baumit Sanova Primer verfestigen.
Sinterhaut mechanisch entfernen, Schalölrückstände auf Beton beseitigen
und verschmutzte Flächen reinigen. Schadhafte oder rissige mineralische
Untergründe vorab fachgerecht spachteln und bei Bedarf mit Baumit
TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Flächen vor der Beschichtung mit einem
geeigneten Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandeln.
So wird Baumit SilikatTop verarbeitet
Untergrund vollständig prüfen und notwendige Vorarbeiten
abschließen.
Baumit UniPrimer oder PremiumPrimer gleichmäßig auftragen und
mindestens 24 Stunden trocknen lassen.
SilikatTop vor dem Auftrag mit einem geeigneten Rührwerk gründlich
aufmischen.
Falls erforderlich, mit maximal 1 % sauberem Wasser
auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Mit einer rostfreien Stahltraufel vollflächig aufziehen oder mit
einer geeigneten Feinputzmaschine aufspritzen.
Auf Kornstärke abziehen und unmittelbar danach mit einem
Kunststoffreibbrett strukturieren.
Zusammenhängende Fassadenflächen gleichmäßig und ohne
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Aktion 10 x 14 L Baumit SilikatColor weiß
Baumit SilikatColor ist eine matte, mineralische Silikat-Fassadenfarbe
für den Schutz und die Gestaltung mineralischer Fassadenflächen.
Die nicht filmbildende Beschichtung ist hoch wasserdampfdurchlässig,
wasserabweisend und witterungsbeständig.
Die Farbe eignet sich für neue und alte mineralische Putze,
Spachtelmassen, Beton sowie tragfähige mineralische Altanstriche.
Auch für Renovierungen und denkmalgeschützte Fassaden wird
SilikatColor vom Hersteller ausdrücklich vorgesehen.
Eigenschaften
Mineralische Silikat-Fassadenfarbe
Hoch wasserdampfdurchlässig
CO₂-durchlässig
Wasserabweisend
Witterungsbeständig
Nicht filmbildend und spannungsarm
Geeignet für
Kalkzement- und Zementputze
Beton und mineralische Untergründe
Mineralische Spachtelmassen
Gut haftende mineralische Altanstriche
Renovierungsarbeiten
Denkmalgeschützte Fassaden
Nicht dafür vorgesehen
Dispersionsanstriche
Kunststoffe
Lack- und Ölfilme
Leim- und Kalkanstriche
Holz und Metall
Als Karbonatisierungsbremse bei Betonsanierungen
Vorhandenen Altanstrich unbedingt bestimmen:
Baumit SilikatColor ist für gut haftende mineralische
Altbeschichtungen geeignet, nicht jedoch für Dispersionsfarben.
Ist die vorhandene Beschichtung unbekannt, muss sie vor dem
Neuaufbau eindeutig geprüft werden.
Was macht Baumit SilikatColor besonders?
Sehr hohe Diffusionsoffenheit
SilikatColor erreicht die Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1
und ist zusätzlich hoch CO₂-durchlässig. Damit eignet sie sich
besonders für mineralische, diffusionsoffene Fassadenaufbauten.
Mineralisch und nicht filmbildend
Die Beschichtung bildet keinen geschlossenen Kunststofffilm.
Dadurch bleibt der mineralische Charakter des Untergrunds
weitgehend erhalten.
Für Renovierung und Denkmalschutz
Neben neuen mineralischen Fassaden nennt Baumit ausdrücklich
Renovierungsarbeiten und denkmalgeschützte Bauwerke als
Einsatzbereiche.
Passt SilikatColor zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein mineralischer Fassadenanstrich gewünscht ist
hohe Wasserdampfdurchlässigkeit wichtig ist
mineralischer Putz oder Beton beschichtet wird
eine tragfähige mineralische Altfarbe vorhanden ist
eine Renovierung im mineralischen System erfolgt
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art des vorhandenen Altanstrichs unbekannt ist
Kalkputz vorhanden ist
der Untergrund stark sandet oder mürbe ist
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Schlecht haftende oder verwitterte Altanstriche vollständig entfernen.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe Putzflächen
benötigen Baumit Sanova Primer.
Sinterhaut mechanisch entfernen. Schalölrückstände auf Beton mit
geeignetem Verfahren beseitigen. Schadhafte oder rissige mineralische
Flächen vor dem Anstrich fachgerecht spachteln und bei Bedarf mit
Baumit TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Flächen vor dem Anstrich mit einem dafür
vorgesehenen Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandeln.
So wird Baumit SilikatColor verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und notwendige Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Baumit SilikatColor vor der Verarbeitung mit langsam laufendem
Rührwerk gründlich aufrühren.
Den Grundanstrich bei Bedarf mit maximal 10 bis 15 % sauberem
Wasser auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Gleichmäßig und vollflächig streichen, rollen oder mit einem
geeigneten Airlessgerät auftragen.
Unter üblichen Bedingungen mindestens zwölf Stunden bis zum
nächsten Arbeitsgang warten.
Den Deckanstrich bei Bedarf mit maximal 5 % Wasser einstellen und
zusammenhängende Flächen ohne Unterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Dispersionsfarbe überstrichen
Baumit SilikatColor ist laut Produktdatenblatt nicht für
Dispersionsanstriche vorgesehen. Der vorhandene Altanstrich
muss daher vorab eindeutig bestimmt werden.
Unterschiedliche Chargen verarbeitet
Farbgleichheit wird nur innerhalb einer Produktionscharge
gewährleistet. Verschiedene Chargen vor Arbeitsbeginn
vollständig miteinander vermischen.
Zu kalt verarbeitet
Bei SilikatColor gilt eine höhere Mindesttemperatur als bei
vielen anderen Fassadenfarben. Material, Luft und Untergrund
müssen mindestens +8 °C aufweisen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Gesamtverbrauch für zwei Anstriche:
ca. 0,30 bis 0,35 L/m².
5 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
16 m² fertige Fassadenfläche.
14 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
45 m² fertige Fassadenfläche.
Produkttyp: mineralische Silikat-Fassadenfarbe
Gebindegrößen: 5 und 14 Liter
Farbtöne: Baumit Life Farbtöne
Glanzgrad: G3 matt
Festkörpergehalt: ca. 65 %
Rohdichte: ca. 1,6 kg/dm³
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1
Wasserdurchlässigkeit: W2
VOC-Istwert: unter 40 g/L
Für den Airlessauftrag nennt Baumit unter anderem eine Düse LL5321
beziehungsweise LL315 bei etwa 100 bar oder eine PAA-525-Düse bei
ungefähr 140 bar. Die genaue Einstellung richtet sich nach Gerät,
Konsistenz und Untergrund.
Luft-, Material- und Untergrundtemperatur müssen während Verarbeitung
und Abbindephase für mindestens acht Stunden wenigstens
+8 °C betragen. Direkte Sonne, Regen und starken Wind
vermeiden.
Baumit SilikatColor kühl, frostfrei und verschlossen lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Nach dem Öffnen soll der Gebindeinhalt innerhalb von 14 Tagen
verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Kann Baumit SilikatColor auf einer alten Dispersionsfarbe verarbeitet werden?
Nein. Dispersionsanstriche werden im aktuellen Produktdatenblatt
ausdrücklich als ungeeignet genannt.
Ist SilikatColor für Denkmalschutz geeignet?
Ja. Baumit nennt den Denkmalschutz ausdrücklich als Einsatzgebiet.
Der vorhandene historische Untergrund und der konkrete Aufbau müssen
trotzdem objektbezogen geprüft werden.
Was ist der wichtigste Unterschied zu Baumit SilikonColor?
SilikatColor ist auf mineralische Untergründe und mineralische
Altbeschichtungen ausgerichtet. Baumit SilikonColor kann dagegen auch
auf geeigneten dispersionsgebundenen Altanstrichen und Kunstharzputzen
eingesetzt werden.
Verhindert SilikatColor dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Die vorhandene Basisausstattung kann einen Befall verzögern.
Ein dauerhaftes Ausbleiben von Algen- oder Pilzbefall kann nicht
zugesichert werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Baumit SilikatColor nicht mit anderen
Anstrichmitteln vermischen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein,
Lack und Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit Wasser
entfernen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Aktion 10 x 14 L Baumit SilikonColor weiß
Baumit SilikonColor ist eine matte, verarbeitungsfertige
Silikonharz-Fassadenfarbe für hochwertige Neu- und
Renovierungsanstriche im Außenbereich. Sie verbindet eine sehr geringe
Wasseraufnahme mit hoher Wasserdampfdurchlässigkeit und schützt
Fassaden zuverlässig vor Witterungseinflüssen.
Die Farbe eignet sich für mineralische Untergründe, tragfähige
mineralische und dispersionsgebundene Altbeschichtungen sowie für
intakte Wärmedämm-Verbundsysteme. Besonders im Spritzwasser- und
Sockelbereich wird SilikonColor vom Hersteller empfohlen.
Eigenschaften
Silikonharz-Fassadenfarbe
Extrem wasserabweisend
Hoch diffusionsoffen
Witterungsbeständig
Spannungsarm auftrocknend
Mattes Oberflächenbild
Geeignet für
Kalkzement- und Zementputze
Beton und mineralische Untergründe
Tragfähige mineralische Altanstriche
Tragfähige Dispersionsanstriche und -putze
Intakte Wärmedämm-Verbundsysteme
Sockel- und Spritzwasserbereiche
Nicht dafür vorgesehen
Kunststoffe
Lack- und Ölfilme
Leim- und Kalkanstriche
Holz und Metall
Hochelastische Dispersionsanstriche
Als Karbonatisierungsbremse bei Betonsanierungen
Untergrund und Grundierung entscheiden über das Ergebnis:
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen
mit Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe
Putzflächen benötigen dagegen Baumit Sanova Primer. Kalkputze sind
nur bedingt geeignet und müssen vorab über eine Probefläche geprüft
werden.
Was macht Baumit SilikonColor besonders?
Sehr niedrige Wasseraufnahme
SilikonColor erreicht die Wasserdurchlässigkeitsklasse W3.
Niederschlagswasser wird damit sehr stark von der
Fassadenoberfläche abgehalten.
Hohe Diffusionsoffenheit
Mit der Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 bleibt der
Fassadenaufbau sehr gut wasserdampfdurchlässig.
Vielseitig renovierbar
Neben mineralischen Putzen können auch geeignete
dispersionsgebundene Altanstriche, Kunstharzputze und intakte
WDVS-Flächen überarbeitet werden.
Passt SilikonColor zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine matte Silikonharz-Fassadenfarbe gesucht wird
starker Regenschutz wichtig ist
die Fassade diffusionsoffen bleiben soll
eine intakte Altbeschichtung renoviert wird
ein bestehendes WDVS überarbeitet werden soll
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Kalkputz vorhanden ist
der Untergrund stark sandet oder mürbe ist
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Art und Tragfähigkeit des Altanstrichs unbekannt sind
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Schlecht haftende und verwitterte Altanstriche vollständig entfernen.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer behandeln. Stark sandende oder mürbe Putzflächen mit
Baumit Sanova Primer verfestigen.
Sinterhaut mechanisch entfernen. Schalölrückstände auf Beton mit
geeignetem Reinigungsverfahren beseitigen. Schadhafte oder rissige
mineralische Flächen vor dem Anstrich fachgerecht spachteln und bei
Bedarf mit TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Untergründe müssen vor dem Beschichten mit
einem dafür vorgesehenen Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandelt
werden.
So wird Baumit SilikonColor verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und erforderliche Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Baumit SilikonColor vor der Verarbeitung mit langsam laufendem
Rührwerk gründlich aufrühren.
Den Grundanstrich je nach Untergrund mit maximal 10 bis 15 %
sauberem Wasser auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Gleichmäßig und vollflächig streichen, rollen oder mit einem
geeigneten Airlessgerät auftragen.
Den Folgeanstrich unter üblichen Bedingungen frühestens nach
ungefähr 12 Stunden ausführen.
Den Deckanstrich bei Bedarf mit maximal 5 % Wasser einstellen und
zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Falsche Grundierung
MultiPrimer und Sanova Primer erfüllen unterschiedliche
Aufgaben. Die Grundierung muss an Saugfähigkeit und Festigkeit
des Untergrunds angepasst werden.
Unterschiedliche Chargen verarbeitet
Farbgleichheit kann nur innerhalb einer Produktionscharge
gewährleistet werden. Mehrere Chargen vor Beginn vollständig
miteinander vermischen.
Witterung unterschätzt
Direkte Sonne, Regen, starker Wind, hohe Luftfeuchtigkeit oder
niedrige Temperaturen können Trocknung und Farbton deutlich
beeinflussen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Gesamtverbrauch für zwei Anstriche:
ca. 0,30 bis 0,35 L/m².
5 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
16 m² fertige Fassadenfläche.
14 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
45 m² fertige Fassadenfläche.
Produkttyp: Silikonharz-Fassadenfarbe
Gebindegrößen: 5 und 14 Liter
Farbtöne: Baumit Life Farbtöne
Glanzgrad: G3 matt
Festkörpergehalt: ca. 65 %
Rohdichte: ca. 1,6 kg/dm³
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1
Wasserdurchlässigkeit: W3
VOC-Istwert: unter 40 g/L
Die Luft-, Material- und Untergrundtemperatur muss während der
Verarbeitung und für mindestens acht Stunden danach wenigstens
+5 °C betragen. Die Fassade vor direkter Sonne, Regen und starkem Wind
schützen.
Baumit SilikonColor kühl, frostfrei und verschlossen lagern. Das
ungeöffnete Gebinde ist ungefähr zwölf Monate lagerfähig. Nach dem
Öffnen soll der Inhalt innerhalb von 14 Tagen verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Kann Baumit SilikonColor auf alten Dispersionsfarben verwendet werden?
Ja, sofern die Beschichtung gut haftet und der Untergrund entsprechend
vorbereitet wurde. Schlecht haftende oder verwitterte Altanstriche
müssen entfernt werden.
Ist Baumit SilikonColor für Wärmedämm-Verbundsysteme geeignet?
Ja. Intakte Wärmedämm-Verbundsysteme können überarbeitet werden.
Farbton und Hellbezugswert müssen dabei die aktuelle Baumit
Verarbeitungsrichtlinie für WDVS erfüllen.
Verhindert die Farbe dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Die Basisausstattung kann einen Befall verzögern. Bei besonders
feuchtebelasteten Standorten kann eine verstärkte Ausstattung sinnvoll
sein; ein dauerhaft ausbleibender Befall kann nicht garantiert werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Baumit SilikonColor nicht mit anderen
Anstrichmitteln vermischen. Glas, Keramik, Naturstein, Lack und
Metall abdecken und Spritzer sofort mit Wasser entfernen. Für
Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Aktion 24 x 25 kg Baumit SilikonTop 25kg weiß
Baumit SilikonTop ist ein verarbeitungsfertiger, pastöser
Silikonharz-Oberputz für Fassaden und Wärmedämm-Verbundsysteme.
Der Dünnschichtdeckputz ist als Kratz- und Rillenstruktur erhältlich
und verbindet eine sehr hohe Wasserabweisung mit hoher
Wasserdampfdurchlässigkeit.
SilikonTop ist witterungsbeständig, verschmutzungsarm und eignet sich
sowohl für Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme als auch für geeignete
mineralische Putze, Spachtelmassen, Beton und Sanierputze.
Die Verarbeitung kann händisch oder maschinell erfolgen.
Eigenschaften
Silikonharz-Oberputz für außen
Extrem wasserabweisend
Hoch diffusionsoffen
Witterungsbeständig
Verschmutzungsarm
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme
Mineralische Unterputze
Mineralische Spachtelmassen
Beton
Altputze
Sanierputze und Baumit PowerFlex
Nicht dafür vorgesehen
Kunststoffe und Harze
Lack- und Ölfilme
Leimfarben
Kalkputze und Kalkanstriche
Holz- und Metalluntergründe
Lose oder nicht tragfähige Flächen
Vor SilikonTop ist die Grundierung normalerweise Pflicht:
Geeignete Untergründe werden mit Baumit UniPrimer oder
PremiumPrimer vorgestrichen. Die Standzeit beträgt mindestens
24 Stunden. Nur bei Baumit PowerFlex kann die Grundierung entfallen.
Was macht Baumit SilikonTop besonders?
Sehr guter Regenschutz
Mit der Wasserdurchlässigkeitsklasse W3 nimmt die Oberfläche
nur sehr wenig Niederschlagswasser auf und schützt den
Fassadenaufbau vor starker Wasserbelastung.
Hohe Diffusionsoffenheit
SilikonTop erreicht die Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1.
Dadurch bleibt ein entsprechend aufgebautes Fassadensystem
sehr gut wasserdampfdurchlässig.
Kratz- oder Rillenstruktur
Je nach gewünschtem Fassadenbild stehen Kratzstrukturen in
1,5, 2 und 3 mm sowie Rillenstrukturen in 2 und 3 mm zur
Verfügung.
Passt SilikonTop zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Silikonharz-Oberputz für außen gesucht wird
starke Wasserabweisung wichtig ist
der Fassadenaufbau diffusionsoffen bleiben soll
Kratz- oder Rillenstruktur gewünscht ist
ein geeignetes Baumit WDVS beschichtet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der vorhandene Untergrund stark sandet oder kreidet
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Kalkputz oder Kalkanstrich vorhanden ist
Untergrund oder Systemaufbau nicht eindeutig bekannt sind
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Die Fläche muss außerdem ausreichend eben sein.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe Putzflächen
mit Baumit Sanova Primer verfestigen.
Sinterhaut mechanisch entfernen, Schalölrückstände auf Beton beseitigen
und verschmutzte Flächen reinigen. Schadhafte oder rissige mineralische
Untergründe vorab fachgerecht spachteln und bei Bedarf mit Baumit
TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Flächen müssen vor der Beschichtung mit einem
dafür vorgesehenen Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandelt werden.
So wird Baumit SilikonTop verarbeitet
Den Untergrund prüfen und alle erforderlichen Vorarbeiten
vollständig abschließen.
Baumit UniPrimer oder PremiumPrimer gleichmäßig auftragen und
mindestens 24 Stunden trocknen lassen.
SilikonTop vor der Verarbeitung mit einem geeigneten Rührwerk
gründlich aufmischen.
Falls erforderlich, die Verarbeitungskonsistenz mit maximal
1 % sauberem Wasser einstellen.
Den Oberputz mit einer rostfreien Stahltraufel vollflächig aufziehen
oder mit einer geeigneten Feinputzmaschine aufspritzen.
Auf Kornstärke abziehen und unmittelbar danach mit einem
Kunststoffreibbrett entsprechend der gewünschten Struktur verreiben.
Zusammenhängende Fassadenflächen gleichmäßig und ohne
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Grundierung zu früh überarbeitet
UniPrimer und PremiumPrimer benötigen mindestens 24 Stunden
Standzeit. Eine zu frühe Überarbeitung kann Verarbeitung und
Oberflächenbild beeinträchtigen.
Unterschiedliche Chargen
Farbgleichheit kann nur innerhalb einer Produktionscharge
gewährleistet werden. Verschiedene Chargen vor Beginn
vollständig miteinander vermischen.
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen innerhalb zusammenhängender
Fassadenflächen können sichtbare Struktur- und Farbunterschiede
erzeugen.
Verbrauch und Reichweite
K 1,5
ca. 2,5 kg/m²
ca. 10 m² je 25-kg-Kübel
K 2
ca. 2,9 kg/m²
ca. 8,6 m² je Kübel
K 3
ca. 3,9 kg/m²
ca. 6,4 m² je Kübel
R 2 / R 3
R 2: ca. 2,6 kg/m² / 9,6 m²
R 3: ca. 3,6 kg/m² / 6,9 m²
Die Herstellerwerte dienen zur Orientierung. In der Praxis ist
zusätzlich mit ungefähr 10 % Mehrverbrauch zu rechnen.
Rauigkeit, Saugfähigkeit und Verarbeitungstechnik beeinflussen den
tatsächlichen Bedarf.
Technische Daten
Produkttyp: Silikonharz-Oberputz
Gebindegröße: 25 kg
Strukturen: K 1,5 / K 2 / K 3 / R 2 / R 3
Farbtöne: Baumit Life Farbtöne
Rohdichte: ca. 1,8 kg/dm³
Haftfestigkeit: ≥ 0,3 MPa
Brandverhalten: A2-s1,d0
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1
Wasserdurchlässigkeit: W3
sd-Wert: ca. 0,08–0,12 m bei 2 mm
μ-Wert: ca. 60–80
VOC-Istwert: unter 40 g/L
Wasserzugabe: maximal 1 %
Mindesttemperatur: +5 °C
Während Verarbeitung und Abbinden müssen Luft-, Material- und
Untergrundtemperatur für mindestens acht Stunden wenigstens
+5 °C betragen. Direkte Sonne, Regen und starken Wind vermeiden.
Vor einer nachfolgenden Beschichtung ist bei +20 °C und 60 %
relativer Luftfeuchtigkeit eine Standzeit von mindestens
48 Stunden einzuhalten.
SilikonTop kühl, frostfrei und verschlossen lagern. Das ungeöffnete
Gebinde ist ungefähr zwölf Monate lagerfähig. Nach dem Öffnen soll der
Inhalt innerhalb von 14 Tagen verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Muss vor Baumit SilikonTop immer grundiert werden?
Grundsätzlich ja. Baumit UniPrimer oder PremiumPrimer sind vorgesehen
und müssen mindestens 24 Stunden trocknen. Bei Baumit PowerFlex kann
die Grundierung entfallen.
Welche Körnungen gibt es?
Kratzstruktur K ist in 1,5, 2 und 3 mm erhältlich. Die Rillenstruktur R
gibt es in 2 und 3 mm.
Verhindert SilikonTop dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Die Basisausstattung kann einen Befall verzögern. Bei besonders
kritischen Standorten kann eine verstärkte Ausstattung sinnvoll sein;
ein dauerhaftes Ausbleiben von Algen oder Pilzen kann nicht zugesichert
werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Struktur, Farbton und Fassadensystem müssen
aufeinander abgestimmt sein. Baumit SilikonTop nicht mit anderen
Produkten vermischen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein, Lack und
Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit Wasser entfernen.
Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Aktion 3 x 25 kg Caparol Synthesa Primasil Fassadenfarbe weiß
Caparol Primasil ist eine strukturerhaltende, mineralmatte
Silikonharz-Fassadenfarbe für hochwertige Neu- und
Renovierungsanstriche. Sie verbindet eine sehr niedrige Wasseraufnahme
mit hoher Wasserdampfdurchlässigkeit und eignet sich für glatte sowie
strukturierte Fassadenflächen.
Die mikroporöse, nicht filmbildende Beschichtung besitzt eine
kapillaraktive Trockenzone und reduziert die Verschmutzungsneigung der
Fassade. Primasil kann gestrichen, gerollt, mit Airlessgeräten oder
unverdünnt im Nespri-Verfahren verarbeitet werden.
Eigenschaften
Silikonharz-Fassadenfarbe
Hoch wasserabweisend
Hoch wasserdampfdurchlässig
Mineralmatt und strukturerhaltend
Spannungsarm und nicht thermoplastisch
CO₂-durchlässig
Geeignet für
Mineralische Putze und Untergründe
Festhaftende Silikatfarben
Tragfähige Silikonharzfarben
Matte Dispersionsanstriche
Tragfähige Kunstharzputze
Intakte Wärmedämm-Verbundsysteme
Nicht dafür vorgesehen
Beschädigte oder nicht intakte WDVS-Flächen
Waagrechte Flächen mit Wasserbelastung
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Lose oder abblätternde Altbeschichtungen
Flächen mit ungeklärter aufsteigender Feuchtigkeit
Dauerhafte Verhinderung von Algen oder Pilzen
Auf Wärmedämm-Verbundsystemen nur bei intaktem Aufbau:
Risse, Hohlstellen und andere Schäden dürfen nicht einfach
überstrichen werden. Das WDVS muss zuvor fachgerecht saniert werden.
Bei farbigen Anstrichen ist ein Hellbezugswert von mindestens 25
einzuhalten.
Was macht Caparol Primasil besonders?
Kapillaraktive Trockenzone
Die mikroporöse Beschichtung unterstützt eine schnelle
Feuchteabgabe an der Oberfläche. Dadurch kann die Fassade nach
einer Regenbelastung schneller abtrocknen.
Niedrige Wasseraufnahme
Mit einem w-Wert unter 0,08 kg/(m² · h0,5) nimmt die
Beschichtung nur wenig Niederschlagswasser auf.
Hohe Diffusionsoffenheit
Der sd-Wert unter 0,06 m ermöglicht eine hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit und unterstützt einen
diffusionsoffenen Fassadenaufbau.
Passt Primasil zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine mineralmatte Silikonharzfarbe gesucht wird
guter Regenschutz und hohe Diffusion wichtig sind
ein tragfähiger mineralischer Untergrund vorliegt
eine intakte Altbeschichtung renoviert wird
Rollen, Streichen, Airless oder Nespri geplant ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Risse oder Schäden am WDVS vorhanden sind
der Altanstrich kreidet oder nicht fest haftet
Feuchtigkeit oder Salzausblühungen sichtbar sind
der Untergrund sehr glatt oder stark saugend ist
ein besonders dunkler Farbton vorgesehen ist
Untergrund richtig vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen
sein. Lose und nicht tragfähige Beschichtungen vollständig entfernen.
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze müssen an der Oberfläche trocken
und weitgehend abgebunden sein. Mehlende Bereiche und Sinterhaut
entfernen. Als Grundierung ist abhängig vom Untergrund Caparol CaPriSil
Fassaden Grund vorgesehen.
Festhaftende Dispersionsfarben und Kunstharzputze können überarbeitet
werden. Die Wasserdampfdurchlässigkeit des Gesamtaufbaus wird jedoch
durch eine vorhandene dichte Altbeschichtung begrenzt.
Vorhandenen Algen- oder Pilzbefall fachgerecht reinigen und die Fläche
danach mit Caparol Capatox satt behandeln. Capatox vollständig trocknen
lassen und nach dem Auftrag nicht abwaschen.
So wird Caparol Primasil verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und die erforderliche Grundierung
vollständig trocknen lassen.
Die Fassadenfarbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Zwischen- und Schlussanstrich bei Bedarf mit höchstens 10 %
sauberem Wasser einstellen.
Die Farbe gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten
Spritzgerät auftragen.
Zusammenhängende Flächen zügig, nass in nass und ohne längere
Arbeitsunterbrechung beschichten.
Airlessauftrag
Spritzwinkel 50°, Düse 0,021 bis 0,023 Zoll und ungefähr
150 bis 180 bar Spritzdruck.
Nespri-Verarbeitung
Unverdünnt mit 20° bis 30° Spritzwinkel, einer Düse von
0,017 bis 0,019 Zoll und ungefähr 160 bis 180 bar verarbeiten.
Typische Fehler vermeiden
Schäden nur überstrichen
Risse, Hohlstellen und beschädigte WDVS-Flächen werden durch
einen Anstrich nicht instandgesetzt und müssen zuvor saniert
werden.
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen können sichtbare Ansätze erzeugen.
Zusammenhängende Fassadenflächen deshalb immer von Kante zu
Kante nass in nass fertigstellen.
Trocknung nicht geschützt
Direkte Sonne, Regen, starker Wind, Nebel oder Nachtfrost können
Trocknung, Farbwirkung und Oberflächenbild beeinträchtigen.
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
2 kg
Rechnerische Reichweite: ca. 5,7 bis 10 m²
je Anstrich.
7 kg
Rechnerische Reichweite: ca. 20 bis 35 m²
je Anstrich.
12,5 kg
Rechnerische Reichweite: ca. 36 bis 63 m²
je Anstrich.
25 kg
Rechnerische Reichweite: ca. 71 bis 125 m²
je Anstrich.
Grundlage ist der Richtverbrauch von etwa 200 bis 350 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Rauigkeit, Farbton und Auftragstechnik können den
tatsächlichen Bedarf verändern. Den Verbrauch über eine Probefläche
kontrollieren.
Trocknung und technische Daten
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Nach ca. 2 bis 3 Stunden oberflächentrocken
Nach ca. 12 Stunden überstreichbar
Nicht bei direkter Sonne oder Regen verarbeiten
Vor starkem Wind und Nachtfrost schützen
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Produkttyp: Silikonharz-Fassadenfarbe
Bindemittelbasis: Silikonharz-Emulsion
Glanzgrad: mineralmatt
Gebindegrößen: 2, 7, 12,5 und 25 kg
Dichte: ca. 1,52 g/cm³
w-Wert: unter 0,08 kg/(m² · h0,5)
sd-Wert: unter 0,06 m
Verdünnung: maximal 10 % Wasser
Weiß ist als Lagerware erhältlich. Weitere Farbtöne können werkseitig
oder über ColorExpress abgetönt werden. Brillante Farbtöne können ein
geringeres Deckvermögen besitzen und zusätzliche Anstriche benötigen.
Durch UV-Strahlung, Feuchtigkeit, Nutzung und andere Umwelteinflüsse
können langfristig Farbtonveränderungen auftreten. Bei dunklen matten
Farbtönen sind durch mechanische Beanspruchung helle Schreibspuren
möglich.
Häufige Fragen
Verhindert Primasil dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Der verkapselte Filmschutz wirkt langanhaltend, aber zeitlich
begrenzt. Feuchtebelastung, Gebäudelage und vorhandener Befallsdruck
beeinflussen die Wirkungsdauer.
Kann Primasil auf einem Wärmedämm-Verbundsystem verwendet werden?
Ja, sofern das System technisch intakt ist. Bei farbigen Anstrichen muss
der Hellbezugswert mindestens 25 betragen.
Wird Primasil im Nespri-Verfahren verdünnt?
Nein. Für den Nespri-Spritzauftrag wird die Farbe unverdünnt
verarbeitet.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Primasil nicht mit anderen Produkten
vermischen. Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Naturstein und
Metall abdecken und Farbspritzer sofort mit klarem Wasser entfernen.
Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Aktion 4 x 10 l Caparol Capatox
Caparol Capatox ist eine gebrauchsfertige, wässrige
Mikrobiozid-Lösung zur Vorbehandlung von gereinigten Flächen mit
Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbefall. Sie wird innen und außen
vor der nachfolgenden Beschichtung eingesetzt.
Capatox wird unverdünnt mit einer Streichbürste auf die bereits
gereinigte und trockene Fläche aufgetragen. Das Mittel muss gut
trocknen und darf anschließend nicht abgewaschen werden.
Eigenschaften
Gebrauchsfertige Mikrobiozid-Lösung
Desinfektionsmittel der Produktart PT 2
Für Innen- und Außenflächen
Unverdünnt zu verarbeiten
Auftrag mit einer Streichbürste
Vor nachfolgenden Beschichtungen
Geeignet für
Gereinigte algenbefallene Flächen
Gereinigte moosbefallene Flächen
Pilz- und schimmelpilzbelastete Bereiche
Fassaden vor einem Neuanstrich
Innenwände nach fachgerechter Reinigung
Trockene, anschließend beschichtbare Untergründe
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für die vorherige Reinigung
Dauerhafte Verhinderung eines Neubefalls
Beseitigung der Feuchtigkeitsursache
Vorbeugender Auftrag auf unbelastete Flächen
Verdünnung mit Wasser
Einleitung in Oberflächengewässer
Zuerst reinigen, danach Capatox auftragen:
Sichtbare Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbeläge müssen vorab
fachgerecht entfernt werden. Capatox erst auf die gereinigte,
trockene Fläche satt auftragen, gut trocknen lassen und anschließend
nicht abwaschen.
Was macht Caparol Capatox besonders?
Direkt gebrauchsfertig
Das Produkt wird nicht mit Wasser verdünnt. Dadurch entfällt das
Dosieren oder Anmischen auf der Baustelle.
Für innen und außen
Capatox kann nach der jeweils erforderlichen Reinigung auf
belasteten Innen- und Außenflächen vor einem neuen
Beschichtungsaufbau eingesetzt werden.
Bleibt auf der Fläche
Nach dem Einmassieren und Trocknen wird Capatox nicht
abgewaschen. Die anschließende Grundierung oder Beschichtung
erfolgt auf der trockenen behandelten Fläche.
Passt Capatox zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
sichtbarer Befall bereits fachgerecht entfernt wurde
die gereinigte Fläche vor dem Neuanstrich behandelt wird
der Untergrund vollständig trocknen kann
das Produkt mit einer Streichbürste aufgetragen wird
eine geeignete Folgebeschichtung vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit dauerhaft aus dem Bauteil nachdringt
der Befall großflächig oder gesundheitlich auffällig ist
Untergrund oder Folgebeschichtung nicht bekannt sind
empfindliche Pflanzen unmittelbar angrenzen
belastetes Reinigungswasser nicht aufgefangen werden kann
Fläche vor der Behandlung reinigen
Schimmelbeläge auf Innenflächen müssen durch geeignete Nassreinigung
entfernt werden. Dabei sind die geltenden gesetzlichen, behördlichen und
arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften einzuhalten. Bei größerem oder
wiederkehrendem Befall muss zusätzlich die Ursache der erhöhten
Feuchtigkeit geklärt und beseitigt werden.
Auf Außenflächen werden Schimmel-, Algen-, Moos- und Pilzbeläge mit einer
geeigneten Nassreinigung entfernt. Pflanzen, Sträucher, angrenzendes
Erdreich und nicht zu behandelnde Bauteile vor der Reinigung und
Behandlung sorgfältig schützen.
So wird Caparol Capatox verarbeitet
Den vorhandenen Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbelag
fachgerecht von der Fläche entfernen.
Reinigungsrückstände beseitigen und den Untergrund vollständig
trocknen lassen.
Capatox unverdünnt mit einer Streichbürste satt auftragen und in den
Untergrund einmassieren.
Fehlstellen vermeiden und die gesamte zuvor befallene Fläche
gleichmäßig behandeln.
Die behandelte Fläche gut trocknen lassen. Capatox nach dem Auftrag
nicht abwaschen.
Erst anschließend den zum Untergrund passenden Grundier- und
Beschichtungsaufbau ausführen.
Umwelt und angrenzende Flächen schützen
Capatox darf nicht in Oberflächengewässer oder Regenwasserkanäle
gelangen. Pflanzen und Sträucher in unmittelbarer Fassadennähe sowie das
angrenzende Erdreich während der Verarbeitung abdecken. Direkter Kontakt
mit der Gebrauchslösung kann Pflanzen schädigen.
Anfallendes Reinigungswasser auffangen und entsprechend den örtlichen
Vorgaben entsorgen. Glas, Metall, lackierte Flächen und andere nicht zu
behandelnde Bauteile vor Spritzern schützen.
Typische Fehler vermeiden
Befall nicht entfernt
Capatox wird nach der Reinigung eingesetzt. Sichtbare Beläge
dürfen nicht lediglich mit der Lösung überstrichen werden.
Nach Behandlung abgewaschen
Die aufgetragene Mikrobiozid-Lösung muss auf der Fläche
verbleiben und vollständig trocknen. Nachwaschen ist nicht
vorgesehen.
Feuchtigkeitsursache ignoriert
Undichte Bauteile, Kondensat oder aufsteigende Feuchtigkeit
werden durch Capatox nicht behoben und können einen erneuten
Befall begünstigen.
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
1 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 6,7 bis 20 m².
5 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 33 bis 100 m².
10 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 67 bis 200 m².
Grundlage ist ein Richtverbrauch von etwa 50 bis 150 ml/m² auf glatten
Untergründen. Raue Flächen, starke Verfärbungen und die Beschaffenheit
des Untergrunds können den tatsächlichen Bedarf deutlich erhöhen.
Technische Daten
Produkttyp: wässrige Mikrobiozid-Lösung
Produktart: Desinfektionsmittel PT 2
Gebindegrößen: 1, 5 und 10 Liter
Dichte: ca. 1,02 g/cm³
Verdünnung: unverdünnt
Auftrag: Streichen
Verbrauch: ca. 50 bis 150 ml/m²
Mindesttemperatur: +5 °C
Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Lagerung: kühl und frostfrei
Vor Sonne und Temperaturen über 40 °C schützen
Lagerfähigkeit: ca. 12 Monate
Häufige Fragen
Muss sichtbarer Befall vor dem Auftrag entfernt werden?
Ja. Capatox wird erst nach der fachgerechten Reinigung auf die trockene
Fläche aufgetragen.
Wird Capatox nach der Behandlung abgewaschen?
Nein. Die Lösung wird in den Untergrund einmassiert, muss dort gut
trocknen und darf nicht nachgewaschen werden.
Verhindert Capatox dauerhaft einen erneuten Befall?
Nein. Das Produkt dient der Vorbehandlung vor einer neuen Beschichtung.
Dauerhafte Feuchte, ungünstige Gebäudelage und andere Ursachen können
zu einem erneuten Befall führen.
Biozid- und Verarbeitungshinweis:
Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und
Produktinformation lesen. Capatox nur bestimmungsgemäß und
unverdünnt anwenden. Nicht in Oberflächengewässer oder
Regenwasserkanäle gelangen lassen.
Für Gefahrenkennzeichnung, persönliche Schutzausrüstung, Entsorgung
und Erste-Hilfe-Maßnahmen sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Gebindeetikett der tatsächlich gelieferten Ausführung
maßgeblich.
Aktion 4 x 12,5 l Caparol Synthesa Muresko Fassadenfarbe weiß
Caparol Muresko ist eine matte, strukturerhaltende Fassadenfarbe auf
SilaCryl®-Basis für hochwertige Neu- und Renovierungsanstriche. Die
Kombination aus Silikonharz- und Reinacrylatdispersion bietet einen sehr
guten Regenschutz und erhält gleichzeitig die hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit des Fassadenaufbaus.
Die wasserverdünnbare Fassadenfarbe eignet sich für glatte und
strukturierte Untergründe und ist in zahlreichen Farbtönen erhältlich.
Sie kann gestrichen, gerollt oder mit einem geeigneten Spritzgerät
verarbeitet werden.
Eigenschaften
Strukturerhaltende Fassadenfarbe
Sehr gut wasserabweisend
Hohe Wasserdampfdurchlässigkeit
Wetterbeständig
Alkaliresistent und unverseifbar
Mattes Oberflächenbild
Geeignet für
Kalkzement- und Zementputze
Betonflächen
Tragfähige Dispersionsanstriche
Tragfähige Lackbeschichtungen
Kunstharzputze
Intakte Porenbetonbeschichtungen
Nicht dafür vorgesehen
Waagrechte Flächen mit Wasserbelastung
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Lose oder abblätternde Altbeschichtungen
Ungeklärte Salzausblühungen
Beschichtung ohne passende Untergrundprüfung
Dauerhafte Verhinderung von Algen oder Pilzen
Die Grundierung richtet sich immer nach dem Untergrund:
Primalon Tiefgrund LF ist nicht automatisch für jede Fläche richtig.
Glatte, sandende, stark saugende, lackierte oder bereits beschichtete
Untergründe benötigen unterschiedliche Vorbehandlungen. Vor der
Bestellung deshalb vorhandenen Untergrund und Zustand prüfen.
Was macht Caparol Muresko besonders?
SilaCryl®-Technologie
Die Kombination aus Silikonharz- und Reinacrylatdispersion
verbindet die Vorteile einer wasserabweisenden Oberfläche mit
einem diffusionsoffenen Fassadenaufbau.
Sehr guter Regenschutz
Mit einem w-Wert unter 0,1 kg/(m² · h0,5) ist die
Beschichtung der Klasse mit niedriger Wasserdurchlässigkeit
zugeordnet.
Gute Kantenabdeckung
Muresko besitzt eine gute Kuppen- und Kantenabdeckung und eignet
sich dadurch auch für strukturierte Putzflächen und profilierte
Fassadenbereiche.
Passt Muresko zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine matte Fassadenfarbe gesucht wird
guter Regenschutz wichtig ist
der Aufbau diffusionsoffen bleiben soll
eine glatte oder strukturierte Fassade beschichtet wird
ein Neu- oder Renovierungsanstrich geplant ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Altanstrich kreidet oder abblättert
Feuchtigkeit oder Ausblühungen sichtbar sind
offene Risse oder Putzschäden bestehen
ein sehr intensiver Farbton geplant ist
der Untergrund glatt, dicht oder stark saugend ist
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen
sein. Lose oder nicht tragfähige Beschichtungen vollständig entfernen.
Neue mineralische Putze mindestens zwei bis vier Wochen abbinden lassen.
Putzreparaturen müssen vor dem Anstrich ebenfalls ausreichend
durchgetrocknet sein. Stark saugende, sandende oder mehlende Flächen
benötigen eine zum Untergrund passende Grundierung.
Glatte und schwach saugende Beton- oder Altbeschichtungsflächen können
einen Haftgrund benötigen. Glänzende Lack- und Dispersionsbeschichtungen
vor der Überarbeitung anrauen.
Vorhandenen Algen- oder Pilzbefall fachgerecht reinigen und die Fläche
anschließend mit Caparol Capatox satt behandeln. Capatox trocknen lassen
und nach dem Auftrag nicht abwaschen.
So wird Caparol Muresko verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und erforderliche Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Die Fassadenfarbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Zwischen- und Schlussanstrich mit höchstens 5 % sauberem Wasser
einstellen. Dunkle und intensive Farbtöne möglichst unverdünnt
verarbeiten.
Die Farbe gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten
Airlessgerät spritzen.
Zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung zügig nass in
nass beschichten.
Typische Fehler vermeiden
Falsche Grundierung
Eine einzige Grundierung passt nicht zu jedem Untergrund.
Saugfähigkeit, Festigkeit und vorhandene Altbeschichtung müssen
vor dem Aufbau geprüft werden.
Fläche unterbrochen
Längere Arbeitsunterbrechungen können Ansätze und sichtbare
Übergänge verursachen. Zusammenhängende Flächen immer nass in
nass von Kante zu Kante beschichten.
Witterung nicht beachtet
Direkte Sonne, Regen, starker Wind, Tau oder Nachtfrost können
Trocknung, Farbwirkung und Oberflächenbild beeinträchtigen.
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
1,25 Liter
Rechnerische Reichweite bei ca. 200 ml/m²:
ungefähr 6,3 m² je Arbeitsgang.
5 Liter
Rechnerische Reichweite bei ca. 200 ml/m²:
ungefähr 25 m² je Arbeitsgang.
12,5 Liter
Rechnerische Reichweite bei ca. 200 ml/m²:
ungefähr 62,5 m² je Arbeitsgang.
Die Reichweiten sind Richtwerte. Untergrund, Rauigkeit, Saugfähigkeit,
Farbton und Auftragstechnik können den tatsächlichen Verbrauch verändern.
Der Hersteller nennt je nach Untergrund etwa 200 bis 350 g/m² je
Arbeitsgang.
Trocknung und technische Daten
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Nach ca. 4 bis 6 Stunden überstreichbar
Nicht bei direkter Sonne verarbeiten
Vor Regen, Wind und Nachtfrost schützen
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Produkttyp: SilaCryl®-Fassadenfarbe
Bindemittel: Silikonharz- und Reinacrylatdispersion
Glanzgrad: Matt
Gebindegrößen: 1,25, 5 und 12,5 Liter
Dichte: ca. 1,5 g/cm³
w-Wert: unter 0,1 kg/(m² · h0,5)
sd-Wert: unter 0,14 m
Auftrag: Streichen, Rollen oder Spritzen
Für den Airlessauftrag nennt der Hersteller einen Spritzwinkel von 50°,
eine Düse von 0,031 Zoll und einen Druck von ungefähr 150 bar.
Caparol Muresko kühl und frostfrei lagern. Auf einer zusammenhängenden
Fläche nur Material derselben Charge beziehungsweise miteinander
vermischte Gebinde verarbeiten.
Häufige Fragen
Ist Caparol Muresko eine rein mineralische Fassadenfarbe?
Nein. Sie besitzt einen mineralischen Charakter, basiert technisch aber
auf einer Silikonharz- und Reinacrylatdispersion.
Verhindert Muresko dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Der verkapselte Filmschutz kann den Befall langanhaltend, aber nur
zeitlich begrenzt verzögern. Feuchtigkeit, Gebäudelage und vorhandener
Befallsdruck beeinflussen die Wirkungsdauer.
Kann immer mit Primalon Tiefgrund LF grundiert werden?
Nein. Die passende Grundierung richtet sich nach Saugfähigkeit,
Festigkeit und Art des Untergrunds. Glatte, stark sandende oder lackierte
Flächen benötigen gegebenenfalls einen anderen Voranstrich.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Risse, Feuchtigkeit und nicht tragfähige
Beschichtungen vor dem Anstrich fachgerecht sanieren. Glas, Keramik,
Lackierungen, Klinker, Naturstein und Metall abdecken und Farbspritzer
sofort mit klarem Wasser entfernen. Für Arbeitsschutz und
Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das
Gebindeetikett der gelieferten Ausführung maßgeblich.
Aktion 4 x 25 kg Caparol Synthesa Silitol Fassadenfarbe weiß
Caparol Silitol Fassadenfarbe ist eine wasserverdünnbare
Dispersions-Silikatfarbe für mineralische Fassadenflächen. Sie eignet sich
besonders für ungestrichene Putze, alte Silikatfarben und tragfähige
mineralische Altanstriche.
Die Kaliwasserglasbasis mit organischen Stabilisatoren verbindet einen
mineralmatten Charakter mit sehr hoher Wasserdampfdurchlässigkeit und
niedriger Wasseraufnahme. Die Untergrundvorbereitung muss auf die
vorhandene Putz- oder Altbeschichtung abgestimmt werden.
Eigenschaften
Dispersions-Silikatfarbe für außen
Mineralmattes Oberflächenbild
Sehr hoch wasserdampfdurchlässig
Niedrige Wasserdurchlässigkeit
Wetterbeständig
Strukturerhaltend
Geeignet für
Ungestrichene mineralische Putze
Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Alte Silikatfarben
Tragfähige mineralische Altanstriche
Geeignete Natursteinflächen
Glatte und strukturierte Fassadenflächen
Nicht dafür vorgesehen
Alte Dispersionsfarben und Kunstharzputze
Lackierte Flächen und PVC
Reine Gipsputze
Holz und Holzwerkstoffe
Waagrechte Flächen mit Wasserbelastung
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Alte Dispersionsbeschichtungen vollständig entfernen:
Silikatfarben benötigen einen geeigneten mineralischen Untergrund,
mit dem sie verkieseln können. Auf alten Dispersionsfarben und
Kunstharzputzen ist diese Verbindung nicht möglich. Solche
Beschichtungen müssen vor dem Neuaufbau entfernt werden.
Was macht Caparol Silitol Fassadenfarbe besonders?
Sehr hohe Diffusionsoffenheit
Mit einem sd-Wert unter 0,03 m ist die Beschichtung der Klasse
mit hoher Wasserdampfdiffusion zugeordnet.
Mineralischer Charakter
Die Kaliwasserglasbasis erzeugt ein mineralmattes,
strukturerhaltendes Erscheinungsbild, das besonders gut zu
mineralischen Putzen und älteren Fassaden passt.
Niedrige Wasseraufnahme
Der w-Wert von 0,1 kg/(m² · h0,5) entspricht der
Klasse mit niedriger Wasserdurchlässigkeit.
Passt die Silikatfarbe zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein mineralmatter Fassadenanstrich gewünscht ist
ein ungestrichener mineralischer Putz vorliegt
alte Silikatfarbe überarbeitet werden soll
hohe Wasserdampfdurchlässigkeit wichtig ist
der Untergrund trocken und tragfähig ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art des vorhandenen Altanstrichs unbekannt ist
Dispersionsfarbe oder Kunstharzputz vorhanden ist
Feuchtigkeit oder Ausblühungen sichtbar sind
der mineralische Untergrund stark sandet
ein sehr dunkler oder intensiver Farbton geplant ist
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen
sein. Lose und verwitterte Beschichtungen vollständig entfernen.
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze abhängig von der Witterung
zwei bis vier Wochen abbinden lassen. Sinterhaut, mehlende Bereiche und
nicht ausreichend abgebundene Nachputzstellen vor dem Anstrich
fachgerecht behandeln.
Stark saugende oder sandende mineralische Flächen mit Caparol CaPriSil
Fassaden Grund oder Histolith Silikat-Fixativ vorbereiten. Auswahl und
Verdünnung richten sich nach der tatsächlichen Saugfähigkeit.
Vorhandenen Algen- oder Pilzbefall fachgerecht reinigen. Anschließend
Caparol Capatox satt auftragen und vollständig trocknen lassen. Capatox
nach dem Auftrag nicht abwaschen.
So wird Caparol Silitol Fassadenfarbe verarbeitet
Den Untergrund prüfen, reinigen und die erforderliche Grundierung
vollständig trocknen lassen.
Die Fassadenfarbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Zwischen- und Schlussanstrich bei Bedarf mit höchstens 10 %
sauberem Wasser verdünnen.
Die Farbe gleichmäßig streichen oder rollen und auf
zusammenhängenden Flächen konsequent nass in nass arbeiten.
Zwischen den einzelnen Anstrichen bei üblichen Bedingungen
mindestens zwölf Stunden Trockenzeit einhalten.
Typische Fehler vermeiden
Dispersionsfarbe überstrichen
Auf Dispersionsbeschichtungen kann die Silikatfarbe nicht
verkieseln. Diese Altbeschichtungen müssen vor dem Anstrich
vollständig entfernt werden.
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen und unterschiedlich saugende Flächen
können sichtbare Ansätze oder Farbtonunterschiede verursachen.
Witterung nicht beachtet
Direkte Sonne, hohe Temperaturen, starker Wind, Nebel, Regen
oder Nachtfrost können Trocknung und Oberflächenbild
beeinträchtigen.
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
2-kg-Gebinde
Rechnerische Reichweite: ca. 5,7 bis 10 m²
je Arbeitsgang.
7-kg-Gebinde
Rechnerische Reichweite: ca. 20 bis 35 m²
je Arbeitsgang.
25-kg-Gebinde
Rechnerische Reichweite: ca. 71 bis 125 m²
je Arbeitsgang.
Grundlage ist der Richtverbrauch von etwa 200 bis 350 g/m² je
Arbeitsgang. Untergrund, Saugfähigkeit, Struktur und Auftragstechnik
können den tatsächlichen Bedarf verändern. Den exakten Verbrauch über
eine Probefläche ermitteln.
Trocknung und technische Daten
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitungstemperatur: +7 °C bis +30 °C
Mindestens 12 Stunden zwischen den Anstrichen
Nicht bei direkter Sonne verarbeiten
Vor Regen, Wind, Nebel und Nachtfrost schützen
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Produkttyp: Dispersions-Silikatfarbe
Bindemittel: Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren
Glanzgrad: mineralmatt
Gebindegrößen: 2, 7 und 25 kg
Dichte: ca. 1,55 g/cm³
w-Wert: 0,1 kg/(m² · h0,5)
sd-Wert: unter 0,03 m
Verdünnung: maximal 10 % Wasser
Weiß ist als Lagerware erhältlich. Weitere Farbtöne können werkseitig
oder über ColorExpress abgetönt werden. Durch Umwelteinflüsse,
UV-Strahlung, Feuchtigkeit und Alterung können langfristig
Farbtonveränderungen auftreten.
Caparol Silitol Fassadenfarbe kühl und frostfrei lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Kann Silitol auf einer alten Dispersionsfarbe verarbeitet werden?
Nein. Alte Dispersionsfarben und Kunstharzputze müssen entfernt werden,
da die Silikatfarbe darauf nicht verkieseln kann.
Ist Silitol Fassadenfarbe eine rein mineralische Farbe?
Sie besitzt eine Kaliwasserglasbasis und einen mineralischen Charakter,
enthält jedoch organische Stabilisatoren. Technisch handelt es sich um
eine Dispersions-Silikatfarbe.
Welche Mindesttemperatur gilt?
Umluft, Material und Untergrund müssen während Verarbeitung und
Trocknung mindestens +7 °C aufweisen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker,
Naturstein, Metall und Holz sorgfältig abdecken und Farbspritzer
sofort mit klarem Wasser entfernen. Für Arbeitsschutz und
Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das
Gebindeetikett der gelieferten Ausführung maßgeblich.
Aktion 5 x 18 kg Caparol Capatect Sockelflex Carbon
Caparol Sockelflex Carbon ist eine carbonfaserverstärkte
2-Komponenten-Klebe- und Armierungsmasse für den Sockel- und
Perimeterbereich. Sie eignet sich besonders zum Verkleben und Armieren
von EPS- und XPS-Dämmplatten auf geeigneten bituminösen Untergründen.
Zusätzlich kann das pastös angemischte Material als Feuchteschutzanstrich
oder Spachtellage auf Armierungsschichten und Strukturputzen eingesetzt
werden. Das 18-kg-Kombigebinde enthält 9 kg Flüssigkomponente und 9 kg
Pulverkomponente.
Eigenschaften
Carbonfaserverstärkt
Sehr elastisch
Alkalibeständig
Wasseraufnahme W3 – niedrig
Pastöse Verarbeitungskonsistenz
Beständig gegen Frost-Tau-Wechsel mit Tausalz
Geeignet für
Verklebung von EPS- und XPS-Dämmplatten
Geeignete bituminöse Untergründe
Armierung im Sockel- und Perimeterbereich
Feuchteschutz als Anstrich
Feuchteschutz als Spachtellage
Spritzwasser- und erdberührte Sockelbereiche
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für die Bauwerksabdichtung
Ersatz für den Deckputz über Gelände
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Nicht durchgetrocknete Bitumenbeschichtungen
Verarbeitung bei Regen, Nebel oder Taupunktunterschreitung
Vermischung mit fremden Produkten oder Zusätzen
Nicht mit Caparol Sockelflex Carbon Weiß verwechseln:
Die graue Standardausführung enthält 9 kg Flüssigkomponente und
9 kg Pulverkomponente und wird im Verhältnis 1 : 1 gemischt.
Sockelflex Carbon Weiß besitzt eine andere Zusammensetzung und ein
anderes Mischungsverhältnis. Komponenten niemals untereinander
austauschen.
Was macht Sockelflex Carbon besonders?
Drei Anwendungen
Das Material kann innerhalb des abgestimmten Sockelsystems zum
Kleben, Armieren und als zusätzlicher Feuchteschutz verwendet
werden.
Carbonfaserverstärkt
Die Carbonfaserverstärkung unterstützt die mechanische
Belastbarkeit und Elastizität der Armierungs- und
Feuchteschutzschicht.
Für beanspruchte Sockel
Die Beschichtung besitzt eine geprüfte Beständigkeit gegen
Frost-Tau-Wechsel mit Tausalzangriff nach ÖN EN 1504-2.
Passt das Produkt zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
EPS- oder XPS-Dämmplatten im Sockel verklebt werden
ein geeigneter bituminöser Untergrund vorhanden ist
eine carbonfaserverstärkte Armierung benötigt wird
ein zusätzlicher Feuchteschutz vorgesehen ist
das Sockel- und Abdichtungsdetail bereits geplant wurde
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Wasserbeanspruchung nicht eindeutig bekannt ist
keine geeignete Bauwerksabdichtung vorhanden ist
die Bitumenbeschichtung noch weich oder feucht ist
Staunässe am Gebäude entstehen kann
ein anderer Dämmstoff als EPS oder XPS verwendet wird
Kleben, Armieren und Feuchteschutz
Kleben und Armieren
Beim Verkleben müssen nach dem Andrücken mindestens 40 %
Klebekontaktfläche erreicht werden. Die Armierung wird mindestens
3 mm dick ausgeführt; das Caparol Glasgewebe wird mit mindestens
10 cm Überlappung ungefähr mittig eingebettet.
Feuchteschutz
Als Anstrich wird das Material mindestens zweilagig aufgetragen.
Als Spachtellage sind mindestens 2 mm erforderlich. Der
Feuchteschutz kann im Sockelbereich bis 30 cm unter und 5 cm
über Gelände geführt werden.
Sockelflex Carbon ersetzt oberhalb des Geländes nicht den vorgesehenen
Deckputz. Wird das Material sichtbar über einen Strukturputz geführt,
können Unterschiede im Farbton und Oberflächenbild entstehen. Zur
Angleichung kann ein zusätzlicher Anstrich mit einer geeigneten
Caparol Fassadenfarbe erforderlich sein.
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, sauber, eben, tragfähig und frei von
haftungsmindernden Rückständen sein. Bituminöse Flächen müssen
ausreichend abgelüftet und vollständig durchgetrocknet sein.
Voraussetzung für die Sockel- und Perimeterdämmung ist eine bauseits
vorhandene, auf die tatsächliche Wasserbeanspruchung abgestimmte
Bauwerksabdichtung. Erforderliche Drän- und Wasserableitungsmaßnahmen
werden durch Sockelflex Carbon nicht ersetzt.
So wird Caparol Sockelflex Carbon verarbeitet
Die flüssige Komponente A vollständig vorlegen und die graue
Pulverkomponente B im Mischungsverhältnis 1 : 1 zugeben.
Mit einem langsam laufenden Rührgerät homogen und klumpenfrei
mischen. Beim Rühren möglichst keine Luft einschlagen.
Zum Kleben, Armieren oder Spachteln bei Bedarf höchstens 2 %
sauberes Wasser bezogen auf die Gesamtmenge zugeben.
Beim Kleben den Mörtel im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren auftragen und
mindestens 40 % Klebekontakt herstellen. Auf ebenen Flächen unter
Niveau ist auch der Auftrag mit einer 12 × 12 mm Zahnspachtel
möglich.
Beim Armieren das Glasgewebe mit mindestens 10 cm Überlappung
einbetten und nass in nass vollständig überspachteln.
Als Feuchteschutzanstrich mit maximal 8 % Wasser einstellen und
mindestens zweilagig mit Pinsel oder Bürste auftragen. Die erste
Lage vor dem zweiten Auftrag antrocknen lassen.
Typische Fehler vermeiden
Mischungsverhältnis verändert
Beide Komponenten gehören im Verhältnis 1 : 1 zusammen. Keine
Teilmengen nach Augenmaß mischen und keine Komponenten der weißen
Ausführung verwenden.
Bauwerksabdichtung fehlt
Sockelflex Carbon ist kein Ersatz für eine fehlende oder
ungeeignete Bauwerksabdichtung. Diese muss vor Beginn der
Dämmarbeiten vorhanden sein.
Schichtdicke unterschritten
Beim Armieren sind mindestens 3 mm und beim Feuchteschutz als
Spachtellage mindestens 2 mm erforderlich. Auch die vorgegebenen
Verbrauchsmengen müssen eingehalten werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 4,0 kg/m² · etwa 4,5 m² je Gebinde
Armieren: ca. 4,2 kg/m² · etwa 4,3 m² je Gebinde
Anstrich: ca. 1,0 kg/m² je Auftrag
Zweilagiger Anstrich: rechnerisch etwa 9 m²
Spachtellage: ca. 1,4 kg/m² je mm
Bei 2 mm Spachtellage: rechnerisch etwa 6,4 m²
Produkttyp: 2-Komponenten-Klebe- und Armierungsmasse
Gebindegröße: 18 kg
Komponente A: 9 kg Flüssigkeit, Weiß
Komponente B: 9 kg Pulver, Grau
Mischungsverhältnis: 1 : 1
Topfzeit: ca. 45–60 Minuten
Wasserdurchlässigkeit: W3
Mindesttemperatur: +5 °C
Lagerfähigkeit: ca. 18 Monate
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist das Material nach
ungefähr 24 Stunden oberflächentrocken und nach etwa vier bis fünf Tagen
durchgetrocknet und belastbar. Kühle und feuchte Bedingungen verlängern
die Trocknungszeit.
Das Kombigebinde kühl, trocken und frostfrei lagern. Werkzeuge
unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zur weißen Ausführung?
Die Standardausführung wird 1 : 1 aus 9 kg Flüssig- und 9 kg
Pulverkomponente gemischt. Sockelflex Carbon Weiß besitzt eine
andere Zusammensetzung, ein Mischungsverhältnis von 2 : 1 und
ergibt eine weiße Oberfläche.
Ersetzt das Produkt die Bauwerksabdichtung?
Nein. Die zur vorhandenen Wasserbeanspruchung passende
Bauwerksabdichtung muss bereits vorhanden sein.
Wie lange kann die Mischung verarbeitet werden?
Bei ungefähr 20 bis 25 °C beträgt die Topfzeit etwa 45 bis
60 Minuten. Bereits ansteifendes Material nicht erneut mit
Wasser verdünnen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Bauwerksabdichtung, Dämmplatte, Untergrund, Armierungsgewebe,
Schichtdicke und Feuchteschutz müssen als abgestimmtes Caparol
Sockelsystem ausgeführt werden. Staunässe vermeiden und
Niederschlagswasser konstruktiv vom Gebäude ableiten. Für
Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Gebindeetikett der gelieferten Charge maßgeblich.
Aktion 6 x 12 kg Caparol CaPriSil Fassaden Grund 12 kg
Caparol CaPriSil Fassaden Grund ist ein lösemittelfreies,
nicht pigmentiertes Grundiermittel für innen und außen. Es egalisiert
unterschiedlich oder stark saugende Flächen und bereitet sie auf die
nachfolgende Fassadenbeschichtung vor.
Das Silan-Siloxan-Hybridbindemittel hydrophobiert den Untergrund, ohne
einen geschlossenen Film zu bilden. Die milchige Grundierung besitzt eine
gute Eindringtiefe und trocknet nahezu farblos auf.
Eigenschaften
Hydrophobierende Grundierung
Hoch wasserdampfdurchlässig
Nicht filmbildend
Gute Eindringtiefe
Lösemittel- und konservierungsmittelfrei
Geruchsarm und nahezu farblos auftrocknend
Geeignet für
Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Sandende mineralische Putzflächen
Tragfähige mineralische Altanstriche
Stark oder unterschiedlich saugende Flächen
Geeignet vorbereitete Altputze
Grundierungen im Innen- und Außenbereich
Nicht dafür vorgesehen
Lackierte Untergründe
Kunststoff- und Holzoberflächen
Flächen mit Salzausblühungen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Ersatz für eine Bauwerksabdichtung
Mischung mit anderen Grundiermitteln
Nicht mit Caparol Putzgrund verwechseln:
CaPriSil Fassaden Grund zieht in saugende Untergründe ein und trocknet
nahezu farblos auf. Caparol Putzgrund ist dagegen eine gefüllte,
pigmentierte Haftbrücke vor Strukturputzen. Welches Produkt benötigt
wird, richtet sich nach Untergrund und nachfolgender Beschichtung.
Was macht CaPriSil Fassaden Grund besonders?
Egalisiert die Saugfähigkeit
Unterschiedlich oder stark saugende Bereiche werden
vereinheitlicht. Dadurch kann die nachfolgende Beschichtung
gleichmäßiger trocknen und verarbeitet werden.
Nicht filmbildend
Die Grundierung bildet keine geschlossene Oberflächenschicht,
sondern dringt in den mineralischen Untergrund ein und erhält
dessen hohe Wasserdampfdurchlässigkeit.
Hydrophobierende Wirkung
Das Silan-Siloxan-Hybridbindemittel reduziert die kapillare
Wasseraufnahme des Untergrunds, ohne eine Abdichtung oder
wasserdichte Sperrschicht zu erzeugen.
Passt die Grundierung zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein mineralischer Untergrund stark oder ungleichmäßig saugt
eine farblose, tief eindringende Grundierung benötigt wird
der Aufbau hoch diffusionsoffen bleiben soll
sandende mineralische Flächen gefestigt werden müssen
eine nachfolgende Caparol Fassadenbeschichtung vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Dispersionsfarbe oder Kunstharzputz vorhanden ist
Salzausblühungen sichtbar sind
Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk nachdrückt
Faserzementplatten dunkel beschichtet werden sollen
Holz, Kunststoff oder eine Lackfläche vorliegt
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen
sein. Nicht tragfähige Altbeschichtungen vollständig entfernen.
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze müssen an der Oberfläche trocken
und weitgehend abgebunden sein. Sinterhaut sowie wischende oder mehlende
Bereiche entfernen. Sandende Putze trocken abbürsten und anschließend
vollständig grundieren.
Vorhandenen Algen- oder Pilzbefall zunächst fachgerecht reinigen.
Anschließend Caparol Capatox satt auftragen und vollständig trocknen
lassen. Capatox nach dem Auftrag nicht abwaschen.
Festhaftende Dispersionsfarben und Kunstharzputze können je nach
Beschichtungsaufbau überarbeitet werden. Die hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit des Gesamtsystems wird jedoch durch eine
vorhandene dichte Altbeschichtung begrenzt.
So wird CaPriSil Fassaden Grund verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und lose beziehungsweise nicht
tragfähige Bestandteile vollständig entfernen.
Die verarbeitungsfertige Grundierung gleichmäßig mit einer geeigneten
Bürste oder im Spritzverfahren auftragen.
Sehr stark saugende Flächen ausreichend satt behandeln, ohne
glänzende Läufer oder geschlossene Oberflächen zu erzeugen.
Falls erforderlich, CaPriSil Fassaden Grund bis maximal
1 : 1 mit sauberem Wasser verdünnen.
Die Grundierung vollständig trocknen lassen und die nachfolgende
Beschichtung frühestens nach ungefähr zwölf Stunden auftragen.
Typische Fehler vermeiden
Ungeeigneter Untergrund
Lack, Kunststoff, Holz und Flächen mit Salzausblühungen dürfen
nicht mit CaPriSil Fassaden Grund behandelt werden.
Zu viel Material aufgetragen
Glänzende, filmbildende oder laufende Bereiche vermeiden. Die
Grundierung soll gleichmäßig in den Untergrund einziehen.
Ursache der Feuchtigkeit ignoriert
Aufsteigende Feuchtigkeit oder eindringendes Wasser werden durch
eine Grundierung nicht behoben. Die Ursache muss vor der
Beschichtung fachgerecht beseitigt werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 200 g/m².
5 kg reichen rechnerisch für ungefähr
25 bis 33 m².
12 kg reichen rechnerisch für ungefähr
60 bis 80 m².
Saugfähigkeit und Untergrundstruktur können den tatsächlichen
Bedarf verändern. Exakten Verbrauch über eine Probefläche
ermitteln.
Produkttyp: hydrophobierende Tiefgrundierung
Bindemittel: Silan-Siloxan-Hybrid
Gebindegrößen: 5 kg und 12 kg
Farbton: milchig, nahezu farblos auftrocknend
Dichte: ca. 1,05 g/cm³
Auftrag: Streichen oder Spritzen
Verdünnung: bei Bedarf bis 1 : 1 mit Wasser
Mindesttemperatur: +5 °C
Überarbeitbar: nach ca. 12 Stunden
Für den Airlessauftrag nennt der Hersteller einen Spritzwinkel von
20° bis 50°, eine Düse von 0,015 Zoll und ungefähr 60 bar Druck.
Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
CaPriSil Fassaden Grund kühl und frostfrei lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Trocknet CaPriSil Fassaden Grund farblos auf?
Die Grundierung ist im Gebinde milchig und trocknet auf dem Untergrund
nahezu farblos auf.
Kann die Grundierung verdünnt werden?
Ja. Sie ist verarbeitungsfertig, kann bei Bedarf aber bis zu einem
Verhältnis von 1 : 1 mit sauberem Wasser verdünnt werden.
Ist CaPriSil Fassaden Grund für Holz geeignet?
Nein. Holz, Kunststoffe, Lackflächen und Untergründe mit
Salzausblühungen sind ausdrücklich ausgeschlossen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung und nachfolgende Beschichtung müssen
aufeinander abgestimmt sein. CaPriSil Fassaden Grund nicht mit
anderen Produkten vermischen. Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker,
Naturstein und Metall abdecken und Spritzer sofort mit klarem Wasser
entfernen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Aktion 8 x 25 kg Capatect Putzgrund 25 kg weiß
Caparol Capatect Putzgrund ist eine gefüllte, pigmentierte Grundierung und
Haftbrücke für Caparol Deckputze. Er wird auf mineralischen Untergründen,
Armierungsschichten und in Caparol Wärmedämm-Verbundsystemen vor dem
abschließenden Strukturputz eingesetzt.
Die deckende Grundierung gleicht das Saugverhalten aus, verbessert die
Haftung und erleichtert das Aufziehen sowie Strukturieren des Oberputzes.
Sie ist in Weiß erhältlich und kann annähernd passend zum Farbton der
nachfolgenden Putzbeschichtung eingefärbt werden.
Eigenschaften
Gefüllte und pigmentierte Grundierung
Hohe Haftvermittlung
Gleicht die Untergrundsaugfähigkeit aus
Verlängert die Offenzeit des Deckputzes
Reduziert die Wasseraufnahme des Untergrunds
Wasserverdünnbar
Geeignet für
Armierungsschichten in Caparol Dämmsystemen
Mineralische Unterputze der Gruppen P II und P III
Beton
Gipskarton und geeignete Innenputze
Holz und Plattenwerkstoffe im Holzbau
Caparol Struktur- und Buntsteinputze
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für eine Bauwerksabdichtung
Dauerhafte Verwendung ohne Schlussbeschichtung
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Nicht durchgetrocknete Armierungsschichten
Verarbeitung bei Regen oder starkem Wind
Auftrag auf verschmutzte oder trennende Flächen
Den Putzgrund möglichst passend zum Deckputz einfärben:
Besonders unter feinkörnigen, farbigen und mehrfarbigen Oberputzen
vermindert ein annähernd passender Grundfarbton das Durchscheinen des
Untergrunds und unterstützt ein gleichmäßiges Erscheinungsbild.
Was macht Caparol Putzgrund besonders?
Erleichtert den Putzauftrag
Die griffige Oberfläche erleichtert das gleichmäßige Aufziehen
und Strukturieren nachfolgender Deckputze.
Gleichmäßiger Untergrund
Unterschiedlich saugende Bereiche werden egalisiert. Dadurch
bleibt der nachfolgende Putz länger offen und lässt sich
gleichmäßiger bearbeiten.
Aufbrennsperre
Bei warmem oder sehr trockenem Untergrund vermindert der
Putzgrund einen zu schnellen Wasserentzug aus mineralischen und
silikatischen Oberputzen.
Passt der Putzgrund zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol Deckputz aufgetragen wird
eine Armierungsschicht grundiert werden muss
der Untergrund unterschiedlich oder stark saugt
ein angewitterter Unterputz vorliegt
ein gleichmäßiger Grundfarbton benötigt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit oder Ausblühungen sichtbar sind
der Untergrund sandet oder nicht sicher haftet
die Armierungsschicht noch nicht durchgetrocknet ist
eine Abdichtung gegen Wasser benötigt wird
ein systemfremder Oberputz verwendet werden soll
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
7-kg-Eimer
Richtverbrauch: ca. 0,22 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 31,8 m².
25-kg-Eimer
Richtverbrauch: ca. 0,22 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 113,6 m².
Die Reichweiten sind rechnerische Richtwerte. Saugfähigkeit, Rauigkeit,
Auftragstechnik und Einfärbung können den tatsächlichen Materialbedarf
verändern. Den exakten Verbrauch über eine Probefläche ermitteln.
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen sein.
Neue Unterputze mindestens drei bis vier Wochen durchhärten lassen.
Armierungsschichten in Caparol Dämmsystemen müssen vollständig abgebunden
und durchgetrocknet sein. Lose oder nicht tragfähige Bereiche vor der
Grundierung entfernen und mit einem geeigneten Systemmaterial
ausbessern.
So wird Caparol Putzgrund verarbeitet
Den Gebindeinhalt vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Den Putzgrund möglichst unverdünnt mit Rolle, Bürste oder geeignetem
Spritzgerät gleichmäßig auftragen.
Falls zur Konsistenzregulierung erforderlich, höchstens 5 % sauberes
Wasser zugeben.
Fehlstellen, Läufer und stark unterschiedlich deckende Bereiche
vermeiden.
Die Grundierung vollständig trocknen lassen und den Deckputz
frühestens nach ungefähr zwölf Stunden auftragen.
Typische Fehler vermeiden
Falscher Grundfarbton
Ein stark abweichender Farbton kann besonders unter
feinkörnigen oder mehrfarbigen Oberputzen sichtbar
durchscheinen.
Zu früh überarbeitet
Eine noch feuchte Grundierung kann die Haftung, Trocknung und
Oberflächenwirkung des nachfolgenden Deckputzes beeinträchtigen.
Als Endbeschichtung belassen
Caparol Putzgrund ist eine Zwischenbeschichtung. Ohne
nachfolgenden Deckputz ist er nur eingeschränkt
witterungsbeständig.
Trocknung und technische Daten
Verarbeitung und Trocknung
Mindesttemperatur: +5 °C
Nach ca. 4 Stunden oberflächentrocken
Nach ca. 12 Stunden überarbeitbar
Nicht bei Regen oder starkem Wind verarbeiten
Vor direkter Sonne und Nachtfrost schützen
Werkzeugreinigung sofort mit Wasser
Produkttyp: pigmentierte Putzgrundierung
Bindemittel: Acrylatcopolymer, Silikonharz und Silikate
Gebindegrößen: 7 kg und 25 kg
Farbton: Weiß, abtönbar
Dichte: ca. 1,48 g/cm³
Diffusionswiderstandszahl µ: ca. 355
Auftrag: Streichen, Rollen oder Spritzen
Verdünnung: bei Bedarf maximal 5 % Wasser
Caparol Putzgrund kühl und frostgeschützt lagern, große
Temperaturschwankungen vermeiden und vor direkter Sonneneinstrahlung
schützen. Angebrochene Eimer gut verschließen. Originalverschlossen ist
das Produkt mindestens 24 Monate haltbar.
Häufige Fragen
Muss jeder pastöse Deckputz grundiert werden?
Ja. Pastöse Caparol Deckputze benötigen vor dem Auftrag eine
geeignete Grundierung mit Caparol Putzgrund.
Kann der Putzgrund verdünnt werden?
Grundsätzlich wird er unverdünnt verarbeitet. Zur
Konsistenzregulierung dürfen höchstens 5 % sauberes Wasser
zugegeben werden.
Ist Caparol Putzgrund wasserdicht?
Nein. Er reduziert die Wasseraufnahme des Untergrunds, ersetzt
aber weder eine Abdichtung noch eine witterungsbeständige
Schlussbeschichtung.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Putzgrund, Farbton und Deckputz müssen aufeinander
abgestimmt sein. Die Grundierung vollständig trocknen lassen und
anschließend zeitnah mit dem vorgesehenen Caparol Deckputz
überarbeiten. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Gebindeetikett und das Sicherheitsdatenblatt der gelieferten
Ausführung maßgeblich.
Aktion 9 x 25kg Caparol Capatect PrimaPor Silikonharzputz 25 kg weiß
Caparol PrimaPor K ist ein silikonharzgebundener Strukturputz mit
gleichmäßiger Korn-an-Korn-Oberfläche für Fassadenflächen. Er eignet sich
als Deckputz in Caparol Wärmedämm-Verbundsystemen sowie auf Caparol
Sanierputzsystemen.
Der Putz ist hoch diffusionsoffen und nach vollständiger Durchtrocknung
wasserabweisend. Je nach gewünschter Oberflächenstruktur stehen die
Körnungen K15, K20, K30 und K40 im 25-kg-Eimer zur Auswahl.
Eigenschaften
Silikonharzputz für Außenflächen
Hoch diffusionsoffen
Nach Durchtrocknung hydrophob
Wasseraufnahme W3 – niedrig
Spannungsarm und witterungsbeständig
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Caparol Sanierputzsysteme
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Feste mineralische Altputze
Tragfähige Mineral- und Dispersionsanstriche
Gespachtelte Leicht- und Wärmedämmputze
Nicht dafür vorgesehen
Waagrechte, der Witterung ausgesetzte Flächen
Flächen mit stehendem oder dauerhaft einwirkendem Wasser
Feuchte oder nicht vollständig abgebundene Untergründe
Lose oder nicht tragfähige Altbeschichtungen
Verarbeitung ohne geeigneten Witterungsschutz
Sichere Verhinderung von Algen oder Schimmel
Untergrund und Witterung entscheiden über das Ergebnis:
PrimaPor K darf nur auf trockenen, tragfähigen und vollständig
abgebundenen Flächen verarbeitet werden. Regen, direkte Sonne, starker
Wind oder Nachtfrost können Struktur, Trocknung und Farbwirkung der
fertigen Putzfläche beeinträchtigen.
Was macht Caparol PrimaPor K besonders?
Niedrige Wasseraufnahme
Die durchgetrocknete Oberfläche ist hydrophob und der
Wasseraufnahmeklasse W3 zugeordnet. Niederschlagswasser dringt
dadurch nur begrenzt in die Putzschicht ein.
Hohe Diffusionsoffenheit
Mit der Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 bleibt der
Fassadenaufbau für Wasserdampf hoch durchlässig.
Geringe Verschmutzungsneigung
Die Silikonharzoberfläche nimmt nur wenig Wasser auf und besitzt
dadurch eine reduzierte Verschmutzungsneigung. Die tatsächliche
Beanspruchung hängt von Lage, Bewitterung und Umgebung ab.
Passt der Fassadenputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Silikonharz-Deckputz für die Fassade gesucht wird
eine gleichmäßige Korn-an-Korn-Struktur gewünscht ist
niedrige Wasseraufnahme wichtig ist
der Fassadenaufbau diffusionsoffen bleiben soll
die Fläche vollständig nass in nass bearbeitet werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit oder Salzausblühungen sichtbar sind
der Untergrund sandet oder nicht sicher haftet
offene Risse oder größere Putzausbesserungen bestehen
eine waagrechte Fläche beschichtet werden soll
ein sehr dunkler oder intensiver Farbton geplant ist
Körnung, Verbrauch und Reichweite
Die Körnung bestimmt die Feinheit der Oberfläche und beeinflusst den
Materialverbrauch. Alle Varianten werden im 25-kg-Eimer geliefert.
PrimaPor K15
Verbrauch: ca. 2,4 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 10,4 m² je Eimer.
PrimaPor K20
Verbrauch: ca. 2,9 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 8,6 m² je Eimer.
PrimaPor K30
Verbrauch: ca. 3,9 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 6,4 m² je Eimer.
PrimaPor K40
Verbrauch: ca. 4,8 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 5,2 m² je Eimer.
Die Reichweiten sind rechnerische Richtwerte. Untergrundstruktur,
Auftragstechnik und Pigmentierung können den tatsächlichen Verbrauch
verändern. Dunkle Farbtöne können einen Mehrverbrauch verursachen.
Untergrund und Grundierung vorbereiten
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, tragfähig und frei von
Verschmutzungen, Sinterschichten, Ausblühungen und trennenden Stoffen
sein. Neue Unterputze mindestens drei bis vier Wochen durchhärten lassen.
Lose oder verwitterte Altbeschichtungen vollständig entfernen.
Sandende Putze gründlich reinigen und entsprechend ihrer Saugfähigkeit
grundieren. Ausgebesserte Putzstellen müssen vor der weiteren
Beschichtung vollständig abgebunden und trocken sein.
Als Grundanstrich Caparol Putzgrund in einem annähernd gleichen Farbton
auftragen. Nach ungefähr zwölf Stunden Trockenzeit kann PrimaPor K
verarbeitet werden.
So wird Caparol PrimaPor K verarbeitet
Das Material vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Falls
erforderlich, weiße Ware mit maximal 2 % sauberem Wasser auf
Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Abgetöntes Material möglichst unverdünnt und höchstens mit 1 %
sauberem Wasser einstellen.
Den Putz mit einer rostfreien Stahlglättkelle vollflächig auftragen
und gleichmäßig auf Kornstärke abziehen.
Die noch nasse Oberfläche unmittelbar danach mit einer Kunststoff-
oder Edelstahlglättkelle gleichmäßig strukturieren.
Zusammenhängende Fassadenflächen mit ausreichend Personal zügig
nass in nass und ohne längere Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen können sichtbare Ansätze erzeugen.
Zusammenhängende Flächen deshalb ohne längere Pause nass in nass
fertigstellen.
Produktionsnummer gewechselt
Auf einer Fläche möglichst nur Material derselben
Produktionsnummer verwenden. Unterschiedliche Chargen vor Beginn
vollständig miteinander vermischen.
Trocknung nicht geschützt
Regen, starker Wind, direkte Sonne und Nachtfrost können Struktur,
Farbwirkung und Trocknung beeinträchtigen. Ein Gerüstschutznetz
und geeignete Abdeckungen sind erforderlich.
Trocknung und technische Daten
Trocknung und Verarbeitung
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Nach ca. 24 Stunden trocken
Nach ca. 2 bis 3 Tagen belastbar
Geeignete Bedingungen mindestens 2 Tage einhalten
Werkzeugreinigung sofort mit Wasser
Produkttyp: Silikonharz-Strukturputz
Körnungen: K15, K20, K30 und K40
Gebindegröße: 25 kg
Bindemittelbasis: Silikonharz-Emulsion
Wasseraufnahme: W3 – niedrig
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1 – hoch
Haftfestigkeit: mindestens 0,3 MPa
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Weiß ist als Lagerware verfügbar; gewünschte Farbtöne werden werkseitig
abgetönt. Das Produkt kühl, trocken und frostfrei lagern und vor direkter
Sonneneinstrahlung schützen. Originalverschlossen ist es ungefähr ein
Jahr lagerstabil.
Häufige Fragen
Welche Körnung ist am feinsten?
K15 ergibt die feinste angebotene Korn-an-Korn-Struktur. K40
erzeugt die gröbste Struktur und benötigt entsprechend mehr
Material.
Ist Caparol Putzgrund erforderlich?
Ja. Caparol Putzgrund wird in einem annähernd passenden Farbton
aufgetragen und muss vor dem Putzauftrag ausreichend trocknen.
Verhindert der Putz Schimmel oder Algen?
Nein. Die hydrophobe und diffusionsoffene Oberfläche kann die
Feuchteaufnahme und einen anfänglichen mikrobiellen Befall
reduzieren, aber nicht dauerhaft ausschließen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Armierungsschicht und PrimaPor K müssen
aufeinander abgestimmt sein. Vor dem Auftrag Farbton und Ausmischung
mit dem Muster vergleichen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein und
Metall abdecken und Verunreinigungen sofort mit Wasser entfernen.
Baumit Glitter
Baumit Glitter ist eine Effektbeschichtung, die deinem Haus eine einzigartige Optik verleiht. Mit seinem Glitzereffekt sorgt Baumit Glitter für eine besondere und ansprechende Oberflächenstruktur auf strukturierten Untergründen im Außenbereich. Die Anwendung ist dabei denkbar einfach: Baumit Glitter ist verarbeitungsfertig und kann ohne Zugabe von Wasser direkt auf den Untergrund aufgespritzt werden. Ob als Akzent auf einer Wand oder zur Gestaltung einer ganzen Fassade – Baumit Glitter verleiht deinem Haus einen außergewöhnlichen Look.
Baumit Glitter ist verarbeitungsfertig und ohne Zugabe von Wasser zu verwenden. Für eine optimala Haftung erolgt der maschinelle Auftrag von Baumit Glitter auf die frisch gestrichene Fassadenfarbe oder frisch geriebenen Putz mit einem geeigneten Spritzgerät (z.B. Trichterpistole, 4mm Düse).
Produktbeschreibung
Verarbeitungsfertige, leicht verarbeitbare Effektbeschichtung mit Glitzereffekt
Stark wasserabweisende und diffusionsfähige Oberfläche
Trocknet transparent aus. Sichtbar bleibt der Glitzer bzw. Glimmer
Reinacrylatbeschichtung auf Dispersionsbasis mit Metallicglitter
Produktanwendung
Geeignete Untergründe sind mineralische Putze und andere zementgebundene Baustoffe
Auf Fassadenfarben aufzutragen (Trichterpistole)
Auf Fassadenputzen aufzutragen (Trichterpistole)
Als dekorative Beschichtung mit metallischem Glitzereffekt einsetzbar
Verarbeitung
Grundanstrich: Baumit Fassadenputze oder Baumit Fassadenfarben
Baumit Glitter vor der Verarbeitung mit langsam laufendem Rührwerk gründlich aufrühren
Glitter ist verarbeitungsfertig und darf nicht mit Wasser verdünnt werden. Keine anderen Materialien zumischen
Glitter ist durch Spritzen mit einem geeigneten Spritzgerät (z. B. Trichterpistole, 4 mm Düse)
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Baumit Life Farbsystem - Farbfächer
Du hast mit Baumit die Möglichkeit, deiner Kreativität freien Lauf zu lassen und deinen Gebäuden ein individuelles und unverwechselbares Erscheinungsbild zu verleihen. Mit dem Baumit Life Farbfächer stehen dir über 1000 verschiedene Farbtöne zur Verfügung, sodass deinen Gestaltungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt sind. Entdecke eine Welt voller Emotionen und Kreativität, die durch jahrelange Trendforschung und Produktentwicklung entstanden ist. Die einzigartige Kollektion Baumit Life® ermöglicht eine ganz neue Dimension im Fassadendesign.
Produktbeschreibung
Hochwertig: Qualitativ hochwertige Farben und Putze von Baumit
Farbgenauigkeit: Präzise Darstellung der Farbtöne auf der Farbkarte
Nutzerfreundlich: Übersichtliche Gliederung der Farbfächer nach Farbfamilien
Langlebig: Farbfächer in stabiler Ausführung für langanhaltende Nutzung
Produktanwendung
Übersichtliche Farbkarte mit über 1000 Farbtönen für schnelle und einfache Auswahl
Auswahl von Innen- und Außenfarben für Fassaden, Wände und Decken
Kreative Farbgestaltung für private und öffentliche Gebäude
Harmonisierung von Farben und Materialien im Bauwesen
Verarbeitung
Nimm den Baumit Life Farbfächer zur Hand
Wähle aus über 1000 Farbtönen deine Wunschfarbe aus der Farbkarte
Vergleiche die Farben am Objekt, um die perfekte Wahl zu treffen
Verwende die Farbnummer, um die gewünschte Farbe direkt bei WERKMIT im Onlineshop zu bestellen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Baumit MosaikTop 25kg
Baumit MosaikTop ist ein buntfarbiger Putz auf Reinacrylatbasis, der speziell für den Sockel- und Spritzwasserbereich im Außenbereich entwickelt wurde. Der Putz ist wasserabweisend und witterungsbeständig und verfügt über eine ausreichende Wasserdampfdurchlässigkeit. Durch seine hohe mechanische Belastbarkeit ist er besonders widerstandsfähig und eignet sich ideal für beanspruchte Bereiche. Baumit MosaikTop ist leicht zu verarbeiten und ermöglicht durch seine bunten Farben eine kreative Gestaltung von Fassaden.
Produktbeschreibung
Besonders stark und fest
Geringe Verschmutzungsneigung
Schlagregendicht
Hoch elastisch
Produktanwendung
Zum Auftragen bzw. verarbeiten auf tragfähigen Putzen oder Spachtelungen (z.B. WDVS).
Hoch robuster, verarbeitungsfertiger Buntsteinputz eingesetzt im Sockel- und Spritzwasserbereich
Sockelputze können auch in Außenbereichen wie z:B. am Zaunsockel verwendet werden
Endbeschichtung beim Wärmedämmverbundsystemen EPS und Mineral
Verarbeitung
Als Grundanstrich Baumit UniPrimer
Nach einer Putzgrund Trockenzeit von ca. 12 Stunden kann der Baumit MosaikTop aufgebracht werden
Nach dem Öffnen des Eimers wird der Baumit Mosaikputz einmal kurz bis zum Boden komplett aufgerührt. Verwende dafür am besten eine rostfreie Maurerkelle. Bei Verwendung eines elektrischen Rührwerks darf dieses nur sehr langsam laufen. Ein zu schnelles Anrühren (z.B. mit einer schnell laufenden Bohrmaschine) kann später zu Haftungsproblemen führen.
Mit einer rostfreien Glättkelle ziehst du den Mosaikputz ca. 3 mm dick auf den vorbereiteten Untergrund auf. Trägst du den Mosaikputz zu dünn auf, kann es ansonsten passieren, dass der Untergrund nach dem Abtrocknen durchschimmert. Sofort nach dem Aufziehen wird der frische Mosaikputz mit einer rostfreien Glättkelle in eine Richtung sauber abgezogen, damit keine Kanten, Stöße o.ä. entstehen.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Baumit MultiPrimer 10l
Baumit MultiPrimer ist ein universal Haftgrund für verschiedene Untergründe. Er eignet sich optimal zur Vorbereitung von mineralischen Untergründen, Putzen, Beton, Mauerwerk und Gipskartonplatten. Der Primer ist wasserverdünnbar, lösemittelfrei und trocknet schnell. Durch die hohe Alkaliresistenz ist er besonders geeignet für stark alkalische Untergründe. Der MultiPrimer verbessert die Haftung von nachfolgenden Beschichtungen, erhöht die Deckkraft und vermindert die Saugfähigkeit des Untergrunds. Ideal als Grundierung für Baumit Farben.
Produktbeschreibung
Wasserdampfdurchlässige Grundierung
Saugfähigkeitsregulierend
Oberflächenverfestigend
Diffusionsoffen
Produktanwendung
Als Saugausgleich und zur Verfestigung von mineralischen und organischen Oberflächen
Zur Verfestigung von sandenden, schwach oder stark saugenden Untergründen
Vor Anwendung von Baumit Fassadenfarben und Baumit Innenfarben
Zur Verfestigung von mineralischen und organischen Oberflächen
Verarbeitung
Untergrund muss abgebunden, tragfähig und trocken sein
Vollflächig und gleichmäßig mit Bürste fest in den Untergrund einbürsten
Bei zweimaliger Grundierung Standzeit von 12 Stunden einhalten
Außenbereich 1:1 bis 1:2 mit Wasser verdünnen
Innenbereich 1:3 bis 1:5 mit Wasser verdünnen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Baumit PuraTop 25kg
Baumit PuraTop und PuraColor bieten höchste Farbbrillanz und hochwertigsten Fassadenschutz. Die innovative Cool Pigments Technologie schützt die Fassade vor Überhitzung.
Neben dem Trend der warmen und natürlichen Farbtöne, gibt es auch den Wunsch zu intensiven und brillanten Farben an der Fassade. Jedoch hat die Kombination von gestalterischer Ästhetik mit den hohen Ansprüchen von Energieeffizienz und Dauerhaftigkeit Bauherren, Gestalter und Ausführende bisher vor besondere Herausforderungen gestellt. Bauherren, die sich ein starkes, dunkles Farbschema für die Fassade gewünscht haben, waren in ihren Möglichkeiten bis dato sehr begrenzt - hauptsächlich weil dunkle Farben schneller ausbleichen und sich in der Sonne stark erhitzen. Die einzigartige Rezeptur von Baumit PuraTop und PuraColor leitet die Wende ein! Sie erlaubt nahezu unbegrenzte Möglichkeiten in jeder Farbe, sogar der intensivsten des Baumit Life Farbsystems.
Die Cool Pigments reflektieren den Großteil des Sonnenlichts, dem sie ausgesetzt sind. So wird die Oberflächentemperatur reduziert und somit ist es möglich trendige dunkle Farbtöne auf der gesamten WDVS-Oberfläche anzuwenden. Die neuartigen Pigmente werden den Farben und Putzen schon bei der Produktion beigefügt, was bedeutet, dass alle 888 Life Farben mit einem Hellbezugswert von unter 25 auch großflächig auf WDVS oder monolithischem Mauerwerk angewandt werden können.
Dank der besonderen Rezeptur von Baumit PuraTop und PuraColor bleichen auch intensive und kräftige Fassadenfarben nicht aus. Ein technischer Fortschritt, hiter dem höchstes wissenschaftliches Know-how steckt. Je intensiver der Farbton, umso hochwertiger müssen die Produkte sein, um Farbbrillanz und langlebigen Schutz zu bieten. Und genau darauf sind Baumit PuraTop und PuraColor abgestimmt.
Produktbeschreibung
Cool Pigments Technologie: Durch die spezielle Baumit Cooling Technology ist es nun möglich, dunkle Farbtöne auch vollflächig auf WDVS zu realisieren
Wetterfest: Witterungsbeständig und beständig gegen Schimmelbildung
Diffusionsoffen: Diffusionsoffene Deckputze reduzieren Schimmelbildung
Langlebig: Beständig gegen mechanische Belastungen, spannungsarm und hydrophob
Produktanwendung
Wasserabweisend: Die PuraTop Fassadenputze sind hydrophob, was bedeutet, dass sie Wasser abweisen. Dadurch werden Feuchtigkeit und Schimmelbildung auf der Fassade verhindert.
Universell einsetzbarer Oberputz auf Baumit WärmedämmverbundSystemen sowie auf alten und neuen mineralischen Putzen, Spachtelmassen, Beton, zur Überarbeitung von organisch gebundenen Spachtelmassen und Putzen
Widerstandsfähig: Die PuraTop Fassadenputze sind widerstandsfähig gegen UV-Strahlung, Chemikalien und Umweltverschmutzung. Dadurch behalten sie ihre Farbe und Textur über Jahre hinweg bei, ohne zu verblassen oder zu verwittern
Langlebig: Die PuraTop Fassadenputze sind sind langlebig und bieten eine lange Lebensdauer. Sie sind eine Investition, die sich auf lange Sicht auszahlt, da sie weniger anfällig für Rissbildung und Abblätterungen sind als andere Putzarten
Verarbeitung
Als Grundanstrich Baumit PremiumPrimer
Nach einer Trockenzeit von ca. 12 Stunden kann der Baumit PuraTop aufgebracht werden. Den PuraTop vor der Verarbeitung gut aufrühren.
Baumit PuraTop mit einer rostfreien Stahlglättkelle auftragen, auf Kornstärke abziehen und noch im nassen Zustand mit einer Kunststoff- oder Edelstahlglättkelle zureiben
Immer ganze Flächen oder Fassadenteile in sich ohne Unterbrechung verputzen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Baumit SilikatColor Fassadenfarbe 5 / 14 L
Baumit SilikatColor ist eine matte, mineralische Silikat-Fassadenfarbe
für den Schutz und die Gestaltung mineralischer Fassadenflächen.
Die nicht filmbildende Beschichtung ist hoch wasserdampfdurchlässig,
wasserabweisend und witterungsbeständig.
Die Farbe eignet sich für neue und alte mineralische Putze,
Spachtelmassen, Beton sowie tragfähige mineralische Altanstriche.
Auch für Renovierungen und denkmalgeschützte Fassaden wird
SilikatColor vom Hersteller ausdrücklich vorgesehen.
Eigenschaften
Mineralische Silikat-Fassadenfarbe
Hoch wasserdampfdurchlässig
CO₂-durchlässig
Wasserabweisend
Witterungsbeständig
Nicht filmbildend und spannungsarm
Geeignet für
Kalkzement- und Zementputze
Beton und mineralische Untergründe
Mineralische Spachtelmassen
Gut haftende mineralische Altanstriche
Renovierungsarbeiten
Denkmalgeschützte Fassaden
Nicht dafür vorgesehen
Dispersionsanstriche
Kunststoffe
Lack- und Ölfilme
Leim- und Kalkanstriche
Holz und Metall
Als Karbonatisierungsbremse bei Betonsanierungen
Vorhandenen Altanstrich unbedingt bestimmen:
Baumit SilikatColor ist für gut haftende mineralische
Altbeschichtungen geeignet, nicht jedoch für Dispersionsfarben.
Ist die vorhandene Beschichtung unbekannt, muss sie vor dem
Neuaufbau eindeutig geprüft werden.
Was macht Baumit SilikatColor besonders?
Sehr hohe Diffusionsoffenheit
SilikatColor erreicht die Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1
und ist zusätzlich hoch CO₂-durchlässig. Damit eignet sie sich
besonders für mineralische, diffusionsoffene Fassadenaufbauten.
Mineralisch und nicht filmbildend
Die Beschichtung bildet keinen geschlossenen Kunststofffilm.
Dadurch bleibt der mineralische Charakter des Untergrunds
weitgehend erhalten.
Für Renovierung und Denkmalschutz
Neben neuen mineralischen Fassaden nennt Baumit ausdrücklich
Renovierungsarbeiten und denkmalgeschützte Bauwerke als
Einsatzbereiche.
Passt SilikatColor zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein mineralischer Fassadenanstrich gewünscht ist
hohe Wasserdampfdurchlässigkeit wichtig ist
mineralischer Putz oder Beton beschichtet wird
eine tragfähige mineralische Altfarbe vorhanden ist
eine Renovierung im mineralischen System erfolgt
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art des vorhandenen Altanstrichs unbekannt ist
Kalkputz vorhanden ist
der Untergrund stark sandet oder mürbe ist
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Schlecht haftende oder verwitterte Altanstriche vollständig entfernen.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe Putzflächen
benötigen Baumit Sanova Primer.
Sinterhaut mechanisch entfernen. Schalölrückstände auf Beton mit
geeignetem Verfahren beseitigen. Schadhafte oder rissige mineralische
Flächen vor dem Anstrich fachgerecht spachteln und bei Bedarf mit
Baumit TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Flächen vor dem Anstrich mit einem dafür
vorgesehenen Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandeln.
So wird Baumit SilikatColor verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und notwendige Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Baumit SilikatColor vor der Verarbeitung mit langsam laufendem
Rührwerk gründlich aufrühren.
Den Grundanstrich bei Bedarf mit maximal 10 bis 15 % sauberem
Wasser auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Gleichmäßig und vollflächig streichen, rollen oder mit einem
geeigneten Airlessgerät auftragen.
Unter üblichen Bedingungen mindestens zwölf Stunden bis zum
nächsten Arbeitsgang warten.
Den Deckanstrich bei Bedarf mit maximal 5 % Wasser einstellen und
zusammenhängende Flächen ohne Unterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Dispersionsfarbe überstrichen
Baumit SilikatColor ist laut Produktdatenblatt nicht für
Dispersionsanstriche vorgesehen. Der vorhandene Altanstrich
muss daher vorab eindeutig bestimmt werden.
Unterschiedliche Chargen verarbeitet
Farbgleichheit wird nur innerhalb einer Produktionscharge
gewährleistet. Verschiedene Chargen vor Arbeitsbeginn
vollständig miteinander vermischen.
Zu kalt verarbeitet
Bei SilikatColor gilt eine höhere Mindesttemperatur als bei
vielen anderen Fassadenfarben. Material, Luft und Untergrund
müssen mindestens +8 °C aufweisen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Gesamtverbrauch für zwei Anstriche:
ca. 0,30 bis 0,35 L/m².
5 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
16 m² fertige Fassadenfläche.
14 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
45 m² fertige Fassadenfläche.
Produkttyp: mineralische Silikat-Fassadenfarbe
Gebindegrößen: 5 und 14 Liter
Farbtöne: Baumit Life Farbtöne
Glanzgrad: G3 matt
Festkörpergehalt: ca. 65 %
Rohdichte: ca. 1,6 kg/dm³
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1
Wasserdurchlässigkeit: W2
VOC-Istwert: unter 40 g/L
Für den Airlessauftrag nennt Baumit unter anderem eine Düse LL5321
beziehungsweise LL315 bei etwa 100 bar oder eine PAA-525-Düse bei
ungefähr 140 bar. Die genaue Einstellung richtet sich nach Gerät,
Konsistenz und Untergrund.
Luft-, Material- und Untergrundtemperatur müssen während Verarbeitung
und Abbindephase für mindestens acht Stunden wenigstens
+8 °C betragen. Direkte Sonne, Regen und starken Wind
vermeiden.
Baumit SilikatColor kühl, frostfrei und verschlossen lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Nach dem Öffnen soll der Gebindeinhalt innerhalb von 14 Tagen
verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Kann Baumit SilikatColor auf einer alten Dispersionsfarbe verarbeitet werden?
Nein. Dispersionsanstriche werden im aktuellen Produktdatenblatt
ausdrücklich als ungeeignet genannt.
Ist SilikatColor für Denkmalschutz geeignet?
Ja. Baumit nennt den Denkmalschutz ausdrücklich als Einsatzgebiet.
Der vorhandene historische Untergrund und der konkrete Aufbau müssen
trotzdem objektbezogen geprüft werden.
Was ist der wichtigste Unterschied zu Baumit SilikonColor?
SilikatColor ist auf mineralische Untergründe und mineralische
Altbeschichtungen ausgerichtet. Baumit SilikonColor kann dagegen auch
auf geeigneten dispersionsgebundenen Altanstrichen und Kunstharzputzen
eingesetzt werden.
Verhindert SilikatColor dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Die vorhandene Basisausstattung kann einen Befall verzögern.
Ein dauerhaftes Ausbleiben von Algen- oder Pilzbefall kann nicht
zugesichert werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Baumit SilikatColor nicht mit anderen
Anstrichmitteln vermischen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein,
Lack und Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit Wasser
entfernen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Baumit SilikatTop 25 kg
Baumit SilikatTop ist ein verarbeitungsfertiger, pastöser
Silikat-Oberputz für dekorative Fassadenflächen im Außenbereich.
Der mineralische Dünnschichtdeckputz ist als Kratz- und Rillenstruktur
erhältlich und verbindet eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit mit
wasserabweisenden und witterungsbeständigen Eigenschaften.
SilikatTop eignet sich für Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme sowie für
geeignete mineralische Putze, Spachtelmassen, Beton und Altputze.
Auch Renovierungen und denkmalgeschützte Fassaden werden vom Hersteller
ausdrücklich als Einsatzbereiche genannt.
Eigenschaften
Silikatischer Oberputz für außen
Hoch diffusionsoffen
Wasserabweisend
Witterungsbeständig
Mineralischer Charakter
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme
Mineralische Unterputze
Mineralische Spachtelmassen
Beton
Altputze
Renovierung und Denkmalschutz
Nicht dafür vorgesehen
Kunststoffe und Harze
Lack- und Ölfilme
Leimfarben
Kalkputze und Kalkanstriche
Holz und Metall
Organische Spachtelmassen wie Baumit PowerFlex
Vor SilikatTop immer passend grundieren:
Geeignete Untergründe werden mit Baumit UniPrimer oder
PremiumPrimer vorgestrichen. Die Grundierung muss mindestens
24 Stunden trocknen. Anders als bei SilikonTop ist Baumit PowerFlex
für SilikatTop ausdrücklich nicht als Untergrund vorgesehen.
Was macht Baumit SilikatTop besonders?
Sehr hohe Diffusionsoffenheit
Mit Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 und einem sd-Wert von
etwa 0,06 bis 0,10 m bei 2 mm Schichtdicke eignet sich
SilikatTop besonders für diffusionsoffene Fassadenaufbauten.
Mineralischer Charakter
Der silikatische Oberputz ist auf mineralische Fassadenaufbauten
abgestimmt und eignet sich deshalb auch für Renovierungen und
denkmalgeschützte Objekte.
Kratz- oder Rillenstruktur
Je nach gewünschter Fassadenoptik stehen Kratzstrukturen in
1,5, 2 und 3 mm sowie Rillenstrukturen in 2 und 3 mm zur
Verfügung.
Passt SilikatTop zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein silikatischer Oberputz für außen gesucht wird
hohe Wasserdampfdurchlässigkeit wichtig ist
ein mineralischer Fassadenaufbau vorliegt
Kratz- oder Rillenstruktur gewünscht ist
Renovierung oder Denkmalschutz geplant ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Untergrund organisch gebunden ist
Baumit PowerFlex vorhanden ist
der Putz stark sandet oder mürbe ist
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Welche Struktur passt?
K 1,5
Feine Kratzstruktur, 1,5 mm
Verbrauch ca. 2,5 kg/m².
K 2
Kratzstruktur, 2 mm
Verbrauch ca. 2,9 kg/m².
K 3
Grobe Kratzstruktur, 3 mm
Verbrauch ca. 3,9 kg/m².
R 2 / R 3
Rillenstruktur mit 2 oder 3 mm.
Verbrauch ca. 2,6 bzw. 3,6 kg/m².
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Auch die Ebenheit der Fläche muss für den Dünnschichtputz ausreichend
sein.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe Putzflächen
mit Baumit Sanova Primer verfestigen.
Sinterhaut mechanisch entfernen, Schalölrückstände auf Beton beseitigen
und verschmutzte Flächen reinigen. Schadhafte oder rissige mineralische
Untergründe vorab fachgerecht spachteln und bei Bedarf mit Baumit
TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Flächen vor der Beschichtung mit einem
geeigneten Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandeln.
So wird Baumit SilikatTop verarbeitet
Untergrund vollständig prüfen und notwendige Vorarbeiten
abschließen.
Baumit UniPrimer oder PremiumPrimer gleichmäßig auftragen und
mindestens 24 Stunden trocknen lassen.
SilikatTop vor dem Auftrag mit einem geeigneten Rührwerk gründlich
aufmischen.
Falls erforderlich, mit maximal 1 % sauberem Wasser
auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Mit einer rostfreien Stahltraufel vollflächig aufziehen oder mit
einer geeigneten Feinputzmaschine aufspritzen.
Auf Kornstärke abziehen und unmittelbar danach mit einem
Kunststoffreibbrett strukturieren.
Zusammenhängende Fassadenflächen gleichmäßig und ohne
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Baumit SilikonColor Fassadenfarbe 5 / 14 L
Baumit SilikonColor ist eine matte, verarbeitungsfertige
Silikonharz-Fassadenfarbe für hochwertige Neu- und
Renovierungsanstriche im Außenbereich. Sie verbindet eine sehr geringe
Wasseraufnahme mit hoher Wasserdampfdurchlässigkeit und schützt
Fassaden zuverlässig vor Witterungseinflüssen.
Die Farbe eignet sich für mineralische Untergründe, tragfähige
mineralische und dispersionsgebundene Altbeschichtungen sowie für
intakte Wärmedämm-Verbundsysteme. Besonders im Spritzwasser- und
Sockelbereich wird SilikonColor vom Hersteller empfohlen.
Eigenschaften
Silikonharz-Fassadenfarbe
Extrem wasserabweisend
Hoch diffusionsoffen
Witterungsbeständig
Spannungsarm auftrocknend
Mattes Oberflächenbild
Geeignet für
Kalkzement- und Zementputze
Beton und mineralische Untergründe
Tragfähige mineralische Altanstriche
Tragfähige Dispersionsanstriche und -putze
Intakte Wärmedämm-Verbundsysteme
Sockel- und Spritzwasserbereiche
Nicht dafür vorgesehen
Kunststoffe
Lack- und Ölfilme
Leim- und Kalkanstriche
Holz und Metall
Hochelastische Dispersionsanstriche
Als Karbonatisierungsbremse bei Betonsanierungen
Untergrund und Grundierung entscheiden über das Ergebnis:
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen
mit Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe
Putzflächen benötigen dagegen Baumit Sanova Primer. Kalkputze sind
nur bedingt geeignet und müssen vorab über eine Probefläche geprüft
werden.
Was macht Baumit SilikonColor besonders?
Sehr niedrige Wasseraufnahme
SilikonColor erreicht die Wasserdurchlässigkeitsklasse W3.
Niederschlagswasser wird damit sehr stark von der
Fassadenoberfläche abgehalten.
Hohe Diffusionsoffenheit
Mit der Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 bleibt der
Fassadenaufbau sehr gut wasserdampfdurchlässig.
Vielseitig renovierbar
Neben mineralischen Putzen können auch geeignete
dispersionsgebundene Altanstriche, Kunstharzputze und intakte
WDVS-Flächen überarbeitet werden.
Passt SilikonColor zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine matte Silikonharz-Fassadenfarbe gesucht wird
starker Regenschutz wichtig ist
die Fassade diffusionsoffen bleiben soll
eine intakte Altbeschichtung renoviert wird
ein bestehendes WDVS überarbeitet werden soll
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Kalkputz vorhanden ist
der Untergrund stark sandet oder mürbe ist
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Art und Tragfähigkeit des Altanstrichs unbekannt sind
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Schlecht haftende und verwitterte Altanstriche vollständig entfernen.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer behandeln. Stark sandende oder mürbe Putzflächen mit
Baumit Sanova Primer verfestigen.
Sinterhaut mechanisch entfernen. Schalölrückstände auf Beton mit
geeignetem Reinigungsverfahren beseitigen. Schadhafte oder rissige
mineralische Flächen vor dem Anstrich fachgerecht spachteln und bei
Bedarf mit TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Untergründe müssen vor dem Beschichten mit
einem dafür vorgesehenen Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandelt
werden.
So wird Baumit SilikonColor verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und erforderliche Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Baumit SilikonColor vor der Verarbeitung mit langsam laufendem
Rührwerk gründlich aufrühren.
Den Grundanstrich je nach Untergrund mit maximal 10 bis 15 %
sauberem Wasser auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Gleichmäßig und vollflächig streichen, rollen oder mit einem
geeigneten Airlessgerät auftragen.
Den Folgeanstrich unter üblichen Bedingungen frühestens nach
ungefähr 12 Stunden ausführen.
Den Deckanstrich bei Bedarf mit maximal 5 % Wasser einstellen und
zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Falsche Grundierung
MultiPrimer und Sanova Primer erfüllen unterschiedliche
Aufgaben. Die Grundierung muss an Saugfähigkeit und Festigkeit
des Untergrunds angepasst werden.
Unterschiedliche Chargen verarbeitet
Farbgleichheit kann nur innerhalb einer Produktionscharge
gewährleistet werden. Mehrere Chargen vor Beginn vollständig
miteinander vermischen.
Witterung unterschätzt
Direkte Sonne, Regen, starker Wind, hohe Luftfeuchtigkeit oder
niedrige Temperaturen können Trocknung und Farbton deutlich
beeinflussen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Gesamtverbrauch für zwei Anstriche:
ca. 0,30 bis 0,35 L/m².
5 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
16 m² fertige Fassadenfläche.
14 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
45 m² fertige Fassadenfläche.
Produkttyp: Silikonharz-Fassadenfarbe
Gebindegrößen: 5 und 14 Liter
Farbtöne: Baumit Life Farbtöne
Glanzgrad: G3 matt
Festkörpergehalt: ca. 65 %
Rohdichte: ca. 1,6 kg/dm³
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1
Wasserdurchlässigkeit: W3
VOC-Istwert: unter 40 g/L
Die Luft-, Material- und Untergrundtemperatur muss während der
Verarbeitung und für mindestens acht Stunden danach wenigstens
+5 °C betragen. Die Fassade vor direkter Sonne, Regen und starkem Wind
schützen.
Baumit SilikonColor kühl, frostfrei und verschlossen lagern. Das
ungeöffnete Gebinde ist ungefähr zwölf Monate lagerfähig. Nach dem
Öffnen soll der Inhalt innerhalb von 14 Tagen verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Kann Baumit SilikonColor auf alten Dispersionsfarben verwendet werden?
Ja, sofern die Beschichtung gut haftet und der Untergrund entsprechend
vorbereitet wurde. Schlecht haftende oder verwitterte Altanstriche
müssen entfernt werden.
Ist Baumit SilikonColor für Wärmedämm-Verbundsysteme geeignet?
Ja. Intakte Wärmedämm-Verbundsysteme können überarbeitet werden.
Farbton und Hellbezugswert müssen dabei die aktuelle Baumit
Verarbeitungsrichtlinie für WDVS erfüllen.
Verhindert die Farbe dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Die Basisausstattung kann einen Befall verzögern. Bei besonders
feuchtebelasteten Standorten kann eine verstärkte Ausstattung sinnvoll
sein; ein dauerhaft ausbleibender Befall kann nicht garantiert werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Baumit SilikonColor nicht mit anderen
Anstrichmitteln vermischen. Glas, Keramik, Naturstein, Lack und
Metall abdecken und Spritzer sofort mit Wasser entfernen. Für
Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Baumit SilikonTop 25 kg
Baumit SilikonTop ist ein verarbeitungsfertiger, pastöser
Silikonharz-Oberputz für Fassaden und Wärmedämm-Verbundsysteme.
Der Dünnschichtdeckputz ist als Kratz- und Rillenstruktur erhältlich
und verbindet eine sehr hohe Wasserabweisung mit hoher
Wasserdampfdurchlässigkeit.
SilikonTop ist witterungsbeständig, verschmutzungsarm und eignet sich
sowohl für Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme als auch für geeignete
mineralische Putze, Spachtelmassen, Beton und Sanierputze.
Die Verarbeitung kann händisch oder maschinell erfolgen.
Eigenschaften
Silikonharz-Oberputz für außen
Extrem wasserabweisend
Hoch diffusionsoffen
Witterungsbeständig
Verschmutzungsarm
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme
Mineralische Unterputze
Mineralische Spachtelmassen
Beton
Altputze
Sanierputze und Baumit PowerFlex
Nicht dafür vorgesehen
Kunststoffe und Harze
Lack- und Ölfilme
Leimfarben
Kalkputze und Kalkanstriche
Holz- und Metalluntergründe
Lose oder nicht tragfähige Flächen
Vor SilikonTop ist die Grundierung normalerweise Pflicht:
Geeignete Untergründe werden mit Baumit UniPrimer oder
PremiumPrimer vorgestrichen. Die Standzeit beträgt mindestens
24 Stunden. Nur bei Baumit PowerFlex kann die Grundierung entfallen.
Was macht Baumit SilikonTop besonders?
Sehr guter Regenschutz
Mit der Wasserdurchlässigkeitsklasse W3 nimmt die Oberfläche
nur sehr wenig Niederschlagswasser auf und schützt den
Fassadenaufbau vor starker Wasserbelastung.
Hohe Diffusionsoffenheit
SilikonTop erreicht die Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1.
Dadurch bleibt ein entsprechend aufgebautes Fassadensystem
sehr gut wasserdampfdurchlässig.
Kratz- oder Rillenstruktur
Je nach gewünschtem Fassadenbild stehen Kratzstrukturen in
1,5, 2 und 3 mm sowie Rillenstrukturen in 2 und 3 mm zur
Verfügung.
Passt SilikonTop zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Silikonharz-Oberputz für außen gesucht wird
starke Wasserabweisung wichtig ist
der Fassadenaufbau diffusionsoffen bleiben soll
Kratz- oder Rillenstruktur gewünscht ist
ein geeignetes Baumit WDVS beschichtet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der vorhandene Untergrund stark sandet oder kreidet
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Kalkputz oder Kalkanstrich vorhanden ist
Untergrund oder Systemaufbau nicht eindeutig bekannt sind
Welche Struktur passt?
K 1,5
Feine Kratzstruktur mit 1,5 mm Körnung.
Richtverbrauch ca. 2,5 kg/m².
K 2
Klassische Kratzstruktur mit 2 mm Körnung.
Richtverbrauch ca. 2,9 kg/m².
K 3
Grobe Kratzstruktur mit 3 mm Körnung.
Richtverbrauch ca. 3,9 kg/m².
R 2 / R 3
Rillenstruktur mit 2 oder 3 mm Körnung.
Verbrauch ca. 2,6 bzw. 3,6 kg/m².
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Die Fläche muss außerdem ausreichend eben sein.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe Putzflächen
mit Baumit Sanova Primer verfestigen.
Sinterhaut mechanisch entfernen, Schalölrückstände auf Beton beseitigen
und verschmutzte Flächen reinigen. Schadhafte oder rissige mineralische
Untergründe vorab fachgerecht spachteln und bei Bedarf mit Baumit
TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Flächen müssen vor der Beschichtung mit einem
dafür vorgesehenen Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandelt werden.
So wird Baumit SilikonTop verarbeitet
Den Untergrund prüfen und alle erforderlichen Vorarbeiten
vollständig abschließen.
Baumit UniPrimer oder PremiumPrimer gleichmäßig auftragen und
mindestens 24 Stunden trocknen lassen.
SilikonTop vor der Verarbeitung mit einem geeigneten Rührwerk
gründlich aufmischen.
Falls erforderlich, die Verarbeitungskonsistenz mit maximal
1 % sauberem Wasser einstellen.
Den Oberputz mit einer rostfreien Stahltraufel vollflächig aufziehen
oder mit einer geeigneten Feinputzmaschine aufspritzen.
Auf Kornstärke abziehen und unmittelbar danach mit einem
Kunststoffreibbrett entsprechend der gewünschten Struktur verreiben.
Zusammenhängende Fassadenflächen gleichmäßig und ohne
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Grundierung zu früh überarbeitet
UniPrimer und PremiumPrimer benötigen mindestens 24 Stunden
Standzeit. Eine zu frühe Überarbeitung kann Verarbeitung und
Oberflächenbild beeinträchtigen.
Unterschiedliche Chargen
Farbgleichheit kann nur innerhalb einer Produktionscharge
gewährleistet werden. Verschiedene Chargen vor Beginn
vollständig miteinander vermischen.
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen innerhalb zusammenhängender
Fassadenflächen können sichtbare Struktur- und Farbunterschiede
erzeugen.
Verbrauch und Reichweite
K 1,5
ca. 2,5 kg/m²
ca. 10 m² je 25-kg-Kübel
K 2
ca. 2,9 kg/m²
ca. 8,6 m² je Kübel
K 3
ca. 3,9 kg/m²
ca. 6,4 m² je Kübel
R 2 / R 3
R 2: ca. 2,6 kg/m² / 9,6 m²
R 3: ca. 3,6 kg/m² / 6,9 m²
Die Herstellerwerte dienen zur Orientierung. In der Praxis ist
zusätzlich mit ungefähr 10 % Mehrverbrauch zu rechnen.
Rauigkeit, Saugfähigkeit und Verarbeitungstechnik beeinflussen den
tatsächlichen Bedarf.
Technische Daten
Produkttyp: Silikonharz-Oberputz
Gebindegröße: 25 kg
Strukturen: K 1,5 / K 2 / K 3 / R 2 / R 3
Farbtöne: Baumit Life Farbtöne
Rohdichte: ca. 1,8 kg/dm³
Haftfestigkeit: ≥ 0,3 MPa
Brandverhalten: A2-s1,d0
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1
Wasserdurchlässigkeit: W3
sd-Wert: ca. 0,08–0,12 m bei 2 mm
μ-Wert: ca. 60–80
VOC-Istwert: unter 40 g/L
Wasserzugabe: maximal 1 %
Mindesttemperatur: +5 °C
Während Verarbeitung und Abbinden müssen Luft-, Material- und
Untergrundtemperatur für mindestens acht Stunden wenigstens
+5 °C betragen. Direkte Sonne, Regen und starken Wind vermeiden.
Vor einer nachfolgenden Beschichtung ist bei +20 °C und 60 %
relativer Luftfeuchtigkeit eine Standzeit von mindestens
48 Stunden einzuhalten.
SilikonTop kühl, frostfrei und verschlossen lagern. Das ungeöffnete
Gebinde ist ungefähr zwölf Monate lagerfähig. Nach dem Öffnen soll der
Inhalt innerhalb von 14 Tagen verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Muss vor Baumit SilikonTop immer grundiert werden?
Grundsätzlich ja. Baumit UniPrimer oder PremiumPrimer sind vorgesehen
und müssen mindestens 24 Stunden trocknen. Bei Baumit PowerFlex kann
die Grundierung entfallen.
Welche Körnungen gibt es?
Kratzstruktur K ist in 1,5, 2 und 3 mm erhältlich. Die Rillenstruktur R
gibt es in 2 und 3 mm.
Verhindert SilikonTop dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Die Basisausstattung kann einen Befall verzögern. Bei besonders
kritischen Standorten kann eine verstärkte Ausstattung sinnvoll sein;
ein dauerhaftes Ausbleiben von Algen oder Pilzen kann nicht zugesichert
werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Struktur, Farbton und Fassadensystem müssen
aufeinander abgestimmt sein. Baumit SilikonTop nicht mit anderen
Produkten vermischen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein, Lack und
Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit Wasser entfernen.
Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Baumit StarColor
Baumit StarColor ist die neueste Generation im Fassadenschutz mit dem innovativen Drypor Effekt. Die neu entwickelte Rezeptur reduziert die Verschmutzungsneigung und lässt Regentropfen abperlen, dank der hydrophoben Wirkung einer erstklassigen Silikonfarbe. Der multifunktionale Drypor Effekt nutzt ein hydrophil/hydrophobes Wirkprinzip zur Reduktion von Oberflächenverschmutzung.
Produktbeschreibung
Hydroperleffekt, minimiert eine Verschmutzung der Fassade
Kühlende Technologie mit Sonnenreflektion
Zieht Insekten und Schädlinge nicht an
Hält Algen, Moose und Pflanzen fern
Produktanwendung
Als Fassadenfarbe für mineralische Untergründe wie Beton, Mauerwerk und Putz
Hohe Witterungsbeständigkeit und Schutz vor Feuchtigkeit und Schimmelbildung
Atmungsaktive Farbe für eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit
Einfache Anwendung durch Streichen, Rollen oder Spritzen
Verarbeitung
Grundanstrich: Baumit MultiPrimer
Rühre die Farbe vor Gebrauch gut auf
Trage die Fassadenfarbe mit einer Fassadenrolle in einem gleichmäßigen Anstrich auf (alternativ Airless spritzbar)
Reinige die Werkzeuge mit Wasser
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Baumit UniPrimer
Baumit UniPrimer ist ein universell einsetzbarer Voranstrich, der als Saugausgleich und Haftvermittler für Baumit Wärmedämmverbundsysteme und Putzsysteme verwendet wird. Der Primer ist verarbeitungsfertig und lösemittelfrei. Er gleicht die Saugfähigkeit des Untergrundes aus und verbessert die Haftung der nachfolgenden Putzlagen. Dadurch wird eine gleichmäßige und dauerhafte Verbindung zwischen Untergrund und Putzschicht hergestellt. Baumit UniPrimer eignet sich für mineralische und organische Untergründe und ist einfach in der Anwendung. Mit diesem Voranstrich sorgst du für eine sichere und zuverlässige Grundierung deines Untergrundes und ermöglichst eine fachgerechte Installation deines Baumit Wärmedämmverbundsystems.
Universelle Grundierung für außen für nachfolgende Beschichtung mit Baumit NanoporTop, Baumit StarTop, Baumit SilikatTop, Baumit SilikonTop, Baumit GranoporTop, Baumit PuraTop, Baumit EdelPutz, Baumit ScheibenPutz SEP, Baumit MosaikTop, und für innen für nachfolgende Beschichtung mit Baumit KlimaDekor.
Nicht für Baumit open KlimaschutzFassaden
Produktbeschreibung
Ermöglicht gleichmäßige Farbgebung der Endbeschichtung
Haftvermittler und Saugausgleich
Wasserdicht: Schützt vor Feuchtigkeit und Wassereintritt
Einfache Anwendung: Mit Bürste oder Rolle aufzutragen
Produktanwendung
Vielseitig: Als Grundierung für verschiedene Untergründe geeignet
Für Außenanwendungen
Zur nachfolgenden Beschichtung mit Baumit Fassadenputzen
Der Putzgrund ist deckend
Verarbeitung
Baumit UniPrimer gründlich aufrühren
Baumit UniPrimer kann gerollt oder gestrichen werden
Gleichmäßig und ohne Unterbrechung arbeiten
Die Verarbeitungskonsistenz ist gegebenenfalls durch eine geringe Wasserbeigabe einzustellen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Caparol 3D-plus Farbtonblock
Der Caparol 3D-plus Farbtonblock ist ein nützliches Werkzeug für Maler, Architekten und Hausrenovierer, um das perfekte Farbergebnis zu visualisieren. Der Farbtonblock bietet präzise Farbdarstellungen auf verschiedenen Oberflächen und ist einfach zu handhaben. Mit der benutzerfreundlichen Ordnung des Fächers können Kunden schnell und gezielt den passenden Farbton auswählen.
Produktbeschreibung
Hochwertig: Qualitativ hochwertige Farben und Putze von Baumit
Farbgenauigkeit: Präzise Darstellung der Farbtöne auf der Farbkarte
Nutzerfreundlich: Übersichtliche Gliederung der Farbfächer nach Farbfamilien
Langlebig: Farbfächer in stabiler Ausführung für langanhaltende Nutzung
Produktanwendung
Übersichtliche Farbkarte mit über 1000 Farbtönen für schnelle und einfache Auswahl
Auswahl von Innen- und Außenfarben für Fassaden, Wände und Decken
Kreative Farbgestaltung für private und öffentliche Gebäude
Harmonisierung von Farben und Materialien im Bauwesen
Verarbeitung
Nimm den Baumit Life Farbfächer zur Hand
Wähle aus über 1000 Farbtönen deine Wunschfarbe aus der Farbkarte
Vergleiche die Farben am Objekt, um die perfekte Wahl zu treffen
Verwende die Farbnummer, um die gewünschte Farbe direkt bei WERKMIT im Onlineshop zu bestellen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Caparol Buntsteinputz 25 kg (Synthesa)
Caparol Buntsteinputz ist ein kunstharzgebundener Dekorputz mit
coloriertem und beschichtetem Korn. Er wird vor allem zur widerstandsfähigen
und dekorativen Gestaltung von Fassadensockeln eingesetzt, eignet sich
aber auch für Säulen, Foyers, Fenster- und Türrahmen sowie ausgewählte
Innenflächen.
Der Reinacrylatputz ist kratz- und stoßfest, lichtecht,
witterungsbeständig und schlagregendicht. Er wird in elf fertig
zusammengestellten Farbtönen geliefert und muss auf einer trockenen,
tragfähigen sowie passend grundierten Fläche verarbeitet werden.
Eigenschaften
Kratz- und stoßfest
Lichtecht und witterungsbeständig
Schlagregendicht
Hoch elastisch
Wasserdampf- und CO₂-durchlässig
Geringe Verschmutzungsneigung
Geeignet für
Fassadensockel
Säulen und Foyers
Fenster- und Türrahmen
Dekorative Außenbeschichtungen
Ausgewählte Innenbeschichtungen
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Nicht dafür vorgesehen
Waagrechte Flächen
Flächen mit dauernder Wasserbelastung
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Ungestrichene Flächen ohne Putzgrund
Nicht durchgetrocknete Armierungsschichten
Überbrückung vorhandener konstruktiver Risse
Nicht auf waagrechten oder wasserbelasteten Flächen einsetzen:
Schlagregendicht bedeutet nicht für stehendes Wasser, Staunässe oder
dauerhafte Wasserbelastung geeignet. Im Sockelbereich sind außerdem
die Bauwerksabdichtung, Geländeanschlüsse und der vollständige
Sockelaufbau zu berücksichtigen.
Was macht Caparol Buntsteinputz besonders?
Dekorative Steinkornoptik
Farblich abgestimmte, beschichtete Körner erzeugen eine lebendige
und strapazierfähige Oberfläche, die sich besonders für optisch
hervorgehobene Sockelbereiche eignet.
Widerstandsfähige Oberfläche
Der Reinacrylatputz ist für Bereiche ausgelegt, die stärker durch
Witterung, Spritzwasser und mechanische Beanspruchung belastet
werden als gewöhnliche Fassadenflächen.
Fertig abgestimmte Farbtöne
Die Körnung und Farbmischung werden werkseitig zusammengestellt.
Für zusammenhängende Flächen sollte dennoch Material derselben
Charge verwendet oder vorab miteinander vermischt werden.
Passt der Buntsteinputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein dekorativer und belastbarer Sockelputz gesucht wird
der Untergrund eben, trocken und tragfähig ist
eine der elf verfügbaren Farbmischungen passt
Caparol Putzgrund im passenden Farbton verwendet wird
die Fläche ohne längere Unterbrechung bearbeitet werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit oder Salzausblühungen vorhanden sind
der Sockel dauerhaft durch Wasser belastet wird
Risse oder Bewegungen im Untergrund bestehen
der Unterputz noch nicht vollständig durchgehärtet ist
unterschiedliche Chargen kombiniert werden müssen
Verfügbare Farbtöne
Caparol Buntsteinputz wird in elf werkseitig zusammengestellten
Farbmischungen angeboten:
Steingrau
Schiefergrau
Basaltgrau
Granitschwarz
Islandgrün
Pazifikblau
Klinkerrot
Marmorbraun
Dolomitbraun
Bergbraun
Kaffeebraun
Farbwirkung und Kornverteilung können je nach Untergrund, Licht,
Verarbeitung und Rohstoffcharge geringfügig vom Muster abweichen. Den
Farbton deshalb möglichst anhand eines Originalmusters auswählen.
Untergrund und Grundierung vorbereiten
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, tragfähig sowie frei von
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Neue Unterputze müssen vor
der Beschichtung mindestens drei bis vier Wochen durchhärten.
Armierungsschichten in Caparol Dämmsystemen müssen vollständig abgebunden
und durchgetrocknet sein.
Im Sockelbereich darf der Buntsteinputz nur auf Zementputzen oder
Armierungsschichten von Caparol Dämmsystemen eingesetzt werden. Nicht
tragfähige Altbeschichtungen, Hohlstellen, Feuchtigkeit und andere
Untergrundschäden vor der Grundierung fachgerecht beseitigen.
Caparol Buntsteinputz benötigt immer einen Grundanstrich mit
Caparol Putzgrund in einem annähernd passenden Farbton. Der Putzgrund
wird vorzugsweise mit einer Rolle aufgetragen und muss vollständig
trocknen. Bei üblichen Bedingungen kann der Buntsteinputz nach ungefähr
zwölf Stunden folgen.
So wird Caparol Buntsteinputz verarbeitet
Das Material vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Bei warmer
Witterung ist nur bei Bedarf eine geringe Wasserzugabe zur
Konsistenzregulierung vorgesehen.
Den Buntsteinputz mit einer rostfreien Edelstahlkelle vollflächig
auftragen und gleichmäßig auf Kornstärke abziehen.
Die frische Oberfläche unmittelbar anschließend mit einer
Edelstahlglättkelle gleichmäßig glätten.
Zusammenhängende Flächen zügig nass in nass und ohne längere
Unterbrechung fertigstellen.
Auf einer Fläche nur Material derselben Charge verarbeiten oder
unterschiedliche Chargen vor Beginn vollständig miteinander
vermischen.
Typische Fehler vermeiden
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen auf zusammenhängenden Flächen können
sichtbare Ansätze erzeugen. Ausreichend Personal einplanen und
konsequent nass in nass arbeiten.
Unterschiedliche Chargen
Chargenwechsel innerhalb einer Fläche können Unterschiede bei
Farbton und Kornwirkung sichtbar machen. Material vorher
gemeinsam vermischen.
Trocknung nicht geschützt
Regen, starker Wind, direkte Sonne und Nachtfrost können die
Trocknung und Oberflächenoptik beeinträchtigen. Die fertige Fläche
während der Trocknungsphase ausreichend schützen.
Verbrauch, Reichweite und Trocknung
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 5,5 kg/m².
Ein 25-kg-Eimer reicht rechnerisch für ungefähr
4,5 m². Untergrund, Schichtdicke und Verarbeitung
können den tatsächlichen Bedarf verändern.
Trocknung
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach etwa
24 Stunden oberflächentrocken.
Durchgetrocknet und belastbar nach ungefähr zwei bis drei Tagen.
Kühle oder feuchte Bedingungen verlängern die Trocknung.
Technische Daten
Produkttyp: kunstharzgebundener Buntsteinputz
Bindemittelbasis: Reinacrylat
Gebindegröße: 25 kg
Farbtöne: 11 Ausführungen
Rohdichte: ca. 1,70 g/cm³
Haftfestigkeit: mindestens 0,3 MPa
Wasseraufnahme: W2 mittel
Wasserdampfdurchlässigkeit: V2 mittel
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Lagerung: kühl und frostfrei
Verarbeitungskonforme Temperaturen müssen während des Auftrags und
mindestens zwei Tage danach eingehalten werden. Originalverschlossen ist
das Produkt bei kühler, frostfreier Lagerung ungefähr zwölf Monate
lagerfähig.
Häufige Fragen
Ist eine Grundierung erforderlich?
Ja. Caparol Putzgrund in einem annähernd passenden Farbton ist
immer erforderlich und muss vor dem Putzauftrag vollständig
trocknen.
Wie viel Fläche reicht ein Eimer?
Bei etwa 5,5 kg/m² reicht ein 25-kg-Eimer rechnerisch für ungefähr
4,5 m². Eine Probefläche liefert den zuverlässigsten Objektwert.
Kann der Putz auf waagrechten Flächen verwendet werden?
Nein. Der Buntsteinputz ist nicht für waagrechte Flächen oder
Bereiche mit dauerhafter Wasserbelastung vorgesehen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Sockelabdichtung und Buntsteinputz müssen
aufeinander abgestimmt sein. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein und
Metall vor Spritzern schützen und Verunreinigungen sofort mit Wasser
entfernen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Gebindeetikett und das Sicherheitsdatenblatt der gelieferten
Farbvariante maßgeblich.
Caparol Capatox 5 L / 10 L
Caparol Capatox ist eine gebrauchsfertige, wässrige
Mikrobiozid-Lösung zur Vorbehandlung von gereinigten Flächen mit
Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbefall. Sie wird innen und außen
vor der nachfolgenden Beschichtung eingesetzt.
Capatox wird unverdünnt mit einer Streichbürste auf die bereits
gereinigte und trockene Fläche aufgetragen. Das Mittel muss gut
trocknen und darf anschließend nicht abgewaschen werden.
Eigenschaften
Gebrauchsfertige Mikrobiozid-Lösung
Desinfektionsmittel der Produktart PT 2
Für Innen- und Außenflächen
Unverdünnt zu verarbeiten
Auftrag mit einer Streichbürste
Vor nachfolgenden Beschichtungen
Geeignet für
Gereinigte algenbefallene Flächen
Gereinigte moosbefallene Flächen
Pilz- und schimmelpilzbelastete Bereiche
Fassaden vor einem Neuanstrich
Innenwände nach fachgerechter Reinigung
Trockene, anschließend beschichtbare Untergründe
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für die vorherige Reinigung
Dauerhafte Verhinderung eines Neubefalls
Beseitigung der Feuchtigkeitsursache
Vorbeugender Auftrag auf unbelastete Flächen
Verdünnung mit Wasser
Einleitung in Oberflächengewässer
Zuerst reinigen, danach Capatox auftragen:
Sichtbare Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbeläge müssen vorab
fachgerecht entfernt werden. Capatox erst auf die gereinigte,
trockene Fläche satt auftragen, gut trocknen lassen und anschließend
nicht abwaschen.
Was macht Caparol Capatox besonders?
Direkt gebrauchsfertig
Das Produkt wird nicht mit Wasser verdünnt. Dadurch entfällt das
Dosieren oder Anmischen auf der Baustelle.
Für innen und außen
Capatox kann nach der jeweils erforderlichen Reinigung auf
belasteten Innen- und Außenflächen vor einem neuen
Beschichtungsaufbau eingesetzt werden.
Bleibt auf der Fläche
Nach dem Einmassieren und Trocknen wird Capatox nicht
abgewaschen. Die anschließende Grundierung oder Beschichtung
erfolgt auf der trockenen behandelten Fläche.
Passt Capatox zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
sichtbarer Befall bereits fachgerecht entfernt wurde
die gereinigte Fläche vor dem Neuanstrich behandelt wird
der Untergrund vollständig trocknen kann
das Produkt mit einer Streichbürste aufgetragen wird
eine geeignete Folgebeschichtung vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit dauerhaft aus dem Bauteil nachdringt
der Befall großflächig oder gesundheitlich auffällig ist
Untergrund oder Folgebeschichtung nicht bekannt sind
empfindliche Pflanzen unmittelbar angrenzen
belastetes Reinigungswasser nicht aufgefangen werden kann
Fläche vor der Behandlung reinigen
Schimmelbeläge auf Innenflächen müssen durch geeignete Nassreinigung
entfernt werden. Dabei sind die geltenden gesetzlichen, behördlichen und
arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften einzuhalten. Bei größerem oder
wiederkehrendem Befall muss zusätzlich die Ursache der erhöhten
Feuchtigkeit geklärt und beseitigt werden.
Auf Außenflächen werden Schimmel-, Algen-, Moos- und Pilzbeläge mit einer
geeigneten Nassreinigung entfernt. Pflanzen, Sträucher, angrenzendes
Erdreich und nicht zu behandelnde Bauteile vor der Reinigung und
Behandlung sorgfältig schützen.
So wird Caparol Capatox verarbeitet
Den vorhandenen Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbelag
fachgerecht von der Fläche entfernen.
Reinigungsrückstände beseitigen und den Untergrund vollständig
trocknen lassen.
Capatox unverdünnt mit einer Streichbürste satt auftragen und in den
Untergrund einmassieren.
Fehlstellen vermeiden und die gesamte zuvor befallene Fläche
gleichmäßig behandeln.
Die behandelte Fläche gut trocknen lassen. Capatox nach dem Auftrag
nicht abwaschen.
Erst anschließend den zum Untergrund passenden Grundier- und
Beschichtungsaufbau ausführen.
Umwelt und angrenzende Flächen schützen
Capatox darf nicht in Oberflächengewässer oder Regenwasserkanäle
gelangen. Pflanzen und Sträucher in unmittelbarer Fassadennähe sowie das
angrenzende Erdreich während der Verarbeitung abdecken. Direkter Kontakt
mit der Gebrauchslösung kann Pflanzen schädigen.
Anfallendes Reinigungswasser auffangen und entsprechend den örtlichen
Vorgaben entsorgen. Glas, Metall, lackierte Flächen und andere nicht zu
behandelnde Bauteile vor Spritzern schützen.
Typische Fehler vermeiden
Befall nicht entfernt
Capatox wird nach der Reinigung eingesetzt. Sichtbare Beläge
dürfen nicht lediglich mit der Lösung überstrichen werden.
Nach Behandlung abgewaschen
Die aufgetragene Mikrobiozid-Lösung muss auf der Fläche
verbleiben und vollständig trocknen. Nachwaschen ist nicht
vorgesehen.
Feuchtigkeitsursache ignoriert
Undichte Bauteile, Kondensat oder aufsteigende Feuchtigkeit
werden durch Capatox nicht behoben und können einen erneuten
Befall begünstigen.
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
1 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 6,7 bis 20 m².
5 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 33 bis 100 m².
10 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 67 bis 200 m².
Grundlage ist ein Richtverbrauch von etwa 50 bis 150 ml/m² auf glatten
Untergründen. Raue Flächen, starke Verfärbungen und die Beschaffenheit
des Untergrunds können den tatsächlichen Bedarf deutlich erhöhen.
Technische Daten
Produkttyp: wässrige Mikrobiozid-Lösung
Produktart: Desinfektionsmittel PT 2
Gebindegrößen: 1, 5 und 10 Liter
Dichte: ca. 1,02 g/cm³
Verdünnung: unverdünnt
Auftrag: Streichen
Verbrauch: ca. 50 bis 150 ml/m²
Mindesttemperatur: +5 °C
Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Lagerung: kühl und frostfrei
Vor Sonne und Temperaturen über 40 °C schützen
Lagerfähigkeit: ca. 12 Monate
Häufige Fragen
Muss sichtbarer Befall vor dem Auftrag entfernt werden?
Ja. Capatox wird erst nach der fachgerechten Reinigung auf die trockene
Fläche aufgetragen.
Wird Capatox nach der Behandlung abgewaschen?
Nein. Die Lösung wird in den Untergrund einmassiert, muss dort gut
trocknen und darf nicht nachgewaschen werden.
Verhindert Capatox dauerhaft einen erneuten Befall?
Nein. Das Produkt dient der Vorbehandlung vor einer neuen Beschichtung.
Dauerhafte Feuchte, ungünstige Gebäudelage und andere Ursachen können
zu einem erneuten Befall führen.
Biozid- und Verarbeitungshinweis:
Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und
Produktinformation lesen. Capatox nur bestimmungsgemäß und
unverdünnt anwenden. Nicht in Oberflächengewässer oder
Regenwasserkanäle gelangen lassen.
Für Gefahrenkennzeichnung, persönliche Schutzausrüstung, Entsorgung
und Erste-Hilfe-Maßnahmen sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Gebindeetikett der tatsächlich gelieferten Ausführung
maßgeblich.
Caparol CaPriSil Fassaden Grund 5 kg / 12 kg (Synthesa)
Caparol CaPriSil Fassaden Grund ist ein lösemittelfreies,
nicht pigmentiertes Grundiermittel für innen und außen. Es egalisiert
unterschiedlich oder stark saugende Flächen und bereitet sie auf die
nachfolgende Fassadenbeschichtung vor.
Das Silan-Siloxan-Hybridbindemittel hydrophobiert den Untergrund, ohne
einen geschlossenen Film zu bilden. Die milchige Grundierung besitzt eine
gute Eindringtiefe und trocknet nahezu farblos auf.
Eigenschaften
Hydrophobierende Grundierung
Hoch wasserdampfdurchlässig
Nicht filmbildend
Gute Eindringtiefe
Lösemittel- und konservierungsmittelfrei
Geruchsarm und nahezu farblos auftrocknend
Geeignet für
Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Sandende mineralische Putzflächen
Tragfähige mineralische Altanstriche
Stark oder unterschiedlich saugende Flächen
Geeignet vorbereitete Altputze
Grundierungen im Innen- und Außenbereich
Nicht dafür vorgesehen
Lackierte Untergründe
Kunststoff- und Holzoberflächen
Flächen mit Salzausblühungen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Ersatz für eine Bauwerksabdichtung
Mischung mit anderen Grundiermitteln
Nicht mit Caparol Putzgrund verwechseln:
CaPriSil Fassaden Grund zieht in saugende Untergründe ein und trocknet
nahezu farblos auf. Caparol Putzgrund ist dagegen eine gefüllte,
pigmentierte Haftbrücke vor Strukturputzen. Welches Produkt benötigt
wird, richtet sich nach Untergrund und nachfolgender Beschichtung.
Was macht CaPriSil Fassaden Grund besonders?
Egalisiert die Saugfähigkeit
Unterschiedlich oder stark saugende Bereiche werden
vereinheitlicht. Dadurch kann die nachfolgende Beschichtung
gleichmäßiger trocknen und verarbeitet werden.
Nicht filmbildend
Die Grundierung bildet keine geschlossene Oberflächenschicht,
sondern dringt in den mineralischen Untergrund ein und erhält
dessen hohe Wasserdampfdurchlässigkeit.
Hydrophobierende Wirkung
Das Silan-Siloxan-Hybridbindemittel reduziert die kapillare
Wasseraufnahme des Untergrunds, ohne eine Abdichtung oder
wasserdichte Sperrschicht zu erzeugen.
Passt die Grundierung zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein mineralischer Untergrund stark oder ungleichmäßig saugt
eine farblose, tief eindringende Grundierung benötigt wird
der Aufbau hoch diffusionsoffen bleiben soll
sandende mineralische Flächen gefestigt werden müssen
eine nachfolgende Caparol Fassadenbeschichtung vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Dispersionsfarbe oder Kunstharzputz vorhanden ist
Salzausblühungen sichtbar sind
Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk nachdrückt
Faserzementplatten dunkel beschichtet werden sollen
Holz, Kunststoff oder eine Lackfläche vorliegt
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen
sein. Nicht tragfähige Altbeschichtungen vollständig entfernen.
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze müssen an der Oberfläche trocken
und weitgehend abgebunden sein. Sinterhaut sowie wischende oder mehlende
Bereiche entfernen. Sandende Putze trocken abbürsten und anschließend
vollständig grundieren.
Vorhandenen Algen- oder Pilzbefall zunächst fachgerecht reinigen.
Anschließend Caparol Capatox satt auftragen und vollständig trocknen
lassen. Capatox nach dem Auftrag nicht abwaschen.
Festhaftende Dispersionsfarben und Kunstharzputze können je nach
Beschichtungsaufbau überarbeitet werden. Die hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit des Gesamtsystems wird jedoch durch eine
vorhandene dichte Altbeschichtung begrenzt.
So wird CaPriSil Fassaden Grund verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und lose beziehungsweise nicht
tragfähige Bestandteile vollständig entfernen.
Die verarbeitungsfertige Grundierung gleichmäßig mit einer geeigneten
Bürste oder im Spritzverfahren auftragen.
Sehr stark saugende Flächen ausreichend satt behandeln, ohne
glänzende Läufer oder geschlossene Oberflächen zu erzeugen.
Falls erforderlich, CaPriSil Fassaden Grund bis maximal
1 : 1 mit sauberem Wasser verdünnen.
Die Grundierung vollständig trocknen lassen und die nachfolgende
Beschichtung frühestens nach ungefähr zwölf Stunden auftragen.
Typische Fehler vermeiden
Ungeeigneter Untergrund
Lack, Kunststoff, Holz und Flächen mit Salzausblühungen dürfen
nicht mit CaPriSil Fassaden Grund behandelt werden.
Zu viel Material aufgetragen
Glänzende, filmbildende oder laufende Bereiche vermeiden. Die
Grundierung soll gleichmäßig in den Untergrund einziehen.
Ursache der Feuchtigkeit ignoriert
Aufsteigende Feuchtigkeit oder eindringendes Wasser werden durch
eine Grundierung nicht behoben. Die Ursache muss vor der
Beschichtung fachgerecht beseitigt werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 200 g/m².
5 kg reichen rechnerisch für ungefähr
25 bis 33 m².
12 kg reichen rechnerisch für ungefähr
60 bis 80 m².
Saugfähigkeit und Untergrundstruktur können den tatsächlichen
Bedarf verändern. Exakten Verbrauch über eine Probefläche
ermitteln.
Produkttyp: hydrophobierende Tiefgrundierung
Bindemittel: Silan-Siloxan-Hybrid
Gebindegrößen: 5 kg und 12 kg
Farbton: milchig, nahezu farblos auftrocknend
Dichte: ca. 1,05 g/cm³
Auftrag: Streichen oder Spritzen
Verdünnung: bei Bedarf bis 1 : 1 mit Wasser
Mindesttemperatur: +5 °C
Überarbeitbar: nach ca. 12 Stunden
Für den Airlessauftrag nennt der Hersteller einen Spritzwinkel von
20° bis 50°, eine Düse von 0,015 Zoll und ungefähr 60 bar Druck.
Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
CaPriSil Fassaden Grund kühl und frostfrei lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Trocknet CaPriSil Fassaden Grund farblos auf?
Die Grundierung ist im Gebinde milchig und trocknet auf dem Untergrund
nahezu farblos auf.
Kann die Grundierung verdünnt werden?
Ja. Sie ist verarbeitungsfertig, kann bei Bedarf aber bis zu einem
Verhältnis von 1 : 1 mit sauberem Wasser verdünnt werden.
Ist CaPriSil Fassaden Grund für Holz geeignet?
Nein. Holz, Kunststoffe, Lackflächen und Untergründe mit
Salzausblühungen sind ausdrücklich ausgeschlossen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung und nachfolgende Beschichtung müssen
aufeinander abgestimmt sein. CaPriSil Fassaden Grund nicht mit
anderen Produkten vermischen. Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker,
Naturstein und Metall abdecken und Spritzer sofort mit klarem Wasser
entfernen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Caparol Carbon Fix Schlagdübel 100 Stück
Der Caparol Carbon Fix ist ein Schlagdübel zur mechanischen Befestigung
von Caparol Dämmplatten auf geeigneten massiven Wandbaustoffen. Er besteht
aus einem Kunststoff-Dübelschaft mit 60-mm-Teller und einem vormontierten
Kunststoff-Stahl-Spreizelement.
Der Dübel ist für Beton und Vollziegel der Nutzungskategorien A und B
vorgesehen. Er kann oberflächenbündig gesetzt oder bei geeigneten
Dämmplatten mit einer Dämmstoffrondelle versenkt montiert werden.
Aufbau und Eigenschaften
Schlagdübel für Caparol Dämmplatten
Kunststoffschaft mit 60-mm-Dübelteller
Kombiniertes Kunststoff-Stahl-Spreizelement
Dübeldurchmesser 8 mm
Oberflächenbündige oder versenkte Montage
Europäische Technische Bewertung ETA-15/0208
Geeignet für
Beton
Vollziegel
Nutzungskategorie A
Nutzungskategorie B
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Statisch relevante Dämmplattenbefestigung
Nicht dafür vorgesehen
Lochziegel und andere Nutzungskategorien C oder D
Porenbeton der Nutzungskategorie E
Holz- und Holzwerkstoffuntergründe
Lose oder nicht tragfähige Wandbaustoffe
Verankerung nur in Altputz oder Kleberbett
Ungeprüfte Verwendung außerhalb des Caparol Systems
Die Dübellänge muss mindestens 25 mm Verankerung ermöglichen:
Dämmstoff, Kleberbett, Altputz und andere nicht tragende Schichten
müssen vollständig überbrückt werden. Erst danach müssen mindestens
25 mm des Dübels im tragfähigen Beton oder Vollziegel verankert sein.
Was macht den Caparol Carbon Fix besonders?
Vormontiertes Spreizelement
Das kombinierte Kunststoff-Stahl-Spreizelement ist bereits im
Dübelschaft vormontiert und wird bei der Verarbeitung mit einem
Hammer eingeschlagen.
Bündig oder versenkt
Der Dübelteller kann direkt bündig auf der Dämmstoffoberfläche
sitzen oder nach vorherigem Ausfräsen mit einer passenden
Dämmstoffrondelle abgedeckt werden.
Klare Untergrundzuordnung
Die Zulassung ist auf massive Untergründe der Nutzungskategorien
A und B begrenzt. Dadurch lässt sich der Einsatz eindeutig von
Universal- und Spezialdübeln abgrenzen.
Passt der Schlagdübel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol WDVS mechanisch befestigt wird
Beton oder geeigneter Vollziegel vorhanden ist
das Kleberbett bereits ausreichend getrocknet ist
die benötigte Dübellänge bekannt ist
mindestens 25 mm Verankerung erreicht werden
bündige oder versenkte Montage vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Wandbaustoff nicht eindeutig bekannt ist
Lochziegel, Leichtbeton oder Porenbeton vorliegen
Altputz oder weitere Zwischenlagen vorhanden sind
der Untergrund mürbe oder beschädigt erscheint
Dübelanzahl oder Befestigungsbild nicht feststehen
Zweifel an der Auszugfestigkeit bestehen
Dübellänge und Montage vorbereiten
Die benötigte Länge ergibt sich aus Dämmstoffdicke, Kleberbett, Altputz,
sonstigen nicht tragenden Schichten und mindestens 25 mm Verankerung im
massiven Wandbaustoff. Die nächste ausreichend lange Ausführung wählen.
Das Bohrloch mit 8 mm Durchmesser rechtwinkelig in den tragfähigen
Untergrund bohren. Die Bohrlochtiefe muss mindestens 35 mm betragen.
Das Bohrloch sorgfältig von Bohrmehl befreien und den Dübel
einschieben, bis der Teller an der Dämmstoffoberfläche anliegt.
Das vormontierte Spreizelement mit einem Hammer einschlagen, bis der
Dübelteller oberflächenbündig sitzt.
Den festen Sitz kontrollieren. Einen nicht ausreichend verankerten
Dübel entfernen und in angemessenem Abstand durch einen neuen Dübel
ersetzen.
Oberflächenbündige Montage
Das Spreizelement so weit einschlagen, dass der Dübelteller eben
auf der Dämmstoffoberfläche sitzt. Der Teller darf weder
hervorstehen noch den Dämmstoff unnötig eindrücken.
Versenkte Montage
Bei geeigneten Dalmatiner-, EPS-, Mineralfaser-, Mineralwolle-
und Sockeldämmplatten zuerst die Vertiefung mit dem
Rondellen-Fräskopf herstellen. Danach eine passende Dalmatiner-,
Polystyrol- oder Mineralfaser-Rondelle flächenbündig einsetzen.
Typische Fehler vermeiden
Bohrloch nicht gereinigt
Bohrmehl oder ein abgenutzter Bohrer erschweren das Einsetzen und
können den sicheren Sitz des Dübels beeinträchtigen.
Dübel sitzt nicht fest
Ein nicht ausreichend verankerter Dübel besitzt keine wirksame
Befestigungsfunktion und muss durch einen neuen Dübel ersetzt
werden.
Rondelle sitzt nicht bündig
Rondellen dürfen weder locker noch zu tief sitzen. Lockere
Rondellen nicht einkleben und fehlerhafte Vertiefungen nicht
einfach mit Spachtelmasse auffüllen.
Bedarf und technische Daten
Erforderliche Dübelanzahl
Die Technische Information nennt abhängig von Dämmstoff,
Gebäudehöhe, Lage und Windsogbelastung
6 bis 12 Dübel je m². Maßgeblich bleibt der
objektspezifische Befestigungsplan.
Produkttyp: WDVS-Schlagdübel
Europäische Technische Bewertung: ETA-15/0208
Nutzungskategorien: A und B
Tellerdurchmesser: 60 mm
Dübeldurchmesser: 8 mm
Verankerungstiefe: mindestens 25 mm
Bohrlochtiefe: mindestens 35 mm
Farbton: Dunkelgrau
Die Dübel vor anhaltender Sonneneinstrahlung, Aufheizung, Feuchtigkeit
und mechanischer Belastung geschützt lagern.
Häufige Fragen
Ist der Carbon Fix für Lochziegel geeignet?
Nein. Der Dübel ist für die Nutzungskategorien A und B und damit
für geeigneten Beton und Vollziegel vorgesehen.
Wird immer eine Rondelle benötigt?
Nein. Dämmstoffrondellen werden nur bei der versenkten Montage
eingesetzt. Oberflächenbündig gesetzte Dübel benötigen keine
Rondelle.
Was tun bei unsicherem Untergrund?
Bestehen Zweifel an der Untergrundfestigkeit, müssen
Dübelauszugsversuche am konkreten Objekt durchgeführt werden.
Montage- und Systemhinweis:
Dübellänge, Dübelanzahl und Befestigungsbild müssen zum tragfähigen
Untergrund, zum verwendeten Caparol Dämmsystem und zum konkreten
Objekt passen. Nicht tragende Schichten dürfen nicht zur
Verankerungstiefe gerechnet werden.
Caparol CarboPor K10–K30 – 20 kg (Capatect)
Caparol CarboPor K ist ein carbonfaserverstärkter Strukturputz mit
gleichkörniger Korn-an-Korn-Oberfläche für hochwertige
Fassadenbeschichtungen. Er eignet sich als Deckputz in Caparol
Wärmedämm-Verbundsystemen sowie auf Caparol Sanierputzsystemen.
Die hochhydrophobe Silacryl-Bindemittelkombination verbindet eine niedrige
Wasseraufnahme mit hoher Wasserdampfdurchlässigkeit. Je nach gewünschter
Struktur stehen die Körnungen K10, K15, K20 und K30 im 20-kg-Eimer zur
Auswahl.
Eigenschaften
Carbonfaserverstärkter Fassadenputz
Ausgeprägter Hydroperleffekt
Hoch diffusionsoffen
Wasseraufnahme W3 – niedrig
Spannungsarm und witterungsbeständig
Mechanisch hoch belastbar
Geeignet für
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Caparol Sanierputzsysteme
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Feste mineralische Altputze
Tragfähige Mineral- und Dispersionsanstriche
Dekorative Fassadenflächen im Außenbereich
Nicht dafür vorgesehen
Waagrechte, der Witterung ausgesetzte Flächen
Flächen mit stehendem oder dauerhaft einwirkendem Wasser
Feuchte oder nicht vollständig abgebundene Untergründe
Lose, kreidende oder nicht tragfähige Beschichtungen
Verarbeitung ohne geeigneten Witterungsschutz
Dauerhafte Verhinderung von Algen- oder Pilzbewuchs
Schutz vor Algen und Pilzen ist nicht dauerhaft:
Niedrige Wasseraufnahme, hohe Diffusionsoffenheit und photokatalytische
Wirkung unterstützen einen langanhaltenden Schutz der Putzoberfläche.
Feuchte, Schmutzbelastung, Gebäudelage und Umweltbedingungen können die
Schutzwirkung jedoch verkürzen. Ein dauerhafter Ausschluss von Algen-
und Pilzbewuchs ist nicht möglich.
Was macht Caparol CarboPor K besonders?
Hydroperleffekt
Die hochhydrophobe Oberfläche nimmt nur wenig Wasser auf.
Niederschlagswasser perlt leichter ab, ohne die hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit des Putzes wesentlich einzuschränken.
Carbonfaserverstärkt
Die Carbonfaserverstärkung unterstützt die mechanische
Belastbarkeit und den spannungsarmen Aufbau der fertigen
Putzbeschichtung.
Photokatalytische Wirkung
Die photokatalytische Wirkung unterstützt den Abbau organischer
Verschmutzungen und trägt zu einem aktiven Selbstreinigungseffekt
der Fassadenoberfläche bei.
Passt der Fassadenputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein hochwertiger Caparol WDVS-Deckputz gesucht wird
eine Korn-an-Korn-Struktur gewünscht ist
niedrige Wasseraufnahme wichtig ist
der Fassadenaufbau hoch diffusionsoffen bleiben soll
die Fläche zusammenhängend nass in nass bearbeitet werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit oder Salzausblühungen vorhanden sind
der Untergrund sandet oder nicht sicher haftet
Risse oder größere Putzausbesserungen vorliegen
eine waagrechte Fläche beschichtet werden soll
sehr dunkle oder intensive Farbtöne vorgesehen sind
Körnung, Verbrauch und Reichweite
Mit zunehmender Körnung wird die Struktur gröber und der Materialverbrauch
höher. Alle vier Körnungen werden im 20-kg-Eimer angeboten.
CarboPor K10
Verbrauch: ca. 1,8 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 11,1 m² je Eimer.
CarboPor K15
Verbrauch: ca. 2,2 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 9,1 m² je Eimer.
CarboPor K20
Verbrauch: ca. 2,5 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 8,0 m² je Eimer.
CarboPor K30
Verbrauch: ca. 3,0 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 6,7 m² je Eimer.
Die Werte sind rechnerische Richtwerte. Untergrundstruktur,
Verarbeitungstechnik und Pigmentierung können den tatsächlichen Verbrauch
verändern. Dunkle Farbtöne können einen höheren Materialbedarf verursachen.
Untergrund und Grundierung vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, sauber, tragfähig und frei von
Sinterschichten, Ausblühungen und Trennmitteln sein. Feuchte oder noch
nicht vollständig abgebundene Flächen können später zu Blasen, Rissen
und anderen Beschichtungsschäden führen.
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze je nach Witterung etwa zwei bis
vier Wochen abbinden lassen. Nicht tragfähige Altanstriche entfernen,
sandende Putze reinigen und entsprechend der Untergrundsituation
grundieren. Algen- und Moosbefall muss vor dem Beschichtungsaufbau
fachgerecht entfernt und nachbehandelt werden.
Als Grundanstrich ist Caparol Putzgrund in einem annähernd gleichen
Farbton aufzutragen. Nach ungefähr zwölf Stunden Trocknung kann
Caparol CarboPor K verarbeitet werden.
So wird Caparol CarboPor K verarbeitet
Das Material vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Falls
erforderlich, mit höchstens 2 % sauberem Wasser auf
Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Den Fassadenputz mit einer rostfreien Stahlglättkelle vollflächig
aufziehen und gleichmäßig auf Kornstärke abziehen.
Die noch nasse Oberfläche unmittelbar danach mit einer
Kunststoffglättkelle gleichmäßig strukturieren.
Zusammenhängende Fassadenflächen mit ausreichend Personal zügig
nass in nass und ohne längere Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Während der Verarbeitung und Trocknung ein Gerüstschutznetz
verwenden und die Fläche vor Regen, starkem Wind, direkter Sonne
sowie Nachtfrost schützen.
Typische Fehler vermeiden
Fläche unterbrochen
Unterbrechungen innerhalb zusammenhängender Flächen können
sichtbare Ansätze erzeugen. Fassadenteile deshalb immer vollständig
und nass in nass bearbeiten.
Untergrund noch feucht
Feuchte, nicht abgebundene oder mit Ausblühungen belastete
Untergründe können Blasen, Risse und sichtbare Schäden in der
fertigen Putzfläche verursachen.
Trocknung nicht geschützt
Direkte Sonne, Wind oder Regen können Struktur, Farbwirkung und
Oberflächenbild beeinträchtigen. Schutzmaßnahmen mindestens bis
zur ausreichenden Trocknung beibehalten.
Trocknung, Farbton und Lagerung
Trocknung
Bei +20 °C und 65 % Luftfeuchtigkeit je nach Struktur nach
ungefähr 24 Stunden trocken und nach zwei bis drei Tagen
belastbar.
Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verlängern die
Trockenzeit.
Farbton und Abtönung
Weiß ist als Lagerware erhältlich. Der Putz kann im Werk im
gewünschten Farbton abgetönt oder mit maximal 3 % geeigneter
Voll- und Abtönfarbe eingestellt werden.
Den Eimer kühl, trocken und frostfrei lagern sowie vor direkter
Sonneneinstrahlung schützen. Originalverschlossen ist das Produkt
ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Welche Körnung ist am feinsten?
K10 erzeugt die feinste Struktur und besitzt zugleich den
niedrigsten Richtverbrauch. K30 ergibt die gröbste Struktur.
Ist Caparol Putzgrund erforderlich?
Ja. Caparol Putzgrund wird in einem annähernd passenden Farbton
aufgetragen und muss vor dem Putzauftrag ausreichend trocknen.
Verhindert der Putz dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Die Produkteigenschaften erhöhen den Schutz, können einen
späteren Befall unter ungünstigen Objekt- und Umweltbedingungen
aber nicht dauerhaft ausschließen.
Technische Daten
Produkttyp: carbonfaserverstärkter Fassadenputz
Struktur: Korn-an-Korn-Struktur
Körnungen: K10, K15, K20 und K30
Gebindegröße: 20 kg
Bindemittel: hochhydrophobe Silacryl-Kombination
Rohdichte: ca. 1,50 g/cm³
Wasseraufnahme: W3 – niedrig
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1 – hoch
Haftfestigkeit: mindestens 0,3 MPa
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Armierungsschicht und Fassadenputz müssen
aufeinander abgestimmt sein. Auf einer zusammenhängenden Fläche nur
Material derselben Ausmischung verwenden. Angrenzende Glas-, Keramik-,
Klinker-, Naturstein- und Metallflächen abdecken und Verschmutzungen
sofort mit Wasser entfernen.
Caparol CarboSol Fassadenfarbe Nespri (Synthesa)
Caparol CarboSol Fassadenfarbe Nespri ist eine strukturerhaltende,
carbonfaserverstärkte Fassadenfarbe auf Nanohybrid-Bindemittelbasis.
Sie verbindet eine sehr niedrige Wasseraufnahme mit hoher
Wasserdampfdurchlässigkeit und eignet sich besonders für brillante,
farbintensive Fassadenbeschichtungen.
Hydroperleffekt und photokatalytisch wirkende Pigmente unterstützen eine
geringere Verschmutzungsneigung der Fassade. Die mineralmatte Farbe kann
gestrichen, gerollt, mit Airless-Geräten oder unverdünnt im
Nespri-Spritzverfahren verarbeitet werden.
Eigenschaften
Carbonfaserverstärkte Fassadenfarbe
Sehr gute Deckkraft
Extrem wasserabweisend
Hoch wasserdampfdurchlässig
Mineralmattes Oberflächenbild
Wetterbeständig und strukturerhaltend
Geeignet für
Intakte Wärmedämm-Verbundsysteme
Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Festhaftende Silikatfarben
Matte Dispersionsbeschichtungen
Tragfähige Kunstharzputze
Geeignet vorbereitete Faserzement- und Betonflächen
Nicht dafür vorgesehen
Beschädigte oder nicht intakte WDVS-Flächen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Waagrechte Flächen mit Wasserbelastung
Lackierte Flächen, PVC und Holz
Flächen mit ungeklärter aufsteigender Feuchtigkeit
Dauerhafte Verhinderung von Algen- und Pilzbefall
Auf Wärmedämm-Verbundsystemen besonders sorgfältig prüfen:
Nur technisch intakte WDVS-Flächen dürfen mit einem neuen Anstrich
überarbeitet werden. Beschädigte Systeme müssen zuvor fachgerecht
saniert werden. Für farbige Anstriche auf WDVS ist grundsätzlich ein
Hellbezugswert von mindestens 25 einzuhalten.
Was macht CarboSol Fassadenfarbe Nespri besonders?
Hydroperleffekt
Niederschlagswasser perlt besonders gut von der Oberfläche ab.
Dadurch wird die Wasseraufnahme reduziert und die
Verschmutzungsneigung der Fassade vermindert.
Photokatalytische Pigmente
Spezielle Pigmente unterstützen unter Lichteinwirkung den Abbau
organischer Verschmutzungen und tragen zum
Selbstreinigungseffekt der Beschichtung bei.
Für intensive Farbtöne
Die Nanohybrid-Bindemittelbasis und die feinen Carbonfasern sind
besonders auf brillante, farbintensive und strukturerhaltende
Fassadenanstriche abgestimmt.
Passt die Fassadenfarbe zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine hochwertige mineralmatte Fassadenfarbe gesucht wird
starke Regenabweisung wichtig ist
der Fassadenaufbau diffusionsoffen bleiben soll
ein intaktes WDVS überarbeitet wird
Rollen, Streichen, Airless oder Nespri vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Risse oder Schäden am Wärmedämm-Verbundsystem bestehen
Feuchtigkeit oder Salzausblühungen sichtbar sind
der Altanstrich kreidet oder nicht sicher haftet
ein Farbton mit Hellbezugswert unter 25 geplant ist
Holz, PVC oder eine lackierte Fläche beschichtet werden soll
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen
sein. Nicht tragfähige Beschichtungen vollständig entfernen und
schadhafte Putzbereiche vor dem Anstrich passend zum vorhandenen
Untergrund ausbessern.
Neue mineralische Putze müssen ausreichend abgebunden und trocken sein.
Sinterhaut sowie mehlende oder wischende Oberflächen entfernen.
Sandende, stark saugende oder abgewitterte Untergründe mit der dafür
vorgesehenen Caparol Fassadengrundierung vorbereiten.
Bestehenden Algen- oder Pilzbefall vor dem Anstrich fachgerecht
beseitigen. Gereinigte Flächen mit Caparol Capatox satt behandeln und
vollständig trocknen lassen. Capatox nach dem Auftrag nicht abwaschen.
So wird CarboSol Fassadenfarbe Nespri verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und mit der zur Fläche passenden
Caparol Grundierung vorbereiten.
Den Gebindeinhalt vor Arbeitsbeginn gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Zwischen- und Schlussanstrich beim Streichen oder Rollen bei Bedarf
mit höchstens 10 % sauberem Wasser einstellen.
Zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung zügig
nass in nass beschichten.
Den Folgeanstrich bei üblichen Bedingungen frühestens nach ungefähr
zwölf Stunden auftragen.
Streichen und Rollen
Mit geeigneter Fassadenbürste oder Fassadenrolle gleichmäßig
auftragen. Bei Bedarf sind bis zu 10 % Wasser zulässig.
Ansätze durch konsequentes Nass-in-nass-Arbeiten vermeiden.
Nespri-Spritzauftrag
Für Nespri unverdünnt verarbeiten. Empfohlen werden ein
Spritzwinkel von 20° bis 30°, eine Düse von 0,017 bis 0,019 Zoll
und ein Spritzdruck von ungefähr 150 bis 180 bar.
Typische Fehler vermeiden
Schäden nur überstrichen
Risse, lose Putzbereiche oder beschädigte WDVS-Flächen werden
durch einen Anstrich nicht instandgesetzt und müssen vorher
fachgerecht saniert werden.
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen innerhalb einer zusammenhängenden Fläche
können sichtbare Ansätze verursachen. Immer nass in nass von
Kante zu Kante arbeiten.
Witterung nicht beachtet
Direkte Sonne, Regen, Nebel, starker Wind oder Nachtfrost können
Trocknung, Farbwirkung und Oberflächenbild beeinträchtigen.
Verbrauch, Trocknung und technische Daten
Verbrauch und Trocknung
Richtverbrauch: ca. 200 bis 350 g/m² je Anstrich.
Der tatsächliche Bedarf hängt von Saugfähigkeit, Rauigkeit,
Farbton und Auftragstechnik ab. Den Objektverbrauch über eine
Probefläche bestimmen.
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ungefähr
12 Stunden überstreichbar.
Produkttyp: carbonfaserverstärkte Fassadenfarbe
Bindemittel: Nanohybrid-Bindemittelbasis
Glanzgrad: mineralmatt
Farbton: Weiß, über ColorExpress abtönbar
Dichte: ca. 1,48 g/cm³
Wasserdurchlässigkeit: w-Wert unter 0,06
Wasserdampfdurchlässigkeit: sd-Wert unter 0,03 m
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Auftrag: Streichen, Rollen, Airless oder Nespri
Brillante Farbtöne wie Gelb, Orange oder Rot besitzen häufig ein
geringeres Deckvermögen. Eine vergleichbare, auf Weiß basierende
pastellige Vorbeschichtung oder ein zusätzlicher Deckanstrich kann
erforderlich sein.
Bei dunklen matten Farbtönen können durch mechanische Beanspruchung helle
Streifen entstehen. Dieser sogenannte Schreibeffekt ist eine typische
Eigenschaft matter Fassadenbeschichtungen und stellt keinen
Qualitätsmangel dar.
Häufige Fragen
Verhindert die Fassadenfarbe dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Der verkapselte Filmschutz wirkt langanhaltend, aber zeitlich
begrenzt. Feuchtebelastung, Gebäudelage und vorhandener Befallsdruck
beeinflussen die Dauer der Schutzwirkung.
Muss die Farbe im Nespri-Verfahren verdünnt werden?
Nein. Für den Nespri-Spritzauftrag wird CarboSol Fassadenfarbe Nespri
unverdünnt verarbeitet.
Kann ein beschädigtes WDVS einfach überstrichen werden?
Nein. Nur intakte Wärmedämm-Verbundsysteme dürfen anstrichtechnisch
überarbeitet werden. Schäden müssen zuvor fachgerecht saniert werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Die Farbe nicht mit anderen Produkten
vermischen. Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Naturstein und
Metall sorgfältig abdecken und Farbspritzer sofort mit klarem Wasser
entfernen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der gelieferten
Ausführung maßgeblich.