PINTASOL-Pigmentpasten 200g:
E WL-21 (Ocker)Oxydgelb
®PINTASOL-Pigmentpasten
PINTASOL-Pigmentpasten sind ideal für die Farben- und Lackindustrie. Mit einer fein gemahlenen Pigmentmischung in einer Harz- und Ölbindemittelmatrix, verleihen sie Farben und Lacken eine ausgezeichnete Farbintensität und Deckkraft. Die Pigmentpasten sind einfach zu verarbeiten und können in wässrige oder lösemittelhaltige Systeme eingearbeitet werden. Sie erfüllen hohe Anforderungen an Farbintensität und Deckkraft und ermöglichen hochwertige und langlebige Produkte für moderne Anwendungen.
E-WL-Type = licht- und wetterecht für innen und außen!E-L-Type = nur für Innenanstriche geeignet!
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Aktion 10 x 25 kg Caparol Silitol Objekt - Mineralfarbe weiß (Synthesa)
Caparol Silitol Objekt ist eine stumpfmatte Einkomponenten-Silikatfarbe
für rationelle Wand- und Deckenanstriche im Innenbereich. Das
wirtschaftliche 25-kg-Gebinde eignet sich besonders für größere Flächen
in Wohnbauten, Schulen, Kindergärten, öffentlichen Gebäuden und in der
Denkmalpflege.
Die weiße Silikatfarbe ist konservierungsmittelfrei, geruchsarm,
spannungsarm und hoch wasserdampfdurchlässig. Sie besitzt
Deckvermögen Klasse 1 und Nassabriebklasse 3 und kann auf zahlreichen
mineralischen sowie ausgewählten tragfähigen Altbeschichtungen eingesetzt
werden.
Für große Innenflächen
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 3
Stumpfmatte Oberfläche
Hoch diffusionsfähig
Wirtschaftliches 25-kg-Gebinde
Geeignet für
Kalk- und Zementputze
Beton und Kalksandstein
Gipsputz und Gipskarton
Capaver Glasgewebe
Mineral- und Silikatfarben
Tragfähige matte Dispersionsanstriche
Nicht direkt geeignet für
Lackierte Flächen
Kunststoffoberflächen
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Salzbelastete Flächen ohne Spezialaufbau
Ungeprüfte glänzende Altbeschichtungen
Silitol Objekt, Bio oder LithoSil?
Silitol Objekt ist die rationelle Wahl für größere Innenflächen und
wird ausschließlich im wirtschaftlichen 25-kg-Gebinde angeboten.
Silitol Bio ist interessant, wenn zusätzliche Produktmerkmale wie
das Österreichische Umweltzeichen oder die Eignung für
Lebensmittelbereiche entscheidend sind. Für stärker beanspruchte und
häufiger zu reinigende Flächen bietet LithoSil mit
Nassabriebklasse 2 die höhere Reinigungsbeständigkeit.
Was macht Silitol Objekt besonders?
Hohe Flächenleistung
Das hohe Deckvermögen und das große Gebinde machen Silitol Objekt
besonders für Wohnanlagen, Neubauten und größere Objektflächen
interessant.
Hoch diffusionsfähig
Mit einem sd-Wert unter 0,03 m bleibt der Feuchtigkeitsaustausch
geeigneter mineralischer Wand- und Deckenaufbauten weitgehend
erhalten.
Natürliche Alkalität
Die natürliche Alkalität des Bindemittels behindert die
Vermehrung beziehungsweise das Wachstum von Bakterien und Pilzen.
Eine bestehende Schimmelursache wird dadurch jedoch nicht behoben.
Passt Silitol Objekt zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
größere Wand- oder Deckenflächen gestrichen werden
eine stumpfmatte Silikat-Innenfarbe gesucht wird
Nassabriebklasse 3 für die Nutzung ausreicht
der Wandaufbau diffusionsoffen bleiben soll
ein 25-kg-Großgebinde sinnvoll verarbeitet werden kann
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine höhere Reinigungsbeständigkeit benötigt wird
regelmäßig stark feucht gereinigt werden muss
nur eine kleine Fläche gestrichen wird
ein kleineres Gebinde benötigt wird
auf Lack, Kunststoff oder Holz gearbeitet wird
Mineralische Untergründe vorbereiten
Sinternde oder mehlende Flächen
Sinterhaut sowie mehlende oder wischende Bestandteile mechanisch
entfernen oder mit Histolith Fluat behandeln und anschließend
gründlich mit Wasser nachwaschen.
Stark saugende Flächen
Stark saugende mineralische Untergründe mit CaPriSil Fassaden
Grund unverdünnt oder mit Histolith Silikat-Fixativ vorbereiten.
Histolith Silikat-Fixativ wird je nach Saugfähigkeit unverdünnt
oder bis 1 : 1 mit Wasser verdünnt eingesetzt.
Neue Kalk- und Zementputze
Neue Putze der Klassen CS II bis CS IV normalerweise zwei bis
vier Wochen ungestrichen stehen und ausreichend abbinden lassen.
Nachputzstellen vollständig austrocknen lassen, mit Histolith
Fluat behandeln und mit Wasser nachwaschen.
Beton, Gipsputz und Gipskarton
Beton
Betonflächen abbürsten und entstauben. Zementschlämme,
Schalöl, Fett und Wachs vollständig entfernen.
Ausbrüche und Fehlstellen vor dem Anstrich mit einer geeigneten
Zementspachtelmasse ausbessern.
Gipsputz und Gipsbauplatten
Gipsputz und saugende Gipsbauplatten mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Eine vorhandene Sinterhaut auf Gipsputz vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Platten mit wasserlöslichen oder verfärbenden Inhaltsstoffen
benötigen eine absperrende Grundbeschichtung mit Primalon
Filtergrund fein.
Altanstriche und besondere Untergründe
Mineral- und Silikatfarben
Fest haftende mineralische Altanstriche trocken oder nass
reinigen. Nicht tragfähige Schichten vollständig abschleifen
oder abschaben.
Matte Dispersionsanstriche
Tragfähige, matte Dispersionsanstriche und
Kunstharzputz-Beschichtungen sorgfältig reinigen und auf
ausreichende Haftung prüfen.
Glänzende, dichte oder unbekannte Altbeschichtungen zunächst
durch eine Probefläche beurteilen.
Lehmputz
Lehmputz reinigen und mit CaPriSil Fassaden Grund unverdünnt oder
Histolith Silikat-Fixativ grundieren.
Vor der Gesamtbeschichtung eine Probefläche anlegen und auf
mögliche Braunverfärbungen kontrollieren.
Problemstellen richtig behandeln
Leimfarben
Alte Leimfarbenanstriche vollständig abwaschen. Nach
ausreichender Trocknung mit Security Primer Roll-On grundieren.
Schimmelbefall
Schimmelbelag fachgerecht entfernen und die Fläche mit Capatox
unverdünnt behandeln. Vollständig trocknen lassen und die
Feuchteursache dauerhaft beheben.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB grundieren.
Eine dauerhaft sichere Haftung oder Unterbindung erneut
auftretender Salze kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der Gesamtfläche deshalb immer eine
Probebeschichtung auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff
durchführen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein.
2. Zwischenanstrich
Silitol Objekt idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch mit
10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach mindestens zwölf Stunden einen gleichmäßigen
Schlussanstrich ausführen. Auch dieser darf mit maximal
10 % Wasser verdünnt werden.
Zusammenhängende Flächen immer nass in nass und ohne längere
Unterbrechung bearbeiten. Silitol Objekt nicht mit anderen Farben oder
Grundierungen vermischen, da dadurch die vorgesehenen Eigenschaften
verändert werden können.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch je Anstrich
Ca. 150–200 g/m².
Der tatsächliche Bedarf hängt von Saugfähigkeit, Struktur und
Auftragsverfahren ab.
Ein Anstrich
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
125–166 m².
Zwei Anstriche
Bei Zwischen- und Schlussanstrich reicht ein 25-kg-Gebinde
rechnerisch für ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Die Reichweiten sind theoretische Richtwerte ohne Materialverluste.
Saugfähigkeit, Untergrundstruktur, Werkzeug und notwendige Schichtdicke
beeinflussen den tatsächlichen Verbrauch. Den Bedarf durch eine
Probefläche am Objekt ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Nass in nass ohne Unterbrechung arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 7 °C
Für Raumluft, Material und Untergrund
Untergrund muss trocken und tragfähig sein
Während der Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 12 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless-Verarbeitung
Spritzwinkel
Empfohlener Spritzwinkel: 50°.
Düsengröße
Empfohlene Airless-Düse: 0,026 Inch.
Spritzdruck
Empfohlener Arbeitsdruck: ca. 150 bar.
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig mit einer weichen
Bürste trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch gereinigt
werden. Dabei keine Scheuerspuren erzeugen.
Bei getönter Ware kann abhängig von Farbton und Reinigungsintensität ein
leichter Pigmentabrieb sichtbar werden. Punktuelle Ausbesserungen können
sich abzeichnen; das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer
Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Kann Silitol Objekt auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Verfärbende Platten
benötigen Primalon Filtergrund fein.
Reicht ein Anstrich?
Nein. Das aktuelle technische Datenblatt sieht einen Zwischen-
und einen Schlussanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet
nicht automatisch, dass auf jedem Untergrund ein Auftrag genügt.
Ist Silitol Objekt gegen Schimmel?
Die natürliche Alkalität behindert das Wachstum von Bakterien und
Pilzen. Vorhandenen Schimmel und seine Ursache beseitigt die Farbe
jedoch nicht.
Technische Daten
Produkttyp: Einkomponenten-Silikatfarbe für innen
Bindemittel: Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren
Farbton: Weiß, Hellbezugswert 91
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 3
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,03 m
Dichte: ca. 1,60 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerbestätigung
Lagerung: kühl, frostfrei und verschlossen
Lagerfähigkeit: original verschlossen 12 Monate
Sicherheitshinweis:
Silitol Objekt ist eine stark alkalische Silikatfarbe. Haut und Augen
vor Farbspritzern schützen. Glas, Keramik, Lackflächen, Klinker,
Naturstein und Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit
klarem Wasser entfernen.
Beim Spritzen können lungengängige Tröpfchen entstehen. Aerosol und
Spritznebel nicht einatmen und geeigneten Atem-, Augen- und
Hautschutz verwenden. Maßgeblich sind das aktuelle Gebindeetikett und
das Sicherheitsdatenblatt der tatsächlich gelieferten Charge.
Aktion 10 x 25 kg Caparol Innendispersion extra weiß (Synthesa)
Caparol Innendispersion extra ist eine stumpfmatte Dispersionsfarbe für
rationelle Neu- und Renovierungsanstriche auf Wand- und Deckenflächen im
Innenbereich. Sie verbindet Deckvermögen Klasse 1 mit
Nassabriebklasse 3 und eignet sich besonders für Wohnbauten,
Büroflächen und größere Objektbereiche.
Die wasserverdünnbare, lösemittelfreie und geruchsarme Innenfarbe ist
diffusionsfähig, haftfest und kann gestrichen, gerollt, im
Airless-Verfahren oder mit Nespri-TEC verarbeitet werden.
Hinweis zu Gebindegrößen und Farbtönen:
Granitweiß, Perlweiß, RAL 9010 und RAL 9016 sind in unserem
Sortiment ausschließlich im 25-kg-Gebinde erhältlich. Die kleineren
Gebinde sind nur in Weiß verfügbar.
Für wirtschaftliche Innenanstriche
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 3
Stumpfmatte Oberfläche
Diffusionsfähig
Airless- und Nespri-TEC-geeignet
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Büros und Objektflächen
Kalk- und Zementputze
Gipsputz und Gipskarton
Beton und Porenbeton
Raufaser und tragfähige Altanstriche
Nicht direkt geeignet für
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Aktiven Schimmelbefall
Lose Tapeten und Leimfarben
Salzbelastete Flächen ohne Vorbehandlung
Ungeprüfte Acryl- und Dichtmassen
Innendispersion extra oder extra sensitive?
Die reguläre Innendispersion extra ist lösemittelfrei und
emissionsgeprüft, wird vom Hersteller aber nicht als
konservierungsmittelfrei ausgewiesen. Für Allergiker, sensible
Wohnbereiche oder eine ausdrücklich konservierungsmittelfreie
Beschichtung ist Innendispersion extra sensitive die passendere
Variante.
Was macht Innendispersion extra besonders?
Wirtschaftliche Flächenleistung
Die Farbe ist auf rationelle Wand- und Deckenanstriche
ausgerichtet und eignet sich besonders für größere Flächen im
Neubau und bei Renovierungen.
Hohe Deckleistung
Deckvermögen Klasse 1 unterstützt ein gleichmäßiges Ergebnis.
Untergrund, Farbkontrast und tatsächliche Auftragsmenge
entscheiden jedoch darüber, ob ein zusätzlicher Anstrich
erforderlich ist.
Vielseitige Verarbeitung
Innendispersion extra kann gestrichen, mit einer kurzschurigen
Rolle verarbeitet oder rationell im Airless- und
Nespri-TEC-Verfahren aufgetragen werden.
Passt Innendispersion extra zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
größere Wand- oder Deckenflächen gestrichen werden
eine stumpfmatte Innenfarbe gesucht wird
Nassabriebklasse 3 für die Nutzung ausreicht
eine hohe Deckleistung gewünscht ist
gerollt, gestrichen oder gespritzt werden soll
eine gute Preis-Leistung wichtig ist
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine konservierungsmittelfreie Farbe erforderlich ist
Nassabriebklasse 1 oder 2 benötigt wird
höchste Ansprüche an Streiflichtflächen bestehen
punktuelle Ausbesserungen möglichst unsichtbar bleiben sollen
eine reine Silikat- oder Kalkfarbe vorgeschrieben ist
aktiver Schimmelbefall vorhanden ist
Hohe optische Ansprüche richtig einordnen:
Für große zusammenhängende Flächen mit Streiflicht oder besonders
hohen Anforderungen an Ansatzfreiheit und Ausbesserungsfähigkeit
empfiehlt der Hersteller Premium Color. Punktuelle Reparaturen
können sich auch bei Innendispersion extra sichtbar abzeichnen.
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der Klassen
CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet
werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol
Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die gesamte Fläche mit Security
Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder längere Zeit unbelichtete Platten benötigen eine
absperrende Grundierung mit Primalon Filtergrund fein,
Filtergrund grob oder Caparol Aqua-inn No-1.
Tiefengrund verhindert keine Vergilbung:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren
beziehungsweise festigen den Untergrund. Wasserlösliche
Verfärbungen oder vergilbte Gipskartonplatten benötigen dagegen eine
absperrende Grundierung.
Beton, Porenbeton und glatte Untergründe
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Der Beton muss fest, sauber und trocken
sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit sauberem Wasser gemischt wird.
Gering saugende, glatte Flächen
Glatte und nur gering saugende Untergründe mit Primalon
Universal Haftgrund grundieren. Dadurch werden Haftung und
gleichmäßige Farbwirkung verbessert.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können
nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Flächen und Lackanstriche anrauen und anschließend mit
Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig
entfernen.
Problemflächen richtig behandeln
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Caparol Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung ist laut technischem Merkblatt
Caparol Indeko-W vorgesehen – nicht Innendispersion extra.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger
gründlich abwaschen und trocknen lassen. Getrocknete
Wasserflecken abbürsten und mit Primalon Filtergrund fein
absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder
Caparol Aqua-inn No-1 fertig beschichten.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und die Fläche mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Unterbindung erneut auftretender
Salzausblühungen kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der gesamten Fläche deshalb immer eine
Probebeschichtung auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff
durchführen.
Kleine Fehlstellen ausbessern
Kleine Ausbrüche und Fehlstellen mit Caparol Füllspachtel,
Handspachtel leicht oder Caparol SynthoMUR S28 nach der jeweiligen
Verarbeitungsvorschrift ausbessern.
Reparaturstellen vollständig trocknen lassen und abhängig von
Saugfähigkeit und verwendetem Spachtelmaterial nachgrundieren.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige
Grundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
Innendispersion extra idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch
mit 10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen zweiten gleichmäßigen
Anstrich ausführen. Zusammenhängende Flächen immer nass in nass
und ohne längere Unterbrechung bearbeiten.
Innendispersion extra nicht mit anderen Farben oder Grundiermitteln
vermischen. Ungeeignete Zusätze können Deckvermögen,
Verarbeitungseigenschaften und Oberflächenwirkung verändern.
Farbton richtig planen
Lagerfarbtöne
Das aktuelle Herstellermerkblatt nennt Weiß mit einem
Hellbezugswert von 92 sowie Granitweiß und Perlweiß als
Lagerfarbtöne.
Intensive Farbtöne
Brillante und intensive Farbtöne können ein geringeres
Deckvermögen besitzen. Ein deckender, auf Weiß basierender
Pastellgrundton und gegebenenfalls ein zusätzlicher Deckanstrich
können erforderlich sein.
Dunkle Farbtöne
Mechanische Beanspruchung kann auf dunklen Flächen helle
Streifen verursachen. Für belastete intensive Farbtöne empfiehlt
der Hersteller eine farbtongleiche Schutzbeschichtung mit
Premium Color Strong.
Getöntes Material vor der Verarbeitung auf Farbtonexaktheit prüfen.
Für zusammenhängende Flächen nur Material derselben Charge verwenden
oder alle Gebinde vor Arbeitsbeginn vollständig miteinander vermischen.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 150–200 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Struktur, Werkzeug und Farbton beeinflussen den
tatsächlichen Materialbedarf.
Gebinde mit 7 kg
Rechnerisch ca. 35–46 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 17–23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 12,5 kg
Rechnerisch ca. 62–83 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 31–41 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 25 kg
Rechnerisch ca. 125–166 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Deckvermögen Klasse 1 richtig verstehen:
Deckvermögen Klasse 1 wurde bei einer Ergiebigkeit von 5 m²/L
beziehungsweise 3,2 m²/kg geprüft. Das entspricht einer
Auftragsmenge von rund 312 g/m². Die höhere rechnerische Reichweite
aus dem allgemeinen Verbrauch von 150–200 g/m² garantiert deshalb
nicht auf jedem Untergrund bereits mit einem dünnen Einzelanstrich
Deckklasse 1.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder spritzen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Beim Rollen kurzschurige Rolle verwenden
Nass in nass in einem Zug arbeiten
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Verarbeitung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless- und Nespri-TEC-Verarbeitung
Airless
Spritzwinkel: 50°
Düsengröße: 0,020–0,021 Inch
Spritzdruck: 150–180 bar
Verdünnung: ideal 5 %, maximal 10 %
Nespri-TEC
Spritzwinkel: 20–30°
Düsengröße: 0,015–0,019 Inch
Spritzdruck: 150–180 bar
Material unverdünnt verarbeiten
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig mit einer weichen
Bürste trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch gereinigt
werden. Dabei keine Scheuerspuren erzeugen.
Punktuelle Ausbesserungen können sich durch Unterschiede bei
Saugfähigkeit, Werkzeug, Verdünnung, Charge und Lichtverhältnissen
sichtbar abzeichnen. Das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer
flächigen Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Ist Innendispersion extra konservierungsmittelfrei?
Nein. Die reguläre Ausführung wird vom Hersteller nicht als
konservierungsmittelfrei ausgewiesen. Dafür steht die separate
Variante Innendispersion extra sensitive zur Verfügung.
Kann die Farbe auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten
benötigen zusätzlich eine absperrende Grundierung.
Reicht ein Anstrich?
Der technische Aufbau sieht einen Zwischen- und einen
Schlussanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet nicht, dass
auf jedem Untergrund ein dünner Einzelanstrich ausreicht.
Technische Daten
Produkttyp: Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Kunstharzdispersion
Farbton Weiß: Hellbezugswert 92
Weitere Farbtöne: Granitweiß und Perlweiß
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 3
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Deckvermögen geprüft bei 5 m²/L beziehungsweise 3,2 m²/kg
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
Dichte: ca. 1,55 g/cm³
Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerstellungnahme
Emissionsgeprüft nach dem AgBB-Schema
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Innendispersion extra wird in mehreren Farbtönen und Ausführungen
angeboten. Die konkrete chemikalienrechtliche Kennzeichnung kann
deshalb je nach Variante abweichen. Die alte pauschale Kennzeichnung
mit dem Signalwort „Gefahr“ darf nicht ungeprüft übernommen werden.
Maßgeblich sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Etikett
des tatsächlich gelieferten Farbtons. Haut- und Augenkontakt
vermeiden, während der Verarbeitung und Trocknung gründlich lüften
und beim Spritzen Aerosol sowie Spritznebel nicht einatmen.
Aktion 10 x 25 kg Caparol Normweiß Innenfarbe Weiß 25 kg (Synthesa)
Caparol Normweiß ist eine stumpfmatte Dispersions-Innenfarbe für
wirtschaftliche Wand- und Deckenanstriche im Neubau und bei
Renovierungen. Sie eignet sich für Wohnräume, Werkstätten,
Industriehallen und andere Innenbereiche mit normaler bis geringer
Beanspruchung.
Die wasserverdünnbare und lösemittelfreie Farbe besitzt
Deckvermögen Klasse 1, ist diffusionsfähig und lässt sich streichen,
rollen oder im Airless-Verfahren spritzen. Mit Nassabriebklasse 4 ist
Normweiß jedoch nicht für Flächen vorgesehen, die regelmäßig feucht
gereinigt oder stärker mechanisch belastet werden.
Wirtschaftliche Innenfarbe
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 4
Stumpfmatte Oberfläche
Lösemittelfrei und geruchsarm
Airless spritzbar
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Werkstätten und Industriehallen
Kalk- und Zementputze
Gipsputz und Gipsbauplatten
Gipskarton- und Gipsfaserplatten
Beton und tragfähige Altanstriche
Nicht direkt geeignet für
Häufig feucht gereinigte Wandflächen
Stark beanspruchte Flure und Nutzräume
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Aktiven Schimmelbefall
Lose Tapeten und Leimfarben
Nassabriebklasse 4 richtig einordnen:
Normweiß ist für Wand- und Deckenflächen mit geringer
Reinigungsbelastung vorgesehen. Für Küchen, stark beanspruchte
Flure, öffentliche Bereiche oder regelmäßig feucht zu reinigende
Wände ist eine Innenfarbe mit Nassabriebklasse 1 oder 2 die
geeignetere Wahl.
Was macht Caparol Normweiß besonders?
Hohe Deckleistung
Normweiß erreicht Deckvermögen Klasse 1 bei der vom Hersteller
definierten Auftragsmenge. Auf gleichmäßig vorbereiteten
Untergründen entsteht dadurch eine gut deckende weiße
Oberfläche.
Diffusionsfähig
Mit einem sd-Wert unter 0,1 m bleibt die Beschichtung
wasserdampfdurchlässig. Sie ist dennoch eine kunstharzgebundene
Dispersionsfarbe und keine Silikat- oder Kalkfarbe.
Rationell zu verarbeiten
Die Farbe kann gestrichen, gerollt oder mit einem geeigneten
Airless-Gerät aufgetragen werden und eignet sich dadurch auch
für größere Innenflächen.
Passt Normweiß zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
größere Innenflächen wirtschaftlich gestrichen werden
eine stumpfmatte weiße Oberfläche gewünscht ist
Deckvermögen Klasse 1 benötigt wird
die Flächen nur gering beansprucht werden
gerollt, gestrichen oder gespritzt werden soll
ein 25-kg-Großgebinde sinnvoll verarbeitet werden kann
Besser eine andere Innenfarbe wählen, wenn …
die Wand regelmäßig feucht gereinigt werden muss
eine besonders scheuerbeständige Oberfläche benötigt wird
hohe Anforderungen an Streiflichtflächen bestehen
punktuelle Ausbesserungen kaum sichtbar bleiben sollen
eine konservierungsmittelfreie Farbe erforderlich ist
eine mineralische Silikat- oder Kalkfarbe gesucht wird
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der
Klassen CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung
beschichtet werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol
Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputz mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder länger unbelichtete Platten benötigen Primalon
Filtergrund fein oder Caparol Aqua-inn No-1.
Tiefengrund sperrt keine Verfärbungen ab:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren
beziehungsweise festigen den Untergrund. Gegen wasserlösliche
Verfärbungen und vergilbte Gipskartonplatten ist eine absperrende
Grundierung erforderlich.
Beton, Porenbeton und glatte Untergründe
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Der Beton muss fest, sauber und trocken
sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit sauberem Wasser gemischt wird.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Oberflächen und Lackanstriche anrauen und anschließend
mit Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können
nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Leimfarben
Alte Leimfarben restlos abwaschen und die vollständig getrocknete
Fläche mit Security Primer Roll-On grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig
entfernen.
Problemflächen richtig behandeln
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Caparol Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung sieht das technische Merkblatt
Caparol Indeko-W vor – nicht Normweiß.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger
gründlich abwaschen und trocknen lassen. Getrocknete
Wasserflecken trocken abbürsten und mit Primalon Filtergrund
fein absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder
Caparol Aqua-inn No-1 fertig beschichten.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Unterbindung erneut auftretender
Salze kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der gesamten Fläche deshalb immer eine
Probebeschichtung durchführen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige
Grundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
Normweiß idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch mit
10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Deckanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen zweiten gleichmäßigen
Anstrich ausführen. Auch der Deckanstrich darf mit maximal
10 % Wasser verdünnt werden.
Zusammenhängende Flächen immer nass in nass und ohne längere
Unterbrechung bearbeiten. Normweiß nicht mit anderen Farben oder
Grundiermitteln vermischen.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 150–200 g/m² je Anstrich.
Untergrund, Struktur, Werkzeug und Auftragsmenge beeinflussen
den tatsächlichen Materialbedarf.
Ein Anstrich
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
125–166 m².
Zwei Anstriche
Bei Zwischen- und Deckanstrich reicht ein 25-kg-Gebinde
rechnerisch für ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Deckvermögen Klasse 1 richtig verstehen:
Deckvermögen Klasse 1 wurde bei einer Ergiebigkeit von
4,5 m²/L beziehungsweise 2,8 m²/kg geprüft. Ein 25-kg-Gebinde
entspricht bei dieser definierten Auftragsmenge ungefähr 70 m².
Die höhere theoretische Reichweite aus dem allgemeinen
Verbrauchswert garantiert daher nicht auf jedem Untergrund bereits
mit einem dünnen Einzelanstrich Deckklasse 1.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Nass in nass in einem Zug arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während Verarbeitung und Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless-Verarbeitung
Spritzwinkel
Empfohlener Spritzwinkel: 50°.
Düsengröße
Empfohlene Airless-Düse: 0,021 Inch.
Spritzdruck
Empfohlener Arbeitsdruck: ca. 150 bar.
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen vorsichtig mit einer weichen Bürste
trocken reinigen. Durch zu kräftiges Bürsten können sichtbare
Abzeichnungen entstehen.
Punktuelle Ausbesserungen können sich durch Unterschiede bei
Saugfähigkeit, Untergrund, Werkzeug, Verdünnung und Lichtverhältnissen
sichtbar abzeichnen. Das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer
flächigen Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Ist Normweiß gut abwaschbar?
Nur eingeschränkt. Die Farbe besitzt Nassabriebklasse 4 und ist
nicht für häufiges feuchtes Reinigen oder starke
Scheuerbeanspruchung vorgesehen.
Kann Normweiß auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten
benötigen eine absperrende Grundierung.
Reicht ein Anstrich?
Das aktuelle technische Merkblatt sieht einen Zwischen- und
einen Deckanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet nicht,
dass auf jedem Untergrund ein dünner Einzelanstrich ausreicht.
Technische Daten
Produkttyp: Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Kunstharzdispersion
Farbton: Weiß
Hellbezugswert: 91
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 4
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Deckvermögen geprüft bei 4,5 m²/L beziehungsweise 2,8 m²/kg
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
Dichte: ca. 1,59 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerstellungnahme
Emissionsgeprüft nach dem AgBB-Schema
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Die frühere pauschale Kennzeichnung mit dem Signalwort „Gefahr“ und
H317 wird nicht übernommen. Auf der aktuellen offiziellen
Produktseite ist derzeit kein konkretes Sicherheitsdatenblatt für
Normweiß verlinkt.
Für die tatsächliche Kennzeichnung sind ausschließlich das aktuelle
Etikett und das Sicherheitsdatenblatt der gelieferten Charge
maßgeblich. Haut- und Augenkontakt vermeiden, während Verarbeitung
und Trocknung gründlich lüften und beim Spritzen Aerosol sowie
Spritznebel nicht einatmen.
Aktion 10 x 25 kg Innendispersion extra sensitive weiß (Synthesa)
Caparol Innendispersion extra sensitiv ist eine konservierungsmittelfreie,
emissionsminimierte und lösemittelfreie Innenfarbe für Wand- und
Deckenflächen. Sie eignet sich besonders für sensible Wohn- und
Aufenthaltsbereiche und verbindet hohe Deckkraft mit einer
stumpfmatten, diffusionsfähigen Oberfläche.
Die weiße Standardware erreicht Deckkraftklasse 1 und
Nassabriebklasse 3. Sie kann gestrichen, gerollt oder Airless gespritzt
werden und eignet sich für Neubau sowie Renovierung auf den üblichen
tragfähigen Innenuntergründen.
Eigenschaften
Konservierungsmittelfreie weiße Standardware
Emissionsminimiert und lösemittelfrei
Deckkraftklasse 1
Nassabriebklasse 3
Stumpfmatte Oberfläche
Diffusionsfähig
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Sensible Aufenthaltsbereiche
Kalk- und Zementputze
Gipsputze und Gipskarton
Beton und geeignete Altbeschichtungen
Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
Zuerst genauer prüfen
Feuchte oder schimmelbelastete Flächen
Nikotin-, Ruß-, Öl- oder Wasserflecken
Vergilbte Gipskartonplatten
Stark saugende oder sandende Untergründe
Nicht tragfähige Altbeschichtungen
Holz und Holzwerkstoffe
Bei Farbtönen auf die Konservierungsmittelfreiheit achten:
Die weiße Standardware ist konservierungsmittelfrei. Klassische
Abtönfarben können jedoch Konservierungsmittel eintragen.
Werkseitig abgetönte Ware wird konservierungsmittelarm nach dem
österreichischen Umweltzeichen UZ 17 hergestellt. Mit geeigneten
Histolith Volltonfarben bis maximal 20 % bleibt die
konservierungsmittelfreie Eigenschaft erhalten.
Was macht Innendispersion extra sensitiv besonders?
Für sensible Bereiche
Die konservierungsmittelfreie weiße Standardware ist laut
Hersteller für Allergiker geeignet und wurde nach dem
AgBB-Schema auf Emissionen geprüft.
Hohe Deckkraft
Die Farbe erreicht Deckkraftklasse 1 bei einer Ergiebigkeit von
5,5 m² je Liter beziehungsweise 3,8 m² je Kilogramm.
Diffusionsoffener Anstrich
Mit einem sd-Wert unter 0,1 m bleibt die Beschichtung
wasserdampfdurchlässig und eignet sich für die üblichen
mineralischen Innenwandaufbauten.
Passt die Innenfarbe zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine konservierungsmittelfreie weiße Innenfarbe gesucht wird
eine stumpfmatte Oberfläche gewünscht ist
hohe Deckkraft wichtiger als extreme Reinigungsfähigkeit ist
Wohn- oder sensible Aufenthaltsräume gestrichen werden
gestrichen, gerollt oder Airless gespritzt werden soll
Zuerst genauer prüfen, wenn …
häufige Nassreinigung erforderlich ist
ein kräftiger Farbton gewünscht wird
starke Flecken durchschlagen können
der Untergrund stark oder unterschiedlich saugt
Schimmel oder dauerhaft erhöhte Feuchtigkeit vorhanden ist
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Feste, normal saugende
Kalk- und Zementputze können in der Regel direkt beschichtet werden.
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze sowie saugende Gips- und
Gipskartonflächen mit Caparol Security Primer Roll-On oder Caparol
Primalon Tiefgrund LF vorbereiten. Glänzende Altbeschichtungen anrauen
und bei Bedarf mit Caparol Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Nikotin-, Ruß-, Fett- und Wasserflecken benötigen einen geeigneten
Absperraufbau. Bei Schimmel zuerst Befall und Ursache fachgerecht
beseitigen; für solche Flächen empfiehlt die Technische Information
anschließend ein dafür vorgesehenes Beschichtungssystem.
So wird Caparol Innendispersion extra sensitiv verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und erforderliche Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Die Farbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig aufrühren.
Für Zwischen- und Schlussanstrich idealerweise mit ungefähr 5 %
sauberem Wasser einstellen. Maximal 10 % Wasser sind zulässig.
Gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten Airlessgerät
auftragen.
Zusammenhängende Wand- oder Deckenflächen zügig nass in nass und ohne
längere Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Falsch abgetönt
Herkömmliche Abtönfarben können Konservierungsmittel in die
ursprünglich konservierungsmittelfreie weiße Farbe eintragen.
Stark saugenden Untergrund nicht grundiert
Unterschiedliche Saugfähigkeit kann Flecken, Ansätze und
Unterschiede im Oberflächenbild verursachen.
Reinigungsfähigkeit überschätzt
Nassabriebklasse 3 ist für normale Wandflächen geeignet.
Regelmäßig stark gereinigte Bereiche benötigen eine
widerstandsfähigere Beschichtung.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 200 g/m² je Anstrich.
Bei der angegebenen Ergiebigkeit von 3,8 m²/kg reicht ein
6-kg-Gebinde rechnerisch für ungefähr
23 m² je Anstrich.
Ein 22-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
84 m² je Anstrich.
Produkttyp: Innendispersionsfarbe
Bindemittelbasis: Kunstharzdispersion
Gebindegrößen: 6 kg und 22 kg
Farbton: Weiß, im Pastellbereich tönbar
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 3
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein
Dichte: ca. 1,47 g/cm³
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist die Beschichtung nach
ungefähr vier bis sechs Stunden oberflächentrocken und überstreichbar.
Niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeit verlängern die
Trocknungszeit.
Für den Airlessauftrag nennt der Hersteller einen Spritzwinkel von 50°,
eine Düse von 0,021 Zoll und ungefähr 150 bar Spritzdruck.
Die Verarbeitungstemperatur darf +5 °C nicht unterschreiten.
Kühl und frostfrei lagern. Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr
zwölf Monate lagerfähig. Eine Wasserzugabe kann die Lagerstabilität
reduzieren. Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Ist Innendispersion extra sensitiv für Allergiker geeignet?
Ja. Die konservierungsmittelfreie weiße Standardware wird vom Hersteller
ausdrücklich als für Allergiker geeignet beschrieben.
Bleibt die Farbe nach dem Abtönen konservierungsmittelfrei?
Nicht automatisch. Klassische Abtönfarben können Konservierungsmittel
eintragen. Bei geeigneter Abtönung mit Histolith Volltonfarben bis
maximal 20 % bleibt die konservierungsmittelfreie Eigenschaft erhalten.
Ist die Farbe für stark beanspruchte, häufig gereinigte Wände geeignet?
Nur eingeschränkt. Mit Nassabriebklasse 3 ist sie für normale
Wandflächen vorgesehen. Für stärker beanspruchte und regelmäßig
gereinigte Bereiche ist eine Innenfarbe mit höherer
Nassabriebbeständigkeit sinnvoller.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Die Farbe nicht mit anderen Produkten
vermischen und zusammenhängende Flächen nass in nass beschichten.
Für Arbeitsschutz und eine gegebenenfalls erforderliche
Gefahrenkennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und
das Gebindeetikett der gelieferten Ausführung maßgeblich.
Aktion 10 x 25 kg Caparol Primaweiß weiß (Synthesa)
Caparol Primaweiß ist eine stumpfmatte Dispersions-Innenfarbe für den
rationellen Anstrich großer Wand- und Deckenflächen. Sie eignet sich
besonders für Neubauten, Renovierungen, Wohnanlagen, Objektbauten und
andere Innenbereiche mit geringer Reinigungsbeanspruchung.
Die lösemittelfreie und geruchsarme Farbe besitzt Deckvermögen Klasse 1,
ist diffusionsfähig und kann gestrichen, gerollt oder im
Airless-Verfahren verarbeitet werden. Mit Nassabriebklasse 4 ist
Primaweiß für nass-wischfeste, aber nicht für regelmäßig feucht
gereinigte oder stark beanspruchte Wandflächen vorgesehen.
Für rationelle Großflächen
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 4
Stumpfmatte Oberfläche
Lösemittelfrei und geruchsarm
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Wohnanlagen und Objektbauten
Kalk- und Zementputze
Gipsputz und Gipsbauplatten
Gipskartonplatten
Beton, Porenbeton und Raufaser
Nicht direkt geeignet für
Häufig feucht gereinigte Wände
Stark beanspruchte Flure und Nutzräume
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Aktiven Schimmelbefall
Lose Tapeten und nicht entfernte Leimfarben
Nassabriebklasse 4 richtig einordnen:
Primaweiß ist nass-wischfest, aber nicht scheuerbeständig. Für
Flächen, die regelmäßig feucht gereinigt oder stärker mechanisch
beansprucht werden, ist eine Innenfarbe mit Nassabriebklasse 1 oder 2
die geeignetere Wahl.
Was macht Caparol Primaweiß besonders?
Für große Flächen entwickelt
Das gute Deckvermögen und die einfache Verarbeitung machen
Primaweiß besonders für rationelle Wand- und Deckenanstriche in
Neubauten, Wohnanlagen und größeren Objektbereichen interessant.
Diffusionsfähig
Der sd-Wert von 0,1 m ermöglicht eine gute
Wasserdampfdurchlässigkeit. Primaweiß ist dennoch eine
acrylatgebundene Dispersionsfarbe und keine Silikat- oder
Kalkfarbe.
Übertapezierbar
Fachgerecht ausgeführte und vollständig getrocknete
Primaweiß-Flächen können später übertapeziert werden. Vorher
müssen Tragfähigkeit, Saugfähigkeit und Eignung des vorhandenen
Anstrichs geprüft werden.
Primaweiß oder Normweiß?
Primaweiß
Wirtschaftliche Großflächenfarbe mit Nassabriebklasse 4,
Deckvermögen Klasse 1 und einem Richtverbrauch von
200–250 g/m² je Anstrich.
Besonders sinnvoll, wenn große Innenflächen rationell beschichtet
werden und nur eine geringe Reinigungsbeanspruchung besteht.
Normweiß
Ebenfalls Nassabriebklasse 4 und Deckvermögen Klasse 1, jedoch
mit einem niedrigeren Richtverbrauch von 150–200 g/m² je
Anstrich und einer etwas anderen Rezeptur.
Die endgültige Auswahl sollte nach Untergrund, Objektgröße,
gewünschter Oberfläche und kalkuliertem Beschichtungsaufbau
erfolgen.
Passt Primaweiß zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
große Innenflächen wirtschaftlich gestrichen werden
eine stumpfmatte weiße Oberfläche gewünscht ist
Deckvermögen Klasse 1 benötigt wird
die Flächen nur gering beansprucht werden
gestrichen, gerollt oder gespritzt werden soll
ein 25-kg-Gebinde sinnvoll verarbeitet werden kann
Besser eine andere Innenfarbe wählen, wenn …
die Wand regelmäßig feucht gereinigt werden muss
eine besonders scheuerbeständige Oberfläche benötigt wird
starkes Streiflicht oder höchste optische Ansprüche bestehen
Ausbesserungen möglichst unsichtbar bleiben sollen
eine konservierungsmittelfreie Farbe verlangt wird
eine Silikat- oder Kalkfarbe vorgeschrieben ist
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der Klassen
CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet
werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol
Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputz mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder längere Zeit unbeschichtete Platten benötigen
Primalon Filtergrund fein, Filtergrund grob oder Caparol
Aqua-inn No-1.
Tiefengrund verhindert keine Vergilbung:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren oder
festigen den Untergrund. Gegen wasserlösliche Verfärbungen und
vergilbte Gipskartonplatten ist dagegen eine absperrende Grundierung
erforderlich.
Beton, Porenbeton und glatte Untergründe
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Die Betonfläche muss fest, sauber,
tragfähig und trocken sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit sauberem Wasser gemischt wird.
Glänzende Altbeschichtungen
Glänzende Oberflächen und Lackanstriche anschleifen und
anschließend mit Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können
nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Leimfarben
Alte Leimfarben restlos abwaschen. Nach vollständiger Trocknung
mit Security Primer Roll-On grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet
werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig
entfernen.
Problemflächen richtig behandeln
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Caparol Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung sieht das technische Merkblatt
Caparol Indeko-W vor – nicht Primaweiß.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger
gründlich abwaschen und trocknen lassen. Getrocknete Wasserflecken
trocken abbürsten und mit Primalon Filtergrund fein absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder Caparol
Aqua-inn No-1 fertig beschichten.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Unterbindung erneut auftretender
Salzausblühungen kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der gesamten Fläche deshalb immer eine
Probebeschichtung durchführen.
Kleine Fehlstellen ausbessern
Kleine Ausbrüche und Fehlstellen nach entsprechender Vorbereitung mit
Caparol Füllspachtel, SynthoMUR S28 oder Handspachtel leicht
ausbessern.
Reparaturstellen vollständig trocknen lassen und abhängig von
Saugfähigkeit und verwendetem Spachtelmaterial nachgrundieren.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige
Grundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
Primaweiß idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch mit
10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen zweiten gleichmäßigen
Anstrich ausführen. Auch der Schlussanstrich darf mit maximal
10 % Wasser verdünnt werden.
Zusammenhängende Flächen immer nass in nass und ohne längere
Unterbrechung bearbeiten. Primaweiß nicht mit anderen Farben oder
Grundierungen vermischen.
Farbton und Ausbesserungen
Pastellfarbtöne
Primaweiß kann im Pastellbereich mit CaparolColor oder
AmphiColor Vollton- und Abtönfarben abgetönt werden.
Durch die Abtönung können sich die technischen Kennwerte der
weißen Lagerware verändern.
Chargen vollständig mischen
Für zusammenhängende Flächen nur Material derselben Charge
verwenden oder alle benötigten Gebinde vor Arbeitsbeginn
vollständig miteinander vermischen.
Punktuelle Ausbesserungen können sich trotz Verwendung der Originalfarbe
sichtbar abzeichnen. Untergrund, Werkzeug, Verdünnung, Charge und
Lichtverhältnisse beeinflussen das Ergebnis. Am gleichmäßigsten ist eine
Überarbeitung von Kante zu Kante.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 200–250 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Struktur, Werkzeug und Auftragsmenge beeinflussen
den tatsächlichen Materialbedarf.
Ein Anstrich
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
100–125 m².
Zwei Anstriche
Bei Zwischen- und Schlussanstrich reicht ein 25-kg-Gebinde
rechnerisch für ungefähr 50–62 m² fertige Fläche.
Deckvermögen Klasse 1 richtig verstehen:
Deckvermögen Klasse 1 wurde bei einer Ergiebigkeit von 4,5 m²/L
geprüft. Untergrundfarbe, Saugfähigkeit und Auftragsmenge entscheiden
trotzdem darüber, ob ein zusätzlicher Anstrich notwendig ist. Die
reine Reichweitenberechnung ersetzt keine Probefläche.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Nass in nass in einem Zug arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während Verarbeitung und Trocknung ausreichend lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless-Verarbeitung
Spritzwinkel
Empfohlener Spritzwinkel: 50°.
Düsengröße
Empfohlene Airless-Düse: 0,021 Inch.
Spritzdruck
Empfohlener Arbeitsdruck: ca. 150 bar.
Reinigung und Pflege
Vollständig durchgetrocknete Primaweiß-Flächen möglichst vorsichtig mit
einer weichen Bürste trocken reinigen. Durch zu kräftiges Bürsten können
auf der stumpfmatten Oberfläche sichtbare Abzeichnungen entstehen.
Bei getönter Ware kann abhängig von Farbton und Reinigungsintensität ein
leichter Pigmentabrieb sichtbar werden. Für Flächen mit regelmäßiger
Feuchtreinigung eine robustere Innenfarbe wählen.
Häufige Fragen
Ist Primaweiß gut abwaschbar?
Nur eingeschränkt. Primaweiß besitzt Nassabriebklasse 4 und ist
daher nicht für häufiges feuchtes Reinigen oder starke
Scheuerbeanspruchung vorgesehen.
Kann Primaweiß auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten
benötigen eine absperrende Grundierung.
Reicht ein Anstrich?
Nicht pauschal. Das technische Merkblatt sieht einen Zwischen-
und einen Schlussanstrich vor. Untergrund und Farbkontrast
entscheiden über den tatsächlichen Aufbau.
Technische Daten
Produkttyp: Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Acrylatdispersion
Farbton: Weiß
Hellbezugswert: 88
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 4
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Deckvermögen geprüft bei 4,5 m²/L
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert 0,1 m
Dichte: ca. 1,60 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerstellungnahme
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Die frühere pauschale Kennzeichnung mit dem Signalwort „Gefahr“ und
H317 wird nicht ungeprüft übernommen. Die aktuelle technische
Information enthält keine konkrete Gefahreneinstufung und verweist
bei kennzeichnungspflichtigen Ausführungen auf Sicherheitsdatenblatt
und Gebindeetikett.
Maßgeblich sind ausschließlich das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Etikett der tatsächlich gelieferten Charge. Haut- und
Augenkontakt vermeiden, während Verarbeitung und Trocknung
ausreichend lüften und beim Spritzen Aerosol sowie Spritznebel nicht
einatmen.
Aktion 12 x 20 kg SEFRA BIOMIN - Innensilikatfarbe weiß
SEFRA BIOMIN ist eine tuchmatte, wasserbasierende Innensilikatfarbe
für hochwertige Wand- und Deckenanstriche. Sie verbindet eine sehr hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit mit Deckkraftklasse 1 und
Nassabriebklasse 2.
Die konservierungsmittelfreie, emissionsarme und weichmacherfreie
Silikatfarbe eignet sich für zahlreiche tragfähige Innenuntergründe und
wird vom Hersteller ausdrücklich auch für Kindergärten, Schulen,
Arztpraxen und denkmalgeschützte Bauwerke genannt.
Eigenschaften
Innensilikatfarbe für Wand und Decke
Deckkraftklasse 1
Nassabriebklasse 2
Hochdiffusionsfähig
Konservierungsmittelfrei
Emissionsarm und weichmacherfrei
Geeignet für
Mineralische Putze
Beton
Gipsputze
Gipskartonplatten
Raufaser
Denkmalgeschützte Bauwerke
Zuerst genauer prüfen
Stark saugende oder mürbe Untergründe
Nicht tragfähige Altbeschichtungen
Leimfarbenanstriche
Feuchte oder verschmutzte Flächen
Stark unterschiedlich saugende Bereiche
Unbekannte Altbeschichtungen
Silikatfarbe braucht einen passenden Untergrund:
BIOMIN ist keine beliebige Dispersionsfarbe für jede vorhandene
Oberfläche. Besonders bei Altbeschichtungen, stark saugenden oder
mürben Flächen muss zuerst geprüft werden, ob der Untergrund
tragfähig und für den vorgesehenen Silikat-Aufbau geeignet ist.
Was macht SEFRA BIOMIN besonders?
Sehr hohe Diffusionsfähigkeit
Mit einem sd-Wert von etwa 0,03 m besitzt BIOMIN eine sehr hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit und eignet sich besonders für
diffusionsoffene Innenwandaufbauten.
Weniger als 5 % organische Stabilisatoren
Der Anteil organischer Stabilisatoren liegt laut Hersteller
unter 5 %. Damit behält die Farbe ihren ausgeprägt mineralischen
Charakter.
Gut reinigungsfähig
Nassabriebklasse 2 ermöglicht eine gute Reinigungsfähigkeit und
macht die Farbe auch für stärker genutzte Innenräume interessant.
Passt BIOMIN zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine hochdiffusionsfähige Innenfarbe gesucht wird
eine konservierungsmittelfreie Farbe wichtig ist
eine tuchmatte mineralische Optik gewünscht ist
Deckkraftklasse 1 benötigt wird
Kindergarten, Schule oder Praxis beschichtet werden
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art des vorhandenen Altanstrichs unbekannt ist
der Untergrund stark saugt oder mürbe ist
Feuchtigkeit oder Flecken vorhanden sind
eine hochglänzende Altbeschichtung vorliegt
eine völlig andere Beschichtungschemie vorhanden ist
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, fest, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Frischer mineralischer Putz
muss vor der Beschichtung ungefähr vier Wochen alt sein.
Stark saugende oder mürbe Untergründe mit SEFRA Silikat Grundfestiger
vorbereiten. Die Grundierung soll Saugfähigkeit und Festigkeit so
einstellen, dass ein gleichmäßiger Beschichtungsaufbau möglich ist.
Leimfarben vollständig entfernen. Stark unterschiedliche Untergründe
oder Saugfähigkeiten können Flecken oder Farbtonunterschiede verursachen
und müssen deshalb vor dem Anstrich vereinheitlicht werden.
So wird SEFRA BIOMIN verarbeitet
Untergrund auf Tragfähigkeit, Saugfähigkeit und Verschmutzungen
prüfen und entsprechend vorbereiten.
Erforderliche Grundierungen mit SEFRA Silikat Grundfestiger
vollständig trocknen lassen.
BIOMIN vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig aufrühren.
Bei Bedarf mit SEFRA Silikat Grundfestiger oder sauberem Wasser
verdünnen. Maximal 10 % Zugabe sind vorgesehen.
Gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten
Airlessgerät spritzen.
Zusammenhängende Flächen zügig nass in nass und ohne längere
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Airless-Verarbeitung
Das technische Merkblatt nennt für den Airlessauftrag einen
HEA-ProTip-Düsensatz in Größe 419, einen weißen Pistolenfilter und
ungefähr 120 bar Spritzdruck.
Auch beim Spritzen zusammenhängende Flächen in einem Zug nass in nass
beschichten, um sichtbare Ansätze möglichst zu vermeiden.
Typische Fehler vermeiden
Untergrund nicht geprüft
Bei einer Silikatfarbe ist ein tragfähiger und geeigneter
Untergrund besonders wichtig. Unbekannte Altbeschichtungen
deshalb nicht einfach überstreichen.
Saugfähigkeit nicht egalisiert
Unterschiedliche Saugfähigkeit oder Alkalität kann Flecken und
Farbtonunterschiede in der fertigen Beschichtung verursachen.
Ausbesserungen unterschätzt
Werkzeug, Verdünnung und Untergrund beeinflussen das
Oberflächenbild. Auch mit Originalmaterial können
Ausbesserungen sichtbar bleiben.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 180 g/m² je Anstrich.
Die Deckkraftprüfung erfolgt bei einer Ergiebigkeit von
ungefähr 7,4 m²/L.
Werkzeug, Saugfähigkeit, Untergrundstruktur und Konsistenz
beeinflussen den tatsächlichen Materialbedarf.
Produkttyp: Innensilikatfarbe
Gebindegrößen: 1,5 / 8 / 20 kg
Farbton: Weiß
Glanzgrad: stumpfmatt / tuchmatt
Nassabrieb: Klasse 2
Kontrastverhältnis: Klasse 1
sd-Wert: ca. 0,03 m
Organische Stabilisatoren: unter 5 %
Dichte: ca. 1,42 bis 1,46 g/cm³
Bei +23 °C und weniger als 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist
SEFRA BIOMIN nach ungefähr vier bis sechs Stunden oberflächentrocken
und überarbeitbar. Niedrigere Temperaturen oder höhere Luftfeuchtigkeit
verlängern die Trocknungszeit.
Die Objekttemperatur darf +5 °C und die Lufttemperatur +10 °C nicht
unterschreiten. Während der Verarbeitung und Trocknung für ausreichende
Lüftung sorgen.
Kühl und frostfrei lagern sowie vor Hitze und direkter
Sonneneinstrahlung schützen. Originalverschlossen ist das Produkt
ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Ist SEFRA BIOMIN konservierungsmittelfrei?
Ja. Diese Eigenschaft wird im technischen Merkblatt ausdrücklich
angegeben.
Ist BIOMIN für denkmalgeschützte Gebäude geeignet?
Ja. Der Hersteller nennt denkmalgeschützte Bauwerke ausdrücklich als
Anwendungsbereich. Der konkrete Untergrund und historische Aufbau müssen
dennoch objektbezogen geprüft werden.
Ist BIOMIN stärker reinigungsfähig als Firnweiß ELF?
Ja. BIOMIN erreicht Nassabriebklasse 2, während Firnweiß ELF
Nassabriebklasse 3 besitzt. Für häufiger gereinigte Wandflächen ist
BIOMIN daher die robustere der beiden Beschichtungen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Verdünnung und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. SEFRA BIOMIN nicht mit anderen
Produkten vermischen. Glas, Keramik, Lackflächen, Naturstein und
Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit Wasser entfernen.
Für Arbeitsschutz und die aktuelle Produktkennzeichnung sind das
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Caparol Primalon Top-In 25 kg
Caparol Primalon Top-In ist eine stumpfmatte, lösemittelfreie
Innendispersionsfarbe für vielseitige Wand- und Deckenanstriche im
Neubau und bei Renovierungen. Sie eignet sich für die üblichen
mineralischen Innenuntergründe sowie für Gipskarton- und
Gipsbauplatten.
Die wasserverdünnbare und geruchsarme Innenfarbe erreicht
Deckkraftklasse 1 und Nassabriebklasse 3. Sie ist diffusionsfähig,
haftfest und kann gestrichen, gerollt oder mit einem geeigneten
Airlessgerät verarbeitet werden.
Eigenschaften
Deckkraftklasse 1
Nassabriebklasse 3
Stumpfmatte Oberfläche
Lösemittelfrei und geruchsarm
Wasserverdünnbar
Diffusionsfähig
Geeignet für
Kalk- und Zementputze
Gips- und Fertigputze
Gipskarton- und Gipsbauplatten
Beton
Tragfähige matte Altbeschichtungen
Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
Zuerst genauer prüfen
Stark saugende oder sandende Untergründe
Glänzende Altbeschichtungen
Vergilbte Gipskartonplatten
Nikotin-, Ruß-, Öl- oder Wasserflecken
Schimmelbelastete Flächen
Holz und Holzwerkstoffe
Deckkraftklasse 1 bedeutet nicht automatisch einen Anstrich:
Auf gleichmäßigen, ähnlichfarbigen Untergründen kann ein guter
Deckanstrich genügen. Starke Farbkontraste, unterschiedlich saugende
Flächen oder intensive Farbtöne können jedoch einen Voranstrich oder
einen zweiten Arbeitsgang erforderlich machen.
Was macht Caparol Primalon Top-In besonders?
Hohe Deckkraft
Primalon Top-In erreicht Deckkraftklasse 1 bei einer
Ergiebigkeit von etwa 4 m² je Liter beziehungsweise
2,5 m² je Kilogramm.
Vielseitige Innenfarbe
Die Farbe eignet sich für die üblichen Wand- und Deckenflächen
im Innenbereich und kann sowohl im Neubau als auch bei
Renovierungen eingesetzt werden.
Stumpfmattes Ergebnis
Der Glanzgrad G4 stumpfmatt sorgt für eine ruhige,
zurückhaltende Oberfläche auf Wänden und Decken.
Passt Primalon Top-In zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine stumpfmatte Innenfarbe gesucht wird
Wände oder Decken im Innenbereich gestrichen werden
Deckkraftklasse 1 gewünscht ist
normale Reinigungsbeanspruchung ausreichend ist
Rollen, Streichen oder Airless vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Wände regelmäßig intensiv gereinigt werden
starke Flecken oder Verfärbungen vorhanden sind
der Untergrund stark saugt oder sandet
eine seidenmatte oder glänzende Oberfläche gewünscht ist
Schimmel oder dauerhaft erhöhte Feuchtigkeit besteht
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Feste, normal saugende
Kalk- und Zementputze können in der Regel ohne zusätzliche Grundierung
beschichtet werden.
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol Security
Primer Roll-On oder Caparol Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipsputze und saugende Gipsplatten benötigen ebenfalls eine geeignete
Tiefengrundierung.
Glänzende Altbeschichtungen und Lacke anrauen und mit Caparol Primalon
Universal Haftgrund vorbereiten. Nicht tragfähige Altbeschichtungen
vollständig entfernen.
Nikotin-, Ruß-, Fett- und Wasserflecken benötigen einen geeigneten
Absperraufbau. Bei Schimmelbefall müssen Befall und Ursache fachgerecht
behandelt werden; ein normales Überstreichen mit Top-In ist dafür nicht
vorgesehen.
So wird Caparol Primalon Top-In verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und notwendige Grundierungen vollständig
trocknen lassen.
Die Farbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig aufrühren.
Für Zwischen- und Schlussanstrich idealerweise mit ungefähr 5 %
sauberem Wasser einstellen. Maximal 10 % Wasser sind zulässig.
Gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten
Airlessgerät auftragen.
Zusammenhängende Flächen zügig nass in nass und ohne längere
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Saugfähigkeit nicht egalisiert
Stark unterschiedliche Saugfähigkeit kann Flecken,
Farbtonunterschiede und ein unruhiges Oberflächenbild
verursachen.
Reinigungsfähigkeit überschätzt
Nassabriebklasse 3 ist für normale Innenwände geeignet.
Häufig oder intensiv gereinigte Flächen benötigen eine
widerstandsfähigere Beschichtung.
Flecken einfach überstrichen
Nikotin, Ruß, Öl und Wasserflecken können durch einen normalen
Dispersionsanstrich erneut durchschlagen und müssen zuvor
fachgerecht isoliert werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 200 g/m² je Anstrich.
Bei der angegebenen Ergiebigkeit von 2,5 m²/kg reicht ein
25-kg-Eimer rechnerisch für ungefähr
62,5 m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Rauigkeit, Farbton und Auftragstechnik können den
tatsächlichen Materialbedarf verändern.
Produkttyp: Innendispersionsfarbe
Bindemittelbasis: Kunstharzdispersion
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Weiß
Hellbezugswert: 91
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 3
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Dichte: ca. 1,59 g/cm³
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist die Beschichtung nach
ungefähr vier bis sechs Stunden oberflächentrocken und überstreichbar.
Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verlängern die
Trocknungszeit.
Für den Airlessauftrag nennt der Hersteller einen Spritzwinkel von 50°,
eine Düse von 0,021 Zoll und ungefähr 150 bar Spritzdruck.
Die Verarbeitungstemperatur darf +5 °C nicht unterschreiten.
Caparol Primalon Top-In kühl und frostfrei lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Ist Primalon Top-In gut deckend?
Ja. Die weiße Standardware erreicht Deckkraftklasse 1 bei einer
Ergiebigkeit von etwa 4 m²/L beziehungsweise 2,5 m²/kg.
Kann Primalon Top-In direkt auf Gipskarton gestrichen werden?
Nicht grundsätzlich. Spachtelgrate müssen geschliffen werden und
saugende Flächen benötigen Security Primer Roll-On oder Primalon
Tiefgrund LF. Vergilbte Platten können zusätzlich einen Absperrgrund
benötigen.
Ist die Farbe für häufig gereinigte Wände geeignet?
Nur eingeschränkt. Nassabriebklasse 3 eignet sich für normale
Innenwandbeanspruchung. Für Flure, Schulen oder andere häufig gereinigte
Bereiche kann eine widerstandsfähigere Innenfarbe sinnvoller sein.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Primalon Top-In nicht mit anderen
Produkten vermischen und zusammenhängende Flächen nass in nass
beschichten. Für Arbeitsschutz und eine gegebenenfalls erforderliche
Gefahrenkennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und
das Gebindeetikett der gelieferten Ausführung maßgeblich.
Aktion 12 x 25 kg SEFRA Firnweiß ELF weiß
SEFRA Firnweiß ELF ist eine tuchmatte, wasserbasierende Innenwandfarbe
für Wand- und Deckenflächen im Neubau und bei Renovierungen. Sie
verbindet eine sehr hohe Deckkraft mit einem hohen Weißgrad und einer
ruhigen, stumpfmatten Oberfläche.
Die emissionsarme und weichmacherfreie Innenfarbe eignet sich für
tragfähige Untergründe wie Putz, Beton, Gipsputz, Gipskarton und
Raufaser. Sie kann gestrichen, gerollt oder im Airless-Verfahren
verarbeitet werden.
Eigenschaften
Deckkraftklasse 1
Nassabriebklasse 3
Tuchmatte / stumpfmatte Oberfläche
Hoher Weißgrad
Emissionsarm und weichmacherfrei
Österreichisches Umweltzeichen UZ 17
Geeignet für
Kalk- und Zementputze
Gipsputze
Gipskartonplatten
Betonflächen
Raufaser
Wand- und Deckenflächen innen
Zuerst genauer prüfen
Stark saugende oder mürbe Untergründe
Nicht tragfähige Altbeschichtungen
Leimfarbenanstriche
Feuchte oder verschmutzte Flächen
Stark unterschiedlich saugende Untergründe
Flächen mit hoher Reinigungsbeanspruchung
Firnweiß ELF ist hochdeckend – aber keine robuste Latexfarbe:
Nassabriebklasse 3 passt gut zu normal beanspruchten Wohn- und
Deckenflächen. Für Flure, Schulen oder andere Wandbereiche, die
regelmäßig nass gereinigt werden, ist eine Innenfarbe mit höherer
Nassabriebbeständigkeit die bessere Wahl.
Was macht SEFRA Firnweiß ELF besonders?
Sehr hohe Deckkraft
Firnweiß ELF erreicht Kontrastverhältnis Klasse 1 nach
EN 13300. Die Deckkraftprüfung weist 99,9 % bei einer
Ergiebigkeit von 5 m²/L aus.
Tuchmattes Oberflächenbild
Die stumpfmatte Oberfläche wirkt ruhig und zurückhaltend und
eignet sich besonders für große Wand- und Deckenflächen.
Umweltzeichen UZ 17
Die Innenfarbe ist mit dem österreichischen Umweltzeichen
ausgezeichnet und wird vom Hersteller als emissionsarm und
weichmacherfrei beschrieben.
Passt Firnweiß ELF zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine hochdeckende weiße Innenfarbe gesucht wird
ein tuchmattes Oberflächenbild gewünscht ist
Wohnräume oder Decken beschichtet werden
normale Reinigungsbeanspruchung ausreichend ist
Rollen, Streichen oder Airless vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Wände regelmäßig intensiv gereinigt werden
der Untergrund mürbe oder stark saugend ist
Leimfarbe oder lose Altanstriche vorhanden sind
Flecken oder Feuchtigkeit durchschlagen können
ein stärker beanspruchbarer Wandanstrich benötigt wird
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, fest, tragfähig sowie frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Frischer mineralischer Putz
muss vor der Beschichtung ungefähr vier Wochen alt sein.
Stark saugende Flächen mit SEFRA Grundfestiger egalisieren. Mürbe oder
leicht kreidende Untergründe mit SEFRA Hydrosol verfestigen. Welche
Grundierung erforderlich ist, richtet sich nach Saugfähigkeit und
Zustand der vorhandenen Fläche.
Leimfarben vollständig entfernen. Stark unterschiedliche Untergründe
oder Saugfähigkeiten müssen vor dem Anstrich vereinheitlicht werden,
da sonst Flecken und Farbtonunterschiede entstehen können.
So wird SEFRA Firnweiß ELF verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und erforderliche Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Die Innenfarbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Für den Zwischenanstrich kann Firnweiß ELF mit ungefähr 10 %
sauberem Wasser verdünnt werden.
Für den Schlussanstrich ungefähr 5 % Wasser verwenden. Insgesamt
sind bei Bedarf maximal 10 % Wasser vorgesehen.
Gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten
Airlessgerät verarbeiten.
Zusammenhängende Flächen zügig nass in nass und ohne längere
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Airless-Verarbeitung
Für den Airlessauftrag nennt das technische Merkblatt einen
HEA-ProTip-Düsensatz in Größe 419, einen weißen Pistolenfilter und
ungefähr 120 bar Spritzdruck.
Auch beim Spritzauftrag müssen zusammenhängende Flächen nass in nass
fertiggestellt werden, damit möglichst keine sichtbaren Ansätze
entstehen.
Typische Fehler vermeiden
Untergrund nicht grundiert
Stark saugende oder mürbe Flächen können einen ungleichmäßigen
Farbauftrag, Flecken oder Unterschiede im Oberflächenbild
verursachen.
Reinigungsfähigkeit überschätzt
Nassabriebklasse 3 ist nicht für dauerhaft stark beanspruchte
oder häufig intensiv gereinigte Wandflächen gedacht.
Ausbesserungen unterschätzt
Ausbesserungen können abhängig von Werkzeug, Verdünnung und
Saugfähigkeit auch bei Verwendung des Originalmaterials sichtbar
bleiben.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 180 g/m² je Anstrich.
Die Deckkraftprüfung erfolgt bei einer Ergiebigkeit von
5 m²/L.
Untergrund, Saugfähigkeit, Werkzeug und Konsistenz können den
tatsächlichen Materialbedarf verändern.
Produkttyp: Innenwandfarbe
Gebindegrößen: 1,5 / 8 / 15 / 25 kg
Farbton: Weiß
Glanzgrad: stumpfmatt / tuchmatt
Nassabrieb: Klasse 3
Kontrastverhältnis: Klasse 1
Maximale Korngröße: fein
Dichte: ca. 1,64 bis 1,68 g/cm³
VOC-Gehalt: unter 30 g/L
Bei +23 °C und weniger als 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist
SEFRA Firnweiß ELF nach ungefähr vier bis sechs Stunden
oberflächentrocken und überarbeitbar. Niedrigere Temperaturen und
höhere Luftfeuchtigkeit verlängern die Trocknungszeit.
Die Objekttemperatur darf +5 °C und die Lufttemperatur +10 °C nicht
unterschreiten. Während Verarbeitung und Trocknung für ausreichende
Lüftung sorgen.
Kühl und frostfrei lagern sowie vor Hitze und direkter
Sonneneinstrahlung schützen. Originalverschlossen ist das Produkt
ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Wie unterscheidet sich Firnweiß ELF von SEFRA Perlo ELF?
Beide sind tuchmatt und erreichen Deckkraftklasse 1. Firnweiß ELF hat
Nassabriebklasse 3, während Perlo ELF Nassabriebklasse 2 erreicht.
Perlo ist deshalb die bessere Wahl, wenn die Wand häufiger gereinigt
werden soll.
Ist SEFRA Firnweiß ELF gut deckend?
Ja. Das Produkt erreicht Kontrastverhältnis Klasse 1 nach EN 13300.
Kann Firnweiß ELF gespritzt werden?
Ja. Rollen, Streichen und Airless-Spritzen sind laut technischem
Merkblatt möglich.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Verdünnung und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. SEFRA Firnweiß ELF nicht mit anderen
Produkten vermischen. Für Arbeitsschutz und die aktuelle
Produktkennzeichnung sind Sicherheitsdatenblatt und Gebindeetikett
der gelieferten Ausführung maßgeblich.
Aktion 12 x 25 kg Sefra Mineral-Innenwandfarbe weiß
SEFRA Mineral Innenwandfarbe ist eine tuchmatte, wasserbasierende
Mineralfarbe für Wand- und Deckenflächen im Innenbereich. Sie verbindet
eine hohe Deckkraft mit sehr hoher Wasserdampfdurchlässigkeit und eignet
sich für Neubauten ebenso wie für Renovierungen.
Die konservierungsmittelfreie, emissionsarme und weichmacherfreie Farbe
besitzt weniger als 5 % organische Stabilisatoren. Sie erreicht
Deckkraftklasse 1 und Nassabriebklasse 3 und kann gestrichen, gerollt
oder im Airless-Verfahren verarbeitet werden.
Eigenschaften
Deckkraftklasse 1
Nassabriebklasse 3
Tuchmatte / stumpfmatte Oberfläche
Hochdiffusionsfähig
Konservierungsmittelfrei
Emissionsarm und weichmacherfrei
Geeignet für
Mineralische Putze
Beton
Gipsputze
Gipskartonplatten
Raufaser
Wand- und Deckenflächen innen
Zuerst genauer prüfen
Stark saugende oder mürbe Untergründe
Nicht tragfähige Altbeschichtungen
Leimfarbenanstriche
Feuchte oder verschmutzte Flächen
Stark unterschiedliche Untergründe
Wände mit hoher Reinigungsbeanspruchung
Mineralischer Aufbau und Untergrund müssen zusammenpassen:
Stark saugende oder mürbe Flächen benötigen vor dem Anstrich
SEFRA Silikat Grundfestiger. Unterschiedliche Saugfähigkeit oder
Alkalität kann sonst zu Flecken und Farbtonunterschieden führen.
Was macht SEFRA Mineral besonders?
Sehr hohe Diffusionsfähigkeit
Mit einem sd-Wert von etwa 0,03 m besitzt die Beschichtung eine
sehr hohe Wasserdampfdurchlässigkeit und eignet sich besonders
für diffusionsoffene Innenwandaufbauten.
Weniger als 5 % organische Stabilisatoren
Der geringe Anteil organischer Stabilisatoren unterstützt den
mineralischen Charakter der Beschichtung.
Hohe Deckkraft
SEFRA Mineral erreicht Kontrastverhältnis Klasse 1 nach
EN 13300 und bietet damit eine hohe Deckleistung auf
fachgerecht vorbereiteten Flächen.
Passt SEFRA Mineral zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine hochdiffusionsfähige Innenfarbe gesucht wird
Konservierungsmittelfreiheit wichtig ist
eine tuchmatte Oberfläche gewünscht ist
Deckkraftklasse 1 benötigt wird
normale Wand- und Deckenbeanspruchung vorliegt
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Wände regelmäßig intensiv gereinigt werden
Art des vorhandenen Altanstrichs unbekannt ist
der Untergrund stark saugt oder mürbe ist
Feuchtigkeit oder starke Flecken vorhanden sind
eine besonders abriebfeste Oberfläche benötigt wird
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, fest, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Frischer mineralischer Putz
muss vor der Beschichtung ungefähr vier Wochen alt sein.
Stark saugende oder mürbe Flächen mit SEFRA Silikat Grundfestiger
vorbehandeln. Die Grundierung muss auf Saugfähigkeit und Festigkeit des
vorhandenen Untergrunds abgestimmt werden.
Leimfarben vollständig entfernen. Unterschiedliche Untergründe,
Saugfähigkeit oder Alkalität können ohne geeignete Vorbereitung zu
Flecken und Farbtonunterschieden führen.
So wird SEFRA Mineral verarbeitet
Untergrund auf Tragfähigkeit und Saugfähigkeit prüfen und sauber
vorbereiten.
Erforderliche Grundierungen mit SEFRA Silikat Grundfestiger
vollständig trocknen lassen.
Die Innenwandfarbe vor der Verarbeitung gründlich aufrühren.
Bei Bedarf mit SEFRA Silikat Grundfestiger oder sauberem Wasser
verdünnen. Maximal 10 % Zugabe sind vorgesehen.
Gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten
Airlessgerät spritzen.
Zusammenhängende Flächen zügig nass in nass in einem Arbeitsgang
fertigstellen, um sichtbare Ansätze zu vermeiden.
Airless-Verarbeitung
Das technische Merkblatt nennt für den Airlessauftrag einen
HEA-ProTip-Düsensatz in Größe 419, einen weißen Pistolenfilter und
ungefähr 140 bar Spritzdruck.
Typische Fehler vermeiden
Saugfähigkeit nicht egalisiert
Unterschiedliche Saugfähigkeit kann Flecken und Unterschiede im
fertigen Farbton oder Oberflächenbild verursachen.
Reinigungsfähigkeit überschätzt
Nassabriebklasse 3 ist für normal beanspruchte Innenflächen
vorgesehen. Für regelmäßig stark gereinigte Wände ist eine
höhere Nassabriebklasse sinnvoller.
Ausbesserungen unterschätzt
Werkzeug, Verdünnung und Untergrund beeinflussen die Optik.
Auch mit Originalmaterial können Ausbesserungsstellen sichtbar
bleiben.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 180 g/m² je Anstrich.
Die Deckkraftprüfung erfolgt bei einer Ergiebigkeit von
ungefähr 4,5 m²/L.
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
139 bis 167 m² je Anstrich.
Produkttyp: mineralische Innenwandfarbe
Gebindegrößen: 8 / 15 / 25 kg
Farbton: Weiß
Glanzgrad: stumpfmatt / tuchmatt
Nassabrieb: Klasse 3
Kontrastverhältnis: Klasse 1
sd-Wert: ca. 0,03 m
Organische Stabilisatoren: unter 5 %
Dichte: ca. 1,54 bis 1,58 g/cm³
Werkzeug, Saugfähigkeit, Untergrundstruktur und Konsistenz beeinflussen
den tatsächlichen Materialverbrauch. Den genauen Bedarf bei Bedarf über
eine Probefläche bestimmen.
Bei +23 °C und weniger als 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist
SEFRA Mineral nach ungefähr vier bis sechs Stunden oberflächentrocken
und überarbeitbar. Niedrigere Temperaturen oder höhere Luftfeuchtigkeit
verlängern die Trocknung.
Die Objekttemperatur darf +5 °C und die Lufttemperatur +10 °C nicht
unterschreiten. Während Verarbeitung und Trocknung für ausreichende
Lüftung sorgen.
Kühl und frostfrei lagern sowie vor Hitze und direkter
Sonneneinstrahlung schützen. Originalverschlossen ist das Produkt
ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Ist SEFRA Mineral konservierungsmittelfrei?
Ja. Diese Eigenschaft wird im technischen Merkblatt ausdrücklich
angegeben.
Wie unterscheidet sich SEFRA Mineral von BIOMIN?
Beide sind hochdiffusionsfähig, konservierungsmittelfrei und besitzen
weniger als 5 % organische Stabilisatoren. BIOMIN erreicht jedoch
Nassabriebklasse 2, SEFRA Mineral Nassabriebklasse 3. Für häufiger
gereinigte Wandflächen ist BIOMIN daher die robustere Variante.
Kann SEFRA Mineral auf Gipskarton und Raufaser verarbeitet werden?
Ja. Beide Untergründe werden im technischen Merkblatt ausdrücklich
genannt. Zustand und Saugfähigkeit müssen vor dem Anstrich trotzdem
geprüft und gegebenenfalls grundiert werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Verdünnung und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. SEFRA Mineral nicht mit anderen
Produkten vermischen. Glas, Keramik, Lackflächen, Naturstein und
Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit Wasser entfernen.
Für Arbeitsschutz und Produktkennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Aktion 12 x 25 kg SEFRA Perlo ELF 25 kg weiß
SEFRA Perlo ELF ist eine tuchmatte, wasserbasierende Innenwandfarbe für
hochwertige Wand- und Deckenanstriche im Neubau und bei Renovierungen.
Sie verbindet eine hohe Deckkraft mit Nassabriebklasse 2 und eignet sich
für zahlreiche tragfähige Innenuntergründe.
Die weiße Innenfarbe ist emissionsarm, weichmacherfrei und mit dem
österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet. Ihre stumpfmatte
Oberfläche, der hohe Weißgrad und die gute Reinigungsfähigkeit machen
sie besonders interessant für Wohnräume, Büros und vergleichbar
beanspruchte Innenbereiche.
Eigenschaften
Deckkraftklasse 1
Nassabriebklasse 2
Tuchmatte / stumpfmatte Oberfläche
Hoher Weißgrad
Emissionsarm und weichmacherfrei
Ausgezeichnet mit dem Umweltzeichen
Geeignet für
Kalk- und Zementputze
Gipsputze
Gipskartonplatten
Betonflächen
Raufaser
Wand- und Deckenflächen innen
Zuerst genauer prüfen
Stark saugende oder mürbe Untergründe
Nicht tragfähige Altbeschichtungen
Leimfarbenanstriche
Feuchte oder verschmutzte Flächen
Stark unterschiedliche Untergründe
Flächen mit hoher Scheuerbelastung
Nassabriebklasse 2 bedeutet gut reinigungsfähig – aber nicht unbegrenzt scheuerfest:
Leichte Verschmutzungen können nach vollständiger Durchtrocknung
vorsichtig gereinigt werden. Für Wandflächen mit regelmäßig starker
mechanischer oder intensiver Nassreinigung sollte eine noch
widerstandsfähigere Beschichtung gewählt werden.
Was macht SEFRA Perlo ELF besonders?
Hohe Deckkraft
Perlo ELF erreicht Kontrastverhältnis Klasse 1 nach EN 13300
und bietet damit eine sehr gute Deckleistung auf geeigneten,
gleichmäßig vorbereiteten Untergründen.
Tuchmattes Oberflächenbild
Die stumpfmatte Oberfläche erzeugt ein ruhiges Wandbild und
eignet sich besonders für Wohnräume, Büros und großflächige
Wand- und Deckenanstriche.
Umweltzeichen UZ 17
Perlo ELF ist mit dem österreichischen Umweltzeichen
ausgezeichnet und wird im technischen Merkblatt zusätzlich als
emissionsarm und weichmacherfrei beschrieben.
Passt Perlo ELF zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine hochwertige matte Innenfarbe gesucht wird
Deckkraftklasse 1 wichtig ist
eine gut reinigungsfähige Wandfläche benötigt wird
Putz, Beton, Gips oder Raufaser gestrichen werden
Rollen, Streichen oder Airless vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Untergrund stark oder ungleichmäßig saugt
der Putz mürbe oder sandend ist
Leimfarbe oder nicht tragfähige Altfarbe vorhanden ist
Flecken oder Feuchtigkeit durchschlagen können
eine besonders robuste Scheuerbeschichtung benötigt wird
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, fest, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Frischer mineralischer Putz
muss vor der Beschichtung ungefähr vier Wochen alt sein.
Stark saugende Flächen mit SEFRA Grundfestiger egalisieren. Mürbe oder
leicht kreidende Untergründe mit SEFRA Hydrosol verfestigen. Die
erforderliche Grundierung richtet sich immer nach Zustand und
Saugfähigkeit der vorhandenen Fläche.
Leimfarben müssen vollständig entfernt werden. Unterschiedlich saugende
oder verschiedenartige Untergründe können ohne ausreichende
Vorbereitung zu Flecken oder Farbtonunterschieden führen.
So wird SEFRA Perlo ELF verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und die erforderliche Grundierung
vollständig trocknen lassen.
Die Farbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig aufrühren.
Für den Zwischenanstrich kann Perlo ELF mit ungefähr 10 % sauberem
Wasser verdünnt werden.
Für den Schlussanstrich ungefähr 5 % Wasser verwenden. Abhängig von
Untergrund und Auftragstechnik sind insgesamt maximal 10 % Wasser
vorgesehen.
Gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten
Airlessgerät spritzen.
Zusammenhängende Flächen zügig nass in nass und ohne längere
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Airless-Verarbeitung
Das technische Merkblatt nennt für den Airlessauftrag einen
HEA-ProTip-Düsensatz in Größe 419, einen weißen Pistolenfilter und einen
Spritzdruck von ungefähr 180 bar.
Auch beim Spritzen muss nass in nass gearbeitet werden, damit keine
sichtbaren Ansätze innerhalb zusammenhängender Wand- oder Deckenflächen
entstehen.
Typische Fehler vermeiden
Saugfähigkeit nicht ausgeglichen
Unterschiedlich saugende Untergründe können Flecken,
Farbtonunterschiede oder ein unruhiges Oberflächenbild
verursachen.
Zu stark verdünnt
Eine zu hohe Wasserzugabe kann Deckkraft, Verlauf und
Oberflächenwirkung verändern. Maximal 10 % Wasser zugeben.
Ausbesserungen unterschätzt
Auch mit Originalmaterial können Ausbesserungen abhängig von
Werkzeug, Verdünnung und Saugfähigkeit sichtbar bleiben.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 180 g/m² je Anstrich.
Bei der angegebenen Deckkraftprüfung liegt die Ergiebigkeit bei
ungefähr 6,8 m²/L.
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch – abhängig vom realen
Verbrauch – für ungefähr 139 bis 167 m² je Anstrich.
Produkttyp: Innenwandfarbe
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Weiß
Glanzgrad: stumpfmatt / tuchmatt
Nassabrieb: Klasse 2
Kontrastverhältnis: Klasse 1
Maximale Korngröße: fein
Dichte: ca. 1,66 bis 1,70 g/cm³
VOC-Gehalt: unter 30 g/L
Werkzeug, Saugfähigkeit, Untergrundstruktur und Konsistenz beeinflussen
den tatsächlichen Materialbedarf. Den genauen Verbrauch bei Bedarf über
eine Probefläche ermitteln.
Bei +23 °C und weniger als 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist Perlo ELF
nach ungefähr vier bis sechs Stunden oberflächentrocken und
überarbeitbar. Niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeit
verlängern die Trocknungszeit.
Die Objekttemperatur darf +5 °C und die Lufttemperatur +10 °C nicht
unterschreiten. Während der Verarbeitung und Trocknung für ausreichende
Lüftung sorgen.
Kühl und frostfrei lagern und vor Hitze sowie direkter Sonneneinstrahlung
schützen. Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate
lagerfähig.
Häufige Fragen
Ist SEFRA Perlo ELF gut deckend?
Ja. Das Produkt erreicht Kontrastverhältnis Klasse 1 nach EN 13300 und
ist damit als hochdeckende Innenwandfarbe eingestuft.
Kann Perlo ELF gereinigt werden?
Ja. Mit Nassabriebklasse 2 besitzt die Beschichtung eine gute
Reinigungsfähigkeit. Nach vollständiger Durchtrocknung vorsichtig und
ohne scheuernde Werkzeuge reinigen.
Ist Perlo ELF emissionsarm und weichmacherfrei?
Ja. Beide Eigenschaften werden vom Hersteller ausdrücklich angegeben.
Das Produkt trägt außerdem das österreichische Umweltzeichen UZ 17.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Verdünnung und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. SEFRA Perlo ELF nicht mit anderen
Produkten vermischen. Für Arbeitsschutz und die aktuelle
Produktkennzeichnung sind Sicherheitsdatenblatt und Gebindeetikett
der gelieferten Ausführung maßgeblich.
Aktion 4 x 10 l Caparol Capatox
Caparol Capatox ist eine gebrauchsfertige, wässrige
Mikrobiozid-Lösung zur Vorbehandlung von gereinigten Flächen mit
Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbefall. Sie wird innen und außen
vor der nachfolgenden Beschichtung eingesetzt.
Capatox wird unverdünnt mit einer Streichbürste auf die bereits
gereinigte und trockene Fläche aufgetragen. Das Mittel muss gut
trocknen und darf anschließend nicht abgewaschen werden.
Eigenschaften
Gebrauchsfertige Mikrobiozid-Lösung
Desinfektionsmittel der Produktart PT 2
Für Innen- und Außenflächen
Unverdünnt zu verarbeiten
Auftrag mit einer Streichbürste
Vor nachfolgenden Beschichtungen
Geeignet für
Gereinigte algenbefallene Flächen
Gereinigte moosbefallene Flächen
Pilz- und schimmelpilzbelastete Bereiche
Fassaden vor einem Neuanstrich
Innenwände nach fachgerechter Reinigung
Trockene, anschließend beschichtbare Untergründe
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für die vorherige Reinigung
Dauerhafte Verhinderung eines Neubefalls
Beseitigung der Feuchtigkeitsursache
Vorbeugender Auftrag auf unbelastete Flächen
Verdünnung mit Wasser
Einleitung in Oberflächengewässer
Zuerst reinigen, danach Capatox auftragen:
Sichtbare Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbeläge müssen vorab
fachgerecht entfernt werden. Capatox erst auf die gereinigte,
trockene Fläche satt auftragen, gut trocknen lassen und anschließend
nicht abwaschen.
Was macht Caparol Capatox besonders?
Direkt gebrauchsfertig
Das Produkt wird nicht mit Wasser verdünnt. Dadurch entfällt das
Dosieren oder Anmischen auf der Baustelle.
Für innen und außen
Capatox kann nach der jeweils erforderlichen Reinigung auf
belasteten Innen- und Außenflächen vor einem neuen
Beschichtungsaufbau eingesetzt werden.
Bleibt auf der Fläche
Nach dem Einmassieren und Trocknen wird Capatox nicht
abgewaschen. Die anschließende Grundierung oder Beschichtung
erfolgt auf der trockenen behandelten Fläche.
Passt Capatox zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
sichtbarer Befall bereits fachgerecht entfernt wurde
die gereinigte Fläche vor dem Neuanstrich behandelt wird
der Untergrund vollständig trocknen kann
das Produkt mit einer Streichbürste aufgetragen wird
eine geeignete Folgebeschichtung vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit dauerhaft aus dem Bauteil nachdringt
der Befall großflächig oder gesundheitlich auffällig ist
Untergrund oder Folgebeschichtung nicht bekannt sind
empfindliche Pflanzen unmittelbar angrenzen
belastetes Reinigungswasser nicht aufgefangen werden kann
Fläche vor der Behandlung reinigen
Schimmelbeläge auf Innenflächen müssen durch geeignete Nassreinigung
entfernt werden. Dabei sind die geltenden gesetzlichen, behördlichen und
arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften einzuhalten. Bei größerem oder
wiederkehrendem Befall muss zusätzlich die Ursache der erhöhten
Feuchtigkeit geklärt und beseitigt werden.
Auf Außenflächen werden Schimmel-, Algen-, Moos- und Pilzbeläge mit einer
geeigneten Nassreinigung entfernt. Pflanzen, Sträucher, angrenzendes
Erdreich und nicht zu behandelnde Bauteile vor der Reinigung und
Behandlung sorgfältig schützen.
So wird Caparol Capatox verarbeitet
Den vorhandenen Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbelag
fachgerecht von der Fläche entfernen.
Reinigungsrückstände beseitigen und den Untergrund vollständig
trocknen lassen.
Capatox unverdünnt mit einer Streichbürste satt auftragen und in den
Untergrund einmassieren.
Fehlstellen vermeiden und die gesamte zuvor befallene Fläche
gleichmäßig behandeln.
Die behandelte Fläche gut trocknen lassen. Capatox nach dem Auftrag
nicht abwaschen.
Erst anschließend den zum Untergrund passenden Grundier- und
Beschichtungsaufbau ausführen.
Umwelt und angrenzende Flächen schützen
Capatox darf nicht in Oberflächengewässer oder Regenwasserkanäle
gelangen. Pflanzen und Sträucher in unmittelbarer Fassadennähe sowie das
angrenzende Erdreich während der Verarbeitung abdecken. Direkter Kontakt
mit der Gebrauchslösung kann Pflanzen schädigen.
Anfallendes Reinigungswasser auffangen und entsprechend den örtlichen
Vorgaben entsorgen. Glas, Metall, lackierte Flächen und andere nicht zu
behandelnde Bauteile vor Spritzern schützen.
Typische Fehler vermeiden
Befall nicht entfernt
Capatox wird nach der Reinigung eingesetzt. Sichtbare Beläge
dürfen nicht lediglich mit der Lösung überstrichen werden.
Nach Behandlung abgewaschen
Die aufgetragene Mikrobiozid-Lösung muss auf der Fläche
verbleiben und vollständig trocknen. Nachwaschen ist nicht
vorgesehen.
Feuchtigkeitsursache ignoriert
Undichte Bauteile, Kondensat oder aufsteigende Feuchtigkeit
werden durch Capatox nicht behoben und können einen erneuten
Befall begünstigen.
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
1 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 6,7 bis 20 m².
5 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 33 bis 100 m².
10 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 67 bis 200 m².
Grundlage ist ein Richtverbrauch von etwa 50 bis 150 ml/m² auf glatten
Untergründen. Raue Flächen, starke Verfärbungen und die Beschaffenheit
des Untergrunds können den tatsächlichen Bedarf deutlich erhöhen.
Technische Daten
Produkttyp: wässrige Mikrobiozid-Lösung
Produktart: Desinfektionsmittel PT 2
Gebindegrößen: 1, 5 und 10 Liter
Dichte: ca. 1,02 g/cm³
Verdünnung: unverdünnt
Auftrag: Streichen
Verbrauch: ca. 50 bis 150 ml/m²
Mindesttemperatur: +5 °C
Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Lagerung: kühl und frostfrei
Vor Sonne und Temperaturen über 40 °C schützen
Lagerfähigkeit: ca. 12 Monate
Häufige Fragen
Muss sichtbarer Befall vor dem Auftrag entfernt werden?
Ja. Capatox wird erst nach der fachgerechten Reinigung auf die trockene
Fläche aufgetragen.
Wird Capatox nach der Behandlung abgewaschen?
Nein. Die Lösung wird in den Untergrund einmassiert, muss dort gut
trocknen und darf nicht nachgewaschen werden.
Verhindert Capatox dauerhaft einen erneuten Befall?
Nein. Das Produkt dient der Vorbehandlung vor einer neuen Beschichtung.
Dauerhafte Feuchte, ungünstige Gebäudelage und andere Ursachen können
zu einem erneuten Befall führen.
Biozid- und Verarbeitungshinweis:
Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und
Produktinformation lesen. Capatox nur bestimmungsgemäß und
unverdünnt anwenden. Nicht in Oberflächengewässer oder
Regenwasserkanäle gelangen lassen.
Für Gefahrenkennzeichnung, persönliche Schutzausrüstung, Entsorgung
und Erste-Hilfe-Maßnahmen sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Gebindeetikett der tatsächlich gelieferten Ausführung
maßgeblich.
Aktion 6 x 12 kg Caparol CaPriSil Fassaden Grund 12 kg (Synthesa)
Caparol CaPriSil Fassaden Grund ist ein lösemittelfreies,
nicht pigmentiertes Grundiermittel für innen und außen. Es egalisiert
unterschiedlich oder stark saugende Flächen und bereitet sie auf die
nachfolgende Fassadenbeschichtung vor.
Das Silan-Siloxan-Hybridbindemittel hydrophobiert den Untergrund, ohne
einen geschlossenen Film zu bilden. Die milchige Grundierung besitzt eine
gute Eindringtiefe und trocknet nahezu farblos auf.
Eigenschaften
Hydrophobierende Grundierung
Hoch wasserdampfdurchlässig
Nicht filmbildend
Gute Eindringtiefe
Lösemittel- und konservierungsmittelfrei
Geruchsarm und nahezu farblos auftrocknend
Geeignet für
Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Sandende mineralische Putzflächen
Tragfähige mineralische Altanstriche
Stark oder unterschiedlich saugende Flächen
Geeignet vorbereitete Altputze
Grundierungen im Innen- und Außenbereich
Nicht dafür vorgesehen
Lackierte Untergründe
Kunststoff- und Holzoberflächen
Flächen mit Salzausblühungen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Ersatz für eine Bauwerksabdichtung
Mischung mit anderen Grundiermitteln
Nicht mit Caparol Putzgrund verwechseln:
CaPriSil Fassaden Grund zieht in saugende Untergründe ein und trocknet
nahezu farblos auf. Caparol Putzgrund ist dagegen eine gefüllte,
pigmentierte Haftbrücke vor Strukturputzen. Welches Produkt benötigt
wird, richtet sich nach Untergrund und nachfolgender Beschichtung.
Was macht CaPriSil Fassaden Grund besonders?
Egalisiert die Saugfähigkeit
Unterschiedlich oder stark saugende Bereiche werden
vereinheitlicht. Dadurch kann die nachfolgende Beschichtung
gleichmäßiger trocknen und verarbeitet werden.
Nicht filmbildend
Die Grundierung bildet keine geschlossene Oberflächenschicht,
sondern dringt in den mineralischen Untergrund ein und erhält
dessen hohe Wasserdampfdurchlässigkeit.
Hydrophobierende Wirkung
Das Silan-Siloxan-Hybridbindemittel reduziert die kapillare
Wasseraufnahme des Untergrunds, ohne eine Abdichtung oder
wasserdichte Sperrschicht zu erzeugen.
Passt die Grundierung zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein mineralischer Untergrund stark oder ungleichmäßig saugt
eine farblose, tief eindringende Grundierung benötigt wird
der Aufbau hoch diffusionsoffen bleiben soll
sandende mineralische Flächen gefestigt werden müssen
eine nachfolgende Caparol Fassadenbeschichtung vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Dispersionsfarbe oder Kunstharzputz vorhanden ist
Salzausblühungen sichtbar sind
Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk nachdrückt
Faserzementplatten dunkel beschichtet werden sollen
Holz, Kunststoff oder eine Lackfläche vorliegt
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen
sein. Nicht tragfähige Altbeschichtungen vollständig entfernen.
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze müssen an der Oberfläche trocken
und weitgehend abgebunden sein. Sinterhaut sowie wischende oder mehlende
Bereiche entfernen. Sandende Putze trocken abbürsten und anschließend
vollständig grundieren.
Vorhandenen Algen- oder Pilzbefall zunächst fachgerecht reinigen.
Anschließend Caparol Capatox satt auftragen und vollständig trocknen
lassen. Capatox nach dem Auftrag nicht abwaschen.
Festhaftende Dispersionsfarben und Kunstharzputze können je nach
Beschichtungsaufbau überarbeitet werden. Die hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit des Gesamtsystems wird jedoch durch eine
vorhandene dichte Altbeschichtung begrenzt.
So wird CaPriSil Fassaden Grund verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und lose beziehungsweise nicht
tragfähige Bestandteile vollständig entfernen.
Die verarbeitungsfertige Grundierung gleichmäßig mit einer geeigneten
Bürste oder im Spritzverfahren auftragen.
Sehr stark saugende Flächen ausreichend satt behandeln, ohne
glänzende Läufer oder geschlossene Oberflächen zu erzeugen.
Falls erforderlich, CaPriSil Fassaden Grund bis maximal
1 : 1 mit sauberem Wasser verdünnen.
Die Grundierung vollständig trocknen lassen und die nachfolgende
Beschichtung frühestens nach ungefähr zwölf Stunden auftragen.
Typische Fehler vermeiden
Ungeeigneter Untergrund
Lack, Kunststoff, Holz und Flächen mit Salzausblühungen dürfen
nicht mit CaPriSil Fassaden Grund behandelt werden.
Zu viel Material aufgetragen
Glänzende, filmbildende oder laufende Bereiche vermeiden. Die
Grundierung soll gleichmäßig in den Untergrund einziehen.
Ursache der Feuchtigkeit ignoriert
Aufsteigende Feuchtigkeit oder eindringendes Wasser werden durch
eine Grundierung nicht behoben. Die Ursache muss vor der
Beschichtung fachgerecht beseitigt werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 200 g/m².
5 kg reichen rechnerisch für ungefähr
25 bis 33 m².
12 kg reichen rechnerisch für ungefähr
60 bis 80 m².
Saugfähigkeit und Untergrundstruktur können den tatsächlichen
Bedarf verändern. Exakten Verbrauch über eine Probefläche
ermitteln.
Produkttyp: hydrophobierende Tiefgrundierung
Bindemittel: Silan-Siloxan-Hybrid
Gebindegrößen: 5 kg und 12 kg
Farbton: milchig, nahezu farblos auftrocknend
Dichte: ca. 1,05 g/cm³
Auftrag: Streichen oder Spritzen
Verdünnung: bei Bedarf bis 1 : 1 mit Wasser
Mindesttemperatur: +5 °C
Überarbeitbar: nach ca. 12 Stunden
Für den Airlessauftrag nennt der Hersteller einen Spritzwinkel von
20° bis 50°, eine Düse von 0,015 Zoll und ungefähr 60 bar Druck.
Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
CaPriSil Fassaden Grund kühl und frostfrei lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Trocknet CaPriSil Fassaden Grund farblos auf?
Die Grundierung ist im Gebinde milchig und trocknet auf dem Untergrund
nahezu farblos auf.
Kann die Grundierung verdünnt werden?
Ja. Sie ist verarbeitungsfertig, kann bei Bedarf aber bis zu einem
Verhältnis von 1 : 1 mit sauberem Wasser verdünnt werden.
Ist CaPriSil Fassaden Grund für Holz geeignet?
Nein. Holz, Kunststoffe, Lackflächen und Untergründe mit
Salzausblühungen sind ausdrücklich ausgeschlossen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung und nachfolgende Beschichtung müssen
aufeinander abgestimmt sein. CaPriSil Fassaden Grund nicht mit
anderen Produkten vermischen. Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker,
Naturstein und Metall abdecken und Spritzer sofort mit klarem Wasser
entfernen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Aktion 6 x 22 kg Caparol Silitol LithoSil weiß (Synthesa)
Caparol Silitol LithoSil ist eine hochwertige, stumpfmatte
Einkomponenten-Silikatfarbe für Wand- und Deckenflächen im Innenbereich.
Sie verbindet Nassabriebklasse 2 mit sehr gutem Deckvermögen und einer
hohen Wasserdampfdurchlässigkeit.
Die konservierungsmittelfreie weiße Innenfarbe eignet sich besonders für
mineralische Untergründe, kann nach entsprechender Vorbereitung aber auch
auf Gipsputz, Gipskartonplatten, Gipsbauplatten und tragfähigen matten
Dispersionsbeschichtungen eingesetzt werden.
Leistungsstarke Innenfarbe
Nassabriebklasse 2
Deckvermögen Klasse 1
Stumpfmatte Oberfläche
Sehr leichte Verarbeitung
Hoch diffusionsfähig
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Schulen und Kindergärten
Krankenhäuser
Öffentliche Gebäude
Mineralische Wand- und Deckenflächen
Nicht geeignet für
Lackierte Flächen
Kunststoffoberflächen
Holz und Holzwerkstoffe
Untergründe mit Salzausblühungen
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Die richtige Grundierung hängt vom Untergrund ab:
CaPriSil Fassaden Grund wird laut aktuellem Datenblatt auf stark
saugenden mineralischen Flächen sowie auf geeigneten Lehmputzen
eingesetzt. Für Gipskartonplatten sind Security Primer Roll-On oder
Primalon Tiefgrund LF vorgesehen. Platten mit wasserlöslichen,
verfärbenden Inhaltsstoffen benötigen Primalon Filtergrund fein.
Was macht Silitol LithoSil besonders?
Reinigungsfähige Oberfläche
Nassabriebklasse 2 ermöglicht nach vollständiger Durchtrocknung
eine vorsichtige feuchte Reinigung mit einem weichen Tuch oder
Schwamm.
Sehr gutes Deckvermögen
Deckvermögen Klasse 1 sorgt auf gleichmäßig vorbereiteten
Untergründen für eine hohe Deckleistung. Bei starken
Farbkontrasten ist ein zusätzlicher Grundanstrich notwendig.
Hoher Feuchtigkeitsaustausch
Mit einem sd-Wert unter 0,03 m bleibt die Beschichtung hoch
wasserdampfdurchlässig und erhält den Feuchtigkeitsaustausch
geeigneter Untergründe.
Wirkung der natürlichen Alkalität
Die natürliche Alkalität des Bindemittels behindert die Vermehrung
beziehungsweise das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Das ist eine
materialbedingte Eigenschaft der Silikatbeschichtung.
LithoSil ist jedoch keine Sanierungslösung für vorhandenen Schimmel.
Sichtbarer Befall muss entfernt, die betroffene Fläche behandelt und
vor allem die Feuchteursache dauerhaft behoben werden.
Passt LithoSil zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine hochwertige stumpfmatte Innenfarbe gesucht wird
Nassabriebklasse 2 benötigt wird
der Wandaufbau diffusionsoffen bleiben soll
ein mineralischer Untergrund vorhanden ist
eine konservierungsmittelfreie weiße Farbe gewünscht ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Gipskarton oder Gipsputz beschichtet wird
der Untergrund stark oder unterschiedlich saugt
eine glänzende Altbeschichtung vorhanden ist
Flecken oder verfärbende Inhaltsstoffe sichtbar sind
ein intensiver oder dunkler Farbton gewünscht wird
Mineralische Untergründe vorbereiten
Sinternde oder mehlende Flächen
Mineralische Untergründe mit Sinterhaut oder mehlender,
wischender Oberfläche mechanisch reinigen oder mit Histolith
Fluat behandeln und anschließend mit Wasser nachwaschen.
Stark saugende Flächen
Stark saugende mineralische Untergründe mit CaPriSil Fassaden
Grund unverdünnt oder mit Histolith Silikat-Fixativ vorbereiten.
Histolith Silikat-Fixativ kann je nach Saugfähigkeit unverdünnt
bis 1 : 1 mit Wasser verdünnt eingesetzt werden.
Neue Kalk- und Zementputze
Neue Putze der Klassen CS II bis CS IV normalerweise zwei bis
vier Wochen ungestrichen stehen lassen.
Ausgebesserte Putzstellen nach dem Austrocknen mit Histolith
Fluat behandeln und sorgfältig mit Wasser nachwaschen.
Gipsputz und Gipskarton richtig grundieren
Gipsputz
Weiche Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon
Tiefgrund LF festigen.
Gipsputze mit Sinterhaut zuerst schleifen, gründlich entstauben
und danach mit einem dieser beiden Produkte grundieren.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsspachtelstellen und Schleifstaub müssen vollständig
stabilisiert beziehungsweise gebunden sein.
Verfärbende Gipskartonplatten
Platten mit wasserlöslichen oder verfärbenden Inhaltsstoffen
benötigen eine absperrende Grundbeschichtung mit Primalon
Filtergrund fein.
Ein normaler Tiefengrund verhindert solche Verfärbungen nicht.
Beton, Mauerwerk und Lehmputz
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende oder sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Anschließend mit Primalon Universal
Haftgrund grundieren.
Ziegel und Kalksandstein
Salzausblühungen auf Kalksandsteinsichtmauerwerk trocken
abbürsten. Ziegelsichtmauerwerk mit Security Primer Roll-On oder
Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Bei dauerhaft wiederkehrenden Salzausblühungen darf die Ursache
nicht einfach überstrichen werden.
Lehmputz
Lehmputz reinigen und mit CaPriSil Fassaden Grund unverdünnt oder
Histolith Silikat-Fixativ grundieren.
Vor der Gesamtbeschichtung eine Probefläche anlegen und auf
mögliche Braunverfärbungen kontrollieren.
Altanstriche richtig beurteilen
Mineralische Altanstriche
Tragfähige Kalk-, Zement- und Silikatbeschichtungen reinigen.
Stark saugende Flächen mit Histolith Silikat-Fixativ
vereinheitlichen.
Matte Dispersionsanstriche
Fest haftende, matte und gleichmäßig saugende
Dispersionsbeschichtungen können nach gründlicher Reinigung ohne
zusätzliche Grundierung überarbeitet werden.
Glänzende oder unbekannte Altbeschichtungen müssen zuerst auf
Haftung und Verträglichkeit geprüft werden.
Leimfarben
Leimfarben vollständig abwaschen. Nach ausreichender Trocknung
eine Grundbeschichtung mit Security Primer Roll-On ausführen.
Flecken müssen vorher abgesperrt werden:
Wasserflecken, Nikotin und wasserlösliche Inhaltsstoffe können durch
den Anstrich schlagen. Solche Flächen benötigen eine geeignete
absperrende Grundierung. Bei Gipskartonplatten ist dafür Primalon
Filtergrund fein vorgesehen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
Gleichmäßiger Untergrund
Einen satten, gleichmäßigen Anstrich mit Silitol LithoSil
unverdünnt oder mit maximal 5 % sauberem Wasser verdünnt
ausführen.
Starke Farbkontraste
Bei stark kontrastierenden Flächen zunächst eine
Grundbeschichtung mit LithoSil auftragen. Auch diese darf mit
maximal 5 % Wasser verdünnt werden.
Unterschiedlich saugende Flächen
Stark oder unterschiedlich saugende Untergründe abhängig von der
Untergrundart mit dem dafür vorgesehenen Grundiermittel
vereinheitlichen.
Intensive und dunkle Farbtöne:
Brillante Farbtöne besitzen teilweise ein geringeres Deckvermögen.
Ein vergleichbarer pastellfarbener Grundanstrich und gegebenenfalls
ein zweiter Deckanstrich können erforderlich sein. Bei mechanischer
Belastung können auf dunklen Flächen helle Streifen entstehen.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch je Anstrich
Ca. 150–200 g/m².
Der tatsächliche Bedarf hängt von Saugfähigkeit, Struktur und
Auftragsverfahren ab.
Gebinde mit 7 kg
Rechnerisch ca. 35–46 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 17–23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 22 kg
Rechnerisch ca. 110–146 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 55–73 m² fertige Fläche.
Die Reichweiten sind theoretische Richtwerte ohne Materialverluste.
Untergrundstruktur, Saugfähigkeit, Werkzeug und notwendige Schichtdicke
beeinflussen den tatsächlichen Verbrauch. Den Bedarf durch eine
Probefläche am Objekt ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Mit maximal 5 % Wasser verdünnen
Nass in nass ohne Unterbrechung arbeiten
Nicht mit anderen Produkten mischen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 7 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss trocken und tragfähig sein
Während der Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Durchgetrocknet nach ca. 3 Tagen
Kälte und Feuchtigkeit verlängern die Trocknung
Airless-Verarbeitung
Spritzwinkel
Empfohlener Spritzwinkel: 50°.
Düsengröße
Empfohlene Airless-Düse: 0,026 Inch.
Spritzdruck
Empfohlener Arbeitsdruck: 150–180 bar.
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig trocken mit einer
weichen Bürste oder feucht mit einem weichen Tuch beziehungsweise Schwamm
gereinigt werden. Harte und scheuernde Schwämme vermeiden.
Bei getönten Flächen kann abhängig von Farbton und Reinigungsintensität
leichter Pigmentabrieb sichtbar werden. Punktuelle Ausbesserungen können
sich abzeichnen; das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer
Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Kann LithoSil auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Bei verfärbenden
Inhaltsstoffen ist Primalon Filtergrund fein notwendig.
Wann wird CaPriSil Fassaden Grund verwendet?
CaPriSil Fassaden Grund ist laut aktuellem Datenblatt für stark
saugende mineralische Untergründe und geeignete Lehmputze
vorgesehen, nicht als reguläre Gipskartongrundierung.
Reicht ein Anstrich?
Auf gleichmäßig vorbereiteten Flächen kann ein satter Anstrich
ausreichen. Bei starken Farbkontrasten oder ungleichmäßiger
Saugfähigkeit sind Vorbehandlung und ein zusätzlicher Anstrich
notwendig.
Technische Daten
Produkttyp: Einkomponenten-Silikatfarbe für innen
Bindemittel: Kaliwasserglaskombination
Farbton: Weiß, Hellbezugswert 92
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 2
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,03 m
Dichte: ca. 1,57 g/cm³
Gebindegrößen: 7 kg und 22 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0
Lagerung: kühl, frostfrei und im Kunststoffgebinde
Sicherheitshinweis:
Die alkalische Silikatfarbe kann empfindliche Oberflächen angreifen.
Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Naturstein, Metall sowie
naturbelassenes oder lasiertes Holz sorgfältig abdecken. Spritzer
sofort mit klarem Wasser entfernen.
Beim Spritzen Aerosol und Spritznebel nicht einatmen. Geeigneten
Augen-, Haut- und Atemschutz verwenden und während der Verarbeitung
sowie Trocknung gründlich lüften. Maßgeblich sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Etikett des gelieferten Gebindes.
Aktion 6 x 22 kg Caparol SuperMaXX sensitive Innenfarbe Weiß
Caparol SuperMaXX sensitive ist eine konservierungsmittelfreie,
mineralisierte Innenfarbe für stumpfmatte Wand- und Deckenanstriche.
Ihre lange Offenzeit erleichtert ein gleichmäßiges Arbeiten auf großen
Flächen und bei ungünstigen Lichtverhältnissen, bei denen Ansätze und
Rollspuren besonders schnell sichtbar werden.
Die geruchsarme Farbe besitzt Deckvermögen Klasse 1,
Nassabriebklasse 2 und ist nach dem AgBB-Schema emissionsgeprüft.
Sie eignet sich für Neu- und Renovierungsanstriche in Wohnräumen,
Büros und sensiblen Innenbereichen.
Für gleichmäßige Flächen
Lange Offenzeit
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 2
Stumpfmatte Oberfläche
Gut ausbesserungsfähig
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Büros und Arbeitsbereiche
Kalk- und Zementputze
Gipsputz und Gipskarton
Beton und Porenbeton
Raufaser und tragfähige Altanstriche
Nicht direkt geeignet für
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Aktiven Schimmelbefall
Lose Tapeten und Leimfarben
Salzbelastete Flächen ohne Vorbehandlung
Ungeprüfte Acryl- und Dichtmassen
Mineralisiert bedeutet nicht Silikatfarbe:
SuperMaXX sensitive besitzt einen mineralischen Rezepturanteil,
das Bindemittel ist jedoch eine Kunststoffdispersion. Die Farbe ist
daher nicht mit Silitol Bio, Silitol LithoSil oder einer reinen
mineralischen Silikatfarbe gleichzusetzen.
Was macht SuperMaXX sensitive besonders?
Lange Offenzeit
Die Farbe bleibt während der Verarbeitung vergleichsweise lange
offen. Dadurch lassen sich größere Flächen leichter nass in nass
bearbeiten und sichtbare Ansätze besser vermeiden.
Für sensible Innenbereiche
Die weiße Lagerware ist konservierungsmittelfrei,
lösemittel- und weichmacherfrei sowie nach dem AgBB-Schema
emissionsgeprüft. Der Hersteller weist sie dadurch als besonders
für Allergiker geeignet aus.
Reinigungsfähige Oberfläche
Nassabriebklasse 2 ermöglicht nach vollständiger Durchtrocknung
eine vorsichtige feuchte Reinigung mit einem weichen Tuch oder
Schwamm.
Passt SuperMaXX sensitive zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
große Wand- oder Deckenflächen gestrichen werden
Streiflicht oder ungünstige Lichtverhältnisse vorliegen
eine stumpfmatte und hochdeckende Innenfarbe gesucht wird
Nassabriebklasse 2 benötigt wird
eine konservierungsmittelfreie weiße Farbe wichtig ist
gerollt, gestrichen oder gespritzt werden soll
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
ausdrücklich eine Silikat- oder Kalkfarbe benötigt wird
eine besonders robuste Spezialbeschichtung verlangt wird
Holz oder Holzwerkstoffe gestrichen werden sollen
aktiver Schimmelbefall vorhanden ist
der Untergrund dauerhaft feucht bleibt
eine glänzende Oberfläche gewünscht ist
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der Klassen
CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet
werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol
Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die gesamte Fläche mit Security
Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder längere Zeit unbelichtete Platten benötigen
Primalon Filtergrund fein oder Caparol Aqua-inn No-1.
Tiefengrund verhindert keine Verfärbungen:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren
beziehungsweise festigen den Untergrund. Gegen wasserlösliche
Verfärbungen und vergilbte Gipskartonplatten ist dagegen eine
absperrende Grundierung erforderlich.
Beton, Porenbeton und Holz
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Der Beton muss fest, sauber und trocken
sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit Wasser gemischt wird.
Holz und Holzwerkstoffe
SuperMaXX sensitive ist dafür nicht vorgesehen. Holzbauteile mit
einem geeigneten Capacryl-Lacksystem oder einer passenden
Caparol-Holzbeschichtung behandeln.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können
nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Oberflächen und Lackanstriche anrauen und anschließend
mit Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig
entfernen.
Problemflächen richtig behandeln
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung sieht das technische Merkblatt
Caparol Indeko-W vor – nicht SuperMaXX sensitive.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit einem fettlösenden Reiniger abwaschen und
trocknen lassen. Wasserflecken trocken abbürsten und mit
Primalon Filtergrund fein absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder Aqua-inn No-1
fertig beschichten.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Haftung oder Unterbindung erneut
auftretender Salze kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der Gesamtfläche deshalb immer eine
Probebeschichtung auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff
durchführen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
SuperMaXX sensitive mit maximal 5 % sauberem Wasser verdünnen
und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen zweiten gleichmäßigen
Anstrich ausführen. Zusammenhängende Flächen immer nass in nass
und ohne längere Unterbrechung bearbeiten.
SuperMaXX sensitive nicht mit anderen Farben oder Grundierungen
vermischen. Durch ungeeignete Zusätze können die konservierungsmittelfreie
Eigenschaft und die vorgesehenen Verarbeitungseigenschaften verloren
gehen.
Farbton und Konservierungsmittelfreiheit
Weiße Lagerware
SuperMaXX sensitive wird in Weiß mit einem Hellbezugswert von 91
angeboten. Die weiße Lagerware ist konservierungsmittelfrei.
Werkseitige Tönung
Werkseitig getönte Ware ist konservierungsmittelarm nach den
Anforderungen des Österreichischen Umweltzeichens UZ 17.
Selbstabtönung
CaparolColor und AmphiColor können Konservierungsmittel in die
Farbe eintragen. Mit Histolith Volltonfarben bis maximal 20 %
bleibt die konservierungsmittelfreie Eigenschaft erhalten.
Die für eine zusammenhängende Fläche benötigte Gesamtmenge vor
Arbeitsbeginn vollständig miteinander vermischen. Nur Material derselben
Charge verwenden oder unterschiedliche Chargen untereinander mischen.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 150–200 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Untergrundstruktur und Werkzeug beeinflussen den
tatsächlichen Materialbedarf.
Gebinde mit 7 kg
Rechnerisch ca. 35–46 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 17–23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 22 kg
Rechnerisch ca. 110–146 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 55–73 m² fertige Fläche.
Deckkraftklasse und Reichweite richtig verstehen:
Deckvermögen Klasse 1 wurde bei einer Ergiebigkeit von 4,2 m²/kg
geprüft. Das entspricht ungefähr 29 m² mit 7 kg beziehungsweise
92 m² mit 22 kg bei der für die Klassifizierung definierten
Auftragsmenge. Die höhere rechnerische Reichweite aus dem allgemeinen
Verbrauchswert ist daher nicht automatisch eine Garantie für
Deckklasse 1 auf jedem Untergrund.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder spritzen
Mit maximal 5 % Wasser verdünnen
Nass in nass in einem Zug arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless- und Nespri-TEC-Verarbeitung
Airless
Spritzwinkel: 40–60°
Düse: 0,016–0,021 Inch
Druck: 150–180 bar
Verdünnung: maximal 5 % Wasser
Nespri-TEC
Spritzwinkel: 20–30°
Düse: 0,013–0,017 Inch
Druck: 150–180 bar
Material unverdünnt verarbeiten
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig mit einer weichen
Bürste trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch beziehungsweise
Schwamm gereinigt werden. Harte und scheuernde Schwämme vermeiden.
Punktuelle Ausbesserungen können sich abhängig von Untergrund,
Verdünnung, Werkzeug, Charge und Lichtverhältnissen abzeichnen. Das
gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer flächigen Überarbeitung von
Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Ist SuperMaXX sensitive eine Silikatfarbe?
Nein. Es handelt sich um eine mineralisierte Dispersionsfarbe
mit Kunststoffdispersion als Bindemittel.
Kann die Farbe auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten
benötigen zusätzlich einen absperrenden Grundanstrich.
Reicht ein Anstrich?
Der technische Beschichtungsaufbau sieht einen Zwischen- und
einen Schlussanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet nicht,
dass auf jedem Untergrund ein einziger Auftrag genügt.
Technische Daten
Produkttyp: mineralisierte Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Kunststoffdispersion
Farbton: Weiß, Hellbezugswert 91
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 2
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Deckvermögen geprüft bei 4,2 m²/kg beziehungsweise 6 m²/L
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
Dichte: ca. 1,42 g/cm³
Gebindegrößen: 7 kg und 22 kg
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Sicherheitshinweis:
Auch bei einer konservierungsmittelfreien und emissionsarmen
Innenfarbe sind Haut- und Augenkontakt zu vermeiden. Während der
Verarbeitung und Trocknung für gründliche Lüftung sorgen.
Beim Spritzen Aerosol und Spritznebel nicht einatmen und geeignete
persönliche Schutzausrüstung verwenden. Für die konkrete
chemikalienrechtliche Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Etikett der tatsächlich gelieferten
weißen oder getönten Variante maßgeblich.
Aktion 7 x 25 kg Caparol Silitol Bio 25 kg weiß
Caparol Silitol Bio ist eine stumpfmatte Einkomponenten-Silikatfarbe für
hochwertige Wand- und Deckenanstriche im Innenbereich. Sie eignet sich
besonders für mineralische Untergründe in Wohnräumen, Schulen,
Kindergärten, öffentlichen Gebäuden und Bereichen, in denen eine
emissionsarme und geruchsarme Beschichtung gefragt ist.
Die konservierungsmittelfreie weiße Silikatfarbe ist hoch
wasserdampfdurchlässig, spannungsarm und besitzt Deckvermögen Klasse 1.
Mit Nassabriebklasse 3 ist sie für normal beanspruchte Innenflächen
vorgesehen und kann nach vollständiger Durchtrocknung vorsichtig
gereinigt werden.
Mineralische Innenfarbe
Stumpfmatte Oberfläche
Hoch diffusionsfähig
sd-Wert unter 0,03 m
Spannungsarm
Geruchsarm und wasserverdünnbar
Geeignet für
Kalk- und Zementputze
Beton und Kalksandstein
Capaver Glasgewebe
Tragfähige Mineralanstriche
Tragfähige Silikatfarbenanstriche
Lebensmittelbereiche
Nicht direkt geeignet für
Lackierte Flächen
Kunststoffoberflächen
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Salzbelastete Flächen ohne Vorbehandlung
Ungeprüfte Dichtmassen
Silitol Bio oder LithoSil?
Silitol Bio besitzt Nassabriebklasse 3 und ist für normal
beanspruchte Wohn- und Objektflächen geeignet. Für stärker
beanspruchte oder häufiger zu reinigende Flächen ist Silitol LithoSil
mit Nassabriebklasse 2 die robustere Wahl.
Was macht Silitol Bio besonders?
Konservierungsmittelfrei
Die weiße Lagerware ist konservierungsmittelfrei und
emissionsgeprüft nach dem AgBB-Schema. Nach einer Tönung über
ColorExpress kann diese Eigenschaft nicht mehr garantiert werden.
Sehr gutes Deckvermögen
Deckvermögen Klasse 1 sorgt bei der vorgesehenen Auftragsmenge
für eine hohe Deckleistung. Der technische Beschichtungsaufbau
besteht dennoch aus Zwischen- und Schlussanstrich.
Für sensible Nutzungsbereiche
Silitol Bio ist geruchsarm, für Lebensmittelbereiche einsetzbar
und wird auf der österreichischen Produktseite mit dem
Österreichischen Umweltzeichen ausgewiesen.
Wirkung der natürlichen Alkalität
Die natürliche Alkalität des Bindemittels behindert die Vermehrung
beziehungsweise das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Diese
materialbedingte Eigenschaft ersetzt jedoch keine Schimmelsanierung.
Vorhandener Schimmelbefall muss fachgerecht entfernt und die Ursache der
Feuchtigkeit dauerhaft behoben werden. Laut technischem Datenblatt werden
betroffene Flächen anschließend mit Capatox unverdünnt behandelt und
vollständig getrocknet.
Passt Silitol Bio zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine mineralische Innenfarbe gesucht wird
der Wandaufbau diffusionsoffen bleiben soll
Nassabriebklasse 3 für die Nutzung ausreicht
eine konservierungsmittelfreie weiße Farbe gewünscht ist
Wohn-, Schul- oder Objektflächen gestrichen werden
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine höhere Reinigungsbeständigkeit benötigt wird
eine robuste Wandfarbe für stark beanspruchte Flächen gesucht wird
auf Lack, Kunststoff oder Holz gearbeitet wird
der Untergrund dauerhaft feucht oder nicht tragfähig ist
nur ein einziger Anstrich eingeplant werden soll
Mineralische Untergründe vorbereiten
Sinternde und mehlende Flächen
Sinterhaut sowie mehlende oder wischende Schichten mechanisch
entfernen oder mit Histolith Fluat behandeln und anschließend
gründlich mit Wasser nachwaschen.
Stark saugende Flächen
Stark saugende mineralische Untergründe mit CaPriSil Fassaden
Grund unverdünnt oder mit Histolith Silikat-Fixativ vorbereiten.
Histolith Silikat-Fixativ wird abhängig von der Saugfähigkeit
unverdünnt oder bis 1 : 1 mit Wasser verdünnt eingesetzt.
Neue Kalk- und Zementputze
Neue Putze der Klassen CS II bis CS IV normalerweise zwei bis
vier Wochen ungestrichen stehen lassen.
Nachputzstellen vollständig trocknen lassen, mit Histolith Fluat
behandeln und anschließend mit Wasser nachwaschen.
Beton, Gipsputz und Gipskarton
Beton
Betonflächen abbürsten und entstauben. Zementschlämme,
Schalöl, Fett und Wachs vollständig entfernen. Ausbrüche und
Fehlstellen mit einer geeigneten Zementspachtelmasse ausbessern.
Gipsputz
Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und den
Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipskarton- und Gipsbauplatten
Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On oder
Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Platten mit wasserlöslichen oder verfärbenden Inhaltsstoffen
benötigen Primalon Filtergrund fein.
Lehmputz und Altanstriche
Lehmputz
Lehmputz reinigen und mit CaPriSil Fassaden Grund unverdünnt oder
mit Histolith Silikat-Fixativ grundieren.
Vor der Gesamtbeschichtung eine Probefläche anlegen und auf
mögliche Braunverfärbungen prüfen.
Mineralische Altanstriche
Fest haftende Mineral- und Silikatfarbenanstriche trocken oder
nass reinigen. Nicht tragfähige Schichten vollständig
abschleifen oder abschaben.
Leimfarbenanstriche
Alte Leimfarbe vollständig abwaschen. Nach ausreichender
Trocknung eine Grundbeschichtung mit Security Primer Roll-On
ausführen.
Besondere Problemstellen
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Unterbindung erneut auftretender
Salzausblühungen kann nicht garantiert werden.
Acryl- und Dichtmassen
Auf Acryl- und anderen Dichtstoffen können Risse,
Verfärbungen oder Haftungsprobleme entstehen. Vor dem
Flächenanstrich immer einen Probeanstrich ausführen.
Kleine Fehlstellen
Kleine Fehlstellen mit Handspachtel leicht ausbessern und mit
Primalon Universal Haftgrund vorstreichen. Gipsspachtelstellen
mit Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Untergrund entscheidet über das Ergebnis:
Unterschiedliche Alkalität, Saugfähigkeit und Materialarten können
Flecken oder Farbtonunterschiede verursachen. Kritische Flächen und
Übergänge deshalb vorab prüfen und bei Bedarf durch eine geeignete
Grundierung vereinheitlichen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Fläche vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von
Schmutz, Staub sowie trennenden Substanzen sein.
2. Zwischenanstrich
Silitol Bio idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch mit
10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach mindestens zwölf Stunden einen gleichmäßigen Schlussanstrich
ausführen. Auch dieser darf mit maximal 10 % Wasser verdünnt
werden.
Verbrauch und Reichweite
Gebinde mit 7 kg
Bei einem Anstrich rechnerisch ca. 35–46 m².
Bei zwei Anstrichen ungefähr 17–23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 12,5 kg
Bei einem Anstrich rechnerisch ca. 62–83 m².
Bei zwei Anstrichen ungefähr 31–41 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 25 kg
Bei einem Anstrich rechnerisch ca. 125–166 m².
Bei zwei Anstrichen ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Grundlage ist ein Richtverbrauch von etwa 150–200 g/m² je Anstrich.
Untergrundstruktur, Saugfähigkeit, Werkzeug und objektbedingte
Materialverluste beeinflussen den tatsächlichen Bedarf. Den exakten
Verbrauch durch eine Probefläche ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen oder rollen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Nass in nass ohne Unterbrechung arbeiten
Nicht mit anderen Produkten mischen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 7 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 12 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können mit einer weichen Bürste
vorsichtig trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch gereinigt
werden. Scheuernde Werkzeuge und starke mechanische Belastung vermeiden.
Punktuelle Ausbesserungen können sich sichtbar abzeichnen. Das
gleichmäßigste Ergebnis entsteht, wenn eine zusammenhängende Fläche von
Kante zu Kante überarbeitet wird.
Häufige Fragen
Kann Silitol Bio auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Bei verfärbenden
Inhaltsstoffen Primalon Filtergrund fein verwenden.
Reicht ein Anstrich?
Der technische Aufbau sieht einen Zwischen- und einen
Schlussanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet nicht
automatisch, dass auf jedem Untergrund ein Auftrag genügt.
Ist Silitol Bio gegen Schimmel?
Die natürliche Alkalität behindert das Wachstum von Bakterien und
Pilzen. Vorhandenen Schimmel und seine Ursache beseitigt die Farbe
jedoch nicht.
Technische Daten
Produkttyp: Einkomponenten-Silikatfarbe für innen
Bindemittel: Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren
Farbton: Weiß, Hellbezugswert 91
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 3
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,03 m
Dichte: ca. 1,60 g/cm³
Gebindegrößen: 7 kg, 12,5 kg und 25 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0
Lagerung: kühl, frostfrei und verschlossen
Sicherheitshinweis:
Silitol Bio ist nach dem aktuellen Sicherheitsdatenblatt nicht als
gefährliches Gemisch eingestuft. Es sind kein Gefahrenpiktogramm und
kein Signalwort erforderlich. Die Farbe ist jedoch stark alkalisch;
Haut und Augen vor Spritzern schützen.
Beim Spritzen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen.
Aerosol und Spritznebel nicht einatmen. Glas, Keramik, Lackflächen,
Klinker, Naturstein und Metall sorgfältig abdecken und Farbspritzer
sofort mit klarem Wasser entfernen.
Baumit Life Farbsystem - Farbfächer
Du hast mit Baumit die Möglichkeit, deiner Kreativität freien Lauf zu lassen und deinen Gebäuden ein individuelles und unverwechselbares Erscheinungsbild zu verleihen. Mit dem Baumit Life Farbfächer stehen dir über 1000 verschiedene Farbtöne zur Verfügung, sodass deinen Gestaltungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt sind. Entdecke eine Welt voller Emotionen und Kreativität, die durch jahrelange Trendforschung und Produktentwicklung entstanden ist. Die einzigartige Kollektion Baumit Life® ermöglicht eine ganz neue Dimension im Fassadendesign.
Produktbeschreibung
Hochwertig: Qualitativ hochwertige Farben und Putze von Baumit
Farbgenauigkeit: Präzise Darstellung der Farbtöne auf der Farbkarte
Nutzerfreundlich: Übersichtliche Gliederung der Farbfächer nach Farbfamilien
Langlebig: Farbfächer in stabiler Ausführung für langanhaltende Nutzung
Produktanwendung
Übersichtliche Farbkarte mit über 1000 Farbtönen für schnelle und einfache Auswahl
Auswahl von Innen- und Außenfarben für Fassaden, Wände und Decken
Kreative Farbgestaltung für private und öffentliche Gebäude
Harmonisierung von Farben und Materialien im Bauwesen
Verarbeitung
Nimm den Baumit Life Farbfächer zur Hand
Wähle aus über 1000 Farbtönen deine Wunschfarbe aus der Farbkarte
Vergleiche die Farben am Objekt, um die perfekte Wahl zu treffen
Verwende die Farbnummer, um die gewünschte Farbe direkt bei WERKMIT im Onlineshop zu bestellen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Caparol 3D-plus Farbtonblock
Der Caparol 3D-plus Farbtonblock ist ein nützliches Werkzeug für Maler, Architekten und Hausrenovierer, um das perfekte Farbergebnis zu visualisieren. Der Farbtonblock bietet präzise Farbdarstellungen auf verschiedenen Oberflächen und ist einfach zu handhaben. Mit der benutzerfreundlichen Ordnung des Fächers können Kunden schnell und gezielt den passenden Farbton auswählen.
Produktbeschreibung
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Langlebig: Farbfächer in stabiler Ausführung für langanhaltende Nutzung
Produktanwendung
Übersichtliche Farbkarte mit über 1000 Farbtönen für schnelle und einfache Auswahl
Auswahl von Innen- und Außenfarben für Fassaden, Wände und Decken
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Nimm den Baumit Life Farbfächer zur Hand
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Verwende die Farbnummer, um die gewünschte Farbe direkt bei WERKMIT im Onlineshop zu bestellen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Caparol Capatox 5 L / 10 L
Caparol Capatox ist eine gebrauchsfertige, wässrige
Mikrobiozid-Lösung zur Vorbehandlung von gereinigten Flächen mit
Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbefall. Sie wird innen und außen
vor der nachfolgenden Beschichtung eingesetzt.
Capatox wird unverdünnt mit einer Streichbürste auf die bereits
gereinigte und trockene Fläche aufgetragen. Das Mittel muss gut
trocknen und darf anschließend nicht abgewaschen werden.
Eigenschaften
Gebrauchsfertige Mikrobiozid-Lösung
Desinfektionsmittel der Produktart PT 2
Für Innen- und Außenflächen
Unverdünnt zu verarbeiten
Auftrag mit einer Streichbürste
Vor nachfolgenden Beschichtungen
Geeignet für
Gereinigte algenbefallene Flächen
Gereinigte moosbefallene Flächen
Pilz- und schimmelpilzbelastete Bereiche
Fassaden vor einem Neuanstrich
Innenwände nach fachgerechter Reinigung
Trockene, anschließend beschichtbare Untergründe
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für die vorherige Reinigung
Dauerhafte Verhinderung eines Neubefalls
Beseitigung der Feuchtigkeitsursache
Vorbeugender Auftrag auf unbelastete Flächen
Verdünnung mit Wasser
Einleitung in Oberflächengewässer
Zuerst reinigen, danach Capatox auftragen:
Sichtbare Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbeläge müssen vorab
fachgerecht entfernt werden. Capatox erst auf die gereinigte,
trockene Fläche satt auftragen, gut trocknen lassen und anschließend
nicht abwaschen.
Was macht Caparol Capatox besonders?
Direkt gebrauchsfertig
Das Produkt wird nicht mit Wasser verdünnt. Dadurch entfällt das
Dosieren oder Anmischen auf der Baustelle.
Für innen und außen
Capatox kann nach der jeweils erforderlichen Reinigung auf
belasteten Innen- und Außenflächen vor einem neuen
Beschichtungsaufbau eingesetzt werden.
Bleibt auf der Fläche
Nach dem Einmassieren und Trocknen wird Capatox nicht
abgewaschen. Die anschließende Grundierung oder Beschichtung
erfolgt auf der trockenen behandelten Fläche.
Passt Capatox zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
sichtbarer Befall bereits fachgerecht entfernt wurde
die gereinigte Fläche vor dem Neuanstrich behandelt wird
der Untergrund vollständig trocknen kann
das Produkt mit einer Streichbürste aufgetragen wird
eine geeignete Folgebeschichtung vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit dauerhaft aus dem Bauteil nachdringt
der Befall großflächig oder gesundheitlich auffällig ist
Untergrund oder Folgebeschichtung nicht bekannt sind
empfindliche Pflanzen unmittelbar angrenzen
belastetes Reinigungswasser nicht aufgefangen werden kann
Fläche vor der Behandlung reinigen
Schimmelbeläge auf Innenflächen müssen durch geeignete Nassreinigung
entfernt werden. Dabei sind die geltenden gesetzlichen, behördlichen und
arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften einzuhalten. Bei größerem oder
wiederkehrendem Befall muss zusätzlich die Ursache der erhöhten
Feuchtigkeit geklärt und beseitigt werden.
Auf Außenflächen werden Schimmel-, Algen-, Moos- und Pilzbeläge mit einer
geeigneten Nassreinigung entfernt. Pflanzen, Sträucher, angrenzendes
Erdreich und nicht zu behandelnde Bauteile vor der Reinigung und
Behandlung sorgfältig schützen.
So wird Caparol Capatox verarbeitet
Den vorhandenen Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbelag
fachgerecht von der Fläche entfernen.
Reinigungsrückstände beseitigen und den Untergrund vollständig
trocknen lassen.
Capatox unverdünnt mit einer Streichbürste satt auftragen und in den
Untergrund einmassieren.
Fehlstellen vermeiden und die gesamte zuvor befallene Fläche
gleichmäßig behandeln.
Die behandelte Fläche gut trocknen lassen. Capatox nach dem Auftrag
nicht abwaschen.
Erst anschließend den zum Untergrund passenden Grundier- und
Beschichtungsaufbau ausführen.
Umwelt und angrenzende Flächen schützen
Capatox darf nicht in Oberflächengewässer oder Regenwasserkanäle
gelangen. Pflanzen und Sträucher in unmittelbarer Fassadennähe sowie das
angrenzende Erdreich während der Verarbeitung abdecken. Direkter Kontakt
mit der Gebrauchslösung kann Pflanzen schädigen.
Anfallendes Reinigungswasser auffangen und entsprechend den örtlichen
Vorgaben entsorgen. Glas, Metall, lackierte Flächen und andere nicht zu
behandelnde Bauteile vor Spritzern schützen.
Typische Fehler vermeiden
Befall nicht entfernt
Capatox wird nach der Reinigung eingesetzt. Sichtbare Beläge
dürfen nicht lediglich mit der Lösung überstrichen werden.
Nach Behandlung abgewaschen
Die aufgetragene Mikrobiozid-Lösung muss auf der Fläche
verbleiben und vollständig trocknen. Nachwaschen ist nicht
vorgesehen.
Feuchtigkeitsursache ignoriert
Undichte Bauteile, Kondensat oder aufsteigende Feuchtigkeit
werden durch Capatox nicht behoben und können einen erneuten
Befall begünstigen.
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
1 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 6,7 bis 20 m².
5 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 33 bis 100 m².
10 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 67 bis 200 m².
Grundlage ist ein Richtverbrauch von etwa 50 bis 150 ml/m² auf glatten
Untergründen. Raue Flächen, starke Verfärbungen und die Beschaffenheit
des Untergrunds können den tatsächlichen Bedarf deutlich erhöhen.
Technische Daten
Produkttyp: wässrige Mikrobiozid-Lösung
Produktart: Desinfektionsmittel PT 2
Gebindegrößen: 1, 5 und 10 Liter
Dichte: ca. 1,02 g/cm³
Verdünnung: unverdünnt
Auftrag: Streichen
Verbrauch: ca. 50 bis 150 ml/m²
Mindesttemperatur: +5 °C
Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Lagerung: kühl und frostfrei
Vor Sonne und Temperaturen über 40 °C schützen
Lagerfähigkeit: ca. 12 Monate
Häufige Fragen
Muss sichtbarer Befall vor dem Auftrag entfernt werden?
Ja. Capatox wird erst nach der fachgerechten Reinigung auf die trockene
Fläche aufgetragen.
Wird Capatox nach der Behandlung abgewaschen?
Nein. Die Lösung wird in den Untergrund einmassiert, muss dort gut
trocknen und darf nicht nachgewaschen werden.
Verhindert Capatox dauerhaft einen erneuten Befall?
Nein. Das Produkt dient der Vorbehandlung vor einer neuen Beschichtung.
Dauerhafte Feuchte, ungünstige Gebäudelage und andere Ursachen können
zu einem erneuten Befall führen.
Biozid- und Verarbeitungshinweis:
Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und
Produktinformation lesen. Capatox nur bestimmungsgemäß und
unverdünnt anwenden. Nicht in Oberflächengewässer oder
Regenwasserkanäle gelangen lassen.
Für Gefahrenkennzeichnung, persönliche Schutzausrüstung, Entsorgung
und Erste-Hilfe-Maßnahmen sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Gebindeetikett der tatsächlich gelieferten Ausführung
maßgeblich.
Caparol Deko-Kalkputz 15 Weiß 25 kg
Caparol Deko-Kalkputz 15 ist ein verarbeitungsfertiger Kalkputz für
dekorative Innenwandflächen in Neu- und Altbauten. Die 1,5-mm-Körnung
bildet eine gleichmäßige Korn-an-Korn-Struktur mit hohem Weißgrad und
ausgeprägt mineralischem Erscheinungsbild.
Der konservierungsmittelfreie Kalkputz ist hoch diffusionsfähig,
haft- und stoßfest und eignet sich besonders für tragfähige mineralische
Untergründe wie Zement- und Kalkzementputze, Beton sowie fest haftende
Silikat- und Mineralfarbenanstriche.
Echter Kalkputz
Bindemittel auf Kalkhydratbasis
Korngröße 1,5 mm
Korn-an-Korn-Struktur
Hoher Weißgrad
Hoch diffusionsfähig
Konservierungsmittelfrei
Geeignet für
Kalkputze
Kalkzementputze
Zementputze
Betonflächen im Innenbereich
Tragfähige mineralische Altanstriche
Tragfähige saugfähige Dispersionsanstriche
Nicht ohne Prüfung verwenden
Gipsputz und Gipsbauplatten
Gipskarton- und Gipsfaserplatten
Dichte oder glänzende Altbeschichtungen
Lackierte Flächen
Holz und Kunststoff
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Nicht mit Deko-Putz 15 sensitive verwechseln:
Deko-Kalkputz 15 basiert auf Kalkhydrat und ist speziell für
geeignete mineralische Untergründe vorgesehen. Deko-Putz 15
sensitive ist dagegen organisch gebunden und besitzt ein deutlich
breiteres Untergrundspektrum, unter anderem für fachgerecht
vorbereitete Gipsuntergründe.
Was macht Deko-Kalkputz 15 besonders?
Mineralisches Erscheinungsbild
Die Kalkhydratbasis und das 1,5-mm-Korn erzeugen eine
authentische mineralische Putzoberfläche, die sich deutlich von
einem organisch gebundenen Kunstharzputz unterscheidet.
Hohe Diffusionsfähigkeit
Der Kalkputz unterstützt einen wasserdampfdurchlässigen
Wandaufbau und eignet sich dadurch besonders für mineralische
Innenwände in Neu- und Altbauten.
Fertig eingestellt
Das Material ist verarbeitungsfertig und muss nicht aus einem
Trockenmörtel angerührt werden. Für die richtige Konsistenz sind
lediglich etwa 3 % Wasser vorgesehen.
Passt Deko-Kalkputz 15 zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine echte kalkgebundene Putzoberfläche gewünscht ist
ein tragfähiger mineralischer Untergrund vorliegt
eine 1,5-mm-Kornstruktur passend ist
der Wandaufbau hoch diffusionsoffen bleiben soll
ein konservierungsmittelfreier Innenputz gesucht wird
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
Gipskarton oder Gipsputz beschichtet werden soll
eine frei modellierbare Struktur gewünscht ist
eine vollkommen glatte Wand entstehen soll
eine Außenfläche verputzt werden soll
der Untergrund nicht eindeutig bestimmt werden kann
Neue mineralische Putze vorbereiten
1. Neuputz abbinden lassen
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze vor der Beschichtung
ungefähr eine Woche ungestrichen stehen und ausreichend abbinden
lassen.
2. Sinterhaut entfernen
Wischende, mehlende Oberflächen und eventuell vorhandene
Sinterhaut müssen vollständig entfernt werden.
3. Untergrund kontrollieren
Der Untergrund muss trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen sowie trennenden Substanzen sein.
Alte Putze und mineralische Anstriche
Alte feste Putze
Tragfähige Kalk-, Kalkzement- und Zementputze gründlich reinigen.
Stark verschmutzte Bereiche müssen vor dem weiteren Aufbau
vollständig sauber und trocken sein.
Sandende Putze
Sandende Oberflächen trocken abbürsten und die gesamte Fläche mit
Caparol Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren.
Mineralische Altanstriche
Fest haftende Silikat- und Mineralfarbenanstriche trocken
reinigen. Nicht mehr tragfähige Schichten durch Abschleifen oder
Abschaben vollständig entfernen.
Dispersions- und Leimfarbenanstriche
Saugfähige Dispersionsanstriche
Fest haftende und saugfähige Dispersionsfarbenanstriche trocken
reinigen. Nicht tragfähige Beschichtungen beispielsweise durch
Abbeizen gründlich entfernen.
Dichte oder glänzende Dispersionsflächen sind im aktuellen
Merkblatt nicht als reguläre Untergründe freigegeben.
Leimfarbenanstriche
Alte Leimfarben restlos abwaschen und die Fläche vollständig
trocknen lassen.
Anschließend mit Caparol Security Primer Roll-On grundieren.
Beton richtig vorbereiten
Betonflächen im Innenbereich gründlich abbürsten und entstauben.
Vorhandene Zementschlämme muss mechanisch entfernt werden.
Schalöl, Fett, Wachs und andere trennende Rückstände müssen vollständig
beseitigt werden. Eine scheinbar saubere Betonfläche bietet keine sichere
Haftung, wenn noch unsichtbare Trennmittel vorhanden sind.
Gipsuntergründe sind nicht im aktuellen Merkblatt aufgeführt:
Anders als Deko-Putz 15 sensitive wird Deko-Kalkputz 15 im
technischen Merkblatt nicht für Gipsputz, Gipsbauplatten,
Gipskarton oder Gipsfaserplatten genannt. Auf solchen Untergründen
daher nicht ohne ausdrückliche objektbezogene Freigabe des
Herstellers arbeiten.
Risse und Putzausbesserungen
Geeigneten Mörtel verwenden
Der Ausbesserungsmörtel muss in seiner Festigkeit zum vorhandenen
Altputz passen. Ein zu harter Reparaturmörtel kann in einem
weicheren Altputz Spannungen verursachen.
Ausbesserungen abbinden lassen
Reparierte Stellen müssen vor der Beschichtung vollständig
abgebunden und trocken sein. Kleine Fehlstellen können mit
Caparol Handspachtel leicht beigespachtelt werden.
Schimmelbefallene Flächen
Sichtbaren Schimmelbelag nicht einfach mit Kalkputz überdecken.
Befallene Bereiche müssen gründlich gereinigt und anschließend mit
Caparol Capatox unverdünnt satt behandelt werden.
Die Fläche vor dem weiteren Aufbau vollständig trocknen lassen.
Zusätzlich muss die Ursache des Feuchteeintrags beziehungsweise des
Schimmelbefalls geklärt und dauerhaft behoben werden.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Mineralischer Grundanstrich
Als Grundanstrich Caparol Histolith Innenkalk verwenden und mit
maximal 10 % sauberem Wasser verdünnen.
2. Alternative auf glatten Flächen
Auf glatten geeigneten Flächen kann alternativ Caparol Putzgrund
als systemgerechter Grundanstrich eingesetzt werden.
3. Kalkputz auftragen
Den Grundanstrich mindestens zwölf Stunden trocknen lassen.
Anschließend Deko-Kalkputz 15 gleichmäßig auftragen und noch im
nassen Zustand strukturieren.
Verfärbende Inhaltsstoffe vorher absperren:
Bei Untergründen mit wasserlöslichen oder verfärbenden Inhaltsstoffen
vor dem Caparol Putzgrund eine isolierende Grundbeschichtung mit
Primalon Filtergrund fein ausführen. Der normale Putzgrund verhindert
das Durchschlagen solcher Verfärbungen nicht zuverlässig.
So wird Deko-Kalkputz 15 verarbeitet
1. Konsistenz einstellen
Den Kalkputz gründlich aufrühren und mit ungefähr 3 % sauberem
Wasser auf eine glättkellengerechte Verarbeitungskonsistenz
einstellen.
2. Auf Kornstärke aufziehen
Das Material mit einer rostfreien Stahlglättkelle gleichmäßig
aufziehen. Die Auftragsstärke orientiert sich an der
1,5-mm-Körnung.
3. Sofort strukturieren
Den noch nassen Putz unmittelbar mit einer Kunststoffkelle
gleichmäßig strukturieren. Zusammenhängende Flächen ohne längere
Unterbrechung bearbeiten.
Abtönung und Materialmischung
Pastellfarbtöne
Eine Abtönung im Pastellbereich ist mit Caparol Histolith
Volltonfarben oder geeigneten kalkverträglichen Pigmenten
möglich.
Nicht beliebig mischen
Um die besonderen Eigenschaften des Kalkputzes zu erhalten, darf
das Produkt nicht mit beliebigen Farben, Putzen oder anderen
Zusätzen vermischt werden.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 2,3–2,5 kg/m².
Der Wert gilt für eine fachgerecht ausgeführte
1,5-mm-Kornstruktur.
Reichweite pro Gebinde
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
10–11 m² fertige Fläche.
Praxisverbrauch
Unebenheiten, Untergrundstruktur, Saugfähigkeit und
Materialverluste erhöhen den tatsächlichen Bedarf.
Den Verbrauch deshalb auf einer Probefläche ermitteln.
Verarbeitung und Wartezeit
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Mit rostfreier Stahlglättkelle aufziehen
Mit Kunststoffkelle strukturieren
Mit maximal 3 % Wasser verdünnen
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 7 °C
Für Raumluft, Material und Untergrund
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Verarbeitung ausreichend lüften
Wartezeit
Mindestens 12 Stunden zwischen Grundierung und Kalkputz
Angabe bei 20 °C und 65 % Luftfeuchtigkeit
Das Merkblatt nennt keine pauschale Endtrocknungszeit
Folgearbeiten objektbezogen erst nach ausreichender Trocknung
Häufige Fragen
Ist das ein echter Kalkputz?
Ja. Die Bindemittelbasis besteht aus Kalkhydrat mit geringen
Zusätzen organischer Stabilisatoren. Es handelt sich nicht um
einen organisch gebundenen Kunstharzputz.
Kann Deko-Kalkputz auf Gipskarton?
Gipskarton wird im aktuellen technischen Merkblatt nicht als
geeigneter Untergrund aufgeführt. Daher nur nach ausdrücklicher
technischer Freigabe des Herstellers einsetzen.
Muss vorher grundiert werden?
Ja. Vorgesehen ist ein Grundanstrich mit Histolith Innenkalk oder
auf glatten Flächen mit Caparol Putzgrund. Bei verfärbenden
Inhaltsstoffen zusätzlich Primalon Filtergrund fein verwenden.
Technische Daten
Produkttyp: verarbeitungsfertiger Kalkputz für innen
Bindemittelbasis: Kalkhydrat
Organische Zusätze: geringe Menge an Stabilisatoren
Korngröße: 1,5 mm
Struktur: Korn an Korn
Farbton: Weiß
Dichte: ca. 1,64 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg
Verbrauch: ca. 2,3–2,5 kg/m²
Verdünnung: maximal 3 % Wasser
Mindesttemperatur: 7 °C
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Die aktuelle Technische Information enthält keine konkrete
Gefahreneinstufung für das Produkt. Eine alte pauschale Kennzeichnung
mit Gefahrenpiktogramm oder H317 sollte deshalb nicht ungeprüft in den
Artikel übernommen werden.
Maßgeblich sind ausschließlich das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Etikett des tatsächlich gelieferten Gebindes. Haut- und
Augenkontakt vermeiden, geeignete Schutzausrüstung verwenden und
während der Verarbeitung ausreichend lüften.
Caparol Deko-Modellierputz sensitive fein 25 kg Weiß
Caparol Deko-Modellierputz sensitive fein ist ein
konservierungsmittelfreier Strukturputz für die kreative Gestaltung von
Wandflächen im Innenbereich. Die verarbeitungsfertige, organisch
gebundene Beschichtung besitzt einen mineralischen Charakter und lässt
sich je nach Werkzeug glatt, lebhaft, gerichtet oder frei modellieren.
Der weiße Modellierputz ist diffusionsfähig, geruchsarm,
wasserverdünnbar und robust gegen Stoß und Schlag. Er eignet sich für
tragfähige Putze, Beton, Gipsuntergründe sowie entsprechend vorbereitete
Altbeschichtungen.
Kreativ strukturierbar
Feine Modellierstruktur
Hoher Weißgrad
Streich-, Wisch- und Spachteloptiken
Mit unterschiedlichen Werkzeugen gestaltbar
Für individuelle Innenwandflächen
Geeignet für
Kalkzement- und Zementputze
Gips- und Fertigputze
Gipskarton- und Gipsfaserplatten
Beton und Porenbeton
Tragfähige matte Altbeschichtungen
Dekorative Wohn- und Objektflächen
Nicht ohne Vorbereitung
Glänzende Lack- und Dispersionsflächen
Lose oder nicht tragfähige Altbeschichtungen
Stark saugende oder sandende Putze
Vergilbte oder fleckige Untergründe
Schimmelbefallene Flächen
Feuchte Untergründe und Außenflächen
Der richtige Systemaufbau:
Vor dem Modellierputz ist ein gleichmäßiger Grundanstrich mit
Caparol Putzgrund vorgesehen. Der Putzgrund darf mit maximal
5 % Wasser verdünnt und sollte ungefähr im Farbton der späteren
Deckbeschichtung eingestellt werden.
Was macht den Modellierputz besonders?
Konservierungsmittelfrei
Die weiße Lagerware ist konservierungsmittelfrei und laut
Hersteller dadurch besonders für Allergiker geeignet.
Mineralischer Charakter
Der Putz ist organisch gebunden, wirkt durch seine Füllstoffe und
Oberflächenstruktur jedoch mineralisch und deutlich lebendiger
als eine glatte Wandfarbe.
Robust im Alltag
Die fertige Beschichtung ist haftfest und widerstandsfähig gegen
übliche Stoß- und Schlagbeanspruchungen dekorativer Innenflächen.
Passt der Modellierputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine individuelle Struktur statt einer glatten Wand gewünscht ist
Innenflächen kreativ gestaltet werden sollen
ein weißer, feiner Modellierputz benötigt wird
mit Kelle, Bürste, Schwamm oder Rolle gearbeitet wird
eine konservierungsmittelfreie weiße Ausführung gesucht wird
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine vollkommen glatte Q4-Oberfläche entstehen soll
eine exakt gleichmäßige Kornstruktur gewünscht ist
eine Außenfläche beschichtet werden soll
der Untergrund dauerhaft feucht ist
eine besonders dünne Farbbeschichtung ausreicht
Kalkzement- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalkzement- und Zementputze
benötigen keine zusätzliche Tiefengrundierung.
Der systemgerechte Grundanstrich mit Caparol Putzgrund bleibt
dennoch Bestandteil des Beschichtungsaufbaus.
Sandende und stark saugende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze zuerst mit
Primalon Tiefgrund LF festigen und die Saugfähigkeit
vereinheitlichen.
Gipsputz und Gipskarton vorbereiten
Gips- und Fertigputze
Eine vorhandene Sinterhaut abschleifen und die Fläche sorgfältig
entstauben.
Abhängig von der Saugfähigkeit mit Security Primer Roll-On,
Primalon Tiefgrund LF oder Primalon Universal Haftgrund
grundieren.
Gipskarton und Gipsfaser
Spachtelgrate abschleifen und die Platten mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder UV-belastete Platten
Gipskartonplatten mit wasserlöslichen Inhaltsstoffen oder
UV-bedingten Verfärbungen benötigen eine absperrende Grundierung
mit Primalon Filtergrund fein.
Beton, Porenbeton und Altbeschichtungen
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Die Fläche muss sauber, fest und trocken
sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit Wasser gemischt wird.
Erforderliche Glättungen zuvor mit Handspachtel leicht
ausführen.
Tragfähige Altbeschichtungen
Matte, schwach saugende Beschichtungen können direkt
überarbeitet werden.
Glänzende Oberflächen und Lacke anrauen und mit Primalon
Universal Haftgrund grundieren.
Nicht tragfähige und belastete Untergründe
Lose Altbeschichtungen
Nicht tragfähige Lack-, Dispersions-, Kunstharzputz- und
Mineralfarbenbeschichtungen vollständig mechanisch entfernen.
Leimfarbenanstriche
Alte Leimfarbe vollständig abwaschen und die getrocknete Fläche
mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren.
Nikotin, Wasser und Fettflecken
Nikotin-, Wasser-, Ruß-, Öl- und Fettflecken vor der
Beschichtung mit Primalon Filtergrund fein absperren.
Schimmel nicht einfach überputzen:
Schimmelbelag fachgerecht entfernen, die Ursache des Befalls
dauerhaft beheben und die Fläche mit Capatox unverdünnt behandeln.
Erst nach vollständiger Trocknung darf der weitere Aufbau erfolgen.
Kleine Fehlstellen ausbessern
Kleine Ausbrüche und Fehlstellen mit Primalon Füllspachtel oder
Handspachtel leicht ausbessern. Nach vollständiger Trocknung bei Bedarf
mit Primalon Tiefgrund LF nachgrundieren.
Der Modellierputz dient der dekorativen Strukturierung und sollte nicht
dazu verwendet werden, tiefe Ausbrüche oder größere Unebenheiten
unsystematisch aufzufüllen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss trocken, sauber, tragfähig und frei von
trennenden Substanzen sein. Notwendige Tiefen-, Haft- oder
Isoliergrundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Putzgrund auftragen
Caparol Putzgrund gleichmäßig auftragen. Bei Bedarf mit maximal
5 % Wasser verdünnen und ungefähr im späteren Farbton des
Modellierputzes einstellen.
3. Modellierputz strukturieren
Den Modellierputz mit einer rostfreien Glättkelle in der für die
gewünschte Struktur notwendigen Stärke auftragen und sofort
modellieren.
Welche Strukturen sind möglich?
Glättkelle und Spachtel
Für gerichtete, gespachtelte, wolkige oder bewusst unregelmäßige
Kellenstrukturen.
Bürste und Schwamm
Für weichere, bewegte Strukturen, Wischbilder und organisch
wirkende Oberflächen.
Strukturrolle
Für wiederkehrende, rollentypische Oberflächenstrukturen.
Werkzeug und Arbeitsweise bestimmen das endgültige Ergebnis.
Werkzeug nicht nass verwenden:
Die Modellierwerkzeuge dürfen nicht vollständig nass sein.
Abhängig von der gewünschten Struktur können sie bei Bedarf leicht
angefeuchtet werden. Zu viel Wasser verändert Konsistenz, Struktur
und Farbwirkung.
Farbton und Abtönung
Weiß als Lagerware
Der Modellierputz wird in Weiß mit hohem Weißgrad angeboten und
kann direkt als dekorative weiße Oberfläche eingesetzt werden.
Pastellfarbig abtönen
Eine Abtönung mit maximal 3 % AmphiColor Voll- und Abtönfarbe ist
möglich. Die benötigte Gesamtmenge für eine zusammenhängende
Fläche vollständig miteinander vermischen.
Werden Abtönfarben zugesetzt, sind zusätzlich deren technische und
chemikalienrechtliche Angaben zu beachten. Die Eigenschaften der
ursprünglichen weißen sensitive-Ausführung dürfen nicht ungeprüft auf
die fertige Mischung übertragen werden.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch fein
Ca. 1,8–2,2 kg/m².
Der Wert hängt von Untergrund und gewünschter Modellierstruktur
ab.
Reichweite pro Gebinde
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
11–14 m² fertige Fläche.
Praxisverbrauch
Tiefe Strukturen, unebene Flächen und Werkzeugverluste erhöhen
den tatsächlichen Materialbedarf.
Struktur und Verbrauch deshalb vorab auf einer Musterfläche
bestimmen.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Mit rostfreier Glättkelle auftragen
Sofort nach dem Auftrag strukturieren
Bei Bedarf 2–3 % Wasser zugeben
Maximale Verdünnung: 3 % Wasser
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Trocknung ausreichend lüften
Trocknung
Trockenzeit ca. 24 Stunden
Angabe bei 20 °C und 65 % Luftfeuchtigkeit
Kälte verzögert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verlängert die Wartezeit
Häufige Fragen
Muss immer Putzgrund verwendet werden?
Ja. Der aktuelle Beschichtungsaufbau sieht vor dem Modellierputz
einen Grundanstrich mit Caparol Putzgrund vor. Eine zusätzliche
Tiefengrundierung hängt vom Untergrund ab.
Kann der Putz auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Verfärbende Platten
benötigen Primalon Filtergrund fein.
Ist die Struktur später exakt vorhersehbar?
Nur bedingt. Werkzeug, Materialmenge und persönliche Handschrift
bestimmen das Ergebnis. Vor der Gesamtfläche deshalb immer eine
Musterfläche anlegen.
Technische Daten
Produkttyp: dekorativer Modellierputz für innen
Bindemittelbasis: organisch gebunden
Ausführung: sensitive fein
Farbton: Weiß
Dichte: ca. 1,80 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg
Verbrauch: ca. 1,8–2,2 kg/m²
Verdünnung: maximal 3 % Wasser
Mindesttemperatur: 5 °C
Trockenzeit: ca. 24 Stunden
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Sicherheitshinweis:
Deko-Modellierputz sensitive Weiß ist nach dem aktuellen
Sicherheitsdatenblatt nicht als gefährliches Gemisch eingestuft.
Es sind kein Gefahrenpiktogramm, kein Signalwort und keine
Gefahrenhinweise erforderlich.
Haut- und Augenkontakt dennoch vermeiden und während Verarbeitung
sowie Trocknung ausreichend lüften. Materialreste und Waschwasser
nicht in Kanalisation, Gewässer oder Erdreich gelangen lassen.
Maßgeblich bleiben das aktuelle Gebindeetikett und das
Sicherheitsdatenblatt der gelieferten Ausführung.
Caparol Deko-Putz 15 sensitive Weiß 25 kg
Caparol Deko-Putz 15 sensitive ist ein verarbeitungsfertiger Reibeputz
für dekorative Wandflächen im Innenbereich. Das 1,5-mm-Korn bildet eine
gleichmäßige Korn-an-Korn-Struktur mit mineralischem Charakter und eignet
sich für Wohnräume, Flure, Treppenhäuser und geeignete Objektflächen.
Die weiße sensitive-Ausführung ist konservierungs- und lösemittelfrei,
geruchsarm, diffusionsfähig und robust gegen Stoß und Schlag. Sie wird
auf tragfähigen Putzen, Beton, Gipsuntergründen sowie entsprechend
vorbereiteten Altbeschichtungen verarbeitet.
Korn-an-Korn-Struktur
Korngröße 1,5 mm
Dekorative Reibeputzstruktur
Hoher Weißgrad
Mineralischer Charakter
Diffusionsfähig
Geeignet für
Kalkzement- und Zementputze
Gips- und Fertigputze
Gipskarton- und Gipsfaserplatten
Beton und Porenbeton
Tragfähige matte Altbeschichtungen
Dekorative Innenwandflächen
Nicht ohne Vorbereitung
Glänzende Lack- und Dispersionsflächen
Lose oder nicht tragfähige Altanstriche
Sandende oder stark saugende Putze
Vergilbte oder fleckige Untergründe
Schimmelbelastete Flächen
Feuchte Untergründe und Außenflächen
Nicht mit Deko-Kalkputz 15 verwechseln:
Deko-Putz 15 sensitive ist ein organisch gebundener Reibeputz.
Deko-Kalkputz 15 ist dagegen ein separates Produkt auf Kalkbasis.
Die beiden Putze besitzen unterschiedliche Bindemittel und
Beschichtungsaufbauten.
Was macht Deko-Putz 15 sensitive besonders?
Konservierungsmittelfrei
Die weiße sensitive-Ausführung wird ohne Konservierungsmittel
hergestellt und ist zugleich lösemittelfrei und geruchsarm.
Belastbare Oberfläche
Die fertige Putzoberfläche ist robust gegen übliche Stoß- und
Schlagbeanspruchungen und eignet sich dadurch auch für
stärker frequentierte Innenbereiche.
Gleichmäßige Körnung
Das 1,5-mm-Korn ermöglicht eine deutlich sichtbare, aber noch
relativ feine Reibeputzstruktur. Werkzeug und Arbeitsweise
bestimmen das endgültige Strukturbild.
Passt der Reibeputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine dekorative Korn-an-Korn-Struktur gewünscht ist
eine Korngröße von 1,5 mm passend ist
Innenwände robust gestaltet werden sollen
ein verarbeitungsfertiger Reibeputz gesucht wird
eine konservierungsmittelfreie weiße Ausführung wichtig ist
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine vollkommen glatte Wandoberfläche gewünscht ist
eine frei modellierte Struktur entstehen soll
eine feinere oder gröbere Körnung benötigt wird
eine echte Kalkputzoberfläche verlangt wird
eine Außenfläche beschichtet werden soll
Kalkzement- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalkzement- und Zementputze
benötigen keine zusätzliche Tiefengrundierung.
Der systemgerechte Grundanstrich mit Caparol Putzgrund bleibt
dennoch Bestandteil des Beschichtungsaufbaus.
Sandende und stark saugende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze zuerst mit
Primalon Tiefgrund LF festigen und die Saugfähigkeit
vereinheitlichen.
Gipsputz und Gipsplatten vorbereiten
Gips- und Fertigputze
Eine vorhandene Sinterhaut abschleifen und den Schleifstaub
vollständig entfernen.
Abhängig von der Saugfähigkeit mit Security Primer Roll-On,
Primalon Tiefgrund LF oder Primalon Universal Haftgrund
grundieren.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten mit Security Primer Roll-On oder
Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipskarton und Gipsfaser
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Platten mit wasserlöslichen Inhaltsstoffen oder UV-bedingten
Verfärbungen benötigen Primalon Filtergrund fein.
Beton, Porenbeton und Altbeschichtungen
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Der Beton muss sauber, trocken und
tragfähig sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit Wasser gemischt wird.
Erforderliche Glättungen vorher mit Handspachtel leicht
ausführen.
Tragfähige Altbeschichtungen
Matte und schwach saugende Altbeschichtungen können nach
gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Glänzende Oberflächen und Lacke anrauen und anschließend mit
Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Nicht tragfähige und belastete Flächen
Lose Altbeschichtungen
Nicht tragfähige Lack-, Dispersions-, Kunstharzputz- und
Mineralfarbenbeschichtungen vollständig mechanisch entfernen.
Leimfarbenanstriche
Alte Leimfarbe vollständig abwaschen. Nach ausreichender
Trocknung mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren.
Nikotin, Wasser und Fettflecken
Nikotin-, Wasser-, Ruß-, Öl- und Fettflecken vor dem Putzauftrag
mit Primalon Filtergrund fein absperren.
Schimmel nicht einfach überputzen:
Schimmelbelag fachgerecht entfernen, die Ursache des Befalls
dauerhaft beheben und die Fläche mit Capatox unverdünnt behandeln.
Erst nach vollständiger Trocknung darf der weitere Aufbau erfolgen.
Kleine Fehlstellen ausbessern
Kleine Ausbrüche und Fehlstellen mit Primalon Füllspachtel oder
Handspachtel leicht ausbessern. Nach vollständiger Trocknung bei Bedarf
mit Primalon Tiefgrund LF nachgrundieren.
Deko-Putz 15 sensitive dient der dekorativen Oberflächenstruktur und
sollte nicht zum unsystematischen Auffüllen tiefer Ausbrüche oder großer
Unebenheiten verwendet werden.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss trocken, sauber, tragfähig und frei von
trennenden Substanzen sein. Notwendige Tiefen-, Haft- oder
Isoliergrundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Putzgrund auftragen
Caparol Putzgrund gleichmäßig auftragen und bei Bedarf mit
maximal 5 % Wasser verdünnen.
Den Putzgrund möglichst ungefähr im Farbton der späteren
Deckbeschichtung einstellen.
3. Reibeputz strukturieren
Deko-Putz 15 sensitive mit einer rostfreien Glättkelle in der
erforderlichen Schichtstärke auftragen und sofort im nassen
Zustand strukturieren.
Struktur richtig ausführen
Zügig arbeiten
Den Putz unmittelbar nach dem Aufziehen strukturieren.
Zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung bearbeiten.
Werkzeug bestimmt die Optik
Je nach gewünschtem Erscheinungsbild können Glättkelle, Bürste,
Spachtel, Schwamm oder Rolle verwendet werden.
Werkzeug nur leicht anfeuchten
Nicht mit vollständig nassem Werkzeug arbeiten. Abhängig von
der gewünschten Struktur darf das Werkzeug leicht angefeuchtet
werden.
Ansätze und Farbunterschiede vermeiden:
Zusammenhängende Flächen immer nass in nass in einem Arbeitsgang
beschichten. Durch die verwendeten Natursande können geringe
Farbtonabweichungen entstehen. Deshalb nur Material derselben
Produktionsnummer verwenden oder verschiedene Chargen vor
Arbeitsbeginn vollständig miteinander vermischen.
Farbton und Abtönung
Weiß als Lagerware
Deko-Putz 15 sensitive wird in Weiß mit hohem Weißgrad angeboten
und kann direkt als fertige weiße Putzoberfläche eingesetzt
werden.
Pastellfarbig abtönen
Eine Abtönung mit maximal 3 % AmphiColor Voll- und Abtönfarbe
ist möglich. Die gesamte benötigte Menge für eine Fläche vor
Arbeitsbeginn einheitlich mischen.
Nach Zugabe einer Abtönfarbe sind auch deren technische und
chemikalienrechtliche Angaben zu berücksichtigen. Die Eigenschaften der
ungetönten weißen sensitive-Ausführung dürfen nicht ungeprüft auf die
fertige Mischung übertragen werden.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 2,2–2,5 kg/m².
Grundlage ist eine fachgerecht ausgeführte 1,5-mm-Struktur.
Reichweite pro Gebinde
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
10–11 m² fertige Fläche.
Praxisverbrauch
Unebenheiten, Untergrundstruktur, Werkzeug und Materialverluste
erhöhen den tatsächlichen Bedarf.
Verbrauch und Struktur deshalb auf einer Musterfläche prüfen.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Mit rostfreier Glättkelle auftragen
Unmittelbar nach dem Auftrag strukturieren
Bei Bedarf 2–3 % Wasser zugeben
Maximale Verdünnung: 3 % Wasser
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Trocknung ausreichend lüften
Trocknung
Trockenzeit ca. 24 Stunden
Angabe bei 20 °C und 65 % Luftfeuchtigkeit
Kälte verzögert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verlängert die Wartezeit
Häufige Fragen
Muss immer Putzgrund verwendet werden?
Ja. Der aktuelle Beschichtungsaufbau sieht vor dem Deko-Putz
einen Grundanstrich mit Caparol Putzgrund vor. Eine zusätzliche
Tiefengrundierung hängt vom jeweiligen Untergrund ab.
Kann der Putz auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Verfärbende Platten
benötigen Primalon Filtergrund fein.
Ist das ein Kalkputz?
Nein. Deko-Putz 15 sensitive ist organisch gebunden und besitzt
einen mineralischen Oberflächencharakter. Der separate
Deko-Kalkputz 15 ist ein anderes Produkt.
Technische Daten
Produkttyp: dekorativer Reibeputz für innen
Ausführung: Deko-Putz 15 sensitive
Bindemittelbasis: organisch gebunden
Korngröße: 1,5 mm
Struktur: Korn an Korn
Farbton: Weiß
Dichte: ca. 1,80 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg
Verbrauch: ca. 2,2–2,5 kg/m²
Verdünnung: maximal 3 % Wasser
Mindesttemperatur: 5 °C
Trockenzeit: ca. 24 Stunden
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Sicherheitshinweis:
Caparol Deko-Putz 15 sensitive Weiß ist nach dem aktuellen
Sicherheitsdatenblatt nicht als gefährliches Gemisch eingestuft.
Es sind kein Gefahrenpiktogramm, kein Signalwort und keine
Gefahrenhinweise erforderlich.
Haut- und Augenkontakt dennoch vermeiden und geeignete
Schutzhandschuhe sowie eine Schutzbrille tragen. Materialreste und
Waschwasser nicht in Kanalisation, Gewässer oder Erdreich gelangen
lassen. Maßgeblich bleiben das aktuelle Gebindeetikett und das
Sicherheitsdatenblatt der gelieferten Ausführung.
Caparol Histolith Innenkalk Weiß 18 kg
Caparol Histolith Innenkalk ist eine stumpfmatte Kalkfarbe für
authentische mineralische Anstriche im Innenbereich. Sie eignet sich
besonders für kalkreiche Putze, saugfähige mineralische Altanstriche und
die fachgerechte Gestaltung historischer Gebäude.
Die hoch diffusionsfähige Beschichtung bleibt saug- und sorptionsfähig
und unterstützt damit einen mineralischen, feuchtigkeitsausgleichenden
Wandaufbau. Neben der Baudenkmalpflege kann Histolith Innenkalk auch in
Wohnräumen eingesetzt werden, wenn eine natürliche Kalkoptik und keine
robuste Standard-Dispersionsoberfläche gewünscht sind.
Echte Kalkoptik
Stumpfmatte mineralische Oberfläche
Kalktypisch lebendige Farbwirkung
Hoch wasserdampfdurchlässig
Saug- und sorptionsfähig
Spannungsarm
Geeignet für
Kalkreiche Innenputze
Neue mineralische Putze
Alte ungestrichene Putze
Saugfähige mineralische Altanstriche
Geeignete Lehmputze
Saugfähige Natursteine
Nicht einfach einsetzen für
Dichte Dispersions- und Lackanstriche
Gipskarton ohne geprüften Systemaufbau
Nicht saugende Untergründe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Regelmäßig nass gereinigte Wände
Außenflächen
Wichtig für die Erwartung an die Oberfläche:
Eine Kalkfarbe wirkt nicht wie eine vollkommen gleichmäßige
Dispersionsfarbe. Untergrund, Saugfähigkeit, Werkzeug und
Trocknungsbedingungen können zu einer lebendigen, leicht wolkigen
Farbwirkung führen. Genau dieses kalktypische Erscheinungsbild ist
bei historischen und natürlich gestalteten Innenräumen häufig
ausdrücklich erwünscht.
Was macht Histolith Innenkalk besonders?
Sehr diffusionsoffen
Mit einem sd-Wert von nur 0,01 m behindert die Beschichtung den
Wasserdampfaustausch des mineralischen Wandaufbaus nur sehr
gering.
Feuchtigkeitsausgleichend
Die saug- und sorptionsfähige Oberfläche kann zeitweise
Luftfeuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Besonders sinnvoll
ist dies in Verbindung mit geeigneten mineralischen Putzen.
Für historische Substanz
Die spannungsarme Kalkbeschichtung eignet sich besonders für
mineralische Altbauten und denkmalgeschützte Innenräume, in denen
moderne, dichte Beschichtungen nicht erwünscht sind.
Passt Histolith Innenkalk zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein kalkreicher oder mineralischer Untergrund vorliegt
eine authentische Kalkoptik gewünscht ist
der Wandaufbau hoch diffusionsoffen bleiben soll
historische oder denkmalgeschützte Räume renoviert werden
eine lebendige statt vollkommen gleichmäßige Fläche gefällt
Besser eine andere Innenfarbe wählen, wenn …
eine robuste, scheuerbeständige Oberfläche benötigt wird
die Wand regelmäßig feucht gereinigt werden muss
eine absolut gleichmäßige Farbfläche erwartet wird
ein dichter oder nicht saugender Altanstrich vorhanden ist
der Untergrund nicht eindeutig bestimmt werden kann
Neue mineralische Putze vorbereiten
Regulär austrocknen lassen
Neue mineralische Putze der Klassen CS I bis CS IV normalerweise
zwei bis vier Wochen stehen und ausreichend abbinden lassen.
Sinterhaut entfernen
Vorhandene Sinterhaut mit Histolith Fluat behandeln. Die
technischen Vorgaben zur Anwendung und zum anschließenden
Nachwaschen beachten.
Freskale Verarbeitung
Alternativ kann Histolith Innenkalk ungefähr 24 Stunden nach dem
Putzauftrag freskal verarbeitet werden.
Bei getönten Beschichtungen können dabei deutliche
Farbtonabweichungen und Flecken entstehen.
Alte Putze und mineralische Anstriche
Untergrund reinigen
Alte ungestrichene Putze und saugfähige mineralische Altanstriche
sorgfältig reinigen. Minderfeste, sandende und lose Schichten
vollständig entfernen.
Putzausbesserungen angleichen
Ausbesserungsmörtel müssen in Art und Struktur zum vorhandenen
Altputz passen und vor dem Anstrich vollständig abgebunden sein.
Reparaturstellen mit Histolith Fluat behandeln und anschließend
fachgerecht nachwaschen.
Lehmputz und Naturstein richtig prüfen
Lehmputz
Die Oberfläche reinigen und mit Histolith Silikat-Fixativ
grundieren. Vor der Gesamtbeschichtung unbedingt eine
Probefläche anlegen und auf Braunverfärbungen prüfen.
Naturstein
Nur saugfähige Natursteine sind geeignet. Absandende Flächen mit
Histolith Silikat-Fixativ festigen und die Verträglichkeit zuvor
auf einer Probefläche prüfen.
Wasserlösliche Inhaltsstoffe können später ausblühen oder
Flecken in der Beschichtung verursachen.
Schimmel nicht einfach überstreichen:
Sichtbarer Schimmelbefall muss zunächst fachgerecht nass gereinigt
und die Ursache der Feuchtigkeit geklärt werden. Nach dem Trocknen ist
die vorgesehene Untergrundbehandlung auszuführen. Eine Kalkfarbe
ersetzt keine Sanierung von Feuchte-, Lüftungs- oder Bauschäden.
Beschichtungsaufbau
1. Saugfähigkeit prüfen
Der Untergrund muss trocken, sauber, saugfähig und frei von
trennenden Substanzen sein. Stark oder unterschiedlich saugende
Flächen vorab vereinheitlichen.
2. Bei Bedarf fixieren
Stark und unterschiedlich saugende Untergründe mit Histolith
Silikat-Fixativ grundieren.
Je nach Saugfähigkeit wird das Fixativ im Verhältnis 2 : 1 bis
1 : 1 mit Wasser verdünnt.
3. Zweimal beschichten
Eine Grund- und eine Schlussbeschichtung mit Histolith Innenkalk
ausführen. Je nach Saugfähigkeit darf das Material mit maximal
10 % sauberem Wasser verdünnt werden.
Große Flächen gleichmäßig bearbeiten
Für große zusammenhängende Flächen empfiehlt der Hersteller, die bereits
getrocknete Grundbeschichtung unmittelbar vor dem Schlussanstrich
gleichmäßig mit sauberem Wasser zu befeuchten.
Die Schlussbeschichtung wird anschließend in den mattfeuchten Untergrund
eingearbeitet. Zusammenhängende Flächen immer nass in nass und ohne
längere Unterbrechung beschichten, um sichtbare Ansätze möglichst zu
vermeiden.
Werkzeug und Farbton
Bürstenauftrag
Bei denkmalgeschützten Objekten wird die Verarbeitung mit
geeigneten Bürstenwerkzeugen bevorzugt. Dadurch entsteht die
typische handwerkliche Kalkoberfläche.
Farbtonwahl
Neben Weiß sind Werksabtönungen in vielen Farbtönen auf Anfrage
möglich. Selbstabtönungen können mit Histolith Volltonfarbe Kalk
oder geeigneten Trockenpigmenten erfolgen.
Chargen beachten
Auf zusammenhängenden Flächen nur Material derselben
Produktionsnummer verwenden oder unterschiedliche Chargen vor
Arbeitsbeginn vollständig miteinander vermischen.
Angrenzende Flächen sorgfältig schützen:
Kalkfarbe ist stark alkalisch. Glas, Keramik, Lackflächen, Klinker,
Naturstein, Metall und Holz vor Arbeitsbeginn vollständig abdecken.
Spritzer sofort mit reichlich sauberem Wasser entfernen.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch je Anstrich
Ca. 150–200 g/m² auf glattem Untergrund.
Ein Anstrich
Ein 18-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
90–120 m².
Zwei Anstriche
Bei Grund- und Schlussbeschichtung reicht ein 18-kg-Gebinde
rechnerisch für ungefähr 45–60 m² fertige Fläche.
Die Reichweiten sind theoretische Richtwerte für glatte Flächen.
Saugfähigkeit, Struktur, Bürstenauftrag und objektbedingte
Materialverluste beeinflussen den tatsächlichen Bedarf. Den Verbrauch
deshalb auf einer Probefläche ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Bevorzugt mit Bürstenwerkzeugen auftragen
Je Anstrich maximal 10 % Wasser zugeben
Nass in nass ohne Unterbrechung arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 8 °C
Für Raumluft, Material und Untergrund
Untergrund muss trocken sein
Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 24 Stunden
Kälte verzögert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verlängert die Wartezeit
Häufige Fragen
Ist Histolith Innenkalk eine reine Kalkfarbe?
Die Rezeptur basiert überwiegend auf Weißkalk, mineralischen
Pigmenten und Füllstoffen. Weniger als 5 % organische Zusätze,
darunter Leinöl, verbessern Verarbeitung und Pigmentbindung.
Kann Kalkfarbe auf Dispersionsfarbe?
Nicht pauschal. Histolith Innenkalk ist für saugfähige
mineralische Untergründe vorgesehen. Dichte oder unbekannte
Altanstriche müssen zuerst fachlich geprüft werden.
Wird die Oberfläche vollkommen gleichmäßig?
Nicht zwingend. Kalkfarben können abhängig vom Untergrund und
Auftrag leicht wolkig oder changierend wirken. Eine Probefläche
zeigt die spätere Wirkung am zuverlässigsten.
Technische Daten
Produkttyp: Kalkfarbe für innen
Basis: Weißkalk beziehungsweise Kalkhydrat
Organische Zusätze: unter 5 %, unter anderem Leinöl
Farbton: Weiß
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Dichte: ca. 1,44 g/cm³
Gebindegröße: 18 kg
Wasserdampfdurchlässigkeit: sd-Wert 0,01 m
Verbrauch: ca. 150–200 g/m² je Arbeitsgang
Verdünnung: maximal 10 % Wasser
Lagerung: kühl und frostfrei
Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Gefahr – stark alkalische Kalkfarbe:
Haut, Augen und Atemwege vor Material und Spritznebel schützen.
Geeignete Schutzhandschuhe, Schutzkleidung sowie Augen- und
Gesichtsschutz tragen. Bei Kontakt mit den Augen sofort mehrere
Minuten mit Wasser spülen und unverzüglich medizinische Hilfe
beziehungsweise die Vergiftungsinformationszentrale kontaktieren.
Für die genaue chemikalienrechtliche Kennzeichnung sind immer das
aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Etikett des tatsächlich
gelieferten Gebindes maßgeblich. Österreichische
Vergiftungsinformationszentrale: +43 1 406 43 43.
Caparol Histolith Leimfarbe Weiß 20 kg
Caparol Histolith Leimfarbe ist eine reversible, wasserverdünnbare
Innenfarbe für hochwertige Anstriche und dekorative Malereien in
denkmalgeschützten Gebäuden. Sie erzeugt eine feine, stumpfmatte
Oberfläche und eignet sich besonders für historische Innenräume, bei
denen das Erscheinungsbild und die bauphysikalischen Eigenschaften des
Untergrundes erhalten bleiben sollen.
Die Leimfarbe ist diffusionsfähig, geruchsarm und frei von Titandioxid.
Als Bindemittel werden Zelluloseleim und Acrylharz eingesetzt. Sie ist
daher keine reine Kalk- oder Silikatfarbe, sondern eine speziell für die
Baudenkmalpflege entwickelte Innenbeschichtung.
Für historische Innenräume
Reversible Innenbeschichtung
Speziell für die Baudenkmalpflege
Stumpfmatte, feine Oberfläche
Frei von Titandioxid
Diffusionsfähig
Geeignet für
Kalk- und Zementputze
Gipsputze
Gipsbau- und Gipskartonplatten
Beton und Porenbeton
Tragfähige Leimfarbenanstriche
Ungestrichene Papiertapeten
Nicht geeignet für
Außenflächen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Lose Tapeten und abblätternde Altanstriche
Regelmäßig nass zu reinigende Flächen
Stark mechanisch beanspruchte Bereiche
Ungeprüfte glänzende oder dichte Beschichtungen
Nicht mit einer scheuerbeständigen Innenfarbe verwechseln:
Histolith Leimfarbe besitzt Nassabriebklasse 5. Sie ist
wischbeständig, aber nicht für häufiges feuchtes Reinigen oder starke
Scheuerbeanspruchung vorgesehen. Zur Pflege empfiehlt der Hersteller
ein vorsichtiges trockenes Abbürsten mit einer weichen Bürste.
Was macht Histolith Leimfarbe besonders?
Authentisches Erscheinungsbild
Der stumpfmatte Glanzgrad und die feine Oberflächenstruktur passen
besonders gut zu historischen Innenräumen, in denen ein moderner
Kunststoffglanz unerwünscht ist.
Hohe Diffusionsfähigkeit
Mit einem sd-Wert unter 0,1 m bleibt die Beschichtung
wasserdampfdurchlässig. Das ist besonders bei historischen
Putz- und Wandaufbauten von Bedeutung.
Ohne Titandioxid
Die Rezeptur kommt ohne Titandioxid aus und erreicht dennoch
Deckvermögen Klasse 1. Die endgültige Wirkung bleibt vom
Untergrund und von der vorgesehenen Auftragsmenge abhängig.
Passt die Leimfarbe zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein historischer Innenraum beschichtet wird
eine reversible Beschichtung gefordert ist
eine besonders stumpfmatte Optik gewünscht wird
der Untergrund diffusionsoffen bleiben soll
die Fläche nur gering mechanisch belastet wird
Besser eine andere Innenfarbe wählen, wenn …
eine scheuerbeständige Oberfläche benötigt wird
die Wand regelmäßig feucht gereinigt werden muss
Flure oder stark beanspruchte Nutzräume gestrichen werden
eine robuste Dispersions- oder Silikatfarbe gesucht wird
im Außenbereich gearbeitet werden soll
Mineralische Putze vorbereiten
Kalk- und Zementputze
Feste und normal saugende Kalk- oder Zementputze können ohne
zusätzliche Grundierung beschichtet werden.
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze zuvor mit
Histolith Silikat Fixativ oder Primalon PM 200 grundieren.
Gipsputze und Gipsbauplatten
Gipsputze und saugende Gipsbauplatten mit Primalon Tiefgrund LF
oder Primalon PM 200 grundieren.
Eine vorhandene Sinterhaut auf Gipsputz vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Beton und Porenbeton
Trennmittel, mehlende und sandende Bestandteile vollständig
entfernen. Anschließend mit Primalon PM 200 grundieren, das im
Verhältnis 1 : 5 mit Wasser gemischt wird.
Gipskarton, Tapeten und Altanstriche
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Primalon PM 200
grundieren.
Bei länger unbelichteten beziehungsweise vergilbungsgefährdeten
Platten einen absperrenden Anstrich mit Primalon Filtergrund fein
ausführen.
Vorhandene Leimfarbe
Alte Leimfarbenanstriche möglichst gründlich mit Wasser abwaschen.
Nach vollständiger Trocknung mit Primalon Tiefgrund LF
grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten vollständig entfernen und Kleister- sowie
Makulaturreste sorgfältig abwaschen.
Vergilbungen und Flecken vorher absperren:
Leimfarbe besitzt keine isolierende Wirkung. Nikotin, Wasserflecken,
verfärbende Inhaltsstoffe oder vergilbte Gipskartonoberflächen können
durch den Anstrich schlagen. Solche Untergründe benötigen vorab eine
geeignete absperrende Grundierung.
So wird Histolith Leimfarbe verarbeitet
1. Untergrund prüfen
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Unterschiedlich
saugende Bereiche vor dem Anstrich vereinheitlichen.
2. Gleichmäßig beschichten
Zwischen- und Schlussbeschichtung mit Histolith Leimfarbe
ausführen. Das Material kann je nach Untergrund mit maximal
10 % sauberem Wasser verdünnt werden.
Zusammenhängende Flächen nass in nass und ohne längere
Unterbrechung bearbeiten.
3. Passendes Werkzeug wählen
Die Farbe kann gestrichen, gerollt oder gespritzt werden. Bei
denkmalgeschützten Objekten empfiehlt der Hersteller bevorzugt
die Verarbeitung mit geeigneten Bürstenwerkzeugen.
Airless-Verarbeitung
Spritzwinkel
Empfohlener Spritzwinkel: 50°.
Düsengröße
Empfohlene Airless-Düse: 0,021 Inch.
Spritzdruck
Empfohlener Arbeitsdruck: ca. 150 bar.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch je Anstrich
Ca. 150–200 g/m².
Der tatsächliche Verbrauch hängt besonders von Saugfähigkeit und
Struktur des Untergrundes ab.
Reichweite bei einem Anstrich
Ein 20-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
100–133 m².
Reichweite bei zwei Anstrichen
Bei zwei gleichmäßigen Anstrichen reicht ein 20-kg-Gebinde
rechnerisch für ungefähr 50–67 m² fertige Fläche.
Die Reichweiten sind theoretische Richtwerte ohne Materialverluste.
Saugfähigkeit, Werkzeug, Untergrundstruktur und notwendige
Auftragsmenge beeinflussen den tatsächlichen Bedarf. Den exakten
Verbrauch durch eine Probefläche ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder spritzen
Mit maximal 10 % Wasser verdünnen
Nass in nass in einem Zug arbeiten
Nicht mit anderen Produkten mischen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Hohe Luftfeuchtigkeit vermeiden
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verzögert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verlängert die Wartezeit
Farbton und Ausbesserungen
Histolith Leimfarbe kann im Pastellbereich mit CaparolColor oder
AmphiColor Vollton- und Abtönfarben abgetönt werden. Die für eine
zusammenhängende Fläche benötigte Gesamtmenge vollständig miteinander
vermischen und möglichst nur Material derselben Charge verwenden.
Unterschiedliche Saugfähigkeit, Alkalität oder Beschaffenheit des
Untergrundes kann zu Flecken und Farbtonunterschieden führen.
Nachträgliche Ausbesserungen können sich auch bei Verwendung derselben
Farbe sichtbar abzeichnen.
Häufige Fragen
Ist Histolith Leimfarbe abwaschbar?
Nein, nicht wie eine scheuerbeständige Dispersionsfarbe. Die
Oberfläche ist wischbeständig, besitzt jedoch Nassabriebklasse 5.
Zur Pflege nur vorsichtig trocken mit einer weichen Bürste
reinigen.
Kann die Farbe auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate müssen abgeschliffen und die Platten mit
Primalon PM 200 grundiert werden. Vergilbungsgefährdete Platten
benötigen zusätzlich eine absperrende Grundierung.
Ist die Farbe rein mineralisch?
Nein. Die Rezeptur enthält Zelluloseleim, mineralische Pigmente
und Füllstoffe sowie Acrylharz. Sie ist daher nicht mit einer
reinen Kalk- oder Silikatfarbe gleichzusetzen.
Technische Daten
Produkttyp: reversible Leimfarbe für innen
Bindemittel: Zelluloseleim und Acrylharz
Pigmente und Füllstoffe: mineralisch
Farbton: Weiß
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Dichte: ca. 1,56 g/cm³
Gebindegröße: 20 kg
Nassabriebklasse: R-Klasse 5
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
Lagerung: kühl, frostfrei und verschlossen
Achtung
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Nebel und Dampf
nicht einatmen. Geeignete Schutzhandschuhe tragen. Bei Hautreizung
oder Hautausschlag ärztlichen Rat einholen und kontaminierte Kleidung
vor erneutem Tragen waschen.
Beim Spritzen Spritznebel nicht einatmen und einen geeigneten
Kombinationsfilter verwenden. Das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und
das Etikett des gelieferten Gebindes beachten. Österreichische
Vergiftungsinformationszentrale: +43 1 406 43 43.
Caparol Indeko-plus
Caparol Indeko-plus ist eine hochwertige, stumpfmatte Innenfarbe für
Wand- und Deckenflächen. Sie verbindet eine sehr hohe Deckkraft mit
Nassabriebklasse 1 und eignet sich damit für anspruchsvolle Anstriche im
privaten, gewerblichen und öffentlichen Bereich.
Die konservierungsmittelfreie Standardausführung trocknet schnell und
geruchlos auf. Abhängig von Untergrund, Farbton und Kontrast genügt häufig
bereits ein gleichmäßiger Anstrich.
Eigenschaften
Deckkraftklasse 1
Nassabriebklasse 1
Stumpfmatte Oberfläche
Sehr hoher Weißgrad
Konservierungsmittelfrei
Diffusionsfähig
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Büros und Kundenbereiche
Schulen und Kindergärten
Hotels und Gastronomie
Arztpraxen und Krankenhäuser
Wand- und Deckenflächen im Innenbereich
Zuerst genauer prüfen
Nicht tragfähige oder kreidende Altanstriche
Feuchte oder schimmelbelastete Untergründe
Nikotin-, Ruß-, Öl- oder Wasserflecken
Vergilbte Gipskartonplatten
Holz- und Holzwerkstoffe
Stark beanspruchte Flächen in intensiven Farbtönen
Konservierungsmittelfreiheit bei der Abtönung beachten:
Die weiße Standardware ist konservierungsmittelfrei. Durch klassische
Abtönfarben können jedoch Konservierungsmittel in das Produkt
eingebracht werden. Ist diese Eigenschaft entscheidend, muss die
gewählte Farbtonausführung vor der Bestellung geprüft werden.
Was macht Caparol Indeko-plus besonders?
Sehr hohe Deckkraft
Indeko-plus erreicht Deckkraftklasse 1 bei einer Ergiebigkeit von
8 m² je Liter. Auf gleichmäßigen Untergründen genügt dadurch
häufig bereits ein satter Anstrich.
Reinigungsfähig
Nassabriebklasse 1 ermöglicht eine vorsichtige Reinigung mit
einem weichen, angefeuchteten Tuch oder Schwamm. Die Beschichtung
ist laut Prüfbericht auch gegenüber geeigneten
Desinfektionsmitteln beständig.
Schnell wieder nutzbare Räume
Die Farbe trocknet schnell und geruchlos auf. Dadurch eignet sie
sich besonders für Räume, die nach einer Renovierung rasch wieder
genutzt werden sollen.
Passt Indeko-plus zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine hochwertige stumpfmatte Innenfarbe gesucht wird
hohe Deckkraft und gute Reinigungsfähigkeit wichtig sind
Wände oder Decken schnell wieder nutzbar sein sollen
eine weiße konservierungsmittelfreie Farbe benötigt wird
gestrichen, gerollt oder Airless gespritzt werden soll
Zuerst genauer prüfen, wenn …
starke Flecken oder durchschlagende Verfärbungen bestehen
Schimmel oder dauerhaft erhöhte Feuchtigkeit vorliegt
ein besonders intensiver oder dunkler Farbton geplant ist
der Untergrund stark saugt oder sandet
Holz, Lack oder eine glänzende Oberfläche beschichtet wird
Gebinde, Farbtöne und Reichweite
Standardware Weiß
Weiß ist im 12,5-Liter-Gebinde erhältlich und besitzt einen
Hellbezugswert von 93.
Bei ca. 120 ml/m² reicht ein Eimer rechnerisch für ungefähr
104 m² je Anstrich.
ColorExpress-Farbtöne
1,25 Liter: rechnerisch ca. 10 m²
7,5 Liter: rechnerisch ca. 62 m²
12,5 Liter: rechnerisch ca. 104 m²
Intensive Farbtöne können einen zusätzlichen Vor- oder
Deckanstrich benötigen.
Die Reichweiten sind Richtwerte für glatte Flächen. Saugfähigkeit,
Rauigkeit, Farbton und Auftragstechnik können den tatsächlichen Verbrauch
verändern.
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Lose Altanstriche,
Leimfarben und nicht festhaftende Tapeten vollständig entfernen.
Normal saugende, tragfähige mineralische Putze können häufig direkt
beschichtet werden. Stark saugende, sandende oder poröse Flächen benötigen
eine geeignete Caparol Grundierung. Gipsputze und Gipskartonplatten sind
abhängig von Zustand und Saugfähigkeit ebenfalls vorzugrundieren.
Nikotin-, Ruß-, Fett- und Wasserflecken müssen gereinigt und bei Bedarf
mit einer geeigneten Absperrgrundierung isoliert werden. Bei Schimmel ist
zuerst die Ursache zu beseitigen und ein dafür geeigneter
Beschichtungsaufbau festzulegen.
So wird Caparol Indeko-plus verarbeitet
Den Untergrund prüfen, reinigen und erforderliche Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Die Farbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig aufrühren.
Einen satten und gleichmäßigen Anstrich unverdünnt oder mit höchstens
5 % sauberem Wasser auftragen.
Kontrastreiche Flächen zunächst mit einem entsprechend verdünnten
Grundanstrich beschichten.
Zusammenhängende Flächen zügig nass in nass und ohne längere
Unterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Untergrund nicht grundiert
Stark oder ungleichmäßig saugende Untergründe können Flecken,
Ansätze und Unterschiede im Glanz- oder Farbton verursachen.
Fläche unterbrochen
Längere Pausen innerhalb einer Wand- oder Deckenfläche können
sichtbare Ansätze erzeugen. Immer nass in nass arbeiten.
Intensive Farbtöne unterschätzt
Gelb, Orange, Rot und andere intensive Farbtöne besitzen häufig
ein geringeres Deckvermögen und können einen zusätzlichen
Voranstrich erfordern.
Verbrauch, Trocknung und technische Daten
Verbrauch und Trocknung
Richtverbrauch: ca. 120 ml/m² je Anstrich.
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ungefähr
4 bis 6 Stunden überstreichbar.
Durchgetrocknet und belastbar nach ungefähr
3 Tagen.
Produkttyp: Innen-Dispersionsfarbe
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 1
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein
Diffusionswert: sd unter 0,1 m
Dichte: ca. 1,4 g/cm³
Mindesttemperatur: +5 °C
Auftrag: Streichen, Rollen oder Airless
Für den Airlessauftrag nennt der Hersteller einen Spritzwinkel von 50°,
eine Düse von 0,018 bis 0,021 Zoll und einen Druck von ungefähr
150 bis 180 bar.
Indeko-plus kühl und frostfrei lagern. Originalverschlossen ist das
Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig. Werkzeuge unmittelbar nach
Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Genügt mit Indeko-plus immer ein Anstrich?
Nein. Auf gleichmäßigen Flächen reicht häufig ein satter Anstrich.
Kontrastreiche, stark saugende oder intensive farbige Flächen können
einen Grund- oder zweiten Deckanstrich benötigen.
Ist jede abgetönte Ausführung konservierungsmittelfrei?
Nicht automatisch. Herkömmliche Abtönfarben können Konservierungsmittel
eintragen. Die tatsächlich gelieferte Farbtonausführung muss deshalb
gesondert geprüft werden.
Kann die gestrichene Fläche gereinigt werden?
Ja. Nach vollständiger Durchtrocknung vorsichtig mit einem weichen,
angefeuchteten Tuch oder Schwamm reinigen. Scheuernde Schwämme und
aggressive Reiniger vermeiden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Bei intensiven Farbtönen, Flecken,
Schimmel oder unbekannten Altbeschichtungen zunächst eine Probefläche
anlegen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der gelieferten
Ausführung maßgeblich.
Caparol Indeko-W Schimmelschutzfarbe Weiß
Caparol Indeko-W ist eine stumpfmatte Dispersions-Innenfarbe mit
Langzeit-Filmschutz gegen Schimmel- und Bakterienbefall der
Beschichtungsoberfläche. Sie eignet sich für schimmelgefährdete
Innenräume sowie für gewerblich genutzte Feuchtraumbetriebe wie
Brauereien, Molkereien, Lebensmittelbetriebe und vergleichbare Bereiche.
Die wasserverdünnbare und geruchsarme Innenfarbe besitzt
Nassabriebklasse 2, ist diffusionsfähig und nach dem AgBB-Schema auf
Emissionen aus Bauprodukten für Innenräume geprüft. Der Filmschutz wirkt
langanhaltend, ist aber zeitlich begrenzt und ersetzt weder die
Beseitigung vorhandenen Schimmels noch die Behebung seiner Ursache.
Langzeit-Filmschutz
Gegen Schimmelbefall der Beschichtung
Filmkonserviert
Nassabriebklasse 2
Stumpfmatte Oberfläche
Wasserverdünnbar und geruchsarm
Geeignet für
Schimmelgefährdete Innenflächen
Keller und vergleichbare Innenräume
Brauereien und Molkereien
Lebensmittelbetriebe
Private Wohnbereiche bei erhöhtem Risiko
Tragfähige Tapeten und Altanstriche
Nicht einfach überstreichen
Aktiven Schimmelbefall
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Ungeklärte Feuchteursachen
Starke Nikotin- oder Rußablagerungen
Salzausblühungen ohne Vorbehandlung
Holz und Holzwerkstoffe
Indeko-W verhindert Schimmel nicht dauerhaft:
Der enthaltene Wirkstoff schützt den getrockneten Farbfilm über einen
längeren, aber begrenzten Zeitraum. Feuchtigkeit, Temperatur,
Lüftungsverhalten und vorhandener Infektionsdruck beeinflussen die
Schutzdauer. Bauliche Feuchteschäden, Wärmebrücken oder falsches
Lüften müssen unabhängig vom Anstrich behoben werden.
Was macht Caparol Indeko-W besonders?
Filmschutz mit Wirkstoffdepot
Spezielle Wirkstoffe erschweren den erneuten Schimmel- und
Bakterienbefall direkt auf der Beschichtungsoberfläche. Indeko-W
ist eine behandelte Ware und keine Sanierung für die Ursache des
Befalls.
Scheuerbeständige Oberfläche
Nassabriebklasse 2 ermöglicht nach vollständiger Durchtrocknung
eine vorsichtige feuchte Reinigung mit einem weichen Tuch oder
Schwamm.
Für Innenräume geprüft
Die Beschichtung wurde nach den Kriterien des Ausschusses zur
gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten auf Emissionen aus
beschichteten Innenflächen geprüft.
Passt Indeko-W zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein erhöhtes Schimmelrisiko im Innenraum besteht
der vorhandene Befall bereits fachgerecht entfernt wurde
eine scheuerbeständige stumpfmatte Farbe benötigt wird
der Untergrund fest, sauber und trocken ist
mit Pinsel oder Rolle gearbeitet wird
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
kein erhöhtes Schimmelrisiko vorhanden ist
eine konservierungsmittelfreie Innenfarbe gewünscht wird
eine Außenfläche beschichtet werden soll
eine stark beanspruchte Nasszelle vorliegt
die Wand dauerhaft feucht bleibt
Schimmelbefall fachgerecht vorbereiten
1. Ursache feststellen
Vor dem Anstrich muss geklärt werden, warum Schimmel entstanden
ist. Typische Ursachen sind erhöhte Feuchtigkeit, Wärmebrücken,
Kondenswasser, Wasserschäden oder unzureichende Lüftung.
2. Befall nass entfernen
Vorhandenen Schimmelbelag fachgerecht durch Nassreinigung
entfernen. Dabei die gesetzlichen und behördlichen Vorgaben zum
Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen beachten.
3. Mit Capatox behandeln
Die gereinigte Fläche anschließend mit Caparol Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen. Erst danach
darf der weitere Anstrichaufbau ausgeführt werden.
Kalk-, Zement- und Gipsputze
Kalk- und Zementputze
Feste, normal saugende Putze der Klassen CS II bis CS IV können
ohne zusätzliche Grundierung beschichtet werden.
Grob poröse, sandende oder saugende Putze mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputze
Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren.
Eine vorhandene Sinterhaut zuvor abschleifen und den Schleifstaub
vollständig entfernen.
Akustikflächen
Die Sanierung von Akustikputzen oder Akustikelementdecken
erfordert einen besonderen Aufbau. Vor der Beschichtung eine
objektbezogene technische Beratung einholen.
Gipskarton, Gipsbauplatten und Beton
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die gesamte Fläche mit Security
Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Beton und Porenbeton
Auf Beton Trennmittel sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen.
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit Wasser gemischt wird.
Tapeten und vorhandene Beschichtungen
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Altbeschichtungen
können nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Oberflächen und Lackanstriche anrauen und mit Primalon
Universal Haftgrund grundieren.
Raufaser und Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten und Kleisterreste vollständig entfernen.
Leimfarben, Flecken und Salzausblühungen
Leimfarben
Alte Leimfarben restlos abwaschen. Nach vollständiger Trocknung
mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren.
Nikotin, Ruß und Fett
Verunreinigungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger
gründlich abwaschen und trocknen lassen. Vor der gesamten Fläche
eine aussagekräftige Probebeschichtung anlegen.
Bei starken Ablagerungen kann die Isolierwirkung von Indeko-W
nicht ausreichen.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Haftung oder Unterbindung erneut
auftretender Salze kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor der Beschichtung der gesamten Fläche deshalb immer
einen Probeanstrich auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff
ausführen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, tragfähig, trocken und frei von
Verschmutzungen sowie trennenden Substanzen sein. Vorhandenen
Schimmel fachgerecht entfernen und mit Capatox behandeln.
2. Grund- oder Zwischenanstrich
Caparol Indeko-W mit maximal 10 % sauberem Wasser verdünnen und
satt sowie gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach ausreichender Trocknung den Schlussanstrich mit maximal
5 % Wasser verdünnt ausführen. Die Farbe nass in nass und ohne
längere Unterbrechung verarbeiten.
Die Mindestauftragsmenge darf nicht unterschritten werden:
Die Schichtdicke beeinflusst die Wirkung des Langzeit-Filmschutzes
maßgeblich. Indeko-W deshalb nicht besonders dünn ausrollen, sondern
je Arbeitsgang mindestens 150 ml/m² satt und gleichmäßig auftragen.
Verbrauch und Reichweite
Mindestverbrauch
Mindestens 150 ml/m² je Anstrich auf glattem Untergrund.
Raue und stark saugende Flächen benötigen entsprechend mehr
Material.
Gebinde mit 2,5 Litern
Rechnerisch ca. 16 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 8 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 12,5 Litern
Rechnerisch ca. 83 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 41 m² fertige Fläche.
Die Reichweiten sind theoretische Richtwerte ohne Materialverluste.
Untergrundstruktur, Saugfähigkeit, Werkzeug und die für den Filmschutz
notwendige Schichtdicke beeinflussen den tatsächlichen Verbrauch.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen oder rollen
Nicht mit anderen Produkten vermischen
Satt und gleichmäßig auftragen
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Trocknung ausreichend lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Durchgetrocknet und belastbar nach ca. 3 Tagen
Kälte und Feuchtigkeit verlängern die Trocknung
Lebensmittelbereiche
Nur wasserbasierte Grundierungen
In Räumen, in denen Lebensmittel hergestellt oder gelagert
werden, keine lösemittelhaltigen Grundiermittel einsetzen.
Vorgesehen sind Security Primer Roll-On oder Primalon
Tiefgrund LF.
Vor Nutzung gründlich lüften
Lebensmittelbereiche nach dem vollständigen Indeko-W-Anstrich
mindestens drei Tage lüften, bevor sie wieder genutzt werden.
Farbton und spätere Überarbeitung
Nur helle Farbtöne
Indeko-W darf mit maximal 5 % CaparolColor oder AmphiColor
abgetönt werden. Nur helle Farbtöne verwenden, da ein zu hoher
Zusatz die schimmelwidrige Wirkung reduzieren kann.
Geeignete Folgeanstriche
Indeko-W kann später mit Dispersionsfarben,
Polymerisatharzfarben oder geeigneten Putzen überarbeitet werden.
Keine Öl- oder Alkydharzfarben
Öl- und Ölalkydharzfarben sind als Folgeanstrich ungeeignet.
Die in Indeko-W enthaltenen Wirkstoffe können deren Trocknung
beeinträchtigen.
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig mit einer weichen
Bürste trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch beziehungsweise
Schwamm gereinigt werden. Keine harten oder scheuernden Schwämme
verwenden.
Punktuelle Ausbesserungen können sich aufgrund unterschiedlicher
Saugfähigkeit, Alkalität oder Oberflächenstruktur sichtbar abzeichnen.
Das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer Überarbeitung von Kante
zu Kante.
Häufige Fragen
Kann Indeko-W vorhandenen Schimmel beseitigen?
Nein. Der Befall muss zuerst nass entfernt und die Fläche mit
Capatox behandelt werden. Zusätzlich muss die Feuchteursache
dauerhaft behoben werden.
Schützt die Farbe dauerhaft vor neuem Schimmel?
Nein. Der Filmschutz wirkt langanhaltend, aber zeitlich begrenzt.
Feuchtebelastung, Raumklima und Infektionsdruck bestimmen die
tatsächliche Wirksamkeitsdauer.
Kann Indeko-W auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und anschließend mit Security
Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Technische Daten
Produkttyp: filmkonservierte Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Kunststoffdispersion
Farbton: Weiß
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 2
Deckvermögen: H10-Klasse 2 bei 6 m²/L
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert ca. 0,1 m
Dichte: ca. 1,4–1,5 g/cm³
Gebindegrößen: 2,5 L und 12,5 L
Mindestverbrauch: 150 ml/m² je Anstrich
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Achtung
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H412 Schädlich für
Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Einatmen von Nebel oder
Dampf vermeiden, Freisetzung in die Umwelt verhindern und geeignete
Schutzhandschuhe tragen.
Bei Hautreizung oder Hautausschlag ärztlichen Rat einholen.
Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.
Beim Spritzen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen;
das reguläre österreichische Auftragsverfahren ist Streichen oder
Rollen. Maßgeblich bleiben das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und
das Etikett des gelieferten Gebindes.
SYNTHESA Innendispersion extra Gebindegrößen:
7kg ~ 28m²
Caparol Innendispersion extra Innenfarbe (Synthesa)
Caparol Innendispersion extra ist eine stumpfmatte Dispersionsfarbe für
rationelle Neu- und Renovierungsanstriche auf Wand- und Deckenflächen im
Innenbereich. Sie verbindet Deckvermögen Klasse 1 mit
Nassabriebklasse 3 und eignet sich besonders für Wohnbauten,
Büroflächen und größere Objektbereiche.
Die wasserverdünnbare, lösemittelfreie und geruchsarme Innenfarbe ist
diffusionsfähig, haftfest und kann gestrichen, gerollt, im
Airless-Verfahren oder mit Nespri-TEC verarbeitet werden.
Hinweis zu Gebindegrößen und Farbtönen:
Granitweiß, Perlweiß, RAL 9010 und RAL 9016 sind in unserem
Sortiment ausschließlich im 25-kg-Gebinde erhältlich. Die kleineren
Gebinde sind nur in Weiß verfügbar.
Für wirtschaftliche Innenanstriche
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 3
Stumpfmatte Oberfläche
Diffusionsfähig
Airless- und Nespri-TEC-geeignet
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Büros und Objektflächen
Kalk- und Zementputze
Gipsputz und Gipskarton
Beton und Porenbeton
Raufaser und tragfähige Altanstriche
Nicht direkt geeignet für
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Aktiven Schimmelbefall
Lose Tapeten und Leimfarben
Salzbelastete Flächen ohne Vorbehandlung
Ungeprüfte Acryl- und Dichtmassen
Innendispersion extra oder extra sensitive?
Die reguläre Innendispersion extra ist lösemittelfrei und
emissionsgeprüft, wird vom Hersteller aber nicht als
konservierungsmittelfrei ausgewiesen. Für Allergiker, sensible
Wohnbereiche oder eine ausdrücklich konservierungsmittelfreie
Beschichtung ist Innendispersion extra sensitive die passendere
Variante.
Was macht Innendispersion extra besonders?
Wirtschaftliche Flächenleistung
Die Farbe ist auf rationelle Wand- und Deckenanstriche
ausgerichtet und eignet sich besonders für größere Flächen im
Neubau und bei Renovierungen.
Hohe Deckleistung
Deckvermögen Klasse 1 unterstützt ein gleichmäßiges Ergebnis.
Untergrund, Farbkontrast und tatsächliche Auftragsmenge
entscheiden jedoch darüber, ob ein zusätzlicher Anstrich
erforderlich ist.
Vielseitige Verarbeitung
Innendispersion extra kann gestrichen, mit einer kurzschurigen
Rolle verarbeitet oder rationell im Airless- und
Nespri-TEC-Verfahren aufgetragen werden.
Passt Innendispersion extra zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
größere Wand- oder Deckenflächen gestrichen werden
eine stumpfmatte Innenfarbe gesucht wird
Nassabriebklasse 3 für die Nutzung ausreicht
eine hohe Deckleistung gewünscht ist
gerollt, gestrichen oder gespritzt werden soll
eine gute Preis-Leistung wichtig ist
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine konservierungsmittelfreie Farbe erforderlich ist
Nassabriebklasse 1 oder 2 benötigt wird
höchste Ansprüche an Streiflichtflächen bestehen
punktuelle Ausbesserungen möglichst unsichtbar bleiben sollen
eine reine Silikat- oder Kalkfarbe vorgeschrieben ist
aktiver Schimmelbefall vorhanden ist
Hohe optische Ansprüche richtig einordnen:
Für große zusammenhängende Flächen mit Streiflicht oder besonders
hohen Anforderungen an Ansatzfreiheit und Ausbesserungsfähigkeit
empfiehlt der Hersteller Premium Color. Punktuelle Reparaturen
können sich auch bei Innendispersion extra sichtbar abzeichnen.
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der Klassen
CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet
werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol
Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die gesamte Fläche mit Security
Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder längere Zeit unbelichtete Platten benötigen eine
absperrende Grundierung mit Primalon Filtergrund fein,
Filtergrund grob oder Caparol Aqua-inn No-1.
Tiefengrund verhindert keine Vergilbung:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren
beziehungsweise festigen den Untergrund. Wasserlösliche
Verfärbungen oder vergilbte Gipskartonplatten benötigen dagegen eine
absperrende Grundierung.
Beton, Porenbeton und glatte Untergründe
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Der Beton muss fest, sauber und trocken
sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit sauberem Wasser gemischt wird.
Gering saugende, glatte Flächen
Glatte und nur gering saugende Untergründe mit Primalon
Universal Haftgrund grundieren. Dadurch werden Haftung und
gleichmäßige Farbwirkung verbessert.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können
nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Flächen und Lackanstriche anrauen und anschließend mit
Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig
entfernen.
Problemflächen richtig behandeln
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Caparol Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung ist laut technischem Merkblatt
Caparol Indeko-W vorgesehen – nicht Innendispersion extra.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger
gründlich abwaschen und trocknen lassen. Getrocknete
Wasserflecken abbürsten und mit Primalon Filtergrund fein
absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder
Caparol Aqua-inn No-1 fertig beschichten.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und die Fläche mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Unterbindung erneut auftretender
Salzausblühungen kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der gesamten Fläche deshalb immer eine
Probebeschichtung auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff
durchführen.
Kleine Fehlstellen ausbessern
Kleine Ausbrüche und Fehlstellen mit Caparol Füllspachtel,
Handspachtel leicht oder Caparol SynthoMUR S28 nach der jeweiligen
Verarbeitungsvorschrift ausbessern.
Reparaturstellen vollständig trocknen lassen und abhängig von
Saugfähigkeit und verwendetem Spachtelmaterial nachgrundieren.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige
Grundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
Innendispersion extra idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch
mit 10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen zweiten gleichmäßigen
Anstrich ausführen. Zusammenhängende Flächen immer nass in nass
und ohne längere Unterbrechung bearbeiten.
Innendispersion extra nicht mit anderen Farben oder Grundiermitteln
vermischen. Ungeeignete Zusätze können Deckvermögen,
Verarbeitungseigenschaften und Oberflächenwirkung verändern.
Farbton richtig planen
Lagerfarbtöne
Das aktuelle Herstellermerkblatt nennt Weiß mit einem
Hellbezugswert von 92 sowie Granitweiß und Perlweiß als
Lagerfarbtöne.
Intensive Farbtöne
Brillante und intensive Farbtöne können ein geringeres
Deckvermögen besitzen. Ein deckender, auf Weiß basierender
Pastellgrundton und gegebenenfalls ein zusätzlicher Deckanstrich
können erforderlich sein.
Dunkle Farbtöne
Mechanische Beanspruchung kann auf dunklen Flächen helle
Streifen verursachen. Für belastete intensive Farbtöne empfiehlt
der Hersteller eine farbtongleiche Schutzbeschichtung mit
Premium Color Strong.
Getöntes Material vor der Verarbeitung auf Farbtonexaktheit prüfen.
Für zusammenhängende Flächen nur Material derselben Charge verwenden
oder alle Gebinde vor Arbeitsbeginn vollständig miteinander vermischen.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 150–200 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Struktur, Werkzeug und Farbton beeinflussen den
tatsächlichen Materialbedarf.
Gebinde mit 7 kg
Rechnerisch ca. 35–46 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 17–23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 12,5 kg
Rechnerisch ca. 62–83 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 31–41 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 25 kg
Rechnerisch ca. 125–166 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Deckvermögen Klasse 1 richtig verstehen:
Deckvermögen Klasse 1 wurde bei einer Ergiebigkeit von 5 m²/L
beziehungsweise 3,2 m²/kg geprüft. Das entspricht einer
Auftragsmenge von rund 312 g/m². Die höhere rechnerische Reichweite
aus dem allgemeinen Verbrauch von 150–200 g/m² garantiert deshalb
nicht auf jedem Untergrund bereits mit einem dünnen Einzelanstrich
Deckklasse 1.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder spritzen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Beim Rollen kurzschurige Rolle verwenden
Nass in nass in einem Zug arbeiten
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Verarbeitung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless- und Nespri-TEC-Verarbeitung
Airless
Spritzwinkel: 50°
Düsengröße: 0,020–0,021 Inch
Spritzdruck: 150–180 bar
Verdünnung: ideal 5 %, maximal 10 %
Nespri-TEC
Spritzwinkel: 20–30°
Düsengröße: 0,015–0,019 Inch
Spritzdruck: 150–180 bar
Material unverdünnt verarbeiten
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig mit einer weichen
Bürste trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch gereinigt
werden. Dabei keine Scheuerspuren erzeugen.
Punktuelle Ausbesserungen können sich durch Unterschiede bei
Saugfähigkeit, Werkzeug, Verdünnung, Charge und Lichtverhältnissen
sichtbar abzeichnen. Das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer
flächigen Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Ist Innendispersion extra konservierungsmittelfrei?
Nein. Die reguläre Ausführung wird vom Hersteller nicht als
konservierungsmittelfrei ausgewiesen. Dafür steht die separate
Variante Innendispersion extra sensitive zur Verfügung.
Kann die Farbe auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten
benötigen zusätzlich eine absperrende Grundierung.
Reicht ein Anstrich?
Der technische Aufbau sieht einen Zwischen- und einen
Schlussanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet nicht, dass
auf jedem Untergrund ein dünner Einzelanstrich ausreicht.
Technische Daten
Produkttyp: Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Kunstharzdispersion
Farbton Weiß: Hellbezugswert 92
Weitere Farbtöne: Granitweiß und Perlweiß
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 3
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Deckvermögen geprüft bei 5 m²/L beziehungsweise 3,2 m²/kg
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
Dichte: ca. 1,55 g/cm³
Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerstellungnahme
Emissionsgeprüft nach dem AgBB-Schema
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Innendispersion extra wird in mehreren Farbtönen und Ausführungen
angeboten. Die konkrete chemikalienrechtliche Kennzeichnung kann
deshalb je nach Variante abweichen. Die alte pauschale Kennzeichnung
mit dem Signalwort „Gefahr“ darf nicht ungeprüft übernommen werden.
Maßgeblich sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Etikett
des tatsächlich gelieferten Farbtons. Haut- und Augenkontakt
vermeiden, während der Verarbeitung und Trocknung gründlich lüften
und beim Spritzen Aerosol sowie Spritznebel nicht einatmen.
Caparol Silitol LithoSil Silikat-Innenfarbe (Synthesa)
Caparol Silitol LithoSil ist eine hochwertige, stumpfmatte
Einkomponenten-Silikatfarbe für Wand- und Deckenflächen im Innenbereich.
Sie verbindet Nassabriebklasse 2 mit sehr gutem Deckvermögen und einer
hohen Wasserdampfdurchlässigkeit.
Die konservierungsmittelfreie weiße Innenfarbe eignet sich besonders für
mineralische Untergründe, kann nach entsprechender Vorbereitung aber auch
auf Gipsputz, Gipskartonplatten, Gipsbauplatten und tragfähigen matten
Dispersionsbeschichtungen eingesetzt werden.
Leistungsstarke Innenfarbe
Nassabriebklasse 2
Deckvermögen Klasse 1
Stumpfmatte Oberfläche
Sehr leichte Verarbeitung
Hoch diffusionsfähig
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Schulen und Kindergärten
Krankenhäuser
Öffentliche Gebäude
Mineralische Wand- und Deckenflächen
Nicht geeignet für
Lackierte Flächen
Kunststoffoberflächen
Holz und Holzwerkstoffe
Untergründe mit Salzausblühungen
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Die richtige Grundierung hängt vom Untergrund ab:
CaPriSil Fassaden Grund wird laut aktuellem Datenblatt auf stark
saugenden mineralischen Flächen sowie auf geeigneten Lehmputzen
eingesetzt. Für Gipskartonplatten sind Security Primer Roll-On oder
Primalon Tiefgrund LF vorgesehen. Platten mit wasserlöslichen,
verfärbenden Inhaltsstoffen benötigen Primalon Filtergrund fein.
Was macht Silitol LithoSil besonders?
Reinigungsfähige Oberfläche
Nassabriebklasse 2 ermöglicht nach vollständiger Durchtrocknung
eine vorsichtige feuchte Reinigung mit einem weichen Tuch oder
Schwamm.
Sehr gutes Deckvermögen
Deckvermögen Klasse 1 sorgt auf gleichmäßig vorbereiteten
Untergründen für eine hohe Deckleistung. Bei starken
Farbkontrasten ist ein zusätzlicher Grundanstrich notwendig.
Hoher Feuchtigkeitsaustausch
Mit einem sd-Wert unter 0,03 m bleibt die Beschichtung hoch
wasserdampfdurchlässig und erhält den Feuchtigkeitsaustausch
geeigneter Untergründe.
Wirkung der natürlichen Alkalität
Die natürliche Alkalität des Bindemittels behindert die Vermehrung
beziehungsweise das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Das ist eine
materialbedingte Eigenschaft der Silikatbeschichtung.
LithoSil ist jedoch keine Sanierungslösung für vorhandenen Schimmel.
Sichtbarer Befall muss entfernt, die betroffene Fläche behandelt und
vor allem die Feuchteursache dauerhaft behoben werden.
Passt LithoSil zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine hochwertige stumpfmatte Innenfarbe gesucht wird
Nassabriebklasse 2 benötigt wird
der Wandaufbau diffusionsoffen bleiben soll
ein mineralischer Untergrund vorhanden ist
eine konservierungsmittelfreie weiße Farbe gewünscht ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Gipskarton oder Gipsputz beschichtet wird
der Untergrund stark oder unterschiedlich saugt
eine glänzende Altbeschichtung vorhanden ist
Flecken oder verfärbende Inhaltsstoffe sichtbar sind
ein intensiver oder dunkler Farbton gewünscht wird
Mineralische Untergründe vorbereiten
Sinternde oder mehlende Flächen
Mineralische Untergründe mit Sinterhaut oder mehlender,
wischender Oberfläche mechanisch reinigen oder mit Histolith
Fluat behandeln und anschließend mit Wasser nachwaschen.
Stark saugende Flächen
Stark saugende mineralische Untergründe mit CaPriSil Fassaden
Grund unverdünnt oder mit Histolith Silikat-Fixativ vorbereiten.
Histolith Silikat-Fixativ kann je nach Saugfähigkeit unverdünnt
bis 1 : 1 mit Wasser verdünnt eingesetzt werden.
Neue Kalk- und Zementputze
Neue Putze der Klassen CS II bis CS IV normalerweise zwei bis
vier Wochen ungestrichen stehen lassen.
Ausgebesserte Putzstellen nach dem Austrocknen mit Histolith
Fluat behandeln und sorgfältig mit Wasser nachwaschen.
Gipsputz und Gipskarton richtig grundieren
Gipsputz
Weiche Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon
Tiefgrund LF festigen.
Gipsputze mit Sinterhaut zuerst schleifen, gründlich entstauben
und danach mit einem dieser beiden Produkte grundieren.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsspachtelstellen und Schleifstaub müssen vollständig
stabilisiert beziehungsweise gebunden sein.
Verfärbende Gipskartonplatten
Platten mit wasserlöslichen oder verfärbenden Inhaltsstoffen
benötigen eine absperrende Grundbeschichtung mit Primalon
Filtergrund fein.
Ein normaler Tiefengrund verhindert solche Verfärbungen nicht.
Beton, Mauerwerk und Lehmputz
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende oder sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Anschließend mit Primalon Universal
Haftgrund grundieren.
Ziegel und Kalksandstein
Salzausblühungen auf Kalksandsteinsichtmauerwerk trocken
abbürsten. Ziegelsichtmauerwerk mit Security Primer Roll-On oder
Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Bei dauerhaft wiederkehrenden Salzausblühungen darf die Ursache
nicht einfach überstrichen werden.
Lehmputz
Lehmputz reinigen und mit CaPriSil Fassaden Grund unverdünnt oder
Histolith Silikat-Fixativ grundieren.
Vor der Gesamtbeschichtung eine Probefläche anlegen und auf
mögliche Braunverfärbungen kontrollieren.
Altanstriche richtig beurteilen
Mineralische Altanstriche
Tragfähige Kalk-, Zement- und Silikatbeschichtungen reinigen.
Stark saugende Flächen mit Histolith Silikat-Fixativ
vereinheitlichen.
Matte Dispersionsanstriche
Fest haftende, matte und gleichmäßig saugende
Dispersionsbeschichtungen können nach gründlicher Reinigung ohne
zusätzliche Grundierung überarbeitet werden.
Glänzende oder unbekannte Altbeschichtungen müssen zuerst auf
Haftung und Verträglichkeit geprüft werden.
Leimfarben
Leimfarben vollständig abwaschen. Nach ausreichender Trocknung
eine Grundbeschichtung mit Security Primer Roll-On ausführen.
Flecken müssen vorher abgesperrt werden:
Wasserflecken, Nikotin und wasserlösliche Inhaltsstoffe können durch
den Anstrich schlagen. Solche Flächen benötigen eine geeignete
absperrende Grundierung. Bei Gipskartonplatten ist dafür Primalon
Filtergrund fein vorgesehen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
Gleichmäßiger Untergrund
Einen satten, gleichmäßigen Anstrich mit Silitol LithoSil
unverdünnt oder mit maximal 5 % sauberem Wasser verdünnt
ausführen.
Starke Farbkontraste
Bei stark kontrastierenden Flächen zunächst eine
Grundbeschichtung mit LithoSil auftragen. Auch diese darf mit
maximal 5 % Wasser verdünnt werden.
Unterschiedlich saugende Flächen
Stark oder unterschiedlich saugende Untergründe abhängig von der
Untergrundart mit dem dafür vorgesehenen Grundiermittel
vereinheitlichen.
Intensive und dunkle Farbtöne:
Brillante Farbtöne besitzen teilweise ein geringeres Deckvermögen.
Ein vergleichbarer pastellfarbener Grundanstrich und gegebenenfalls
ein zweiter Deckanstrich können erforderlich sein. Bei mechanischer
Belastung können auf dunklen Flächen helle Streifen entstehen.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch je Anstrich
Ca. 150–200 g/m².
Der tatsächliche Bedarf hängt von Saugfähigkeit, Struktur und
Auftragsverfahren ab.
Gebinde mit 7 kg
Rechnerisch ca. 35–46 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 17–23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 22 kg
Rechnerisch ca. 110–146 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 55–73 m² fertige Fläche.
Die Reichweiten sind theoretische Richtwerte ohne Materialverluste.
Untergrundstruktur, Saugfähigkeit, Werkzeug und notwendige Schichtdicke
beeinflussen den tatsächlichen Verbrauch. Den Bedarf durch eine
Probefläche am Objekt ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Mit maximal 5 % Wasser verdünnen
Nass in nass ohne Unterbrechung arbeiten
Nicht mit anderen Produkten mischen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 7 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss trocken und tragfähig sein
Während der Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Durchgetrocknet nach ca. 3 Tagen
Kälte und Feuchtigkeit verlängern die Trocknung
Airless-Verarbeitung
Spritzwinkel
Empfohlener Spritzwinkel: 50°.
Düsengröße
Empfohlene Airless-Düse: 0,026 Inch.
Spritzdruck
Empfohlener Arbeitsdruck: 150–180 bar.
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig trocken mit einer
weichen Bürste oder feucht mit einem weichen Tuch beziehungsweise Schwamm
gereinigt werden. Harte und scheuernde Schwämme vermeiden.
Bei getönten Flächen kann abhängig von Farbton und Reinigungsintensität
leichter Pigmentabrieb sichtbar werden. Punktuelle Ausbesserungen können
sich abzeichnen; das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer
Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Kann LithoSil auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Bei verfärbenden
Inhaltsstoffen ist Primalon Filtergrund fein notwendig.
Wann wird CaPriSil Fassaden Grund verwendet?
CaPriSil Fassaden Grund ist laut aktuellem Datenblatt für stark
saugende mineralische Untergründe und geeignete Lehmputze
vorgesehen, nicht als reguläre Gipskartongrundierung.
Reicht ein Anstrich?
Auf gleichmäßig vorbereiteten Flächen kann ein satter Anstrich
ausreichen. Bei starken Farbkontrasten oder ungleichmäßiger
Saugfähigkeit sind Vorbehandlung und ein zusätzlicher Anstrich
notwendig.
Technische Daten
Produkttyp: Einkomponenten-Silikatfarbe für innen
Bindemittel: Kaliwasserglaskombination
Farbton: Weiß, Hellbezugswert 92
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 2
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,03 m
Dichte: ca. 1,57 g/cm³
Gebindegrößen: 7 kg und 22 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0
Lagerung: kühl, frostfrei und im Kunststoffgebinde
Sicherheitshinweis:
Die alkalische Silikatfarbe kann empfindliche Oberflächen angreifen.
Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Naturstein, Metall sowie
naturbelassenes oder lasiertes Holz sorgfältig abdecken. Spritzer
sofort mit klarem Wasser entfernen.
Beim Spritzen Aerosol und Spritznebel nicht einatmen. Geeigneten
Augen-, Haut- und Atemschutz verwenden und während der Verarbeitung
sowie Trocknung gründlich lüften. Maßgeblich sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Etikett des gelieferten Gebindes.
Caparol Normweiß Innenfarbe Weiß 25 kg
(Synthesa)
Caparol Normweiß ist eine stumpfmatte Dispersions-Innenfarbe für
wirtschaftliche Wand- und Deckenanstriche im Neubau und bei
Renovierungen. Sie eignet sich für Wohnräume, Werkstätten,
Industriehallen und andere Innenbereiche mit normaler bis geringer
Beanspruchung.
Die wasserverdünnbare und lösemittelfreie Farbe besitzt
Deckvermögen Klasse 1, ist diffusionsfähig und lässt sich streichen,
rollen oder im Airless-Verfahren spritzen. Mit Nassabriebklasse 4 ist
Normweiß jedoch nicht für Flächen vorgesehen, die regelmäßig feucht
gereinigt oder stärker mechanisch belastet werden.
Wirtschaftliche Innenfarbe
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 4
Stumpfmatte Oberfläche
Lösemittelfrei und geruchsarm
Airless spritzbar
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Werkstätten und Industriehallen
Kalk- und Zementputze
Gipsputz und Gipsbauplatten
Gipskarton- und Gipsfaserplatten
Beton und tragfähige Altanstriche
Nicht direkt geeignet für
Häufig feucht gereinigte Wandflächen
Stark beanspruchte Flure und Nutzräume
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Aktiven Schimmelbefall
Lose Tapeten und Leimfarben
Nassabriebklasse 4 richtig einordnen:
Normweiß ist für Wand- und Deckenflächen mit geringer
Reinigungsbelastung vorgesehen. Für Küchen, stark beanspruchte
Flure, öffentliche Bereiche oder regelmäßig feucht zu reinigende
Wände ist eine Innenfarbe mit Nassabriebklasse 1 oder 2 die
geeignetere Wahl.
Was macht Caparol Normweiß besonders?
Hohe Deckleistung
Normweiß erreicht Deckvermögen Klasse 1 bei der vom Hersteller
definierten Auftragsmenge. Auf gleichmäßig vorbereiteten
Untergründen entsteht dadurch eine gut deckende weiße
Oberfläche.
Diffusionsfähig
Mit einem sd-Wert unter 0,1 m bleibt die Beschichtung
wasserdampfdurchlässig. Sie ist dennoch eine kunstharzgebundene
Dispersionsfarbe und keine Silikat- oder Kalkfarbe.
Rationell zu verarbeiten
Die Farbe kann gestrichen, gerollt oder mit einem geeigneten
Airless-Gerät aufgetragen werden und eignet sich dadurch auch
für größere Innenflächen.
Passt Normweiß zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
größere Innenflächen wirtschaftlich gestrichen werden
eine stumpfmatte weiße Oberfläche gewünscht ist
Deckvermögen Klasse 1 benötigt wird
die Flächen nur gering beansprucht werden
gerollt, gestrichen oder gespritzt werden soll
ein 25-kg-Großgebinde sinnvoll verarbeitet werden kann
Besser eine andere Innenfarbe wählen, wenn …
die Wand regelmäßig feucht gereinigt werden muss
eine besonders scheuerbeständige Oberfläche benötigt wird
hohe Anforderungen an Streiflichtflächen bestehen
punktuelle Ausbesserungen kaum sichtbar bleiben sollen
eine konservierungsmittelfreie Farbe erforderlich ist
eine mineralische Silikat- oder Kalkfarbe gesucht wird
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der
Klassen CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung
beschichtet werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol
Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputz mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder länger unbelichtete Platten benötigen Primalon
Filtergrund fein oder Caparol Aqua-inn No-1.
Tiefengrund sperrt keine Verfärbungen ab:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren
beziehungsweise festigen den Untergrund. Gegen wasserlösliche
Verfärbungen und vergilbte Gipskartonplatten ist eine absperrende
Grundierung erforderlich.
Beton, Porenbeton und glatte Untergründe
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Der Beton muss fest, sauber und trocken
sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit sauberem Wasser gemischt wird.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Oberflächen und Lackanstriche anrauen und anschließend
mit Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können
nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Leimfarben
Alte Leimfarben restlos abwaschen und die vollständig getrocknete
Fläche mit Security Primer Roll-On grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig
entfernen.
Problemflächen richtig behandeln
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Caparol Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung sieht das technische Merkblatt
Caparol Indeko-W vor – nicht Normweiß.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger
gründlich abwaschen und trocknen lassen. Getrocknete
Wasserflecken trocken abbürsten und mit Primalon Filtergrund
fein absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder
Caparol Aqua-inn No-1 fertig beschichten.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Unterbindung erneut auftretender
Salze kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der gesamten Fläche deshalb immer eine
Probebeschichtung durchführen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige
Grundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
Normweiß idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch mit
10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Deckanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen zweiten gleichmäßigen
Anstrich ausführen. Auch der Deckanstrich darf mit maximal
10 % Wasser verdünnt werden.
Zusammenhängende Flächen immer nass in nass und ohne längere
Unterbrechung bearbeiten. Normweiß nicht mit anderen Farben oder
Grundiermitteln vermischen.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 150–200 g/m² je Anstrich.
Untergrund, Struktur, Werkzeug und Auftragsmenge beeinflussen
den tatsächlichen Materialbedarf.
Ein Anstrich
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
125–166 m².
Zwei Anstriche
Bei Zwischen- und Deckanstrich reicht ein 25-kg-Gebinde
rechnerisch für ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Deckvermögen Klasse 1 richtig verstehen:
Deckvermögen Klasse 1 wurde bei einer Ergiebigkeit von
4,5 m²/L beziehungsweise 2,8 m²/kg geprüft. Ein 25-kg-Gebinde
entspricht bei dieser definierten Auftragsmenge ungefähr 70 m².
Die höhere theoretische Reichweite aus dem allgemeinen
Verbrauchswert garantiert daher nicht auf jedem Untergrund bereits
mit einem dünnen Einzelanstrich Deckklasse 1.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Nass in nass in einem Zug arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während Verarbeitung und Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless-Verarbeitung
Spritzwinkel
Empfohlener Spritzwinkel: 50°.
Düsengröße
Empfohlene Airless-Düse: 0,021 Inch.
Spritzdruck
Empfohlener Arbeitsdruck: ca. 150 bar.
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen vorsichtig mit einer weichen Bürste
trocken reinigen. Durch zu kräftiges Bürsten können sichtbare
Abzeichnungen entstehen.
Punktuelle Ausbesserungen können sich durch Unterschiede bei
Saugfähigkeit, Untergrund, Werkzeug, Verdünnung und Lichtverhältnissen
sichtbar abzeichnen. Das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer
flächigen Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Ist Normweiß gut abwaschbar?
Nur eingeschränkt. Die Farbe besitzt Nassabriebklasse 4 und ist
nicht für häufiges feuchtes Reinigen oder starke
Scheuerbeanspruchung vorgesehen.
Kann Normweiß auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten
benötigen eine absperrende Grundierung.
Reicht ein Anstrich?
Das aktuelle technische Merkblatt sieht einen Zwischen- und
einen Deckanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet nicht,
dass auf jedem Untergrund ein dünner Einzelanstrich ausreicht.
Technische Daten
Produkttyp: Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Kunstharzdispersion
Farbton: Weiß
Hellbezugswert: 91
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 4
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Deckvermögen geprüft bei 4,5 m²/L beziehungsweise 2,8 m²/kg
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
Dichte: ca. 1,59 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerstellungnahme
Emissionsgeprüft nach dem AgBB-Schema
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Die frühere pauschale Kennzeichnung mit dem Signalwort „Gefahr“ und
H317 wird nicht übernommen. Auf der aktuellen offiziellen
Produktseite ist derzeit kein konkretes Sicherheitsdatenblatt für
Normweiß verlinkt.
Für die tatsächliche Kennzeichnung sind ausschließlich das aktuelle
Etikett und das Sicherheitsdatenblatt der gelieferten Charge
maßgeblich. Haut- und Augenkontakt vermeiden, während Verarbeitung
und Trocknung gründlich lüften und beim Spritzen Aerosol sowie
Spritznebel nicht einatmen.
Caparol Premium Color Innenfarbe (Synthesa)
Caparol Premium Color ist eine hochwertige Dispersions-Innenfarbe für
intensive, kräftige und pastellige Wand- und Deckenanstriche. Speziell
ausgewählte Pigmente und Bindemittel erzeugen eine edelmatte Oberfläche
mit hoher Farbbrillanz und besonderer Farbtiefe.
Die lange Offenzeit erleichtert das gleichmäßige Beschichten großer
Flächen und hilft dabei, sichtbare Ansätze zu vermeiden. Premium Color
besitzt Nassabriebklasse 2, Deckvermögen Klasse 1 und eignet sich für
Wohnräume ebenso wie für hochwertige Objektflächen.
Für intensive Farbtöne
Hohe Farbbrillanz und Farbtiefe
Edelmatte Farbwirkung
Nassabriebklasse 2
Deckvermögen Klasse 1
Lange Offenzeit
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Büros und hochwertige Objektflächen
Kalk- und Zementputze
Gipsputz und Gipskarton
Beton und Porenbeton
Raufaser und tragfähige Altanstriche
Nicht direkt geeignet für
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Aktiven Schimmelbefall
Lose Tapeten und Leimfarben
Salzbelastete Flächen ohne Vorbehandlung
Ungeprüfte Acryl- und Dichtmassen
Wichtig bei kräftigen Farbtönen:
Intensive Gelb-, Orange- und Rottöne besitzen häufig ein geringeres
Deckvermögen. Vor dem gewünschten Farbton ist deshalb eine deckende,
auf Weiß basierende pastellige Grundbeschichtung notwendig.
Abhängig vom Farbton kann zusätzlich ein zweiter Deckanstrich
erforderlich sein.
Was macht Premium Color besonders?
Lange Offenzeit
Die Farbe bleibt während der Verarbeitung vergleichsweise lange
offen. Dadurch lassen sich größere Flächen leichter nass in nass
bearbeiten und sichtbare Übergänge besser vermeiden.
True-Color-Farbwirkung
Die spezielle Rezeptur unterstützt eine besonders intensive,
tiefe und klare Farbwirkung. Das macht Premium Color vor allem
für bewusst gestaltete farbige Wandflächen interessant.
Reinigungsfähige Oberfläche
Nassabriebklasse 2 ermöglicht nach vollständiger Durchtrocknung
eine vorsichtige feuchte Reinigung. Die Beschichtung ist laut
Prüfbericht auch gegen geeignete Desinfektionsmittel beständig.
Passt Premium Color zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
intensive oder pastellige Farbtöne gewünscht sind
eine edelmatte Oberfläche entstehen soll
große zusammenhängende Flächen gestrichen werden
Nassabriebklasse 2 benötigt wird
eine hohe Farbbrillanz wichtig ist
gestrichen, gerollt oder gespritzt werden soll
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine konservierungsmittelfreie Farbe benötigt wird
eine reine Silikat- oder Kalkfarbe vorgeschrieben ist
eine sehr stark mechanisch belastete Fläche vorliegt
Holz oder Holzwerkstoffe gestrichen werden sollen
aktiver Schimmelbefall vorhanden ist
die Wand dauerhaft feucht bleibt
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der Klassen
CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet
werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol
Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputz mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und den
Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On oder
Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder längere Zeit unbelichtete Platten benötigen
Primalon Filtergrund fein oder Caparol Aqua-inn No-1.
Tiefengrund verhindert keine Verfärbungen:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren
beziehungsweise festigen den Untergrund. Gegen wasserlösliche
Verfärbungen oder vergilbte Gipskartonplatten ist dagegen eine
absperrende Grundierung notwendig.
Beton, Porenbeton und glatte Untergründe
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Der Beton muss fest, sauber und trocken
sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit sauberem Wasser gemischt wird.
Glatte, gering saugende Flächen
Gering saugende, glatte Untergründe mit Primalon Universal
Haftgrund grundieren. Dadurch werden Haftung und gleichmäßige
Farbwirkung verbessert.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können
nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Oberflächen und Lackanstriche anrauen und anschließend
mit Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig
entfernen.
Nicht tragfähige und belastete Flächen
Lose Altbeschichtungen
Nicht tragfähige Lack-, Dispersions-, Kunstharzputz- und
Mineralfarbenbeschichtungen vollständig entfernen.
Leimfarben
Alte Leimfarben restlos abwaschen. Nach vollständiger Trocknung
mit Security Primer Roll-On grundieren.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger
gründlich abwaschen und trocknen lassen. Wasserflecken mit
Primalon Filtergrund fein absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder Aqua-inn No-1
fertig beschichten.
Schimmel und Salzausblühungen
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung sieht das technische Merkblatt
Caparol Indeko-W vor – nicht Premium Color.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Haftung oder Unterbindung erneut
auftretender Salze kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der gesamten Fläche deshalb immer eine
Probebeschichtung auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff
durchführen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige
Grundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
Premium Color mit maximal 5 % sauberem Wasser verdünnen und
gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen gleichmäßigen Schlussanstrich
ausführen. Für optimale Ausbesserungsfähigkeit Premium Color
möglichst unverdünnt verwenden.
Premium Color nicht mit anderen Produkten vermischen. Zusammenhängende
Flächen immer nass in nass und ohne längere Unterbrechung bearbeiten.
Farbton richtig planen
Farbton vorab kontrollieren
Getöntes Material vor der Verarbeitung auf Farbtonexaktheit
prüfen. Für zusammenhängende Flächen nur Material derselben
Charge verwenden oder alle Gebinde vollständig miteinander
vermischen.
Gelb, Orange und Rot
Intensive Farbtöne in diesen Bereichen benötigen eine deckende,
weiß basierte Pastellgrundierung. Ein zusätzlicher Deckanstrich
kann erforderlich sein.
Dunkle Farbtöne
Mechanische Belastung kann auf dunklen Flächen helle Streifen
verursachen. Für stark beanspruchte Flächen wird eine
farbtongleiche Schutzbeschichtung mit Premium Color Strong
empfohlen.
Premium Color Strong richtig einordnen:
Premium Color Strong ersetzt nicht die deckende farbige
Grundbeschichtung. Es wird als farbtongleiches Schutz-Finish auf
bereits deckend mit Premium Color beschichteten, intensiv farbigen
Flächen eingesetzt und reduziert den Schreibeffekt.
Abkleben und Wandtattoos
Universal-Abdeckband verwenden
Besonders glatte Klebebänder können aufgrund des
True-Color-Effekts auf der fertigen Oberfläche vermindert haften.
Für Abklebungen innerhalb der Fläche empfiehlt der Hersteller
ein geeignetes Universal-Abdeckband.
Wandtattoos vorher einplanen
Vor dem Aufkleben von Wandtattoos empfiehlt der Hersteller eine
zusätzliche Beschichtung mit DecoLasur Matt oder alternativ
einen Beschichtungsaufbau mit Indeko-plus.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 150 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Struktur, Farbton und Werkzeug beeinflussen den
tatsächlichen Materialbedarf.
Gebinde mit 7 kg
Rechnerisch ca. 46 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 25 kg
Rechnerisch ca. 166 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 83 m² fertige Fläche.
Deckvermögen Klasse 1 richtig verstehen:
Die Einstufung wurde bei einer Ergiebigkeit von 5,2 m²/L
beziehungsweise 3,3 m²/kg geprüft. Das entspricht einer deutlich
höheren Auftragsmenge als der allgemeine Richtverbrauch von
150 g/m². Deckkraftklasse 1 ist daher keine Garantie dafür, dass ein
dünner Einzelanstrich auf jedem Untergrund vollständig deckt.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder spritzen
Mit maximal 5 % Wasser verdünnen
Nass in nass ohne Unterbrechung arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss trocken und tragfähig sein
Während der Trocknung ausreichend lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless- und Nespri-TEC-Verarbeitung
Airless
Spritzwinkel: 50°
Düsengröße: 0,020–0,021 Inch
Spritzdruck: 150–180 bar
Verdünnung: maximal 5 % Wasser
Nespri-TEC
Für Nespri-TEC geeignet
Material unverdünnt verarbeiten
Gerätevorgaben des Systems beachten
Spritznebel nicht einatmen
Reinigung und Desinfektion
Vollständig durchgetrocknete Flächen zunächst vorsichtig mit einer
weichen Bürste trocken reinigen. Eine feuchte Reinigung ist mit einem
weichen Tuch oder Schwamm möglich. Keine harten oder scheuernden
Schwämme verwenden.
Neutrale Reinigungs- und Desinfektionsmittel zuerst an einer wenig
sichtbaren Stelle auf Verträglichkeit prüfen. Bei getönten Flächen kann
abhängig von Farbton und Reinigungsintensität leichter Pigmentabrieb am
Reinigungstuch sichtbar werden.
Ausbesserungen richtig ausführen
Premium Color ist unverdünnt besonders gut ausbesserungsfähig.
Punktuelle Reparaturen können sich dennoch durch unterschiedliche
Saugfähigkeit, Werkzeug, Verdünnung, Charge und Lichtverhältnisse
sichtbar abzeichnen.
Das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer flächigen Überarbeitung
von Kante zu Kante. Für Reparaturen möglichst unverdünntes Material
derselben Charge und dasselbe Werkzeug wie beim ursprünglichen Anstrich
verwenden.
Häufige Fragen
Reicht bei Premium Color ein Anstrich?
Nicht grundsätzlich. Untergrund, Farbkontrast, Farbton und
Auftragsmenge entscheiden über den notwendigen Aufbau.
Intensive Farbtöne benötigen häufig eine passende
Grundbeschichtung und gegebenenfalls zwei Deckanstriche.
Kann Premium Color auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten
benötigen eine absperrende Grundierung.
Was hilft gegen helle Streifen auf dunklen Farben?
Solche Streifen entstehen durch mechanische Beanspruchung der
matten Oberfläche. Für belastete intensive Farbtöne empfiehlt
Caparol eine farbtongleiche Schutzbeschichtung mit Premium Color
Strong.
Technische Daten
Produkttyp: hochwertige Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: spezielle Kunststoffdispersionen
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 2
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Deckvermögen geprüft bei 5,2 m²/L beziehungsweise 3,3 m²/kg
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
Dichte: ca. 1,56 g/cm³
Gebindegrößen: 7 kg und 25 kg
Verbrauch: ca. 150 g/m² je Anstrich
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Premium Color ist in zahlreichen Farbtönen und Ausführungen
erhältlich. Die konkrete chemikalienrechtliche Kennzeichnung kann
deshalb je nach Farbton und Variante abweichen. Eine alte pauschale
Kennzeichnung mit „Gefahr“ oder H317 darf nicht ungeprüft auf alle
Ausführungen übertragen werden.
Maßgeblich sind ausschließlich das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Etikett des tatsächlich gelieferten Farbtons. Während der
Verarbeitung und Trocknung ausreichend lüften. Beim Spritzen
Aerosol und Spritznebel nicht einatmen und geeignete persönliche
Schutzausrüstung verwenden.