Baumit SilikatTop 25 kg
Baumit SilikatTop ist ein verarbeitungsfertiger, pastöser
Silikat-Oberputz für dekorative Fassadenflächen im Außenbereich.
Der mineralische Dünnschichtdeckputz ist als Kratz- und Rillenstruktur
erhältlich und verbindet eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit mit
wasserabweisenden und witterungsbeständigen Eigenschaften.
SilikatTop eignet sich für Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme sowie für
geeignete mineralische Putze, Spachtelmassen, Beton und Altputze.
Auch Renovierungen und denkmalgeschützte Fassaden werden vom Hersteller
ausdrücklich als Einsatzbereiche genannt.
Eigenschaften
Silikatischer Oberputz für außen
Hoch diffusionsoffen
Wasserabweisend
Witterungsbeständig
Mineralischer Charakter
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme
Mineralische Unterputze
Mineralische Spachtelmassen
Beton
Altputze
Renovierung und Denkmalschutz
Nicht dafür vorgesehen
Kunststoffe und Harze
Lack- und Ölfilme
Leimfarben
Kalkputze und Kalkanstriche
Holz und Metall
Organische Spachtelmassen wie Baumit PowerFlex
Vor SilikatTop immer passend grundieren:
Geeignete Untergründe werden mit Baumit UniPrimer oder
PremiumPrimer vorgestrichen. Die Grundierung muss mindestens
24 Stunden trocknen. Anders als bei SilikonTop ist Baumit PowerFlex
für SilikatTop ausdrücklich nicht als Untergrund vorgesehen.
Was macht Baumit SilikatTop besonders?
Sehr hohe Diffusionsoffenheit
Mit Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 und einem sd-Wert von
etwa 0,06 bis 0,10 m bei 2 mm Schichtdicke eignet sich
SilikatTop besonders für diffusionsoffene Fassadenaufbauten.
Mineralischer Charakter
Der silikatische Oberputz ist auf mineralische Fassadenaufbauten
abgestimmt und eignet sich deshalb auch für Renovierungen und
denkmalgeschützte Objekte.
Kratz- oder Rillenstruktur
Je nach gewünschter Fassadenoptik stehen Kratzstrukturen in
1,5, 2 und 3 mm sowie Rillenstrukturen in 2 und 3 mm zur
Verfügung.
Passt SilikatTop zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein silikatischer Oberputz für außen gesucht wird
hohe Wasserdampfdurchlässigkeit wichtig ist
ein mineralischer Fassadenaufbau vorliegt
Kratz- oder Rillenstruktur gewünscht ist
Renovierung oder Denkmalschutz geplant ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Untergrund organisch gebunden ist
Baumit PowerFlex vorhanden ist
der Putz stark sandet oder mürbe ist
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Welche Struktur passt?
K 1,5
Feine Kratzstruktur, 1,5 mm
Verbrauch ca. 2,5 kg/m².
K 2
Kratzstruktur, 2 mm
Verbrauch ca. 2,9 kg/m².
K 3
Grobe Kratzstruktur, 3 mm
Verbrauch ca. 3,9 kg/m².
R 2 / R 3
Rillenstruktur mit 2 oder 3 mm.
Verbrauch ca. 2,6 bzw. 3,6 kg/m².
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Auch die Ebenheit der Fläche muss für den Dünnschichtputz ausreichend
sein.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe Putzflächen
mit Baumit Sanova Primer verfestigen.
Sinterhaut mechanisch entfernen, Schalölrückstände auf Beton beseitigen
und verschmutzte Flächen reinigen. Schadhafte oder rissige mineralische
Untergründe vorab fachgerecht spachteln und bei Bedarf mit Baumit
TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Flächen vor der Beschichtung mit einem
geeigneten Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandeln.
So wird Baumit SilikatTop verarbeitet
Untergrund vollständig prüfen und notwendige Vorarbeiten
abschließen.
Baumit UniPrimer oder PremiumPrimer gleichmäßig auftragen und
mindestens 24 Stunden trocknen lassen.
SilikatTop vor dem Auftrag mit einem geeigneten Rührwerk gründlich
aufmischen.
Falls erforderlich, mit maximal 1 % sauberem Wasser
auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Mit einer rostfreien Stahltraufel vollflächig aufziehen oder mit
einer geeigneten Feinputzmaschine aufspritzen.
Auf Kornstärke abziehen und unmittelbar danach mit einem
Kunststoffreibbrett strukturieren.
Zusammenhängende Fassadenflächen gleichmäßig und ohne
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Aktion 10 x 14 L Baumit SilikatColor weiß
Baumit SilikatColor ist eine matte, mineralische Silikat-Fassadenfarbe
für den Schutz und die Gestaltung mineralischer Fassadenflächen.
Die nicht filmbildende Beschichtung ist hoch wasserdampfdurchlässig,
wasserabweisend und witterungsbeständig.
Die Farbe eignet sich für neue und alte mineralische Putze,
Spachtelmassen, Beton sowie tragfähige mineralische Altanstriche.
Auch für Renovierungen und denkmalgeschützte Fassaden wird
SilikatColor vom Hersteller ausdrücklich vorgesehen.
Eigenschaften
Mineralische Silikat-Fassadenfarbe
Hoch wasserdampfdurchlässig
CO₂-durchlässig
Wasserabweisend
Witterungsbeständig
Nicht filmbildend und spannungsarm
Geeignet für
Kalkzement- und Zementputze
Beton und mineralische Untergründe
Mineralische Spachtelmassen
Gut haftende mineralische Altanstriche
Renovierungsarbeiten
Denkmalgeschützte Fassaden
Nicht dafür vorgesehen
Dispersionsanstriche
Kunststoffe
Lack- und Ölfilme
Leim- und Kalkanstriche
Holz und Metall
Als Karbonatisierungsbremse bei Betonsanierungen
Vorhandenen Altanstrich unbedingt bestimmen:
Baumit SilikatColor ist für gut haftende mineralische
Altbeschichtungen geeignet, nicht jedoch für Dispersionsfarben.
Ist die vorhandene Beschichtung unbekannt, muss sie vor dem
Neuaufbau eindeutig geprüft werden.
Was macht Baumit SilikatColor besonders?
Sehr hohe Diffusionsoffenheit
SilikatColor erreicht die Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1
und ist zusätzlich hoch CO₂-durchlässig. Damit eignet sie sich
besonders für mineralische, diffusionsoffene Fassadenaufbauten.
Mineralisch und nicht filmbildend
Die Beschichtung bildet keinen geschlossenen Kunststofffilm.
Dadurch bleibt der mineralische Charakter des Untergrunds
weitgehend erhalten.
Für Renovierung und Denkmalschutz
Neben neuen mineralischen Fassaden nennt Baumit ausdrücklich
Renovierungsarbeiten und denkmalgeschützte Bauwerke als
Einsatzbereiche.
Passt SilikatColor zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein mineralischer Fassadenanstrich gewünscht ist
hohe Wasserdampfdurchlässigkeit wichtig ist
mineralischer Putz oder Beton beschichtet wird
eine tragfähige mineralische Altfarbe vorhanden ist
eine Renovierung im mineralischen System erfolgt
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art des vorhandenen Altanstrichs unbekannt ist
Kalkputz vorhanden ist
der Untergrund stark sandet oder mürbe ist
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Schlecht haftende oder verwitterte Altanstriche vollständig entfernen.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe Putzflächen
benötigen Baumit Sanova Primer.
Sinterhaut mechanisch entfernen. Schalölrückstände auf Beton mit
geeignetem Verfahren beseitigen. Schadhafte oder rissige mineralische
Flächen vor dem Anstrich fachgerecht spachteln und bei Bedarf mit
Baumit TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Flächen vor dem Anstrich mit einem dafür
vorgesehenen Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandeln.
So wird Baumit SilikatColor verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und notwendige Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Baumit SilikatColor vor der Verarbeitung mit langsam laufendem
Rührwerk gründlich aufrühren.
Den Grundanstrich bei Bedarf mit maximal 10 bis 15 % sauberem
Wasser auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Gleichmäßig und vollflächig streichen, rollen oder mit einem
geeigneten Airlessgerät auftragen.
Unter üblichen Bedingungen mindestens zwölf Stunden bis zum
nächsten Arbeitsgang warten.
Den Deckanstrich bei Bedarf mit maximal 5 % Wasser einstellen und
zusammenhängende Flächen ohne Unterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Dispersionsfarbe überstrichen
Baumit SilikatColor ist laut Produktdatenblatt nicht für
Dispersionsanstriche vorgesehen. Der vorhandene Altanstrich
muss daher vorab eindeutig bestimmt werden.
Unterschiedliche Chargen verarbeitet
Farbgleichheit wird nur innerhalb einer Produktionscharge
gewährleistet. Verschiedene Chargen vor Arbeitsbeginn
vollständig miteinander vermischen.
Zu kalt verarbeitet
Bei SilikatColor gilt eine höhere Mindesttemperatur als bei
vielen anderen Fassadenfarben. Material, Luft und Untergrund
müssen mindestens +8 °C aufweisen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Gesamtverbrauch für zwei Anstriche:
ca. 0,30 bis 0,35 L/m².
5 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
16 m² fertige Fassadenfläche.
14 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
45 m² fertige Fassadenfläche.
Produkttyp: mineralische Silikat-Fassadenfarbe
Gebindegrößen: 5 und 14 Liter
Farbtöne: Baumit Life Farbtöne
Glanzgrad: G3 matt
Festkörpergehalt: ca. 65 %
Rohdichte: ca. 1,6 kg/dm³
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1
Wasserdurchlässigkeit: W2
VOC-Istwert: unter 40 g/L
Für den Airlessauftrag nennt Baumit unter anderem eine Düse LL5321
beziehungsweise LL315 bei etwa 100 bar oder eine PAA-525-Düse bei
ungefähr 140 bar. Die genaue Einstellung richtet sich nach Gerät,
Konsistenz und Untergrund.
Luft-, Material- und Untergrundtemperatur müssen während Verarbeitung
und Abbindephase für mindestens acht Stunden wenigstens
+8 °C betragen. Direkte Sonne, Regen und starken Wind
vermeiden.
Baumit SilikatColor kühl, frostfrei und verschlossen lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Nach dem Öffnen soll der Gebindeinhalt innerhalb von 14 Tagen
verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Kann Baumit SilikatColor auf einer alten Dispersionsfarbe verarbeitet werden?
Nein. Dispersionsanstriche werden im aktuellen Produktdatenblatt
ausdrücklich als ungeeignet genannt.
Ist SilikatColor für Denkmalschutz geeignet?
Ja. Baumit nennt den Denkmalschutz ausdrücklich als Einsatzgebiet.
Der vorhandene historische Untergrund und der konkrete Aufbau müssen
trotzdem objektbezogen geprüft werden.
Was ist der wichtigste Unterschied zu Baumit SilikonColor?
SilikatColor ist auf mineralische Untergründe und mineralische
Altbeschichtungen ausgerichtet. Baumit SilikonColor kann dagegen auch
auf geeigneten dispersionsgebundenen Altanstrichen und Kunstharzputzen
eingesetzt werden.
Verhindert SilikatColor dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Die vorhandene Basisausstattung kann einen Befall verzögern.
Ein dauerhaftes Ausbleiben von Algen- oder Pilzbefall kann nicht
zugesichert werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Baumit SilikatColor nicht mit anderen
Anstrichmitteln vermischen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein,
Lack und Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit Wasser
entfernen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Aktion 10 x 14 L Baumit SilikonColor weiß
Baumit SilikonColor ist eine matte, verarbeitungsfertige
Silikonharz-Fassadenfarbe für hochwertige Neu- und
Renovierungsanstriche im Außenbereich. Sie verbindet eine sehr geringe
Wasseraufnahme mit hoher Wasserdampfdurchlässigkeit und schützt
Fassaden zuverlässig vor Witterungseinflüssen.
Die Farbe eignet sich für mineralische Untergründe, tragfähige
mineralische und dispersionsgebundene Altbeschichtungen sowie für
intakte Wärmedämm-Verbundsysteme. Besonders im Spritzwasser- und
Sockelbereich wird SilikonColor vom Hersteller empfohlen.
Eigenschaften
Silikonharz-Fassadenfarbe
Extrem wasserabweisend
Hoch diffusionsoffen
Witterungsbeständig
Spannungsarm auftrocknend
Mattes Oberflächenbild
Geeignet für
Kalkzement- und Zementputze
Beton und mineralische Untergründe
Tragfähige mineralische Altanstriche
Tragfähige Dispersionsanstriche und -putze
Intakte Wärmedämm-Verbundsysteme
Sockel- und Spritzwasserbereiche
Nicht dafür vorgesehen
Kunststoffe
Lack- und Ölfilme
Leim- und Kalkanstriche
Holz und Metall
Hochelastische Dispersionsanstriche
Als Karbonatisierungsbremse bei Betonsanierungen
Untergrund und Grundierung entscheiden über das Ergebnis:
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen
mit Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe
Putzflächen benötigen dagegen Baumit Sanova Primer. Kalkputze sind
nur bedingt geeignet und müssen vorab über eine Probefläche geprüft
werden.
Was macht Baumit SilikonColor besonders?
Sehr niedrige Wasseraufnahme
SilikonColor erreicht die Wasserdurchlässigkeitsklasse W3.
Niederschlagswasser wird damit sehr stark von der
Fassadenoberfläche abgehalten.
Hohe Diffusionsoffenheit
Mit der Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 bleibt der
Fassadenaufbau sehr gut wasserdampfdurchlässig.
Vielseitig renovierbar
Neben mineralischen Putzen können auch geeignete
dispersionsgebundene Altanstriche, Kunstharzputze und intakte
WDVS-Flächen überarbeitet werden.
Passt SilikonColor zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine matte Silikonharz-Fassadenfarbe gesucht wird
starker Regenschutz wichtig ist
die Fassade diffusionsoffen bleiben soll
eine intakte Altbeschichtung renoviert wird
ein bestehendes WDVS überarbeitet werden soll
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Kalkputz vorhanden ist
der Untergrund stark sandet oder mürbe ist
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Art und Tragfähigkeit des Altanstrichs unbekannt sind
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Schlecht haftende und verwitterte Altanstriche vollständig entfernen.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer behandeln. Stark sandende oder mürbe Putzflächen mit
Baumit Sanova Primer verfestigen.
Sinterhaut mechanisch entfernen. Schalölrückstände auf Beton mit
geeignetem Reinigungsverfahren beseitigen. Schadhafte oder rissige
mineralische Flächen vor dem Anstrich fachgerecht spachteln und bei
Bedarf mit TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Untergründe müssen vor dem Beschichten mit
einem dafür vorgesehenen Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandelt
werden.
So wird Baumit SilikonColor verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und erforderliche Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Baumit SilikonColor vor der Verarbeitung mit langsam laufendem
Rührwerk gründlich aufrühren.
Den Grundanstrich je nach Untergrund mit maximal 10 bis 15 %
sauberem Wasser auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Gleichmäßig und vollflächig streichen, rollen oder mit einem
geeigneten Airlessgerät auftragen.
Den Folgeanstrich unter üblichen Bedingungen frühestens nach
ungefähr 12 Stunden ausführen.
Den Deckanstrich bei Bedarf mit maximal 5 % Wasser einstellen und
zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Falsche Grundierung
MultiPrimer und Sanova Primer erfüllen unterschiedliche
Aufgaben. Die Grundierung muss an Saugfähigkeit und Festigkeit
des Untergrunds angepasst werden.
Unterschiedliche Chargen verarbeitet
Farbgleichheit kann nur innerhalb einer Produktionscharge
gewährleistet werden. Mehrere Chargen vor Beginn vollständig
miteinander vermischen.
Witterung unterschätzt
Direkte Sonne, Regen, starker Wind, hohe Luftfeuchtigkeit oder
niedrige Temperaturen können Trocknung und Farbton deutlich
beeinflussen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Gesamtverbrauch für zwei Anstriche:
ca. 0,30 bis 0,35 L/m².
5 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
16 m² fertige Fassadenfläche.
14 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
45 m² fertige Fassadenfläche.
Produkttyp: Silikonharz-Fassadenfarbe
Gebindegrößen: 5 und 14 Liter
Farbtöne: Baumit Life Farbtöne
Glanzgrad: G3 matt
Festkörpergehalt: ca. 65 %
Rohdichte: ca. 1,6 kg/dm³
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1
Wasserdurchlässigkeit: W3
VOC-Istwert: unter 40 g/L
Die Luft-, Material- und Untergrundtemperatur muss während der
Verarbeitung und für mindestens acht Stunden danach wenigstens
+5 °C betragen. Die Fassade vor direkter Sonne, Regen und starkem Wind
schützen.
Baumit SilikonColor kühl, frostfrei und verschlossen lagern. Das
ungeöffnete Gebinde ist ungefähr zwölf Monate lagerfähig. Nach dem
Öffnen soll der Inhalt innerhalb von 14 Tagen verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Kann Baumit SilikonColor auf alten Dispersionsfarben verwendet werden?
Ja, sofern die Beschichtung gut haftet und der Untergrund entsprechend
vorbereitet wurde. Schlecht haftende oder verwitterte Altanstriche
müssen entfernt werden.
Ist Baumit SilikonColor für Wärmedämm-Verbundsysteme geeignet?
Ja. Intakte Wärmedämm-Verbundsysteme können überarbeitet werden.
Farbton und Hellbezugswert müssen dabei die aktuelle Baumit
Verarbeitungsrichtlinie für WDVS erfüllen.
Verhindert die Farbe dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Die Basisausstattung kann einen Befall verzögern. Bei besonders
feuchtebelasteten Standorten kann eine verstärkte Ausstattung sinnvoll
sein; ein dauerhaft ausbleibender Befall kann nicht garantiert werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Baumit SilikonColor nicht mit anderen
Anstrichmitteln vermischen. Glas, Keramik, Naturstein, Lack und
Metall abdecken und Spritzer sofort mit Wasser entfernen. Für
Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Aktion 10 x 25 kg Caparol Silitol Objekt - Mineralfarbe weiß (Synthesa)
Caparol Silitol Objekt ist eine stumpfmatte Einkomponenten-Silikatfarbe
für rationelle Wand- und Deckenanstriche im Innenbereich. Das
wirtschaftliche 25-kg-Gebinde eignet sich besonders für größere Flächen
in Wohnbauten, Schulen, Kindergärten, öffentlichen Gebäuden und in der
Denkmalpflege.
Die weiße Silikatfarbe ist konservierungsmittelfrei, geruchsarm,
spannungsarm und hoch wasserdampfdurchlässig. Sie besitzt
Deckvermögen Klasse 1 und Nassabriebklasse 3 und kann auf zahlreichen
mineralischen sowie ausgewählten tragfähigen Altbeschichtungen eingesetzt
werden.
Für große Innenflächen
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 3
Stumpfmatte Oberfläche
Hoch diffusionsfähig
Wirtschaftliches 25-kg-Gebinde
Geeignet für
Kalk- und Zementputze
Beton und Kalksandstein
Gipsputz und Gipskarton
Capaver Glasgewebe
Mineral- und Silikatfarben
Tragfähige matte Dispersionsanstriche
Nicht direkt geeignet für
Lackierte Flächen
Kunststoffoberflächen
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Salzbelastete Flächen ohne Spezialaufbau
Ungeprüfte glänzende Altbeschichtungen
Silitol Objekt, Bio oder LithoSil?
Silitol Objekt ist die rationelle Wahl für größere Innenflächen und
wird ausschließlich im wirtschaftlichen 25-kg-Gebinde angeboten.
Silitol Bio ist interessant, wenn zusätzliche Produktmerkmale wie
das Österreichische Umweltzeichen oder die Eignung für
Lebensmittelbereiche entscheidend sind. Für stärker beanspruchte und
häufiger zu reinigende Flächen bietet LithoSil mit
Nassabriebklasse 2 die höhere Reinigungsbeständigkeit.
Was macht Silitol Objekt besonders?
Hohe Flächenleistung
Das hohe Deckvermögen und das große Gebinde machen Silitol Objekt
besonders für Wohnanlagen, Neubauten und größere Objektflächen
interessant.
Hoch diffusionsfähig
Mit einem sd-Wert unter 0,03 m bleibt der Feuchtigkeitsaustausch
geeigneter mineralischer Wand- und Deckenaufbauten weitgehend
erhalten.
Natürliche Alkalität
Die natürliche Alkalität des Bindemittels behindert die
Vermehrung beziehungsweise das Wachstum von Bakterien und Pilzen.
Eine bestehende Schimmelursache wird dadurch jedoch nicht behoben.
Passt Silitol Objekt zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
größere Wand- oder Deckenflächen gestrichen werden
eine stumpfmatte Silikat-Innenfarbe gesucht wird
Nassabriebklasse 3 für die Nutzung ausreicht
der Wandaufbau diffusionsoffen bleiben soll
ein 25-kg-Großgebinde sinnvoll verarbeitet werden kann
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine höhere Reinigungsbeständigkeit benötigt wird
regelmäßig stark feucht gereinigt werden muss
nur eine kleine Fläche gestrichen wird
ein kleineres Gebinde benötigt wird
auf Lack, Kunststoff oder Holz gearbeitet wird
Mineralische Untergründe vorbereiten
Sinternde oder mehlende Flächen
Sinterhaut sowie mehlende oder wischende Bestandteile mechanisch
entfernen oder mit Histolith Fluat behandeln und anschließend
gründlich mit Wasser nachwaschen.
Stark saugende Flächen
Stark saugende mineralische Untergründe mit CaPriSil Fassaden
Grund unverdünnt oder mit Histolith Silikat-Fixativ vorbereiten.
Histolith Silikat-Fixativ wird je nach Saugfähigkeit unverdünnt
oder bis 1 : 1 mit Wasser verdünnt eingesetzt.
Neue Kalk- und Zementputze
Neue Putze der Klassen CS II bis CS IV normalerweise zwei bis
vier Wochen ungestrichen stehen und ausreichend abbinden lassen.
Nachputzstellen vollständig austrocknen lassen, mit Histolith
Fluat behandeln und mit Wasser nachwaschen.
Beton, Gipsputz und Gipskarton
Beton
Betonflächen abbürsten und entstauben. Zementschlämme,
Schalöl, Fett und Wachs vollständig entfernen.
Ausbrüche und Fehlstellen vor dem Anstrich mit einer geeigneten
Zementspachtelmasse ausbessern.
Gipsputz und Gipsbauplatten
Gipsputz und saugende Gipsbauplatten mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Eine vorhandene Sinterhaut auf Gipsputz vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Platten mit wasserlöslichen oder verfärbenden Inhaltsstoffen
benötigen eine absperrende Grundbeschichtung mit Primalon
Filtergrund fein.
Altanstriche und besondere Untergründe
Mineral- und Silikatfarben
Fest haftende mineralische Altanstriche trocken oder nass
reinigen. Nicht tragfähige Schichten vollständig abschleifen
oder abschaben.
Matte Dispersionsanstriche
Tragfähige, matte Dispersionsanstriche und
Kunstharzputz-Beschichtungen sorgfältig reinigen und auf
ausreichende Haftung prüfen.
Glänzende, dichte oder unbekannte Altbeschichtungen zunächst
durch eine Probefläche beurteilen.
Lehmputz
Lehmputz reinigen und mit CaPriSil Fassaden Grund unverdünnt oder
Histolith Silikat-Fixativ grundieren.
Vor der Gesamtbeschichtung eine Probefläche anlegen und auf
mögliche Braunverfärbungen kontrollieren.
Problemstellen richtig behandeln
Leimfarben
Alte Leimfarbenanstriche vollständig abwaschen. Nach
ausreichender Trocknung mit Security Primer Roll-On grundieren.
Schimmelbefall
Schimmelbelag fachgerecht entfernen und die Fläche mit Capatox
unverdünnt behandeln. Vollständig trocknen lassen und die
Feuchteursache dauerhaft beheben.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB grundieren.
Eine dauerhaft sichere Haftung oder Unterbindung erneut
auftretender Salze kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der Gesamtfläche deshalb immer eine
Probebeschichtung auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff
durchführen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein.
2. Zwischenanstrich
Silitol Objekt idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch mit
10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach mindestens zwölf Stunden einen gleichmäßigen
Schlussanstrich ausführen. Auch dieser darf mit maximal
10 % Wasser verdünnt werden.
Zusammenhängende Flächen immer nass in nass und ohne längere
Unterbrechung bearbeiten. Silitol Objekt nicht mit anderen Farben oder
Grundierungen vermischen, da dadurch die vorgesehenen Eigenschaften
verändert werden können.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch je Anstrich
Ca. 150–200 g/m².
Der tatsächliche Bedarf hängt von Saugfähigkeit, Struktur und
Auftragsverfahren ab.
Ein Anstrich
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
125–166 m².
Zwei Anstriche
Bei Zwischen- und Schlussanstrich reicht ein 25-kg-Gebinde
rechnerisch für ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Die Reichweiten sind theoretische Richtwerte ohne Materialverluste.
Saugfähigkeit, Untergrundstruktur, Werkzeug und notwendige Schichtdicke
beeinflussen den tatsächlichen Verbrauch. Den Bedarf durch eine
Probefläche am Objekt ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Nass in nass ohne Unterbrechung arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 7 °C
Für Raumluft, Material und Untergrund
Untergrund muss trocken und tragfähig sein
Während der Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 12 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless-Verarbeitung
Spritzwinkel
Empfohlener Spritzwinkel: 50°.
Düsengröße
Empfohlene Airless-Düse: 0,026 Inch.
Spritzdruck
Empfohlener Arbeitsdruck: ca. 150 bar.
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig mit einer weichen
Bürste trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch gereinigt
werden. Dabei keine Scheuerspuren erzeugen.
Bei getönter Ware kann abhängig von Farbton und Reinigungsintensität ein
leichter Pigmentabrieb sichtbar werden. Punktuelle Ausbesserungen können
sich abzeichnen; das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer
Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Kann Silitol Objekt auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Verfärbende Platten
benötigen Primalon Filtergrund fein.
Reicht ein Anstrich?
Nein. Das aktuelle technische Datenblatt sieht einen Zwischen-
und einen Schlussanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet
nicht automatisch, dass auf jedem Untergrund ein Auftrag genügt.
Ist Silitol Objekt gegen Schimmel?
Die natürliche Alkalität behindert das Wachstum von Bakterien und
Pilzen. Vorhandenen Schimmel und seine Ursache beseitigt die Farbe
jedoch nicht.
Technische Daten
Produkttyp: Einkomponenten-Silikatfarbe für innen
Bindemittel: Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren
Farbton: Weiß, Hellbezugswert 91
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 3
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,03 m
Dichte: ca. 1,60 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerbestätigung
Lagerung: kühl, frostfrei und verschlossen
Lagerfähigkeit: original verschlossen 12 Monate
Sicherheitshinweis:
Silitol Objekt ist eine stark alkalische Silikatfarbe. Haut und Augen
vor Farbspritzern schützen. Glas, Keramik, Lackflächen, Klinker,
Naturstein und Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit
klarem Wasser entfernen.
Beim Spritzen können lungengängige Tröpfchen entstehen. Aerosol und
Spritznebel nicht einatmen und geeigneten Atem-, Augen- und
Hautschutz verwenden. Maßgeblich sind das aktuelle Gebindeetikett und
das Sicherheitsdatenblatt der tatsächlich gelieferten Charge.
Aktion 10 x 25 kg Caparol Innendispersion extra weiß (Synthesa)
Caparol Innendispersion extra ist eine stumpfmatte Dispersionsfarbe für
rationelle Neu- und Renovierungsanstriche auf Wand- und Deckenflächen im
Innenbereich. Sie verbindet Deckvermögen Klasse 1 mit
Nassabriebklasse 3 und eignet sich besonders für Wohnbauten,
Büroflächen und größere Objektbereiche.
Die wasserverdünnbare, lösemittelfreie und geruchsarme Innenfarbe ist
diffusionsfähig, haftfest und kann gestrichen, gerollt, im
Airless-Verfahren oder mit Nespri-TEC verarbeitet werden.
Hinweis zu Gebindegrößen und Farbtönen:
Granitweiß, Perlweiß, RAL 9010 und RAL 9016 sind in unserem
Sortiment ausschließlich im 25-kg-Gebinde erhältlich. Die kleineren
Gebinde sind nur in Weiß verfügbar.
Für wirtschaftliche Innenanstriche
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 3
Stumpfmatte Oberfläche
Diffusionsfähig
Airless- und Nespri-TEC-geeignet
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Büros und Objektflächen
Kalk- und Zementputze
Gipsputz und Gipskarton
Beton und Porenbeton
Raufaser und tragfähige Altanstriche
Nicht direkt geeignet für
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Aktiven Schimmelbefall
Lose Tapeten und Leimfarben
Salzbelastete Flächen ohne Vorbehandlung
Ungeprüfte Acryl- und Dichtmassen
Innendispersion extra oder extra sensitive?
Die reguläre Innendispersion extra ist lösemittelfrei und
emissionsgeprüft, wird vom Hersteller aber nicht als
konservierungsmittelfrei ausgewiesen. Für Allergiker, sensible
Wohnbereiche oder eine ausdrücklich konservierungsmittelfreie
Beschichtung ist Innendispersion extra sensitive die passendere
Variante.
Was macht Innendispersion extra besonders?
Wirtschaftliche Flächenleistung
Die Farbe ist auf rationelle Wand- und Deckenanstriche
ausgerichtet und eignet sich besonders für größere Flächen im
Neubau und bei Renovierungen.
Hohe Deckleistung
Deckvermögen Klasse 1 unterstützt ein gleichmäßiges Ergebnis.
Untergrund, Farbkontrast und tatsächliche Auftragsmenge
entscheiden jedoch darüber, ob ein zusätzlicher Anstrich
erforderlich ist.
Vielseitige Verarbeitung
Innendispersion extra kann gestrichen, mit einer kurzschurigen
Rolle verarbeitet oder rationell im Airless- und
Nespri-TEC-Verfahren aufgetragen werden.
Passt Innendispersion extra zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
größere Wand- oder Deckenflächen gestrichen werden
eine stumpfmatte Innenfarbe gesucht wird
Nassabriebklasse 3 für die Nutzung ausreicht
eine hohe Deckleistung gewünscht ist
gerollt, gestrichen oder gespritzt werden soll
eine gute Preis-Leistung wichtig ist
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine konservierungsmittelfreie Farbe erforderlich ist
Nassabriebklasse 1 oder 2 benötigt wird
höchste Ansprüche an Streiflichtflächen bestehen
punktuelle Ausbesserungen möglichst unsichtbar bleiben sollen
eine reine Silikat- oder Kalkfarbe vorgeschrieben ist
aktiver Schimmelbefall vorhanden ist
Hohe optische Ansprüche richtig einordnen:
Für große zusammenhängende Flächen mit Streiflicht oder besonders
hohen Anforderungen an Ansatzfreiheit und Ausbesserungsfähigkeit
empfiehlt der Hersteller Premium Color. Punktuelle Reparaturen
können sich auch bei Innendispersion extra sichtbar abzeichnen.
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der Klassen
CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet
werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol
Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die gesamte Fläche mit Security
Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder längere Zeit unbelichtete Platten benötigen eine
absperrende Grundierung mit Primalon Filtergrund fein,
Filtergrund grob oder Caparol Aqua-inn No-1.
Tiefengrund verhindert keine Vergilbung:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren
beziehungsweise festigen den Untergrund. Wasserlösliche
Verfärbungen oder vergilbte Gipskartonplatten benötigen dagegen eine
absperrende Grundierung.
Beton, Porenbeton und glatte Untergründe
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Der Beton muss fest, sauber und trocken
sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit sauberem Wasser gemischt wird.
Gering saugende, glatte Flächen
Glatte und nur gering saugende Untergründe mit Primalon
Universal Haftgrund grundieren. Dadurch werden Haftung und
gleichmäßige Farbwirkung verbessert.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können
nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Flächen und Lackanstriche anrauen und anschließend mit
Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig
entfernen.
Problemflächen richtig behandeln
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Caparol Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung ist laut technischem Merkblatt
Caparol Indeko-W vorgesehen – nicht Innendispersion extra.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger
gründlich abwaschen und trocknen lassen. Getrocknete
Wasserflecken abbürsten und mit Primalon Filtergrund fein
absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder
Caparol Aqua-inn No-1 fertig beschichten.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und die Fläche mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Unterbindung erneut auftretender
Salzausblühungen kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der gesamten Fläche deshalb immer eine
Probebeschichtung auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff
durchführen.
Kleine Fehlstellen ausbessern
Kleine Ausbrüche und Fehlstellen mit Caparol Füllspachtel,
Handspachtel leicht oder Caparol SynthoMUR S28 nach der jeweiligen
Verarbeitungsvorschrift ausbessern.
Reparaturstellen vollständig trocknen lassen und abhängig von
Saugfähigkeit und verwendetem Spachtelmaterial nachgrundieren.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige
Grundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
Innendispersion extra idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch
mit 10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen zweiten gleichmäßigen
Anstrich ausführen. Zusammenhängende Flächen immer nass in nass
und ohne längere Unterbrechung bearbeiten.
Innendispersion extra nicht mit anderen Farben oder Grundiermitteln
vermischen. Ungeeignete Zusätze können Deckvermögen,
Verarbeitungseigenschaften und Oberflächenwirkung verändern.
Farbton richtig planen
Lagerfarbtöne
Das aktuelle Herstellermerkblatt nennt Weiß mit einem
Hellbezugswert von 92 sowie Granitweiß und Perlweiß als
Lagerfarbtöne.
Intensive Farbtöne
Brillante und intensive Farbtöne können ein geringeres
Deckvermögen besitzen. Ein deckender, auf Weiß basierender
Pastellgrundton und gegebenenfalls ein zusätzlicher Deckanstrich
können erforderlich sein.
Dunkle Farbtöne
Mechanische Beanspruchung kann auf dunklen Flächen helle
Streifen verursachen. Für belastete intensive Farbtöne empfiehlt
der Hersteller eine farbtongleiche Schutzbeschichtung mit
Premium Color Strong.
Getöntes Material vor der Verarbeitung auf Farbtonexaktheit prüfen.
Für zusammenhängende Flächen nur Material derselben Charge verwenden
oder alle Gebinde vor Arbeitsbeginn vollständig miteinander vermischen.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 150–200 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Struktur, Werkzeug und Farbton beeinflussen den
tatsächlichen Materialbedarf.
Gebinde mit 7 kg
Rechnerisch ca. 35–46 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 17–23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 12,5 kg
Rechnerisch ca. 62–83 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 31–41 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 25 kg
Rechnerisch ca. 125–166 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Deckvermögen Klasse 1 richtig verstehen:
Deckvermögen Klasse 1 wurde bei einer Ergiebigkeit von 5 m²/L
beziehungsweise 3,2 m²/kg geprüft. Das entspricht einer
Auftragsmenge von rund 312 g/m². Die höhere rechnerische Reichweite
aus dem allgemeinen Verbrauch von 150–200 g/m² garantiert deshalb
nicht auf jedem Untergrund bereits mit einem dünnen Einzelanstrich
Deckklasse 1.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder spritzen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Beim Rollen kurzschurige Rolle verwenden
Nass in nass in einem Zug arbeiten
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Verarbeitung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless- und Nespri-TEC-Verarbeitung
Airless
Spritzwinkel: 50°
Düsengröße: 0,020–0,021 Inch
Spritzdruck: 150–180 bar
Verdünnung: ideal 5 %, maximal 10 %
Nespri-TEC
Spritzwinkel: 20–30°
Düsengröße: 0,015–0,019 Inch
Spritzdruck: 150–180 bar
Material unverdünnt verarbeiten
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig mit einer weichen
Bürste trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch gereinigt
werden. Dabei keine Scheuerspuren erzeugen.
Punktuelle Ausbesserungen können sich durch Unterschiede bei
Saugfähigkeit, Werkzeug, Verdünnung, Charge und Lichtverhältnissen
sichtbar abzeichnen. Das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer
flächigen Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Ist Innendispersion extra konservierungsmittelfrei?
Nein. Die reguläre Ausführung wird vom Hersteller nicht als
konservierungsmittelfrei ausgewiesen. Dafür steht die separate
Variante Innendispersion extra sensitive zur Verfügung.
Kann die Farbe auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten
benötigen zusätzlich eine absperrende Grundierung.
Reicht ein Anstrich?
Der technische Aufbau sieht einen Zwischen- und einen
Schlussanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet nicht, dass
auf jedem Untergrund ein dünner Einzelanstrich ausreicht.
Technische Daten
Produkttyp: Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Kunstharzdispersion
Farbton Weiß: Hellbezugswert 92
Weitere Farbtöne: Granitweiß und Perlweiß
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 3
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Deckvermögen geprüft bei 5 m²/L beziehungsweise 3,2 m²/kg
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
Dichte: ca. 1,55 g/cm³
Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerstellungnahme
Emissionsgeprüft nach dem AgBB-Schema
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Innendispersion extra wird in mehreren Farbtönen und Ausführungen
angeboten. Die konkrete chemikalienrechtliche Kennzeichnung kann
deshalb je nach Variante abweichen. Die alte pauschale Kennzeichnung
mit dem Signalwort „Gefahr“ darf nicht ungeprüft übernommen werden.
Maßgeblich sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Etikett
des tatsächlich gelieferten Farbtons. Haut- und Augenkontakt
vermeiden, während der Verarbeitung und Trocknung gründlich lüften
und beim Spritzen Aerosol sowie Spritznebel nicht einatmen.
Aktion 10 x 25 kg Caparol Normweiß Innenfarbe Weiß 25 kg (Synthesa)
Caparol Normweiß ist eine stumpfmatte Dispersions-Innenfarbe für
wirtschaftliche Wand- und Deckenanstriche im Neubau und bei
Renovierungen. Sie eignet sich für Wohnräume, Werkstätten,
Industriehallen und andere Innenbereiche mit normaler bis geringer
Beanspruchung.
Die wasserverdünnbare und lösemittelfreie Farbe besitzt
Deckvermögen Klasse 1, ist diffusionsfähig und lässt sich streichen,
rollen oder im Airless-Verfahren spritzen. Mit Nassabriebklasse 4 ist
Normweiß jedoch nicht für Flächen vorgesehen, die regelmäßig feucht
gereinigt oder stärker mechanisch belastet werden.
Wirtschaftliche Innenfarbe
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 4
Stumpfmatte Oberfläche
Lösemittelfrei und geruchsarm
Airless spritzbar
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Werkstätten und Industriehallen
Kalk- und Zementputze
Gipsputz und Gipsbauplatten
Gipskarton- und Gipsfaserplatten
Beton und tragfähige Altanstriche
Nicht direkt geeignet für
Häufig feucht gereinigte Wandflächen
Stark beanspruchte Flure und Nutzräume
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Aktiven Schimmelbefall
Lose Tapeten und Leimfarben
Nassabriebklasse 4 richtig einordnen:
Normweiß ist für Wand- und Deckenflächen mit geringer
Reinigungsbelastung vorgesehen. Für Küchen, stark beanspruchte
Flure, öffentliche Bereiche oder regelmäßig feucht zu reinigende
Wände ist eine Innenfarbe mit Nassabriebklasse 1 oder 2 die
geeignetere Wahl.
Was macht Caparol Normweiß besonders?
Hohe Deckleistung
Normweiß erreicht Deckvermögen Klasse 1 bei der vom Hersteller
definierten Auftragsmenge. Auf gleichmäßig vorbereiteten
Untergründen entsteht dadurch eine gut deckende weiße
Oberfläche.
Diffusionsfähig
Mit einem sd-Wert unter 0,1 m bleibt die Beschichtung
wasserdampfdurchlässig. Sie ist dennoch eine kunstharzgebundene
Dispersionsfarbe und keine Silikat- oder Kalkfarbe.
Rationell zu verarbeiten
Die Farbe kann gestrichen, gerollt oder mit einem geeigneten
Airless-Gerät aufgetragen werden und eignet sich dadurch auch
für größere Innenflächen.
Passt Normweiß zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
größere Innenflächen wirtschaftlich gestrichen werden
eine stumpfmatte weiße Oberfläche gewünscht ist
Deckvermögen Klasse 1 benötigt wird
die Flächen nur gering beansprucht werden
gerollt, gestrichen oder gespritzt werden soll
ein 25-kg-Großgebinde sinnvoll verarbeitet werden kann
Besser eine andere Innenfarbe wählen, wenn …
die Wand regelmäßig feucht gereinigt werden muss
eine besonders scheuerbeständige Oberfläche benötigt wird
hohe Anforderungen an Streiflichtflächen bestehen
punktuelle Ausbesserungen kaum sichtbar bleiben sollen
eine konservierungsmittelfreie Farbe erforderlich ist
eine mineralische Silikat- oder Kalkfarbe gesucht wird
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der
Klassen CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung
beschichtet werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol
Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputz mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder länger unbelichtete Platten benötigen Primalon
Filtergrund fein oder Caparol Aqua-inn No-1.
Tiefengrund sperrt keine Verfärbungen ab:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren
beziehungsweise festigen den Untergrund. Gegen wasserlösliche
Verfärbungen und vergilbte Gipskartonplatten ist eine absperrende
Grundierung erforderlich.
Beton, Porenbeton und glatte Untergründe
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Der Beton muss fest, sauber und trocken
sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit sauberem Wasser gemischt wird.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Oberflächen und Lackanstriche anrauen und anschließend
mit Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können
nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Leimfarben
Alte Leimfarben restlos abwaschen und die vollständig getrocknete
Fläche mit Security Primer Roll-On grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig
entfernen.
Problemflächen richtig behandeln
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Caparol Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung sieht das technische Merkblatt
Caparol Indeko-W vor – nicht Normweiß.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger
gründlich abwaschen und trocknen lassen. Getrocknete
Wasserflecken trocken abbürsten und mit Primalon Filtergrund
fein absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder
Caparol Aqua-inn No-1 fertig beschichten.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Unterbindung erneut auftretender
Salze kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der gesamten Fläche deshalb immer eine
Probebeschichtung durchführen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige
Grundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
Normweiß idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch mit
10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Deckanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen zweiten gleichmäßigen
Anstrich ausführen. Auch der Deckanstrich darf mit maximal
10 % Wasser verdünnt werden.
Zusammenhängende Flächen immer nass in nass und ohne längere
Unterbrechung bearbeiten. Normweiß nicht mit anderen Farben oder
Grundiermitteln vermischen.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 150–200 g/m² je Anstrich.
Untergrund, Struktur, Werkzeug und Auftragsmenge beeinflussen
den tatsächlichen Materialbedarf.
Ein Anstrich
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
125–166 m².
Zwei Anstriche
Bei Zwischen- und Deckanstrich reicht ein 25-kg-Gebinde
rechnerisch für ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Deckvermögen Klasse 1 richtig verstehen:
Deckvermögen Klasse 1 wurde bei einer Ergiebigkeit von
4,5 m²/L beziehungsweise 2,8 m²/kg geprüft. Ein 25-kg-Gebinde
entspricht bei dieser definierten Auftragsmenge ungefähr 70 m².
Die höhere theoretische Reichweite aus dem allgemeinen
Verbrauchswert garantiert daher nicht auf jedem Untergrund bereits
mit einem dünnen Einzelanstrich Deckklasse 1.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Nass in nass in einem Zug arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während Verarbeitung und Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless-Verarbeitung
Spritzwinkel
Empfohlener Spritzwinkel: 50°.
Düsengröße
Empfohlene Airless-Düse: 0,021 Inch.
Spritzdruck
Empfohlener Arbeitsdruck: ca. 150 bar.
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen vorsichtig mit einer weichen Bürste
trocken reinigen. Durch zu kräftiges Bürsten können sichtbare
Abzeichnungen entstehen.
Punktuelle Ausbesserungen können sich durch Unterschiede bei
Saugfähigkeit, Untergrund, Werkzeug, Verdünnung und Lichtverhältnissen
sichtbar abzeichnen. Das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer
flächigen Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Ist Normweiß gut abwaschbar?
Nur eingeschränkt. Die Farbe besitzt Nassabriebklasse 4 und ist
nicht für häufiges feuchtes Reinigen oder starke
Scheuerbeanspruchung vorgesehen.
Kann Normweiß auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten
benötigen eine absperrende Grundierung.
Reicht ein Anstrich?
Das aktuelle technische Merkblatt sieht einen Zwischen- und
einen Deckanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet nicht,
dass auf jedem Untergrund ein dünner Einzelanstrich ausreicht.
Technische Daten
Produkttyp: Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Kunstharzdispersion
Farbton: Weiß
Hellbezugswert: 91
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 4
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Deckvermögen geprüft bei 4,5 m²/L beziehungsweise 2,8 m²/kg
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
Dichte: ca. 1,59 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerstellungnahme
Emissionsgeprüft nach dem AgBB-Schema
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Die frühere pauschale Kennzeichnung mit dem Signalwort „Gefahr“ und
H317 wird nicht übernommen. Auf der aktuellen offiziellen
Produktseite ist derzeit kein konkretes Sicherheitsdatenblatt für
Normweiß verlinkt.
Für die tatsächliche Kennzeichnung sind ausschließlich das aktuelle
Etikett und das Sicherheitsdatenblatt der gelieferten Charge
maßgeblich. Haut- und Augenkontakt vermeiden, während Verarbeitung
und Trocknung gründlich lüften und beim Spritzen Aerosol sowie
Spritznebel nicht einatmen.
Aktion 10 x 25 kg Innendispersion extra sensitive weiß (Synthesa)
Caparol Innendispersion extra sensitiv ist eine konservierungsmittelfreie,
emissionsminimierte und lösemittelfreie Innenfarbe für Wand- und
Deckenflächen. Sie eignet sich besonders für sensible Wohn- und
Aufenthaltsbereiche und verbindet hohe Deckkraft mit einer
stumpfmatten, diffusionsfähigen Oberfläche.
Die weiße Standardware erreicht Deckkraftklasse 1 und
Nassabriebklasse 3. Sie kann gestrichen, gerollt oder Airless gespritzt
werden und eignet sich für Neubau sowie Renovierung auf den üblichen
tragfähigen Innenuntergründen.
Eigenschaften
Konservierungsmittelfreie weiße Standardware
Emissionsminimiert und lösemittelfrei
Deckkraftklasse 1
Nassabriebklasse 3
Stumpfmatte Oberfläche
Diffusionsfähig
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Sensible Aufenthaltsbereiche
Kalk- und Zementputze
Gipsputze und Gipskarton
Beton und geeignete Altbeschichtungen
Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
Zuerst genauer prüfen
Feuchte oder schimmelbelastete Flächen
Nikotin-, Ruß-, Öl- oder Wasserflecken
Vergilbte Gipskartonplatten
Stark saugende oder sandende Untergründe
Nicht tragfähige Altbeschichtungen
Holz und Holzwerkstoffe
Bei Farbtönen auf die Konservierungsmittelfreiheit achten:
Die weiße Standardware ist konservierungsmittelfrei. Klassische
Abtönfarben können jedoch Konservierungsmittel eintragen.
Werkseitig abgetönte Ware wird konservierungsmittelarm nach dem
österreichischen Umweltzeichen UZ 17 hergestellt. Mit geeigneten
Histolith Volltonfarben bis maximal 20 % bleibt die
konservierungsmittelfreie Eigenschaft erhalten.
Was macht Innendispersion extra sensitiv besonders?
Für sensible Bereiche
Die konservierungsmittelfreie weiße Standardware ist laut
Hersteller für Allergiker geeignet und wurde nach dem
AgBB-Schema auf Emissionen geprüft.
Hohe Deckkraft
Die Farbe erreicht Deckkraftklasse 1 bei einer Ergiebigkeit von
5,5 m² je Liter beziehungsweise 3,8 m² je Kilogramm.
Diffusionsoffener Anstrich
Mit einem sd-Wert unter 0,1 m bleibt die Beschichtung
wasserdampfdurchlässig und eignet sich für die üblichen
mineralischen Innenwandaufbauten.
Passt die Innenfarbe zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine konservierungsmittelfreie weiße Innenfarbe gesucht wird
eine stumpfmatte Oberfläche gewünscht ist
hohe Deckkraft wichtiger als extreme Reinigungsfähigkeit ist
Wohn- oder sensible Aufenthaltsräume gestrichen werden
gestrichen, gerollt oder Airless gespritzt werden soll
Zuerst genauer prüfen, wenn …
häufige Nassreinigung erforderlich ist
ein kräftiger Farbton gewünscht wird
starke Flecken durchschlagen können
der Untergrund stark oder unterschiedlich saugt
Schimmel oder dauerhaft erhöhte Feuchtigkeit vorhanden ist
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Feste, normal saugende
Kalk- und Zementputze können in der Regel direkt beschichtet werden.
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze sowie saugende Gips- und
Gipskartonflächen mit Caparol Security Primer Roll-On oder Caparol
Primalon Tiefgrund LF vorbereiten. Glänzende Altbeschichtungen anrauen
und bei Bedarf mit Caparol Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Nikotin-, Ruß-, Fett- und Wasserflecken benötigen einen geeigneten
Absperraufbau. Bei Schimmel zuerst Befall und Ursache fachgerecht
beseitigen; für solche Flächen empfiehlt die Technische Information
anschließend ein dafür vorgesehenes Beschichtungssystem.
So wird Caparol Innendispersion extra sensitiv verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und erforderliche Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Die Farbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig aufrühren.
Für Zwischen- und Schlussanstrich idealerweise mit ungefähr 5 %
sauberem Wasser einstellen. Maximal 10 % Wasser sind zulässig.
Gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten Airlessgerät
auftragen.
Zusammenhängende Wand- oder Deckenflächen zügig nass in nass und ohne
längere Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Falsch abgetönt
Herkömmliche Abtönfarben können Konservierungsmittel in die
ursprünglich konservierungsmittelfreie weiße Farbe eintragen.
Stark saugenden Untergrund nicht grundiert
Unterschiedliche Saugfähigkeit kann Flecken, Ansätze und
Unterschiede im Oberflächenbild verursachen.
Reinigungsfähigkeit überschätzt
Nassabriebklasse 3 ist für normale Wandflächen geeignet.
Regelmäßig stark gereinigte Bereiche benötigen eine
widerstandsfähigere Beschichtung.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 200 g/m² je Anstrich.
Bei der angegebenen Ergiebigkeit von 3,8 m²/kg reicht ein
6-kg-Gebinde rechnerisch für ungefähr
23 m² je Anstrich.
Ein 22-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
84 m² je Anstrich.
Produkttyp: Innendispersionsfarbe
Bindemittelbasis: Kunstharzdispersion
Gebindegrößen: 6 kg und 22 kg
Farbton: Weiß, im Pastellbereich tönbar
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 3
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein
Dichte: ca. 1,47 g/cm³
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist die Beschichtung nach
ungefähr vier bis sechs Stunden oberflächentrocken und überstreichbar.
Niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeit verlängern die
Trocknungszeit.
Für den Airlessauftrag nennt der Hersteller einen Spritzwinkel von 50°,
eine Düse von 0,021 Zoll und ungefähr 150 bar Spritzdruck.
Die Verarbeitungstemperatur darf +5 °C nicht unterschreiten.
Kühl und frostfrei lagern. Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr
zwölf Monate lagerfähig. Eine Wasserzugabe kann die Lagerstabilität
reduzieren. Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Ist Innendispersion extra sensitiv für Allergiker geeignet?
Ja. Die konservierungsmittelfreie weiße Standardware wird vom Hersteller
ausdrücklich als für Allergiker geeignet beschrieben.
Bleibt die Farbe nach dem Abtönen konservierungsmittelfrei?
Nicht automatisch. Klassische Abtönfarben können Konservierungsmittel
eintragen. Bei geeigneter Abtönung mit Histolith Volltonfarben bis
maximal 20 % bleibt die konservierungsmittelfreie Eigenschaft erhalten.
Ist die Farbe für stark beanspruchte, häufig gereinigte Wände geeignet?
Nur eingeschränkt. Mit Nassabriebklasse 3 ist sie für normale
Wandflächen vorgesehen. Für stärker beanspruchte und regelmäßig
gereinigte Bereiche ist eine Innenfarbe mit höherer
Nassabriebbeständigkeit sinnvoller.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Die Farbe nicht mit anderen Produkten
vermischen und zusammenhängende Flächen nass in nass beschichten.
Für Arbeitsschutz und eine gegebenenfalls erforderliche
Gefahrenkennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und
das Gebindeetikett der gelieferten Ausführung maßgeblich.
Aktion 10 x 25 kg Caparol Primaweiß weiß (Synthesa)
Caparol Primaweiß ist eine stumpfmatte Dispersions-Innenfarbe für den
rationellen Anstrich großer Wand- und Deckenflächen. Sie eignet sich
besonders für Neubauten, Renovierungen, Wohnanlagen, Objektbauten und
andere Innenbereiche mit geringer Reinigungsbeanspruchung.
Die lösemittelfreie und geruchsarme Farbe besitzt Deckvermögen Klasse 1,
ist diffusionsfähig und kann gestrichen, gerollt oder im
Airless-Verfahren verarbeitet werden. Mit Nassabriebklasse 4 ist
Primaweiß für nass-wischfeste, aber nicht für regelmäßig feucht
gereinigte oder stark beanspruchte Wandflächen vorgesehen.
Für rationelle Großflächen
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 4
Stumpfmatte Oberfläche
Lösemittelfrei und geruchsarm
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Wohnanlagen und Objektbauten
Kalk- und Zementputze
Gipsputz und Gipsbauplatten
Gipskartonplatten
Beton, Porenbeton und Raufaser
Nicht direkt geeignet für
Häufig feucht gereinigte Wände
Stark beanspruchte Flure und Nutzräume
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Aktiven Schimmelbefall
Lose Tapeten und nicht entfernte Leimfarben
Nassabriebklasse 4 richtig einordnen:
Primaweiß ist nass-wischfest, aber nicht scheuerbeständig. Für
Flächen, die regelmäßig feucht gereinigt oder stärker mechanisch
beansprucht werden, ist eine Innenfarbe mit Nassabriebklasse 1 oder 2
die geeignetere Wahl.
Was macht Caparol Primaweiß besonders?
Für große Flächen entwickelt
Das gute Deckvermögen und die einfache Verarbeitung machen
Primaweiß besonders für rationelle Wand- und Deckenanstriche in
Neubauten, Wohnanlagen und größeren Objektbereichen interessant.
Diffusionsfähig
Der sd-Wert von 0,1 m ermöglicht eine gute
Wasserdampfdurchlässigkeit. Primaweiß ist dennoch eine
acrylatgebundene Dispersionsfarbe und keine Silikat- oder
Kalkfarbe.
Übertapezierbar
Fachgerecht ausgeführte und vollständig getrocknete
Primaweiß-Flächen können später übertapeziert werden. Vorher
müssen Tragfähigkeit, Saugfähigkeit und Eignung des vorhandenen
Anstrichs geprüft werden.
Primaweiß oder Normweiß?
Primaweiß
Wirtschaftliche Großflächenfarbe mit Nassabriebklasse 4,
Deckvermögen Klasse 1 und einem Richtverbrauch von
200–250 g/m² je Anstrich.
Besonders sinnvoll, wenn große Innenflächen rationell beschichtet
werden und nur eine geringe Reinigungsbeanspruchung besteht.
Normweiß
Ebenfalls Nassabriebklasse 4 und Deckvermögen Klasse 1, jedoch
mit einem niedrigeren Richtverbrauch von 150–200 g/m² je
Anstrich und einer etwas anderen Rezeptur.
Die endgültige Auswahl sollte nach Untergrund, Objektgröße,
gewünschter Oberfläche und kalkuliertem Beschichtungsaufbau
erfolgen.
Passt Primaweiß zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
große Innenflächen wirtschaftlich gestrichen werden
eine stumpfmatte weiße Oberfläche gewünscht ist
Deckvermögen Klasse 1 benötigt wird
die Flächen nur gering beansprucht werden
gestrichen, gerollt oder gespritzt werden soll
ein 25-kg-Gebinde sinnvoll verarbeitet werden kann
Besser eine andere Innenfarbe wählen, wenn …
die Wand regelmäßig feucht gereinigt werden muss
eine besonders scheuerbeständige Oberfläche benötigt wird
starkes Streiflicht oder höchste optische Ansprüche bestehen
Ausbesserungen möglichst unsichtbar bleiben sollen
eine konservierungsmittelfreie Farbe verlangt wird
eine Silikat- oder Kalkfarbe vorgeschrieben ist
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der Klassen
CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet
werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol
Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputz mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder längere Zeit unbeschichtete Platten benötigen
Primalon Filtergrund fein, Filtergrund grob oder Caparol
Aqua-inn No-1.
Tiefengrund verhindert keine Vergilbung:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren oder
festigen den Untergrund. Gegen wasserlösliche Verfärbungen und
vergilbte Gipskartonplatten ist dagegen eine absperrende Grundierung
erforderlich.
Beton, Porenbeton und glatte Untergründe
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Die Betonfläche muss fest, sauber,
tragfähig und trocken sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit sauberem Wasser gemischt wird.
Glänzende Altbeschichtungen
Glänzende Oberflächen und Lackanstriche anschleifen und
anschließend mit Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können
nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Leimfarben
Alte Leimfarben restlos abwaschen. Nach vollständiger Trocknung
mit Security Primer Roll-On grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet
werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig
entfernen.
Problemflächen richtig behandeln
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Caparol Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung sieht das technische Merkblatt
Caparol Indeko-W vor – nicht Primaweiß.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger
gründlich abwaschen und trocknen lassen. Getrocknete Wasserflecken
trocken abbürsten und mit Primalon Filtergrund fein absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder Caparol
Aqua-inn No-1 fertig beschichten.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Unterbindung erneut auftretender
Salzausblühungen kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der gesamten Fläche deshalb immer eine
Probebeschichtung durchführen.
Kleine Fehlstellen ausbessern
Kleine Ausbrüche und Fehlstellen nach entsprechender Vorbereitung mit
Caparol Füllspachtel, SynthoMUR S28 oder Handspachtel leicht
ausbessern.
Reparaturstellen vollständig trocknen lassen und abhängig von
Saugfähigkeit und verwendetem Spachtelmaterial nachgrundieren.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige
Grundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
Primaweiß idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch mit
10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen zweiten gleichmäßigen
Anstrich ausführen. Auch der Schlussanstrich darf mit maximal
10 % Wasser verdünnt werden.
Zusammenhängende Flächen immer nass in nass und ohne längere
Unterbrechung bearbeiten. Primaweiß nicht mit anderen Farben oder
Grundierungen vermischen.
Farbton und Ausbesserungen
Pastellfarbtöne
Primaweiß kann im Pastellbereich mit CaparolColor oder
AmphiColor Vollton- und Abtönfarben abgetönt werden.
Durch die Abtönung können sich die technischen Kennwerte der
weißen Lagerware verändern.
Chargen vollständig mischen
Für zusammenhängende Flächen nur Material derselben Charge
verwenden oder alle benötigten Gebinde vor Arbeitsbeginn
vollständig miteinander vermischen.
Punktuelle Ausbesserungen können sich trotz Verwendung der Originalfarbe
sichtbar abzeichnen. Untergrund, Werkzeug, Verdünnung, Charge und
Lichtverhältnisse beeinflussen das Ergebnis. Am gleichmäßigsten ist eine
Überarbeitung von Kante zu Kante.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 200–250 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Struktur, Werkzeug und Auftragsmenge beeinflussen
den tatsächlichen Materialbedarf.
Ein Anstrich
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
100–125 m².
Zwei Anstriche
Bei Zwischen- und Schlussanstrich reicht ein 25-kg-Gebinde
rechnerisch für ungefähr 50–62 m² fertige Fläche.
Deckvermögen Klasse 1 richtig verstehen:
Deckvermögen Klasse 1 wurde bei einer Ergiebigkeit von 4,5 m²/L
geprüft. Untergrundfarbe, Saugfähigkeit und Auftragsmenge entscheiden
trotzdem darüber, ob ein zusätzlicher Anstrich notwendig ist. Die
reine Reichweitenberechnung ersetzt keine Probefläche.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Nass in nass in einem Zug arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während Verarbeitung und Trocknung ausreichend lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless-Verarbeitung
Spritzwinkel
Empfohlener Spritzwinkel: 50°.
Düsengröße
Empfohlene Airless-Düse: 0,021 Inch.
Spritzdruck
Empfohlener Arbeitsdruck: ca. 150 bar.
Reinigung und Pflege
Vollständig durchgetrocknete Primaweiß-Flächen möglichst vorsichtig mit
einer weichen Bürste trocken reinigen. Durch zu kräftiges Bürsten können
auf der stumpfmatten Oberfläche sichtbare Abzeichnungen entstehen.
Bei getönter Ware kann abhängig von Farbton und Reinigungsintensität ein
leichter Pigmentabrieb sichtbar werden. Für Flächen mit regelmäßiger
Feuchtreinigung eine robustere Innenfarbe wählen.
Häufige Fragen
Ist Primaweiß gut abwaschbar?
Nur eingeschränkt. Primaweiß besitzt Nassabriebklasse 4 und ist
daher nicht für häufiges feuchtes Reinigen oder starke
Scheuerbeanspruchung vorgesehen.
Kann Primaweiß auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten
benötigen eine absperrende Grundierung.
Reicht ein Anstrich?
Nicht pauschal. Das technische Merkblatt sieht einen Zwischen-
und einen Schlussanstrich vor. Untergrund und Farbkontrast
entscheiden über den tatsächlichen Aufbau.
Technische Daten
Produkttyp: Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Acrylatdispersion
Farbton: Weiß
Hellbezugswert: 88
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 4
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Deckvermögen geprüft bei 4,5 m²/L
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert 0,1 m
Dichte: ca. 1,60 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerstellungnahme
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Die frühere pauschale Kennzeichnung mit dem Signalwort „Gefahr“ und
H317 wird nicht ungeprüft übernommen. Die aktuelle technische
Information enthält keine konkrete Gefahreneinstufung und verweist
bei kennzeichnungspflichtigen Ausführungen auf Sicherheitsdatenblatt
und Gebindeetikett.
Maßgeblich sind ausschließlich das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Etikett der tatsächlich gelieferten Charge. Haut- und
Augenkontakt vermeiden, während Verarbeitung und Trocknung
ausreichend lüften und beim Spritzen Aerosol sowie Spritznebel nicht
einatmen.
Aktion 12 x 20 kg SEFRA BIOMIN - Innensilikatfarbe weiß
SEFRA BIOMIN ist eine tuchmatte, wasserbasierende Innensilikatfarbe
für hochwertige Wand- und Deckenanstriche. Sie verbindet eine sehr hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit mit Deckkraftklasse 1 und
Nassabriebklasse 2.
Die konservierungsmittelfreie, emissionsarme und weichmacherfreie
Silikatfarbe eignet sich für zahlreiche tragfähige Innenuntergründe und
wird vom Hersteller ausdrücklich auch für Kindergärten, Schulen,
Arztpraxen und denkmalgeschützte Bauwerke genannt.
Eigenschaften
Innensilikatfarbe für Wand und Decke
Deckkraftklasse 1
Nassabriebklasse 2
Hochdiffusionsfähig
Konservierungsmittelfrei
Emissionsarm und weichmacherfrei
Geeignet für
Mineralische Putze
Beton
Gipsputze
Gipskartonplatten
Raufaser
Denkmalgeschützte Bauwerke
Zuerst genauer prüfen
Stark saugende oder mürbe Untergründe
Nicht tragfähige Altbeschichtungen
Leimfarbenanstriche
Feuchte oder verschmutzte Flächen
Stark unterschiedlich saugende Bereiche
Unbekannte Altbeschichtungen
Silikatfarbe braucht einen passenden Untergrund:
BIOMIN ist keine beliebige Dispersionsfarbe für jede vorhandene
Oberfläche. Besonders bei Altbeschichtungen, stark saugenden oder
mürben Flächen muss zuerst geprüft werden, ob der Untergrund
tragfähig und für den vorgesehenen Silikat-Aufbau geeignet ist.
Was macht SEFRA BIOMIN besonders?
Sehr hohe Diffusionsfähigkeit
Mit einem sd-Wert von etwa 0,03 m besitzt BIOMIN eine sehr hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit und eignet sich besonders für
diffusionsoffene Innenwandaufbauten.
Weniger als 5 % organische Stabilisatoren
Der Anteil organischer Stabilisatoren liegt laut Hersteller
unter 5 %. Damit behält die Farbe ihren ausgeprägt mineralischen
Charakter.
Gut reinigungsfähig
Nassabriebklasse 2 ermöglicht eine gute Reinigungsfähigkeit und
macht die Farbe auch für stärker genutzte Innenräume interessant.
Passt BIOMIN zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine hochdiffusionsfähige Innenfarbe gesucht wird
eine konservierungsmittelfreie Farbe wichtig ist
eine tuchmatte mineralische Optik gewünscht ist
Deckkraftklasse 1 benötigt wird
Kindergarten, Schule oder Praxis beschichtet werden
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art des vorhandenen Altanstrichs unbekannt ist
der Untergrund stark saugt oder mürbe ist
Feuchtigkeit oder Flecken vorhanden sind
eine hochglänzende Altbeschichtung vorliegt
eine völlig andere Beschichtungschemie vorhanden ist
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, fest, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Frischer mineralischer Putz
muss vor der Beschichtung ungefähr vier Wochen alt sein.
Stark saugende oder mürbe Untergründe mit SEFRA Silikat Grundfestiger
vorbereiten. Die Grundierung soll Saugfähigkeit und Festigkeit so
einstellen, dass ein gleichmäßiger Beschichtungsaufbau möglich ist.
Leimfarben vollständig entfernen. Stark unterschiedliche Untergründe
oder Saugfähigkeiten können Flecken oder Farbtonunterschiede verursachen
und müssen deshalb vor dem Anstrich vereinheitlicht werden.
So wird SEFRA BIOMIN verarbeitet
Untergrund auf Tragfähigkeit, Saugfähigkeit und Verschmutzungen
prüfen und entsprechend vorbereiten.
Erforderliche Grundierungen mit SEFRA Silikat Grundfestiger
vollständig trocknen lassen.
BIOMIN vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig aufrühren.
Bei Bedarf mit SEFRA Silikat Grundfestiger oder sauberem Wasser
verdünnen. Maximal 10 % Zugabe sind vorgesehen.
Gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten
Airlessgerät spritzen.
Zusammenhängende Flächen zügig nass in nass und ohne längere
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Airless-Verarbeitung
Das technische Merkblatt nennt für den Airlessauftrag einen
HEA-ProTip-Düsensatz in Größe 419, einen weißen Pistolenfilter und
ungefähr 120 bar Spritzdruck.
Auch beim Spritzen zusammenhängende Flächen in einem Zug nass in nass
beschichten, um sichtbare Ansätze möglichst zu vermeiden.
Typische Fehler vermeiden
Untergrund nicht geprüft
Bei einer Silikatfarbe ist ein tragfähiger und geeigneter
Untergrund besonders wichtig. Unbekannte Altbeschichtungen
deshalb nicht einfach überstreichen.
Saugfähigkeit nicht egalisiert
Unterschiedliche Saugfähigkeit oder Alkalität kann Flecken und
Farbtonunterschiede in der fertigen Beschichtung verursachen.
Ausbesserungen unterschätzt
Werkzeug, Verdünnung und Untergrund beeinflussen das
Oberflächenbild. Auch mit Originalmaterial können
Ausbesserungen sichtbar bleiben.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 180 g/m² je Anstrich.
Die Deckkraftprüfung erfolgt bei einer Ergiebigkeit von
ungefähr 7,4 m²/L.
Werkzeug, Saugfähigkeit, Untergrundstruktur und Konsistenz
beeinflussen den tatsächlichen Materialbedarf.
Produkttyp: Innensilikatfarbe
Gebindegrößen: 1,5 / 8 / 20 kg
Farbton: Weiß
Glanzgrad: stumpfmatt / tuchmatt
Nassabrieb: Klasse 2
Kontrastverhältnis: Klasse 1
sd-Wert: ca. 0,03 m
Organische Stabilisatoren: unter 5 %
Dichte: ca. 1,42 bis 1,46 g/cm³
Bei +23 °C und weniger als 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist
SEFRA BIOMIN nach ungefähr vier bis sechs Stunden oberflächentrocken
und überarbeitbar. Niedrigere Temperaturen oder höhere Luftfeuchtigkeit
verlängern die Trocknungszeit.
Die Objekttemperatur darf +5 °C und die Lufttemperatur +10 °C nicht
unterschreiten. Während der Verarbeitung und Trocknung für ausreichende
Lüftung sorgen.
Kühl und frostfrei lagern sowie vor Hitze und direkter
Sonneneinstrahlung schützen. Originalverschlossen ist das Produkt
ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Ist SEFRA BIOMIN konservierungsmittelfrei?
Ja. Diese Eigenschaft wird im technischen Merkblatt ausdrücklich
angegeben.
Ist BIOMIN für denkmalgeschützte Gebäude geeignet?
Ja. Der Hersteller nennt denkmalgeschützte Bauwerke ausdrücklich als
Anwendungsbereich. Der konkrete Untergrund und historische Aufbau müssen
dennoch objektbezogen geprüft werden.
Ist BIOMIN stärker reinigungsfähig als Firnweiß ELF?
Ja. BIOMIN erreicht Nassabriebklasse 2, während Firnweiß ELF
Nassabriebklasse 3 besitzt. Für häufiger gereinigte Wandflächen ist
BIOMIN daher die robustere der beiden Beschichtungen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Verdünnung und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. SEFRA BIOMIN nicht mit anderen
Produkten vermischen. Glas, Keramik, Lackflächen, Naturstein und
Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit Wasser entfernen.
Für Arbeitsschutz und die aktuelle Produktkennzeichnung sind das
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Caparol Primalon Top-In 25 kg
Caparol Primalon Top-In ist eine stumpfmatte, lösemittelfreie
Innendispersionsfarbe für vielseitige Wand- und Deckenanstriche im
Neubau und bei Renovierungen. Sie eignet sich für die üblichen
mineralischen Innenuntergründe sowie für Gipskarton- und
Gipsbauplatten.
Die wasserverdünnbare und geruchsarme Innenfarbe erreicht
Deckkraftklasse 1 und Nassabriebklasse 3. Sie ist diffusionsfähig,
haftfest und kann gestrichen, gerollt oder mit einem geeigneten
Airlessgerät verarbeitet werden.
Eigenschaften
Deckkraftklasse 1
Nassabriebklasse 3
Stumpfmatte Oberfläche
Lösemittelfrei und geruchsarm
Wasserverdünnbar
Diffusionsfähig
Geeignet für
Kalk- und Zementputze
Gips- und Fertigputze
Gipskarton- und Gipsbauplatten
Beton
Tragfähige matte Altbeschichtungen
Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
Zuerst genauer prüfen
Stark saugende oder sandende Untergründe
Glänzende Altbeschichtungen
Vergilbte Gipskartonplatten
Nikotin-, Ruß-, Öl- oder Wasserflecken
Schimmelbelastete Flächen
Holz und Holzwerkstoffe
Deckkraftklasse 1 bedeutet nicht automatisch einen Anstrich:
Auf gleichmäßigen, ähnlichfarbigen Untergründen kann ein guter
Deckanstrich genügen. Starke Farbkontraste, unterschiedlich saugende
Flächen oder intensive Farbtöne können jedoch einen Voranstrich oder
einen zweiten Arbeitsgang erforderlich machen.
Was macht Caparol Primalon Top-In besonders?
Hohe Deckkraft
Primalon Top-In erreicht Deckkraftklasse 1 bei einer
Ergiebigkeit von etwa 4 m² je Liter beziehungsweise
2,5 m² je Kilogramm.
Vielseitige Innenfarbe
Die Farbe eignet sich für die üblichen Wand- und Deckenflächen
im Innenbereich und kann sowohl im Neubau als auch bei
Renovierungen eingesetzt werden.
Stumpfmattes Ergebnis
Der Glanzgrad G4 stumpfmatt sorgt für eine ruhige,
zurückhaltende Oberfläche auf Wänden und Decken.
Passt Primalon Top-In zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine stumpfmatte Innenfarbe gesucht wird
Wände oder Decken im Innenbereich gestrichen werden
Deckkraftklasse 1 gewünscht ist
normale Reinigungsbeanspruchung ausreichend ist
Rollen, Streichen oder Airless vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Wände regelmäßig intensiv gereinigt werden
starke Flecken oder Verfärbungen vorhanden sind
der Untergrund stark saugt oder sandet
eine seidenmatte oder glänzende Oberfläche gewünscht ist
Schimmel oder dauerhaft erhöhte Feuchtigkeit besteht
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Feste, normal saugende
Kalk- und Zementputze können in der Regel ohne zusätzliche Grundierung
beschichtet werden.
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol Security
Primer Roll-On oder Caparol Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipsputze und saugende Gipsplatten benötigen ebenfalls eine geeignete
Tiefengrundierung.
Glänzende Altbeschichtungen und Lacke anrauen und mit Caparol Primalon
Universal Haftgrund vorbereiten. Nicht tragfähige Altbeschichtungen
vollständig entfernen.
Nikotin-, Ruß-, Fett- und Wasserflecken benötigen einen geeigneten
Absperraufbau. Bei Schimmelbefall müssen Befall und Ursache fachgerecht
behandelt werden; ein normales Überstreichen mit Top-In ist dafür nicht
vorgesehen.
So wird Caparol Primalon Top-In verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und notwendige Grundierungen vollständig
trocknen lassen.
Die Farbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig aufrühren.
Für Zwischen- und Schlussanstrich idealerweise mit ungefähr 5 %
sauberem Wasser einstellen. Maximal 10 % Wasser sind zulässig.
Gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten
Airlessgerät auftragen.
Zusammenhängende Flächen zügig nass in nass und ohne längere
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Saugfähigkeit nicht egalisiert
Stark unterschiedliche Saugfähigkeit kann Flecken,
Farbtonunterschiede und ein unruhiges Oberflächenbild
verursachen.
Reinigungsfähigkeit überschätzt
Nassabriebklasse 3 ist für normale Innenwände geeignet.
Häufig oder intensiv gereinigte Flächen benötigen eine
widerstandsfähigere Beschichtung.
Flecken einfach überstrichen
Nikotin, Ruß, Öl und Wasserflecken können durch einen normalen
Dispersionsanstrich erneut durchschlagen und müssen zuvor
fachgerecht isoliert werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 200 g/m² je Anstrich.
Bei der angegebenen Ergiebigkeit von 2,5 m²/kg reicht ein
25-kg-Eimer rechnerisch für ungefähr
62,5 m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Rauigkeit, Farbton und Auftragstechnik können den
tatsächlichen Materialbedarf verändern.
Produkttyp: Innendispersionsfarbe
Bindemittelbasis: Kunstharzdispersion
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Weiß
Hellbezugswert: 91
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 3
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Dichte: ca. 1,59 g/cm³
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist die Beschichtung nach
ungefähr vier bis sechs Stunden oberflächentrocken und überstreichbar.
Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verlängern die
Trocknungszeit.
Für den Airlessauftrag nennt der Hersteller einen Spritzwinkel von 50°,
eine Düse von 0,021 Zoll und ungefähr 150 bar Spritzdruck.
Die Verarbeitungstemperatur darf +5 °C nicht unterschreiten.
Caparol Primalon Top-In kühl und frostfrei lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Ist Primalon Top-In gut deckend?
Ja. Die weiße Standardware erreicht Deckkraftklasse 1 bei einer
Ergiebigkeit von etwa 4 m²/L beziehungsweise 2,5 m²/kg.
Kann Primalon Top-In direkt auf Gipskarton gestrichen werden?
Nicht grundsätzlich. Spachtelgrate müssen geschliffen werden und
saugende Flächen benötigen Security Primer Roll-On oder Primalon
Tiefgrund LF. Vergilbte Platten können zusätzlich einen Absperrgrund
benötigen.
Ist die Farbe für häufig gereinigte Wände geeignet?
Nur eingeschränkt. Nassabriebklasse 3 eignet sich für normale
Innenwandbeanspruchung. Für Flure, Schulen oder andere häufig gereinigte
Bereiche kann eine widerstandsfähigere Innenfarbe sinnvoller sein.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Primalon Top-In nicht mit anderen
Produkten vermischen und zusammenhängende Flächen nass in nass
beschichten. Für Arbeitsschutz und eine gegebenenfalls erforderliche
Gefahrenkennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und
das Gebindeetikett der gelieferten Ausführung maßgeblich.
Aktion 12 x 25 kg SEFRA Firnweiß ELF weiß
SEFRA Firnweiß ELF ist eine tuchmatte, wasserbasierende Innenwandfarbe
für Wand- und Deckenflächen im Neubau und bei Renovierungen. Sie
verbindet eine sehr hohe Deckkraft mit einem hohen Weißgrad und einer
ruhigen, stumpfmatten Oberfläche.
Die emissionsarme und weichmacherfreie Innenfarbe eignet sich für
tragfähige Untergründe wie Putz, Beton, Gipsputz, Gipskarton und
Raufaser. Sie kann gestrichen, gerollt oder im Airless-Verfahren
verarbeitet werden.
Eigenschaften
Deckkraftklasse 1
Nassabriebklasse 3
Tuchmatte / stumpfmatte Oberfläche
Hoher Weißgrad
Emissionsarm und weichmacherfrei
Österreichisches Umweltzeichen UZ 17
Geeignet für
Kalk- und Zementputze
Gipsputze
Gipskartonplatten
Betonflächen
Raufaser
Wand- und Deckenflächen innen
Zuerst genauer prüfen
Stark saugende oder mürbe Untergründe
Nicht tragfähige Altbeschichtungen
Leimfarbenanstriche
Feuchte oder verschmutzte Flächen
Stark unterschiedlich saugende Untergründe
Flächen mit hoher Reinigungsbeanspruchung
Firnweiß ELF ist hochdeckend – aber keine robuste Latexfarbe:
Nassabriebklasse 3 passt gut zu normal beanspruchten Wohn- und
Deckenflächen. Für Flure, Schulen oder andere Wandbereiche, die
regelmäßig nass gereinigt werden, ist eine Innenfarbe mit höherer
Nassabriebbeständigkeit die bessere Wahl.
Was macht SEFRA Firnweiß ELF besonders?
Sehr hohe Deckkraft
Firnweiß ELF erreicht Kontrastverhältnis Klasse 1 nach
EN 13300. Die Deckkraftprüfung weist 99,9 % bei einer
Ergiebigkeit von 5 m²/L aus.
Tuchmattes Oberflächenbild
Die stumpfmatte Oberfläche wirkt ruhig und zurückhaltend und
eignet sich besonders für große Wand- und Deckenflächen.
Umweltzeichen UZ 17
Die Innenfarbe ist mit dem österreichischen Umweltzeichen
ausgezeichnet und wird vom Hersteller als emissionsarm und
weichmacherfrei beschrieben.
Passt Firnweiß ELF zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine hochdeckende weiße Innenfarbe gesucht wird
ein tuchmattes Oberflächenbild gewünscht ist
Wohnräume oder Decken beschichtet werden
normale Reinigungsbeanspruchung ausreichend ist
Rollen, Streichen oder Airless vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Wände regelmäßig intensiv gereinigt werden
der Untergrund mürbe oder stark saugend ist
Leimfarbe oder lose Altanstriche vorhanden sind
Flecken oder Feuchtigkeit durchschlagen können
ein stärker beanspruchbarer Wandanstrich benötigt wird
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, fest, tragfähig sowie frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Frischer mineralischer Putz
muss vor der Beschichtung ungefähr vier Wochen alt sein.
Stark saugende Flächen mit SEFRA Grundfestiger egalisieren. Mürbe oder
leicht kreidende Untergründe mit SEFRA Hydrosol verfestigen. Welche
Grundierung erforderlich ist, richtet sich nach Saugfähigkeit und
Zustand der vorhandenen Fläche.
Leimfarben vollständig entfernen. Stark unterschiedliche Untergründe
oder Saugfähigkeiten müssen vor dem Anstrich vereinheitlicht werden,
da sonst Flecken und Farbtonunterschiede entstehen können.
So wird SEFRA Firnweiß ELF verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und erforderliche Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Die Innenfarbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Für den Zwischenanstrich kann Firnweiß ELF mit ungefähr 10 %
sauberem Wasser verdünnt werden.
Für den Schlussanstrich ungefähr 5 % Wasser verwenden. Insgesamt
sind bei Bedarf maximal 10 % Wasser vorgesehen.
Gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten
Airlessgerät verarbeiten.
Zusammenhängende Flächen zügig nass in nass und ohne längere
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Airless-Verarbeitung
Für den Airlessauftrag nennt das technische Merkblatt einen
HEA-ProTip-Düsensatz in Größe 419, einen weißen Pistolenfilter und
ungefähr 120 bar Spritzdruck.
Auch beim Spritzauftrag müssen zusammenhängende Flächen nass in nass
fertiggestellt werden, damit möglichst keine sichtbaren Ansätze
entstehen.
Typische Fehler vermeiden
Untergrund nicht grundiert
Stark saugende oder mürbe Flächen können einen ungleichmäßigen
Farbauftrag, Flecken oder Unterschiede im Oberflächenbild
verursachen.
Reinigungsfähigkeit überschätzt
Nassabriebklasse 3 ist nicht für dauerhaft stark beanspruchte
oder häufig intensiv gereinigte Wandflächen gedacht.
Ausbesserungen unterschätzt
Ausbesserungen können abhängig von Werkzeug, Verdünnung und
Saugfähigkeit auch bei Verwendung des Originalmaterials sichtbar
bleiben.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 180 g/m² je Anstrich.
Die Deckkraftprüfung erfolgt bei einer Ergiebigkeit von
5 m²/L.
Untergrund, Saugfähigkeit, Werkzeug und Konsistenz können den
tatsächlichen Materialbedarf verändern.
Produkttyp: Innenwandfarbe
Gebindegrößen: 1,5 / 8 / 15 / 25 kg
Farbton: Weiß
Glanzgrad: stumpfmatt / tuchmatt
Nassabrieb: Klasse 3
Kontrastverhältnis: Klasse 1
Maximale Korngröße: fein
Dichte: ca. 1,64 bis 1,68 g/cm³
VOC-Gehalt: unter 30 g/L
Bei +23 °C und weniger als 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist
SEFRA Firnweiß ELF nach ungefähr vier bis sechs Stunden
oberflächentrocken und überarbeitbar. Niedrigere Temperaturen und
höhere Luftfeuchtigkeit verlängern die Trocknungszeit.
Die Objekttemperatur darf +5 °C und die Lufttemperatur +10 °C nicht
unterschreiten. Während Verarbeitung und Trocknung für ausreichende
Lüftung sorgen.
Kühl und frostfrei lagern sowie vor Hitze und direkter
Sonneneinstrahlung schützen. Originalverschlossen ist das Produkt
ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Wie unterscheidet sich Firnweiß ELF von SEFRA Perlo ELF?
Beide sind tuchmatt und erreichen Deckkraftklasse 1. Firnweiß ELF hat
Nassabriebklasse 3, während Perlo ELF Nassabriebklasse 2 erreicht.
Perlo ist deshalb die bessere Wahl, wenn die Wand häufiger gereinigt
werden soll.
Ist SEFRA Firnweiß ELF gut deckend?
Ja. Das Produkt erreicht Kontrastverhältnis Klasse 1 nach EN 13300.
Kann Firnweiß ELF gespritzt werden?
Ja. Rollen, Streichen und Airless-Spritzen sind laut technischem
Merkblatt möglich.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Verdünnung und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. SEFRA Firnweiß ELF nicht mit anderen
Produkten vermischen. Für Arbeitsschutz und die aktuelle
Produktkennzeichnung sind Sicherheitsdatenblatt und Gebindeetikett
der gelieferten Ausführung maßgeblich.
Aktion 12 x 25 kg Sefra Mineral-Innenwandfarbe weiß
SEFRA Mineral Innenwandfarbe ist eine tuchmatte, wasserbasierende
Mineralfarbe für Wand- und Deckenflächen im Innenbereich. Sie verbindet
eine hohe Deckkraft mit sehr hoher Wasserdampfdurchlässigkeit und eignet
sich für Neubauten ebenso wie für Renovierungen.
Die konservierungsmittelfreie, emissionsarme und weichmacherfreie Farbe
besitzt weniger als 5 % organische Stabilisatoren. Sie erreicht
Deckkraftklasse 1 und Nassabriebklasse 3 und kann gestrichen, gerollt
oder im Airless-Verfahren verarbeitet werden.
Eigenschaften
Deckkraftklasse 1
Nassabriebklasse 3
Tuchmatte / stumpfmatte Oberfläche
Hochdiffusionsfähig
Konservierungsmittelfrei
Emissionsarm und weichmacherfrei
Geeignet für
Mineralische Putze
Beton
Gipsputze
Gipskartonplatten
Raufaser
Wand- und Deckenflächen innen
Zuerst genauer prüfen
Stark saugende oder mürbe Untergründe
Nicht tragfähige Altbeschichtungen
Leimfarbenanstriche
Feuchte oder verschmutzte Flächen
Stark unterschiedliche Untergründe
Wände mit hoher Reinigungsbeanspruchung
Mineralischer Aufbau und Untergrund müssen zusammenpassen:
Stark saugende oder mürbe Flächen benötigen vor dem Anstrich
SEFRA Silikat Grundfestiger. Unterschiedliche Saugfähigkeit oder
Alkalität kann sonst zu Flecken und Farbtonunterschieden führen.
Was macht SEFRA Mineral besonders?
Sehr hohe Diffusionsfähigkeit
Mit einem sd-Wert von etwa 0,03 m besitzt die Beschichtung eine
sehr hohe Wasserdampfdurchlässigkeit und eignet sich besonders
für diffusionsoffene Innenwandaufbauten.
Weniger als 5 % organische Stabilisatoren
Der geringe Anteil organischer Stabilisatoren unterstützt den
mineralischen Charakter der Beschichtung.
Hohe Deckkraft
SEFRA Mineral erreicht Kontrastverhältnis Klasse 1 nach
EN 13300 und bietet damit eine hohe Deckleistung auf
fachgerecht vorbereiteten Flächen.
Passt SEFRA Mineral zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine hochdiffusionsfähige Innenfarbe gesucht wird
Konservierungsmittelfreiheit wichtig ist
eine tuchmatte Oberfläche gewünscht ist
Deckkraftklasse 1 benötigt wird
normale Wand- und Deckenbeanspruchung vorliegt
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Wände regelmäßig intensiv gereinigt werden
Art des vorhandenen Altanstrichs unbekannt ist
der Untergrund stark saugt oder mürbe ist
Feuchtigkeit oder starke Flecken vorhanden sind
eine besonders abriebfeste Oberfläche benötigt wird
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, fest, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Frischer mineralischer Putz
muss vor der Beschichtung ungefähr vier Wochen alt sein.
Stark saugende oder mürbe Flächen mit SEFRA Silikat Grundfestiger
vorbehandeln. Die Grundierung muss auf Saugfähigkeit und Festigkeit des
vorhandenen Untergrunds abgestimmt werden.
Leimfarben vollständig entfernen. Unterschiedliche Untergründe,
Saugfähigkeit oder Alkalität können ohne geeignete Vorbereitung zu
Flecken und Farbtonunterschieden führen.
So wird SEFRA Mineral verarbeitet
Untergrund auf Tragfähigkeit und Saugfähigkeit prüfen und sauber
vorbereiten.
Erforderliche Grundierungen mit SEFRA Silikat Grundfestiger
vollständig trocknen lassen.
Die Innenwandfarbe vor der Verarbeitung gründlich aufrühren.
Bei Bedarf mit SEFRA Silikat Grundfestiger oder sauberem Wasser
verdünnen. Maximal 10 % Zugabe sind vorgesehen.
Gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten
Airlessgerät spritzen.
Zusammenhängende Flächen zügig nass in nass in einem Arbeitsgang
fertigstellen, um sichtbare Ansätze zu vermeiden.
Airless-Verarbeitung
Das technische Merkblatt nennt für den Airlessauftrag einen
HEA-ProTip-Düsensatz in Größe 419, einen weißen Pistolenfilter und
ungefähr 140 bar Spritzdruck.
Typische Fehler vermeiden
Saugfähigkeit nicht egalisiert
Unterschiedliche Saugfähigkeit kann Flecken und Unterschiede im
fertigen Farbton oder Oberflächenbild verursachen.
Reinigungsfähigkeit überschätzt
Nassabriebklasse 3 ist für normal beanspruchte Innenflächen
vorgesehen. Für regelmäßig stark gereinigte Wände ist eine
höhere Nassabriebklasse sinnvoller.
Ausbesserungen unterschätzt
Werkzeug, Verdünnung und Untergrund beeinflussen die Optik.
Auch mit Originalmaterial können Ausbesserungsstellen sichtbar
bleiben.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 180 g/m² je Anstrich.
Die Deckkraftprüfung erfolgt bei einer Ergiebigkeit von
ungefähr 4,5 m²/L.
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
139 bis 167 m² je Anstrich.
Produkttyp: mineralische Innenwandfarbe
Gebindegrößen: 8 / 15 / 25 kg
Farbton: Weiß
Glanzgrad: stumpfmatt / tuchmatt
Nassabrieb: Klasse 3
Kontrastverhältnis: Klasse 1
sd-Wert: ca. 0,03 m
Organische Stabilisatoren: unter 5 %
Dichte: ca. 1,54 bis 1,58 g/cm³
Werkzeug, Saugfähigkeit, Untergrundstruktur und Konsistenz beeinflussen
den tatsächlichen Materialverbrauch. Den genauen Bedarf bei Bedarf über
eine Probefläche bestimmen.
Bei +23 °C und weniger als 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist
SEFRA Mineral nach ungefähr vier bis sechs Stunden oberflächentrocken
und überarbeitbar. Niedrigere Temperaturen oder höhere Luftfeuchtigkeit
verlängern die Trocknung.
Die Objekttemperatur darf +5 °C und die Lufttemperatur +10 °C nicht
unterschreiten. Während Verarbeitung und Trocknung für ausreichende
Lüftung sorgen.
Kühl und frostfrei lagern sowie vor Hitze und direkter
Sonneneinstrahlung schützen. Originalverschlossen ist das Produkt
ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Ist SEFRA Mineral konservierungsmittelfrei?
Ja. Diese Eigenschaft wird im technischen Merkblatt ausdrücklich
angegeben.
Wie unterscheidet sich SEFRA Mineral von BIOMIN?
Beide sind hochdiffusionsfähig, konservierungsmittelfrei und besitzen
weniger als 5 % organische Stabilisatoren. BIOMIN erreicht jedoch
Nassabriebklasse 2, SEFRA Mineral Nassabriebklasse 3. Für häufiger
gereinigte Wandflächen ist BIOMIN daher die robustere Variante.
Kann SEFRA Mineral auf Gipskarton und Raufaser verarbeitet werden?
Ja. Beide Untergründe werden im technischen Merkblatt ausdrücklich
genannt. Zustand und Saugfähigkeit müssen vor dem Anstrich trotzdem
geprüft und gegebenenfalls grundiert werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Verdünnung und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. SEFRA Mineral nicht mit anderen
Produkten vermischen. Glas, Keramik, Lackflächen, Naturstein und
Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit Wasser entfernen.
Für Arbeitsschutz und Produktkennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Aktion 12 x 25 kg SEFRA Perlo ELF 25 kg weiß
SEFRA Perlo ELF ist eine tuchmatte, wasserbasierende Innenwandfarbe für
hochwertige Wand- und Deckenanstriche im Neubau und bei Renovierungen.
Sie verbindet eine hohe Deckkraft mit Nassabriebklasse 2 und eignet sich
für zahlreiche tragfähige Innenuntergründe.
Die weiße Innenfarbe ist emissionsarm, weichmacherfrei und mit dem
österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet. Ihre stumpfmatte
Oberfläche, der hohe Weißgrad und die gute Reinigungsfähigkeit machen
sie besonders interessant für Wohnräume, Büros und vergleichbar
beanspruchte Innenbereiche.
Eigenschaften
Deckkraftklasse 1
Nassabriebklasse 2
Tuchmatte / stumpfmatte Oberfläche
Hoher Weißgrad
Emissionsarm und weichmacherfrei
Ausgezeichnet mit dem Umweltzeichen
Geeignet für
Kalk- und Zementputze
Gipsputze
Gipskartonplatten
Betonflächen
Raufaser
Wand- und Deckenflächen innen
Zuerst genauer prüfen
Stark saugende oder mürbe Untergründe
Nicht tragfähige Altbeschichtungen
Leimfarbenanstriche
Feuchte oder verschmutzte Flächen
Stark unterschiedliche Untergründe
Flächen mit hoher Scheuerbelastung
Nassabriebklasse 2 bedeutet gut reinigungsfähig – aber nicht unbegrenzt scheuerfest:
Leichte Verschmutzungen können nach vollständiger Durchtrocknung
vorsichtig gereinigt werden. Für Wandflächen mit regelmäßig starker
mechanischer oder intensiver Nassreinigung sollte eine noch
widerstandsfähigere Beschichtung gewählt werden.
Was macht SEFRA Perlo ELF besonders?
Hohe Deckkraft
Perlo ELF erreicht Kontrastverhältnis Klasse 1 nach EN 13300
und bietet damit eine sehr gute Deckleistung auf geeigneten,
gleichmäßig vorbereiteten Untergründen.
Tuchmattes Oberflächenbild
Die stumpfmatte Oberfläche erzeugt ein ruhiges Wandbild und
eignet sich besonders für Wohnräume, Büros und großflächige
Wand- und Deckenanstriche.
Umweltzeichen UZ 17
Perlo ELF ist mit dem österreichischen Umweltzeichen
ausgezeichnet und wird im technischen Merkblatt zusätzlich als
emissionsarm und weichmacherfrei beschrieben.
Passt Perlo ELF zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine hochwertige matte Innenfarbe gesucht wird
Deckkraftklasse 1 wichtig ist
eine gut reinigungsfähige Wandfläche benötigt wird
Putz, Beton, Gips oder Raufaser gestrichen werden
Rollen, Streichen oder Airless vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Untergrund stark oder ungleichmäßig saugt
der Putz mürbe oder sandend ist
Leimfarbe oder nicht tragfähige Altfarbe vorhanden ist
Flecken oder Feuchtigkeit durchschlagen können
eine besonders robuste Scheuerbeschichtung benötigt wird
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, fest, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Frischer mineralischer Putz
muss vor der Beschichtung ungefähr vier Wochen alt sein.
Stark saugende Flächen mit SEFRA Grundfestiger egalisieren. Mürbe oder
leicht kreidende Untergründe mit SEFRA Hydrosol verfestigen. Die
erforderliche Grundierung richtet sich immer nach Zustand und
Saugfähigkeit der vorhandenen Fläche.
Leimfarben müssen vollständig entfernt werden. Unterschiedlich saugende
oder verschiedenartige Untergründe können ohne ausreichende
Vorbereitung zu Flecken oder Farbtonunterschieden führen.
So wird SEFRA Perlo ELF verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und die erforderliche Grundierung
vollständig trocknen lassen.
Die Farbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig aufrühren.
Für den Zwischenanstrich kann Perlo ELF mit ungefähr 10 % sauberem
Wasser verdünnt werden.
Für den Schlussanstrich ungefähr 5 % Wasser verwenden. Abhängig von
Untergrund und Auftragstechnik sind insgesamt maximal 10 % Wasser
vorgesehen.
Gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten
Airlessgerät spritzen.
Zusammenhängende Flächen zügig nass in nass und ohne längere
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Airless-Verarbeitung
Das technische Merkblatt nennt für den Airlessauftrag einen
HEA-ProTip-Düsensatz in Größe 419, einen weißen Pistolenfilter und einen
Spritzdruck von ungefähr 180 bar.
Auch beim Spritzen muss nass in nass gearbeitet werden, damit keine
sichtbaren Ansätze innerhalb zusammenhängender Wand- oder Deckenflächen
entstehen.
Typische Fehler vermeiden
Saugfähigkeit nicht ausgeglichen
Unterschiedlich saugende Untergründe können Flecken,
Farbtonunterschiede oder ein unruhiges Oberflächenbild
verursachen.
Zu stark verdünnt
Eine zu hohe Wasserzugabe kann Deckkraft, Verlauf und
Oberflächenwirkung verändern. Maximal 10 % Wasser zugeben.
Ausbesserungen unterschätzt
Auch mit Originalmaterial können Ausbesserungen abhängig von
Werkzeug, Verdünnung und Saugfähigkeit sichtbar bleiben.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 180 g/m² je Anstrich.
Bei der angegebenen Deckkraftprüfung liegt die Ergiebigkeit bei
ungefähr 6,8 m²/L.
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch – abhängig vom realen
Verbrauch – für ungefähr 139 bis 167 m² je Anstrich.
Produkttyp: Innenwandfarbe
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Weiß
Glanzgrad: stumpfmatt / tuchmatt
Nassabrieb: Klasse 2
Kontrastverhältnis: Klasse 1
Maximale Korngröße: fein
Dichte: ca. 1,66 bis 1,70 g/cm³
VOC-Gehalt: unter 30 g/L
Werkzeug, Saugfähigkeit, Untergrundstruktur und Konsistenz beeinflussen
den tatsächlichen Materialbedarf. Den genauen Verbrauch bei Bedarf über
eine Probefläche ermitteln.
Bei +23 °C und weniger als 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist Perlo ELF
nach ungefähr vier bis sechs Stunden oberflächentrocken und
überarbeitbar. Niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeit
verlängern die Trocknungszeit.
Die Objekttemperatur darf +5 °C und die Lufttemperatur +10 °C nicht
unterschreiten. Während der Verarbeitung und Trocknung für ausreichende
Lüftung sorgen.
Kühl und frostfrei lagern und vor Hitze sowie direkter Sonneneinstrahlung
schützen. Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate
lagerfähig.
Häufige Fragen
Ist SEFRA Perlo ELF gut deckend?
Ja. Das Produkt erreicht Kontrastverhältnis Klasse 1 nach EN 13300 und
ist damit als hochdeckende Innenwandfarbe eingestuft.
Kann Perlo ELF gereinigt werden?
Ja. Mit Nassabriebklasse 2 besitzt die Beschichtung eine gute
Reinigungsfähigkeit. Nach vollständiger Durchtrocknung vorsichtig und
ohne scheuernde Werkzeuge reinigen.
Ist Perlo ELF emissionsarm und weichmacherfrei?
Ja. Beide Eigenschaften werden vom Hersteller ausdrücklich angegeben.
Das Produkt trägt außerdem das österreichische Umweltzeichen UZ 17.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Verdünnung und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. SEFRA Perlo ELF nicht mit anderen
Produkten vermischen. Für Arbeitsschutz und die aktuelle
Produktkennzeichnung sind Sicherheitsdatenblatt und Gebindeetikett
der gelieferten Ausführung maßgeblich.
Aktion 24 x 25 kg Baumit SilikonTop 25kg weiß
Baumit SilikonTop ist ein verarbeitungsfertiger, pastöser
Silikonharz-Oberputz für Fassaden und Wärmedämm-Verbundsysteme.
Der Dünnschichtdeckputz ist als Kratz- und Rillenstruktur erhältlich
und verbindet eine sehr hohe Wasserabweisung mit hoher
Wasserdampfdurchlässigkeit.
SilikonTop ist witterungsbeständig, verschmutzungsarm und eignet sich
sowohl für Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme als auch für geeignete
mineralische Putze, Spachtelmassen, Beton und Sanierputze.
Die Verarbeitung kann händisch oder maschinell erfolgen.
Eigenschaften
Silikonharz-Oberputz für außen
Extrem wasserabweisend
Hoch diffusionsoffen
Witterungsbeständig
Verschmutzungsarm
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme
Mineralische Unterputze
Mineralische Spachtelmassen
Beton
Altputze
Sanierputze und Baumit PowerFlex
Nicht dafür vorgesehen
Kunststoffe und Harze
Lack- und Ölfilme
Leimfarben
Kalkputze und Kalkanstriche
Holz- und Metalluntergründe
Lose oder nicht tragfähige Flächen
Vor SilikonTop ist die Grundierung normalerweise Pflicht:
Geeignete Untergründe werden mit Baumit UniPrimer oder
PremiumPrimer vorgestrichen. Die Standzeit beträgt mindestens
24 Stunden. Nur bei Baumit PowerFlex kann die Grundierung entfallen.
Was macht Baumit SilikonTop besonders?
Sehr guter Regenschutz
Mit der Wasserdurchlässigkeitsklasse W3 nimmt die Oberfläche
nur sehr wenig Niederschlagswasser auf und schützt den
Fassadenaufbau vor starker Wasserbelastung.
Hohe Diffusionsoffenheit
SilikonTop erreicht die Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1.
Dadurch bleibt ein entsprechend aufgebautes Fassadensystem
sehr gut wasserdampfdurchlässig.
Kratz- oder Rillenstruktur
Je nach gewünschtem Fassadenbild stehen Kratzstrukturen in
1,5, 2 und 3 mm sowie Rillenstrukturen in 2 und 3 mm zur
Verfügung.
Passt SilikonTop zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Silikonharz-Oberputz für außen gesucht wird
starke Wasserabweisung wichtig ist
der Fassadenaufbau diffusionsoffen bleiben soll
Kratz- oder Rillenstruktur gewünscht ist
ein geeignetes Baumit WDVS beschichtet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der vorhandene Untergrund stark sandet oder kreidet
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Kalkputz oder Kalkanstrich vorhanden ist
Untergrund oder Systemaufbau nicht eindeutig bekannt sind
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Die Fläche muss außerdem ausreichend eben sein.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe Putzflächen
mit Baumit Sanova Primer verfestigen.
Sinterhaut mechanisch entfernen, Schalölrückstände auf Beton beseitigen
und verschmutzte Flächen reinigen. Schadhafte oder rissige mineralische
Untergründe vorab fachgerecht spachteln und bei Bedarf mit Baumit
TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Flächen müssen vor der Beschichtung mit einem
dafür vorgesehenen Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandelt werden.
So wird Baumit SilikonTop verarbeitet
Den Untergrund prüfen und alle erforderlichen Vorarbeiten
vollständig abschließen.
Baumit UniPrimer oder PremiumPrimer gleichmäßig auftragen und
mindestens 24 Stunden trocknen lassen.
SilikonTop vor der Verarbeitung mit einem geeigneten Rührwerk
gründlich aufmischen.
Falls erforderlich, die Verarbeitungskonsistenz mit maximal
1 % sauberem Wasser einstellen.
Den Oberputz mit einer rostfreien Stahltraufel vollflächig aufziehen
oder mit einer geeigneten Feinputzmaschine aufspritzen.
Auf Kornstärke abziehen und unmittelbar danach mit einem
Kunststoffreibbrett entsprechend der gewünschten Struktur verreiben.
Zusammenhängende Fassadenflächen gleichmäßig und ohne
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Grundierung zu früh überarbeitet
UniPrimer und PremiumPrimer benötigen mindestens 24 Stunden
Standzeit. Eine zu frühe Überarbeitung kann Verarbeitung und
Oberflächenbild beeinträchtigen.
Unterschiedliche Chargen
Farbgleichheit kann nur innerhalb einer Produktionscharge
gewährleistet werden. Verschiedene Chargen vor Beginn
vollständig miteinander vermischen.
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen innerhalb zusammenhängender
Fassadenflächen können sichtbare Struktur- und Farbunterschiede
erzeugen.
Verbrauch und Reichweite
K 1,5
ca. 2,5 kg/m²
ca. 10 m² je 25-kg-Kübel
K 2
ca. 2,9 kg/m²
ca. 8,6 m² je Kübel
K 3
ca. 3,9 kg/m²
ca. 6,4 m² je Kübel
R 2 / R 3
R 2: ca. 2,6 kg/m² / 9,6 m²
R 3: ca. 3,6 kg/m² / 6,9 m²
Die Herstellerwerte dienen zur Orientierung. In der Praxis ist
zusätzlich mit ungefähr 10 % Mehrverbrauch zu rechnen.
Rauigkeit, Saugfähigkeit und Verarbeitungstechnik beeinflussen den
tatsächlichen Bedarf.
Technische Daten
Produkttyp: Silikonharz-Oberputz
Gebindegröße: 25 kg
Strukturen: K 1,5 / K 2 / K 3 / R 2 / R 3
Farbtöne: Baumit Life Farbtöne
Rohdichte: ca. 1,8 kg/dm³
Haftfestigkeit: ≥ 0,3 MPa
Brandverhalten: A2-s1,d0
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1
Wasserdurchlässigkeit: W3
sd-Wert: ca. 0,08–0,12 m bei 2 mm
μ-Wert: ca. 60–80
VOC-Istwert: unter 40 g/L
Wasserzugabe: maximal 1 %
Mindesttemperatur: +5 °C
Während Verarbeitung und Abbinden müssen Luft-, Material- und
Untergrundtemperatur für mindestens acht Stunden wenigstens
+5 °C betragen. Direkte Sonne, Regen und starken Wind vermeiden.
Vor einer nachfolgenden Beschichtung ist bei +20 °C und 60 %
relativer Luftfeuchtigkeit eine Standzeit von mindestens
48 Stunden einzuhalten.
SilikonTop kühl, frostfrei und verschlossen lagern. Das ungeöffnete
Gebinde ist ungefähr zwölf Monate lagerfähig. Nach dem Öffnen soll der
Inhalt innerhalb von 14 Tagen verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Muss vor Baumit SilikonTop immer grundiert werden?
Grundsätzlich ja. Baumit UniPrimer oder PremiumPrimer sind vorgesehen
und müssen mindestens 24 Stunden trocknen. Bei Baumit PowerFlex kann
die Grundierung entfallen.
Welche Körnungen gibt es?
Kratzstruktur K ist in 1,5, 2 und 3 mm erhältlich. Die Rillenstruktur R
gibt es in 2 und 3 mm.
Verhindert SilikonTop dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Die Basisausstattung kann einen Befall verzögern. Bei besonders
kritischen Standorten kann eine verstärkte Ausstattung sinnvoll sein;
ein dauerhaftes Ausbleiben von Algen oder Pilzen kann nicht zugesichert
werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Struktur, Farbton und Fassadensystem müssen
aufeinander abgestimmt sein. Baumit SilikonTop nicht mit anderen
Produkten vermischen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein, Lack und
Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit Wasser entfernen.
Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Aktion 3 x 25 kg Primasil Fassadenfarbe weiß (Synthesa)
Caparol Primasil ist eine strukturerhaltende, mineralmatte
Silikonharz-Fassadenfarbe für hochwertige Neu- und
Renovierungsanstriche. Sie verbindet eine sehr niedrige Wasseraufnahme
mit hoher Wasserdampfdurchlässigkeit und eignet sich für glatte sowie
strukturierte Fassadenflächen.
Die mikroporöse, nicht filmbildende Beschichtung besitzt eine
kapillaraktive Trockenzone und reduziert die Verschmutzungsneigung der
Fassade. Primasil kann gestrichen, gerollt, mit Airlessgeräten oder
unverdünnt im Nespri-Verfahren verarbeitet werden.
Eigenschaften
Silikonharz-Fassadenfarbe
Hoch wasserabweisend
Hoch wasserdampfdurchlässig
Mineralmatt und strukturerhaltend
Spannungsarm und nicht thermoplastisch
CO₂-durchlässig
Geeignet für
Mineralische Putze und Untergründe
Festhaftende Silikatfarben
Tragfähige Silikonharzfarben
Matte Dispersionsanstriche
Tragfähige Kunstharzputze
Intakte Wärmedämm-Verbundsysteme
Nicht dafür vorgesehen
Beschädigte oder nicht intakte WDVS-Flächen
Waagrechte Flächen mit Wasserbelastung
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Lose oder abblätternde Altbeschichtungen
Flächen mit ungeklärter aufsteigender Feuchtigkeit
Dauerhafte Verhinderung von Algen oder Pilzen
Auf Wärmedämm-Verbundsystemen nur bei intaktem Aufbau:
Risse, Hohlstellen und andere Schäden dürfen nicht einfach
überstrichen werden. Das WDVS muss zuvor fachgerecht saniert werden.
Bei farbigen Anstrichen ist ein Hellbezugswert von mindestens 25
einzuhalten.
Was macht Caparol Primasil besonders?
Kapillaraktive Trockenzone
Die mikroporöse Beschichtung unterstützt eine schnelle
Feuchteabgabe an der Oberfläche. Dadurch kann die Fassade nach
einer Regenbelastung schneller abtrocknen.
Niedrige Wasseraufnahme
Mit einem w-Wert unter 0,08 kg/(m² · h0,5) nimmt die
Beschichtung nur wenig Niederschlagswasser auf.
Hohe Diffusionsoffenheit
Der sd-Wert unter 0,06 m ermöglicht eine hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit und unterstützt einen
diffusionsoffenen Fassadenaufbau.
Passt Primasil zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine mineralmatte Silikonharzfarbe gesucht wird
guter Regenschutz und hohe Diffusion wichtig sind
ein tragfähiger mineralischer Untergrund vorliegt
eine intakte Altbeschichtung renoviert wird
Rollen, Streichen, Airless oder Nespri geplant ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Risse oder Schäden am WDVS vorhanden sind
der Altanstrich kreidet oder nicht fest haftet
Feuchtigkeit oder Salzausblühungen sichtbar sind
der Untergrund sehr glatt oder stark saugend ist
ein besonders dunkler Farbton vorgesehen ist
Untergrund richtig vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen
sein. Lose und nicht tragfähige Beschichtungen vollständig entfernen.
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze müssen an der Oberfläche trocken
und weitgehend abgebunden sein. Mehlende Bereiche und Sinterhaut
entfernen. Als Grundierung ist abhängig vom Untergrund Caparol CaPriSil
Fassaden Grund vorgesehen.
Festhaftende Dispersionsfarben und Kunstharzputze können überarbeitet
werden. Die Wasserdampfdurchlässigkeit des Gesamtaufbaus wird jedoch
durch eine vorhandene dichte Altbeschichtung begrenzt.
Vorhandenen Algen- oder Pilzbefall fachgerecht reinigen und die Fläche
danach mit Caparol Capatox satt behandeln. Capatox vollständig trocknen
lassen und nach dem Auftrag nicht abwaschen.
So wird Caparol Primasil verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und die erforderliche Grundierung
vollständig trocknen lassen.
Die Fassadenfarbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Zwischen- und Schlussanstrich bei Bedarf mit höchstens 10 %
sauberem Wasser einstellen.
Die Farbe gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten
Spritzgerät auftragen.
Zusammenhängende Flächen zügig, nass in nass und ohne längere
Arbeitsunterbrechung beschichten.
Airlessauftrag
Spritzwinkel 50°, Düse 0,021 bis 0,023 Zoll und ungefähr
150 bis 180 bar Spritzdruck.
Nespri-Verarbeitung
Unverdünnt mit 20° bis 30° Spritzwinkel, einer Düse von
0,017 bis 0,019 Zoll und ungefähr 160 bis 180 bar verarbeiten.
Typische Fehler vermeiden
Schäden nur überstrichen
Risse, Hohlstellen und beschädigte WDVS-Flächen werden durch
einen Anstrich nicht instandgesetzt und müssen zuvor saniert
werden.
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen können sichtbare Ansätze erzeugen.
Zusammenhängende Fassadenflächen deshalb immer von Kante zu
Kante nass in nass fertigstellen.
Trocknung nicht geschützt
Direkte Sonne, Regen, starker Wind, Nebel oder Nachtfrost können
Trocknung, Farbwirkung und Oberflächenbild beeinträchtigen.
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
2 kg
Rechnerische Reichweite: ca. 5,7 bis 10 m²
je Anstrich.
7 kg
Rechnerische Reichweite: ca. 20 bis 35 m²
je Anstrich.
12,5 kg
Rechnerische Reichweite: ca. 36 bis 63 m²
je Anstrich.
25 kg
Rechnerische Reichweite: ca. 71 bis 125 m²
je Anstrich.
Grundlage ist der Richtverbrauch von etwa 200 bis 350 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Rauigkeit, Farbton und Auftragstechnik können den
tatsächlichen Bedarf verändern. Den Verbrauch über eine Probefläche
kontrollieren.
Trocknung und technische Daten
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Nach ca. 2 bis 3 Stunden oberflächentrocken
Nach ca. 12 Stunden überstreichbar
Nicht bei direkter Sonne oder Regen verarbeiten
Vor starkem Wind und Nachtfrost schützen
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Produkttyp: Silikonharz-Fassadenfarbe
Bindemittelbasis: Silikonharz-Emulsion
Glanzgrad: mineralmatt
Gebindegrößen: 2, 7, 12,5 und 25 kg
Dichte: ca. 1,52 g/cm³
w-Wert: unter 0,08 kg/(m² · h0,5)
sd-Wert: unter 0,06 m
Verdünnung: maximal 10 % Wasser
Weiß ist als Lagerware erhältlich. Weitere Farbtöne können werkseitig
oder über ColorExpress abgetönt werden. Brillante Farbtöne können ein
geringeres Deckvermögen besitzen und zusätzliche Anstriche benötigen.
Durch UV-Strahlung, Feuchtigkeit, Nutzung und andere Umwelteinflüsse
können langfristig Farbtonveränderungen auftreten. Bei dunklen matten
Farbtönen sind durch mechanische Beanspruchung helle Schreibspuren
möglich.
Häufige Fragen
Verhindert Primasil dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Der verkapselte Filmschutz wirkt langanhaltend, aber zeitlich
begrenzt. Feuchtebelastung, Gebäudelage und vorhandener Befallsdruck
beeinflussen die Wirkungsdauer.
Kann Primasil auf einem Wärmedämm-Verbundsystem verwendet werden?
Ja, sofern das System technisch intakt ist. Bei farbigen Anstrichen muss
der Hellbezugswert mindestens 25 betragen.
Wird Primasil im Nespri-Verfahren verdünnt?
Nein. Für den Nespri-Spritzauftrag wird die Farbe unverdünnt
verarbeitet.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Primasil nicht mit anderen Produkten
vermischen. Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Naturstein und
Metall abdecken und Farbspritzer sofort mit klarem Wasser entfernen.
Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Aktion 4 x 10 l Caparol Capatox
Caparol Capatox ist eine gebrauchsfertige, wässrige
Mikrobiozid-Lösung zur Vorbehandlung von gereinigten Flächen mit
Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbefall. Sie wird innen und außen
vor der nachfolgenden Beschichtung eingesetzt.
Capatox wird unverdünnt mit einer Streichbürste auf die bereits
gereinigte und trockene Fläche aufgetragen. Das Mittel muss gut
trocknen und darf anschließend nicht abgewaschen werden.
Eigenschaften
Gebrauchsfertige Mikrobiozid-Lösung
Desinfektionsmittel der Produktart PT 2
Für Innen- und Außenflächen
Unverdünnt zu verarbeiten
Auftrag mit einer Streichbürste
Vor nachfolgenden Beschichtungen
Geeignet für
Gereinigte algenbefallene Flächen
Gereinigte moosbefallene Flächen
Pilz- und schimmelpilzbelastete Bereiche
Fassaden vor einem Neuanstrich
Innenwände nach fachgerechter Reinigung
Trockene, anschließend beschichtbare Untergründe
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für die vorherige Reinigung
Dauerhafte Verhinderung eines Neubefalls
Beseitigung der Feuchtigkeitsursache
Vorbeugender Auftrag auf unbelastete Flächen
Verdünnung mit Wasser
Einleitung in Oberflächengewässer
Zuerst reinigen, danach Capatox auftragen:
Sichtbare Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbeläge müssen vorab
fachgerecht entfernt werden. Capatox erst auf die gereinigte,
trockene Fläche satt auftragen, gut trocknen lassen und anschließend
nicht abwaschen.
Was macht Caparol Capatox besonders?
Direkt gebrauchsfertig
Das Produkt wird nicht mit Wasser verdünnt. Dadurch entfällt das
Dosieren oder Anmischen auf der Baustelle.
Für innen und außen
Capatox kann nach der jeweils erforderlichen Reinigung auf
belasteten Innen- und Außenflächen vor einem neuen
Beschichtungsaufbau eingesetzt werden.
Bleibt auf der Fläche
Nach dem Einmassieren und Trocknen wird Capatox nicht
abgewaschen. Die anschließende Grundierung oder Beschichtung
erfolgt auf der trockenen behandelten Fläche.
Passt Capatox zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
sichtbarer Befall bereits fachgerecht entfernt wurde
die gereinigte Fläche vor dem Neuanstrich behandelt wird
der Untergrund vollständig trocknen kann
das Produkt mit einer Streichbürste aufgetragen wird
eine geeignete Folgebeschichtung vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit dauerhaft aus dem Bauteil nachdringt
der Befall großflächig oder gesundheitlich auffällig ist
Untergrund oder Folgebeschichtung nicht bekannt sind
empfindliche Pflanzen unmittelbar angrenzen
belastetes Reinigungswasser nicht aufgefangen werden kann
Fläche vor der Behandlung reinigen
Schimmelbeläge auf Innenflächen müssen durch geeignete Nassreinigung
entfernt werden. Dabei sind die geltenden gesetzlichen, behördlichen und
arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften einzuhalten. Bei größerem oder
wiederkehrendem Befall muss zusätzlich die Ursache der erhöhten
Feuchtigkeit geklärt und beseitigt werden.
Auf Außenflächen werden Schimmel-, Algen-, Moos- und Pilzbeläge mit einer
geeigneten Nassreinigung entfernt. Pflanzen, Sträucher, angrenzendes
Erdreich und nicht zu behandelnde Bauteile vor der Reinigung und
Behandlung sorgfältig schützen.
So wird Caparol Capatox verarbeitet
Den vorhandenen Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbelag
fachgerecht von der Fläche entfernen.
Reinigungsrückstände beseitigen und den Untergrund vollständig
trocknen lassen.
Capatox unverdünnt mit einer Streichbürste satt auftragen und in den
Untergrund einmassieren.
Fehlstellen vermeiden und die gesamte zuvor befallene Fläche
gleichmäßig behandeln.
Die behandelte Fläche gut trocknen lassen. Capatox nach dem Auftrag
nicht abwaschen.
Erst anschließend den zum Untergrund passenden Grundier- und
Beschichtungsaufbau ausführen.
Umwelt und angrenzende Flächen schützen
Capatox darf nicht in Oberflächengewässer oder Regenwasserkanäle
gelangen. Pflanzen und Sträucher in unmittelbarer Fassadennähe sowie das
angrenzende Erdreich während der Verarbeitung abdecken. Direkter Kontakt
mit der Gebrauchslösung kann Pflanzen schädigen.
Anfallendes Reinigungswasser auffangen und entsprechend den örtlichen
Vorgaben entsorgen. Glas, Metall, lackierte Flächen und andere nicht zu
behandelnde Bauteile vor Spritzern schützen.
Typische Fehler vermeiden
Befall nicht entfernt
Capatox wird nach der Reinigung eingesetzt. Sichtbare Beläge
dürfen nicht lediglich mit der Lösung überstrichen werden.
Nach Behandlung abgewaschen
Die aufgetragene Mikrobiozid-Lösung muss auf der Fläche
verbleiben und vollständig trocknen. Nachwaschen ist nicht
vorgesehen.
Feuchtigkeitsursache ignoriert
Undichte Bauteile, Kondensat oder aufsteigende Feuchtigkeit
werden durch Capatox nicht behoben und können einen erneuten
Befall begünstigen.
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
1 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 6,7 bis 20 m².
5 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 33 bis 100 m².
10 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 67 bis 200 m².
Grundlage ist ein Richtverbrauch von etwa 50 bis 150 ml/m² auf glatten
Untergründen. Raue Flächen, starke Verfärbungen und die Beschaffenheit
des Untergrunds können den tatsächlichen Bedarf deutlich erhöhen.
Technische Daten
Produkttyp: wässrige Mikrobiozid-Lösung
Produktart: Desinfektionsmittel PT 2
Gebindegrößen: 1, 5 und 10 Liter
Dichte: ca. 1,02 g/cm³
Verdünnung: unverdünnt
Auftrag: Streichen
Verbrauch: ca. 50 bis 150 ml/m²
Mindesttemperatur: +5 °C
Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Lagerung: kühl und frostfrei
Vor Sonne und Temperaturen über 40 °C schützen
Lagerfähigkeit: ca. 12 Monate
Häufige Fragen
Muss sichtbarer Befall vor dem Auftrag entfernt werden?
Ja. Capatox wird erst nach der fachgerechten Reinigung auf die trockene
Fläche aufgetragen.
Wird Capatox nach der Behandlung abgewaschen?
Nein. Die Lösung wird in den Untergrund einmassiert, muss dort gut
trocknen und darf nicht nachgewaschen werden.
Verhindert Capatox dauerhaft einen erneuten Befall?
Nein. Das Produkt dient der Vorbehandlung vor einer neuen Beschichtung.
Dauerhafte Feuchte, ungünstige Gebäudelage und andere Ursachen können
zu einem erneuten Befall führen.
Biozid- und Verarbeitungshinweis:
Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und
Produktinformation lesen. Capatox nur bestimmungsgemäß und
unverdünnt anwenden. Nicht in Oberflächengewässer oder
Regenwasserkanäle gelangen lassen.
Für Gefahrenkennzeichnung, persönliche Schutzausrüstung, Entsorgung
und Erste-Hilfe-Maßnahmen sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Gebindeetikett der tatsächlich gelieferten Ausführung
maßgeblich.
Aktion 4 x 12,5 l Muresko Fassadenfarbe weiß (Synthesa)
Caparol Muresko ist eine matte, strukturerhaltende Fassadenfarbe auf
SilaCryl®-Basis für hochwertige Neu- und Renovierungsanstriche. Die
Kombination aus Silikonharz- und Reinacrylatdispersion bietet einen sehr
guten Regenschutz und erhält gleichzeitig die hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit des Fassadenaufbaus.
Die wasserverdünnbare Fassadenfarbe eignet sich für glatte und
strukturierte Untergründe und ist in zahlreichen Farbtönen erhältlich.
Sie kann gestrichen, gerollt oder mit einem geeigneten Spritzgerät
verarbeitet werden.
Eigenschaften
Strukturerhaltende Fassadenfarbe
Sehr gut wasserabweisend
Hohe Wasserdampfdurchlässigkeit
Wetterbeständig
Alkaliresistent und unverseifbar
Mattes Oberflächenbild
Geeignet für
Kalkzement- und Zementputze
Betonflächen
Tragfähige Dispersionsanstriche
Tragfähige Lackbeschichtungen
Kunstharzputze
Intakte Porenbetonbeschichtungen
Nicht dafür vorgesehen
Waagrechte Flächen mit Wasserbelastung
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Lose oder abblätternde Altbeschichtungen
Ungeklärte Salzausblühungen
Beschichtung ohne passende Untergrundprüfung
Dauerhafte Verhinderung von Algen oder Pilzen
Die Grundierung richtet sich immer nach dem Untergrund:
Primalon Tiefgrund LF ist nicht automatisch für jede Fläche richtig.
Glatte, sandende, stark saugende, lackierte oder bereits beschichtete
Untergründe benötigen unterschiedliche Vorbehandlungen. Vor der
Bestellung deshalb vorhandenen Untergrund und Zustand prüfen.
Was macht Caparol Muresko besonders?
SilaCryl®-Technologie
Die Kombination aus Silikonharz- und Reinacrylatdispersion
verbindet die Vorteile einer wasserabweisenden Oberfläche mit
einem diffusionsoffenen Fassadenaufbau.
Sehr guter Regenschutz
Mit einem w-Wert unter 0,1 kg/(m² · h0,5) ist die
Beschichtung der Klasse mit niedriger Wasserdurchlässigkeit
zugeordnet.
Gute Kantenabdeckung
Muresko besitzt eine gute Kuppen- und Kantenabdeckung und eignet
sich dadurch auch für strukturierte Putzflächen und profilierte
Fassadenbereiche.
Passt Muresko zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine matte Fassadenfarbe gesucht wird
guter Regenschutz wichtig ist
der Aufbau diffusionsoffen bleiben soll
eine glatte oder strukturierte Fassade beschichtet wird
ein Neu- oder Renovierungsanstrich geplant ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Altanstrich kreidet oder abblättert
Feuchtigkeit oder Ausblühungen sichtbar sind
offene Risse oder Putzschäden bestehen
ein sehr intensiver Farbton geplant ist
der Untergrund glatt, dicht oder stark saugend ist
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen
sein. Lose oder nicht tragfähige Beschichtungen vollständig entfernen.
Neue mineralische Putze mindestens zwei bis vier Wochen abbinden lassen.
Putzreparaturen müssen vor dem Anstrich ebenfalls ausreichend
durchgetrocknet sein. Stark saugende, sandende oder mehlende Flächen
benötigen eine zum Untergrund passende Grundierung.
Glatte und schwach saugende Beton- oder Altbeschichtungsflächen können
einen Haftgrund benötigen. Glänzende Lack- und Dispersionsbeschichtungen
vor der Überarbeitung anrauen.
Vorhandenen Algen- oder Pilzbefall fachgerecht reinigen und die Fläche
anschließend mit Caparol Capatox satt behandeln. Capatox trocknen lassen
und nach dem Auftrag nicht abwaschen.
So wird Caparol Muresko verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und erforderliche Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Die Fassadenfarbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Zwischen- und Schlussanstrich mit höchstens 5 % sauberem Wasser
einstellen. Dunkle und intensive Farbtöne möglichst unverdünnt
verarbeiten.
Die Farbe gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten
Airlessgerät spritzen.
Zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung zügig nass in
nass beschichten.
Typische Fehler vermeiden
Falsche Grundierung
Eine einzige Grundierung passt nicht zu jedem Untergrund.
Saugfähigkeit, Festigkeit und vorhandene Altbeschichtung müssen
vor dem Aufbau geprüft werden.
Fläche unterbrochen
Längere Arbeitsunterbrechungen können Ansätze und sichtbare
Übergänge verursachen. Zusammenhängende Flächen immer nass in
nass von Kante zu Kante beschichten.
Witterung nicht beachtet
Direkte Sonne, Regen, starker Wind, Tau oder Nachtfrost können
Trocknung, Farbwirkung und Oberflächenbild beeinträchtigen.
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
1,25 Liter
Rechnerische Reichweite bei ca. 200 ml/m²:
ungefähr 6,3 m² je Arbeitsgang.
5 Liter
Rechnerische Reichweite bei ca. 200 ml/m²:
ungefähr 25 m² je Arbeitsgang.
12,5 Liter
Rechnerische Reichweite bei ca. 200 ml/m²:
ungefähr 62,5 m² je Arbeitsgang.
Die Reichweiten sind Richtwerte. Untergrund, Rauigkeit, Saugfähigkeit,
Farbton und Auftragstechnik können den tatsächlichen Verbrauch verändern.
Der Hersteller nennt je nach Untergrund etwa 200 bis 350 g/m² je
Arbeitsgang.
Trocknung und technische Daten
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Nach ca. 4 bis 6 Stunden überstreichbar
Nicht bei direkter Sonne verarbeiten
Vor Regen, Wind und Nachtfrost schützen
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Produkttyp: SilaCryl®-Fassadenfarbe
Bindemittel: Silikonharz- und Reinacrylatdispersion
Glanzgrad: Matt
Gebindegrößen: 1,25, 5 und 12,5 Liter
Dichte: ca. 1,5 g/cm³
w-Wert: unter 0,1 kg/(m² · h0,5)
sd-Wert: unter 0,14 m
Auftrag: Streichen, Rollen oder Spritzen
Für den Airlessauftrag nennt der Hersteller einen Spritzwinkel von 50°,
eine Düse von 0,031 Zoll und einen Druck von ungefähr 150 bar.
Caparol Muresko kühl und frostfrei lagern. Auf einer zusammenhängenden
Fläche nur Material derselben Charge beziehungsweise miteinander
vermischte Gebinde verarbeiten.
Häufige Fragen
Ist Caparol Muresko eine rein mineralische Fassadenfarbe?
Nein. Sie besitzt einen mineralischen Charakter, basiert technisch aber
auf einer Silikonharz- und Reinacrylatdispersion.
Verhindert Muresko dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Der verkapselte Filmschutz kann den Befall langanhaltend, aber nur
zeitlich begrenzt verzögern. Feuchtigkeit, Gebäudelage und vorhandener
Befallsdruck beeinflussen die Wirkungsdauer.
Kann immer mit Primalon Tiefgrund LF grundiert werden?
Nein. Die passende Grundierung richtet sich nach Saugfähigkeit,
Festigkeit und Art des Untergrunds. Glatte, stark sandende oder lackierte
Flächen benötigen gegebenenfalls einen anderen Voranstrich.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Risse, Feuchtigkeit und nicht tragfähige
Beschichtungen vor dem Anstrich fachgerecht sanieren. Glas, Keramik,
Lackierungen, Klinker, Naturstein und Metall abdecken und Farbspritzer
sofort mit klarem Wasser entfernen. Für Arbeitsschutz und
Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das
Gebindeetikett der gelieferten Ausführung maßgeblich.
Aktion 4 x 25 kg Caparol Silitol Fassadenfarbe weiß (Synthesa)
Caparol Silitol Fassadenfarbe ist eine wasserverdünnbare
Dispersions-Silikatfarbe für mineralische Fassadenflächen. Sie eignet sich
besonders für ungestrichene Putze, alte Silikatfarben und tragfähige
mineralische Altanstriche.
Die Kaliwasserglasbasis mit organischen Stabilisatoren verbindet einen
mineralmatten Charakter mit sehr hoher Wasserdampfdurchlässigkeit und
niedriger Wasseraufnahme. Die Untergrundvorbereitung muss auf die
vorhandene Putz- oder Altbeschichtung abgestimmt werden.
Eigenschaften
Dispersions-Silikatfarbe für außen
Mineralmattes Oberflächenbild
Sehr hoch wasserdampfdurchlässig
Niedrige Wasserdurchlässigkeit
Wetterbeständig
Strukturerhaltend
Geeignet für
Ungestrichene mineralische Putze
Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Alte Silikatfarben
Tragfähige mineralische Altanstriche
Geeignete Natursteinflächen
Glatte und strukturierte Fassadenflächen
Nicht dafür vorgesehen
Alte Dispersionsfarben und Kunstharzputze
Lackierte Flächen und PVC
Reine Gipsputze
Holz und Holzwerkstoffe
Waagrechte Flächen mit Wasserbelastung
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Alte Dispersionsbeschichtungen vollständig entfernen:
Silikatfarben benötigen einen geeigneten mineralischen Untergrund,
mit dem sie verkieseln können. Auf alten Dispersionsfarben und
Kunstharzputzen ist diese Verbindung nicht möglich. Solche
Beschichtungen müssen vor dem Neuaufbau entfernt werden.
Was macht Caparol Silitol Fassadenfarbe besonders?
Sehr hohe Diffusionsoffenheit
Mit einem sd-Wert unter 0,03 m ist die Beschichtung der Klasse
mit hoher Wasserdampfdiffusion zugeordnet.
Mineralischer Charakter
Die Kaliwasserglasbasis erzeugt ein mineralmattes,
strukturerhaltendes Erscheinungsbild, das besonders gut zu
mineralischen Putzen und älteren Fassaden passt.
Niedrige Wasseraufnahme
Der w-Wert von 0,1 kg/(m² · h0,5) entspricht der
Klasse mit niedriger Wasserdurchlässigkeit.
Passt die Silikatfarbe zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein mineralmatter Fassadenanstrich gewünscht ist
ein ungestrichener mineralischer Putz vorliegt
alte Silikatfarbe überarbeitet werden soll
hohe Wasserdampfdurchlässigkeit wichtig ist
der Untergrund trocken und tragfähig ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art des vorhandenen Altanstrichs unbekannt ist
Dispersionsfarbe oder Kunstharzputz vorhanden ist
Feuchtigkeit oder Ausblühungen sichtbar sind
der mineralische Untergrund stark sandet
ein sehr dunkler oder intensiver Farbton geplant ist
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen
sein. Lose und verwitterte Beschichtungen vollständig entfernen.
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze abhängig von der Witterung
zwei bis vier Wochen abbinden lassen. Sinterhaut, mehlende Bereiche und
nicht ausreichend abgebundene Nachputzstellen vor dem Anstrich
fachgerecht behandeln.
Stark saugende oder sandende mineralische Flächen mit Caparol CaPriSil
Fassaden Grund oder Histolith Silikat-Fixativ vorbereiten. Auswahl und
Verdünnung richten sich nach der tatsächlichen Saugfähigkeit.
Vorhandenen Algen- oder Pilzbefall fachgerecht reinigen. Anschließend
Caparol Capatox satt auftragen und vollständig trocknen lassen. Capatox
nach dem Auftrag nicht abwaschen.
So wird Caparol Silitol Fassadenfarbe verarbeitet
Den Untergrund prüfen, reinigen und die erforderliche Grundierung
vollständig trocknen lassen.
Die Fassadenfarbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Zwischen- und Schlussanstrich bei Bedarf mit höchstens 10 %
sauberem Wasser verdünnen.
Die Farbe gleichmäßig streichen oder rollen und auf
zusammenhängenden Flächen konsequent nass in nass arbeiten.
Zwischen den einzelnen Anstrichen bei üblichen Bedingungen
mindestens zwölf Stunden Trockenzeit einhalten.
Typische Fehler vermeiden
Dispersionsfarbe überstrichen
Auf Dispersionsbeschichtungen kann die Silikatfarbe nicht
verkieseln. Diese Altbeschichtungen müssen vor dem Anstrich
vollständig entfernt werden.
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen und unterschiedlich saugende Flächen
können sichtbare Ansätze oder Farbtonunterschiede verursachen.
Witterung nicht beachtet
Direkte Sonne, hohe Temperaturen, starker Wind, Nebel, Regen
oder Nachtfrost können Trocknung und Oberflächenbild
beeinträchtigen.
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
2-kg-Gebinde
Rechnerische Reichweite: ca. 5,7 bis 10 m²
je Arbeitsgang.
7-kg-Gebinde
Rechnerische Reichweite: ca. 20 bis 35 m²
je Arbeitsgang.
25-kg-Gebinde
Rechnerische Reichweite: ca. 71 bis 125 m²
je Arbeitsgang.
Grundlage ist der Richtverbrauch von etwa 200 bis 350 g/m² je
Arbeitsgang. Untergrund, Saugfähigkeit, Struktur und Auftragstechnik
können den tatsächlichen Bedarf verändern. Den exakten Verbrauch über
eine Probefläche ermitteln.
Trocknung und technische Daten
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitungstemperatur: +7 °C bis +30 °C
Mindestens 12 Stunden zwischen den Anstrichen
Nicht bei direkter Sonne verarbeiten
Vor Regen, Wind, Nebel und Nachtfrost schützen
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Produkttyp: Dispersions-Silikatfarbe
Bindemittel: Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren
Glanzgrad: mineralmatt
Gebindegrößen: 2, 7 und 25 kg
Dichte: ca. 1,55 g/cm³
w-Wert: 0,1 kg/(m² · h0,5)
sd-Wert: unter 0,03 m
Verdünnung: maximal 10 % Wasser
Weiß ist als Lagerware erhältlich. Weitere Farbtöne können werkseitig
oder über ColorExpress abgetönt werden. Durch Umwelteinflüsse,
UV-Strahlung, Feuchtigkeit und Alterung können langfristig
Farbtonveränderungen auftreten.
Caparol Silitol Fassadenfarbe kühl und frostfrei lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Kann Silitol auf einer alten Dispersionsfarbe verarbeitet werden?
Nein. Alte Dispersionsfarben und Kunstharzputze müssen entfernt werden,
da die Silikatfarbe darauf nicht verkieseln kann.
Ist Silitol Fassadenfarbe eine rein mineralische Farbe?
Sie besitzt eine Kaliwasserglasbasis und einen mineralischen Charakter,
enthält jedoch organische Stabilisatoren. Technisch handelt es sich um
eine Dispersions-Silikatfarbe.
Welche Mindesttemperatur gilt?
Umluft, Material und Untergrund müssen während Verarbeitung und
Trocknung mindestens +7 °C aufweisen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker,
Naturstein, Metall und Holz sorgfältig abdecken und Farbspritzer
sofort mit klarem Wasser entfernen. Für Arbeitsschutz und
Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das
Gebindeetikett der gelieferten Ausführung maßgeblich.
Aktion 5 x 18 kg Caparol Sockelflex Carbon
Caparol Sockelflex Carbon ist eine carbonfaserverstärkte
2-Komponenten-Klebe- und Armierungsmasse für den Sockel- und
Perimeterbereich. Sie eignet sich besonders zum Verkleben und Armieren
von EPS- und XPS-Dämmplatten auf geeigneten bituminösen Untergründen.
Zusätzlich kann das pastös angemischte Material als Feuchteschutzanstrich
oder Spachtellage auf Armierungsschichten und Strukturputzen eingesetzt
werden. Das 18-kg-Kombigebinde enthält 9 kg Flüssigkomponente und 9 kg
Pulverkomponente.
Eigenschaften
Carbonfaserverstärkt
Sehr elastisch
Alkalibeständig
Wasseraufnahme W3 – niedrig
Pastöse Verarbeitungskonsistenz
Beständig gegen Frost-Tau-Wechsel mit Tausalz
Geeignet für
Verklebung von EPS- und XPS-Dämmplatten
Geeignete bituminöse Untergründe
Armierung im Sockel- und Perimeterbereich
Feuchteschutz als Anstrich
Feuchteschutz als Spachtellage
Spritzwasser- und erdberührte Sockelbereiche
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für die Bauwerksabdichtung
Ersatz für den Deckputz über Gelände
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Nicht durchgetrocknete Bitumenbeschichtungen
Verarbeitung bei Regen, Nebel oder Taupunktunterschreitung
Vermischung mit fremden Produkten oder Zusätzen
Nicht mit Caparol Sockelflex Carbon Weiß verwechseln:
Die graue Standardausführung enthält 9 kg Flüssigkomponente und
9 kg Pulverkomponente und wird im Verhältnis 1 : 1 gemischt.
Sockelflex Carbon Weiß besitzt eine andere Zusammensetzung und ein
anderes Mischungsverhältnis. Komponenten niemals untereinander
austauschen.
Was macht Sockelflex Carbon besonders?
Drei Anwendungen
Das Material kann innerhalb des abgestimmten Sockelsystems zum
Kleben, Armieren und als zusätzlicher Feuchteschutz verwendet
werden.
Carbonfaserverstärkt
Die Carbonfaserverstärkung unterstützt die mechanische
Belastbarkeit und Elastizität der Armierungs- und
Feuchteschutzschicht.
Für beanspruchte Sockel
Die Beschichtung besitzt eine geprüfte Beständigkeit gegen
Frost-Tau-Wechsel mit Tausalzangriff nach ÖN EN 1504-2.
Passt das Produkt zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
EPS- oder XPS-Dämmplatten im Sockel verklebt werden
ein geeigneter bituminöser Untergrund vorhanden ist
eine carbonfaserverstärkte Armierung benötigt wird
ein zusätzlicher Feuchteschutz vorgesehen ist
das Sockel- und Abdichtungsdetail bereits geplant wurde
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Wasserbeanspruchung nicht eindeutig bekannt ist
keine geeignete Bauwerksabdichtung vorhanden ist
die Bitumenbeschichtung noch weich oder feucht ist
Staunässe am Gebäude entstehen kann
ein anderer Dämmstoff als EPS oder XPS verwendet wird
Kleben, Armieren und Feuchteschutz
Kleben und Armieren
Beim Verkleben müssen nach dem Andrücken mindestens 40 %
Klebekontaktfläche erreicht werden. Die Armierung wird mindestens
3 mm dick ausgeführt; das Caparol Glasgewebe wird mit mindestens
10 cm Überlappung ungefähr mittig eingebettet.
Feuchteschutz
Als Anstrich wird das Material mindestens zweilagig aufgetragen.
Als Spachtellage sind mindestens 2 mm erforderlich. Der
Feuchteschutz kann im Sockelbereich bis 30 cm unter und 5 cm
über Gelände geführt werden.
Sockelflex Carbon ersetzt oberhalb des Geländes nicht den vorgesehenen
Deckputz. Wird das Material sichtbar über einen Strukturputz geführt,
können Unterschiede im Farbton und Oberflächenbild entstehen. Zur
Angleichung kann ein zusätzlicher Anstrich mit einer geeigneten
Caparol Fassadenfarbe erforderlich sein.
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, sauber, eben, tragfähig und frei von
haftungsmindernden Rückständen sein. Bituminöse Flächen müssen
ausreichend abgelüftet und vollständig durchgetrocknet sein.
Voraussetzung für die Sockel- und Perimeterdämmung ist eine bauseits
vorhandene, auf die tatsächliche Wasserbeanspruchung abgestimmte
Bauwerksabdichtung. Erforderliche Drän- und Wasserableitungsmaßnahmen
werden durch Sockelflex Carbon nicht ersetzt.
So wird Caparol Sockelflex Carbon verarbeitet
Die flüssige Komponente A vollständig vorlegen und die graue
Pulverkomponente B im Mischungsverhältnis 1 : 1 zugeben.
Mit einem langsam laufenden Rührgerät homogen und klumpenfrei
mischen. Beim Rühren möglichst keine Luft einschlagen.
Zum Kleben, Armieren oder Spachteln bei Bedarf höchstens 2 %
sauberes Wasser bezogen auf die Gesamtmenge zugeben.
Beim Kleben den Mörtel im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren auftragen und
mindestens 40 % Klebekontakt herstellen. Auf ebenen Flächen unter
Niveau ist auch der Auftrag mit einer 12 × 12 mm Zahnspachtel
möglich.
Beim Armieren das Glasgewebe mit mindestens 10 cm Überlappung
einbetten und nass in nass vollständig überspachteln.
Als Feuchteschutzanstrich mit maximal 8 % Wasser einstellen und
mindestens zweilagig mit Pinsel oder Bürste auftragen. Die erste
Lage vor dem zweiten Auftrag antrocknen lassen.
Typische Fehler vermeiden
Mischungsverhältnis verändert
Beide Komponenten gehören im Verhältnis 1 : 1 zusammen. Keine
Teilmengen nach Augenmaß mischen und keine Komponenten der weißen
Ausführung verwenden.
Bauwerksabdichtung fehlt
Sockelflex Carbon ist kein Ersatz für eine fehlende oder
ungeeignete Bauwerksabdichtung. Diese muss vor Beginn der
Dämmarbeiten vorhanden sein.
Schichtdicke unterschritten
Beim Armieren sind mindestens 3 mm und beim Feuchteschutz als
Spachtellage mindestens 2 mm erforderlich. Auch die vorgegebenen
Verbrauchsmengen müssen eingehalten werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 4,0 kg/m² · etwa 4,5 m² je Gebinde
Armieren: ca. 4,2 kg/m² · etwa 4,3 m² je Gebinde
Anstrich: ca. 1,0 kg/m² je Auftrag
Zweilagiger Anstrich: rechnerisch etwa 9 m²
Spachtellage: ca. 1,4 kg/m² je mm
Bei 2 mm Spachtellage: rechnerisch etwa 6,4 m²
Produkttyp: 2-Komponenten-Klebe- und Armierungsmasse
Gebindegröße: 18 kg
Komponente A: 9 kg Flüssigkeit, Weiß
Komponente B: 9 kg Pulver, Grau
Mischungsverhältnis: 1 : 1
Topfzeit: ca. 45–60 Minuten
Wasserdurchlässigkeit: W3
Mindesttemperatur: +5 °C
Lagerfähigkeit: ca. 18 Monate
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist das Material nach
ungefähr 24 Stunden oberflächentrocken und nach etwa vier bis fünf Tagen
durchgetrocknet und belastbar. Kühle und feuchte Bedingungen verlängern
die Trocknungszeit.
Das Kombigebinde kühl, trocken und frostfrei lagern. Werkzeuge
unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zur weißen Ausführung?
Die Standardausführung wird 1 : 1 aus 9 kg Flüssig- und 9 kg
Pulverkomponente gemischt. Sockelflex Carbon Weiß besitzt eine
andere Zusammensetzung, ein Mischungsverhältnis von 2 : 1 und
ergibt eine weiße Oberfläche.
Ersetzt das Produkt die Bauwerksabdichtung?
Nein. Die zur vorhandenen Wasserbeanspruchung passende
Bauwerksabdichtung muss bereits vorhanden sein.
Wie lange kann die Mischung verarbeitet werden?
Bei ungefähr 20 bis 25 °C beträgt die Topfzeit etwa 45 bis
60 Minuten. Bereits ansteifendes Material nicht erneut mit
Wasser verdünnen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Bauwerksabdichtung, Dämmplatte, Untergrund, Armierungsgewebe,
Schichtdicke und Feuchteschutz müssen als abgestimmtes Caparol
Sockelsystem ausgeführt werden. Staunässe vermeiden und
Niederschlagswasser konstruktiv vom Gebäude ableiten. Für
Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Gebindeetikett der gelieferten Charge maßgeblich.
Aktion 5 x 5 l Caparol CapaWood® GreyWood (vormals Dankse Greywood)
Caparol CapaWood GreyWood ist eine wasserbasierte Mittelschichtlasur für
Holzfassaden und andere geeignete Holzbauteile im Außenbereich. Spezielle
Pigmente erzeugen eine natürlich wirkende graue Holzoptik, ohne die
Maserung vollständig zu verdecken.
Die seidenmatte Lasur schützt das Holz vor UV-Strahlung und
Witterungseinflüssen, bleibt diffusionsfähig und eignet sich besonders für
moderne Holzhäuser, Fassaden- und Untersichtschalungen sowie Carports.
Natürliche Grauoptik
Holzmaserung bleibt sichtbar
Edler Schimmereffekt
Seidenmatte Oberfläche
Grautöne über ColorExpress
Geeignet für
Holzhäuser und Holzfassaden
Fassadenschalungen
Untersichtschalungen
Carports
Fichte, Tanne und Kiefer
Nicht geeignet für
Terrassen und begehbare Flächen
Fenster und Außentüren
Dauerhaften Erd- oder Wasserkontakt
Lärche und tropische Hölzer
Lose oder nicht tragfähige Altanstriche
Vor der Farbtonwahl beachten:
Holzart, Eigenfarbe, Oberflächenstruktur und Auftragsmenge beeinflussen
den endgültigen Grauton. Den gewünschten Farbton deshalb immer direkt
auf dem tatsächlich verwendeten Holz testen.
Passt GreyWood zu deinem Projekt?
GreyWood passt, wenn …
eine kontrollierte graue Holzoptik gewünscht ist
die natürliche Maserung sichtbar bleiben soll
Fichte, Tanne oder Kiefer beschichtet wird
es sich um ein geeignetes Holzbauteil im Außenbereich handelt
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine vollständig deckende Farbfläche gewünscht ist
eine Terrasse oder andere waagerechte Fläche gestrichen wird
das Holz dauerhaft mit Erde oder Wasser in Kontakt steht
Lärche, Tropenholz oder eine unbekannte Holzart vorliegt
Warum GreyWood statt natürlicher Vergrauung?
Unbehandeltes Holz vergraut durch Sonne, Regen und baulichen Schutz häufig
ungleichmäßig. Stark bewitterte Flächen verändern sich schneller als
geschützte Bereiche unter Dachvorsprüngen oder Untersichten.
CapaWood GreyWood erzeugt bereits beim Anstrich eine gezielte graue Optik
und schützt die Oberfläche gleichzeitig. Die Maserung bleibt sichtbar,
sodass das Holz weiterhin natürlich und nicht deckend lackiert wirkt.
Beschichtungsaufbau auf neuem Holz
1. Holz vorbereiten
Das Holz muss sauber, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz, Fett, Öl, Silikon und Harz sein.
Glatte oder gehobelte Flächen bei Bedarf in Faserrichtung
anschleifen. Die Holzfeuchte darf höchstens 18 % betragen.
2. Neues Holz imprägnieren
Unbehandeltes Holz im Außenbereich zuerst mit Caparol CapaWood
Protect Primer imprägnieren.
Den ersten Lasurauftrag bei neuen Bauteilen möglichst vor der
Montage allseitig ausführen.
3. Zweimal lasieren
GreyWood gründlich aufrühren und mindestens zweimal unverdünnt
in Richtung der Holzmaserung streichen.
Zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung und mit
gleichmäßiger Auftragsmenge bearbeiten.
Renovierung vorhandener Beschichtungen
Tragfähige GreyWood-Altbeschichtungen anschleifen, gründlich reinigen und
je nach Zustand mit ein bis zwei unverdünnten Anstrichen überarbeiten.
Lose, stark verwitterte oder unbekannte Altbeschichtungen nicht einfach
überstreichen. Zuerst Haftung und Verträglichkeit auf einer Probefläche
prüfen.
Verbrauch und Reichweite
Glatte Holzflächen
Ca. 50–70 ml/m² je Anstrich.
Bei zwei Anstrichen reicht 1 Liter rechnerisch für ungefähr
7–10 m² fertige Fläche.
Sägeraue Holzflächen
Ca. 95–135 ml/m² je Anstrich.
Bei zwei Anstrichen reicht 1 Liter rechnerisch für ungefähr
4–5 m² fertige Fläche.
Praxisverbrauch
Holzstruktur, Holzfeuchte, Profilierung und Auftragsmenge
beeinflussen Verbrauch und Farbton.
Reichweite und Farbwirkung deshalb gemeinsam auf einer
Probefläche prüfen.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Unverdünnt verarbeiten
Nicht mit anderen Produkten mischen
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Mit einem Lasurpinsel auftragen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Günstiger Bereich: 10–25 °C
Relative Luftfeuchte: höchstens 80 %
Nicht auf feuchtem Holz verarbeiten
Trocknung bei 23 °C
Grifffest nach ca. 30 Minuten
Überstreichbar nach ca. 1 Stunde
Regenfest nach mindestens 12 Stunden
Blockfest nach mindestens 24 Stunden
Häufige Fragen
Ist GreyWood deckend?
Nein. Die pigmentierte Lasur lässt die natürliche Maserung und
Struktur des Holzes sichtbar.
Reicht ein Anstrich?
Nein. Auf neuem Holz sind nach der Imprägnierung mindestens zwei
unverdünnte Anstriche vorgesehen.
Ist GreyWood für Lärche geeignet?
Nein. Für dichte Holzarten wie Lärche und Tropenholz wird diese
wasserbasierte Außenbeschichtung nicht empfohlen.
Technische Daten
Produkttyp: pigmentierte Mittelschichtlasur
Materialbasis: Acrylatdispersion
Anwendungsbereich: außen
Glanzgrad: seidenmatt
Maximale Holzfeuchte: 18 %
Gebindegrößen: 0,7 L, 2,5 L, 5 L und 20 L
Verarbeitung: unverdünnt mit dem Pinsel
Werkzeugreinigung: mit Wasser
Kühl, verschlossen und frostgeschützt lagern
Original verschlossen mindestens 2 Jahre lagerfähig
Wichtiger Hinweis:
CapaWood GreyWood enthält eine Filmkonservierung. Diese schützt die
Beschichtungsoberfläche, ersetzt jedoch weder die notwendige
Imprägnierung noch einen funktionierenden konstruktiven Holzschutz.
Vor der Verarbeitung das aktuelle technische Merkblatt und
Sicherheitsdatenblatt beachten.
Aktion 6 x 12 kg Caparol CaPriSil Fassaden Grund 12 kg (Synthesa)
Caparol CaPriSil Fassaden Grund ist ein lösemittelfreies,
nicht pigmentiertes Grundiermittel für innen und außen. Es egalisiert
unterschiedlich oder stark saugende Flächen und bereitet sie auf die
nachfolgende Fassadenbeschichtung vor.
Das Silan-Siloxan-Hybridbindemittel hydrophobiert den Untergrund, ohne
einen geschlossenen Film zu bilden. Die milchige Grundierung besitzt eine
gute Eindringtiefe und trocknet nahezu farblos auf.
Eigenschaften
Hydrophobierende Grundierung
Hoch wasserdampfdurchlässig
Nicht filmbildend
Gute Eindringtiefe
Lösemittel- und konservierungsmittelfrei
Geruchsarm und nahezu farblos auftrocknend
Geeignet für
Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Sandende mineralische Putzflächen
Tragfähige mineralische Altanstriche
Stark oder unterschiedlich saugende Flächen
Geeignet vorbereitete Altputze
Grundierungen im Innen- und Außenbereich
Nicht dafür vorgesehen
Lackierte Untergründe
Kunststoff- und Holzoberflächen
Flächen mit Salzausblühungen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Ersatz für eine Bauwerksabdichtung
Mischung mit anderen Grundiermitteln
Nicht mit Caparol Putzgrund verwechseln:
CaPriSil Fassaden Grund zieht in saugende Untergründe ein und trocknet
nahezu farblos auf. Caparol Putzgrund ist dagegen eine gefüllte,
pigmentierte Haftbrücke vor Strukturputzen. Welches Produkt benötigt
wird, richtet sich nach Untergrund und nachfolgender Beschichtung.
Was macht CaPriSil Fassaden Grund besonders?
Egalisiert die Saugfähigkeit
Unterschiedlich oder stark saugende Bereiche werden
vereinheitlicht. Dadurch kann die nachfolgende Beschichtung
gleichmäßiger trocknen und verarbeitet werden.
Nicht filmbildend
Die Grundierung bildet keine geschlossene Oberflächenschicht,
sondern dringt in den mineralischen Untergrund ein und erhält
dessen hohe Wasserdampfdurchlässigkeit.
Hydrophobierende Wirkung
Das Silan-Siloxan-Hybridbindemittel reduziert die kapillare
Wasseraufnahme des Untergrunds, ohne eine Abdichtung oder
wasserdichte Sperrschicht zu erzeugen.
Passt die Grundierung zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein mineralischer Untergrund stark oder ungleichmäßig saugt
eine farblose, tief eindringende Grundierung benötigt wird
der Aufbau hoch diffusionsoffen bleiben soll
sandende mineralische Flächen gefestigt werden müssen
eine nachfolgende Caparol Fassadenbeschichtung vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Dispersionsfarbe oder Kunstharzputz vorhanden ist
Salzausblühungen sichtbar sind
Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk nachdrückt
Faserzementplatten dunkel beschichtet werden sollen
Holz, Kunststoff oder eine Lackfläche vorliegt
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen
sein. Nicht tragfähige Altbeschichtungen vollständig entfernen.
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze müssen an der Oberfläche trocken
und weitgehend abgebunden sein. Sinterhaut sowie wischende oder mehlende
Bereiche entfernen. Sandende Putze trocken abbürsten und anschließend
vollständig grundieren.
Vorhandenen Algen- oder Pilzbefall zunächst fachgerecht reinigen.
Anschließend Caparol Capatox satt auftragen und vollständig trocknen
lassen. Capatox nach dem Auftrag nicht abwaschen.
Festhaftende Dispersionsfarben und Kunstharzputze können je nach
Beschichtungsaufbau überarbeitet werden. Die hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit des Gesamtsystems wird jedoch durch eine
vorhandene dichte Altbeschichtung begrenzt.
So wird CaPriSil Fassaden Grund verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und lose beziehungsweise nicht
tragfähige Bestandteile vollständig entfernen.
Die verarbeitungsfertige Grundierung gleichmäßig mit einer geeigneten
Bürste oder im Spritzverfahren auftragen.
Sehr stark saugende Flächen ausreichend satt behandeln, ohne
glänzende Läufer oder geschlossene Oberflächen zu erzeugen.
Falls erforderlich, CaPriSil Fassaden Grund bis maximal
1 : 1 mit sauberem Wasser verdünnen.
Die Grundierung vollständig trocknen lassen und die nachfolgende
Beschichtung frühestens nach ungefähr zwölf Stunden auftragen.
Typische Fehler vermeiden
Ungeeigneter Untergrund
Lack, Kunststoff, Holz und Flächen mit Salzausblühungen dürfen
nicht mit CaPriSil Fassaden Grund behandelt werden.
Zu viel Material aufgetragen
Glänzende, filmbildende oder laufende Bereiche vermeiden. Die
Grundierung soll gleichmäßig in den Untergrund einziehen.
Ursache der Feuchtigkeit ignoriert
Aufsteigende Feuchtigkeit oder eindringendes Wasser werden durch
eine Grundierung nicht behoben. Die Ursache muss vor der
Beschichtung fachgerecht beseitigt werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 200 g/m².
5 kg reichen rechnerisch für ungefähr
25 bis 33 m².
12 kg reichen rechnerisch für ungefähr
60 bis 80 m².
Saugfähigkeit und Untergrundstruktur können den tatsächlichen
Bedarf verändern. Exakten Verbrauch über eine Probefläche
ermitteln.
Produkttyp: hydrophobierende Tiefgrundierung
Bindemittel: Silan-Siloxan-Hybrid
Gebindegrößen: 5 kg und 12 kg
Farbton: milchig, nahezu farblos auftrocknend
Dichte: ca. 1,05 g/cm³
Auftrag: Streichen oder Spritzen
Verdünnung: bei Bedarf bis 1 : 1 mit Wasser
Mindesttemperatur: +5 °C
Überarbeitbar: nach ca. 12 Stunden
Für den Airlessauftrag nennt der Hersteller einen Spritzwinkel von
20° bis 50°, eine Düse von 0,015 Zoll und ungefähr 60 bar Druck.
Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
CaPriSil Fassaden Grund kühl und frostfrei lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Trocknet CaPriSil Fassaden Grund farblos auf?
Die Grundierung ist im Gebinde milchig und trocknet auf dem Untergrund
nahezu farblos auf.
Kann die Grundierung verdünnt werden?
Ja. Sie ist verarbeitungsfertig, kann bei Bedarf aber bis zu einem
Verhältnis von 1 : 1 mit sauberem Wasser verdünnt werden.
Ist CaPriSil Fassaden Grund für Holz geeignet?
Nein. Holz, Kunststoffe, Lackflächen und Untergründe mit
Salzausblühungen sind ausdrücklich ausgeschlossen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung und nachfolgende Beschichtung müssen
aufeinander abgestimmt sein. CaPriSil Fassaden Grund nicht mit
anderen Produkten vermischen. Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker,
Naturstein und Metall abdecken und Spritzer sofort mit klarem Wasser
entfernen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Aktion 6 x 22 kg Caparol Silitol LithoSil weiß (Synthesa)
Caparol Silitol LithoSil ist eine hochwertige, stumpfmatte
Einkomponenten-Silikatfarbe für Wand- und Deckenflächen im Innenbereich.
Sie verbindet Nassabriebklasse 2 mit sehr gutem Deckvermögen und einer
hohen Wasserdampfdurchlässigkeit.
Die konservierungsmittelfreie weiße Innenfarbe eignet sich besonders für
mineralische Untergründe, kann nach entsprechender Vorbereitung aber auch
auf Gipsputz, Gipskartonplatten, Gipsbauplatten und tragfähigen matten
Dispersionsbeschichtungen eingesetzt werden.
Leistungsstarke Innenfarbe
Nassabriebklasse 2
Deckvermögen Klasse 1
Stumpfmatte Oberfläche
Sehr leichte Verarbeitung
Hoch diffusionsfähig
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Schulen und Kindergärten
Krankenhäuser
Öffentliche Gebäude
Mineralische Wand- und Deckenflächen
Nicht geeignet für
Lackierte Flächen
Kunststoffoberflächen
Holz und Holzwerkstoffe
Untergründe mit Salzausblühungen
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Die richtige Grundierung hängt vom Untergrund ab:
CaPriSil Fassaden Grund wird laut aktuellem Datenblatt auf stark
saugenden mineralischen Flächen sowie auf geeigneten Lehmputzen
eingesetzt. Für Gipskartonplatten sind Security Primer Roll-On oder
Primalon Tiefgrund LF vorgesehen. Platten mit wasserlöslichen,
verfärbenden Inhaltsstoffen benötigen Primalon Filtergrund fein.
Was macht Silitol LithoSil besonders?
Reinigungsfähige Oberfläche
Nassabriebklasse 2 ermöglicht nach vollständiger Durchtrocknung
eine vorsichtige feuchte Reinigung mit einem weichen Tuch oder
Schwamm.
Sehr gutes Deckvermögen
Deckvermögen Klasse 1 sorgt auf gleichmäßig vorbereiteten
Untergründen für eine hohe Deckleistung. Bei starken
Farbkontrasten ist ein zusätzlicher Grundanstrich notwendig.
Hoher Feuchtigkeitsaustausch
Mit einem sd-Wert unter 0,03 m bleibt die Beschichtung hoch
wasserdampfdurchlässig und erhält den Feuchtigkeitsaustausch
geeigneter Untergründe.
Wirkung der natürlichen Alkalität
Die natürliche Alkalität des Bindemittels behindert die Vermehrung
beziehungsweise das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Das ist eine
materialbedingte Eigenschaft der Silikatbeschichtung.
LithoSil ist jedoch keine Sanierungslösung für vorhandenen Schimmel.
Sichtbarer Befall muss entfernt, die betroffene Fläche behandelt und
vor allem die Feuchteursache dauerhaft behoben werden.
Passt LithoSil zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine hochwertige stumpfmatte Innenfarbe gesucht wird
Nassabriebklasse 2 benötigt wird
der Wandaufbau diffusionsoffen bleiben soll
ein mineralischer Untergrund vorhanden ist
eine konservierungsmittelfreie weiße Farbe gewünscht ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Gipskarton oder Gipsputz beschichtet wird
der Untergrund stark oder unterschiedlich saugt
eine glänzende Altbeschichtung vorhanden ist
Flecken oder verfärbende Inhaltsstoffe sichtbar sind
ein intensiver oder dunkler Farbton gewünscht wird
Mineralische Untergründe vorbereiten
Sinternde oder mehlende Flächen
Mineralische Untergründe mit Sinterhaut oder mehlender,
wischender Oberfläche mechanisch reinigen oder mit Histolith
Fluat behandeln und anschließend mit Wasser nachwaschen.
Stark saugende Flächen
Stark saugende mineralische Untergründe mit CaPriSil Fassaden
Grund unverdünnt oder mit Histolith Silikat-Fixativ vorbereiten.
Histolith Silikat-Fixativ kann je nach Saugfähigkeit unverdünnt
bis 1 : 1 mit Wasser verdünnt eingesetzt werden.
Neue Kalk- und Zementputze
Neue Putze der Klassen CS II bis CS IV normalerweise zwei bis
vier Wochen ungestrichen stehen lassen.
Ausgebesserte Putzstellen nach dem Austrocknen mit Histolith
Fluat behandeln und sorgfältig mit Wasser nachwaschen.
Gipsputz und Gipskarton richtig grundieren
Gipsputz
Weiche Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon
Tiefgrund LF festigen.
Gipsputze mit Sinterhaut zuerst schleifen, gründlich entstauben
und danach mit einem dieser beiden Produkte grundieren.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsspachtelstellen und Schleifstaub müssen vollständig
stabilisiert beziehungsweise gebunden sein.
Verfärbende Gipskartonplatten
Platten mit wasserlöslichen oder verfärbenden Inhaltsstoffen
benötigen eine absperrende Grundbeschichtung mit Primalon
Filtergrund fein.
Ein normaler Tiefengrund verhindert solche Verfärbungen nicht.
Beton, Mauerwerk und Lehmputz
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende oder sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Anschließend mit Primalon Universal
Haftgrund grundieren.
Ziegel und Kalksandstein
Salzausblühungen auf Kalksandsteinsichtmauerwerk trocken
abbürsten. Ziegelsichtmauerwerk mit Security Primer Roll-On oder
Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Bei dauerhaft wiederkehrenden Salzausblühungen darf die Ursache
nicht einfach überstrichen werden.
Lehmputz
Lehmputz reinigen und mit CaPriSil Fassaden Grund unverdünnt oder
Histolith Silikat-Fixativ grundieren.
Vor der Gesamtbeschichtung eine Probefläche anlegen und auf
mögliche Braunverfärbungen kontrollieren.
Altanstriche richtig beurteilen
Mineralische Altanstriche
Tragfähige Kalk-, Zement- und Silikatbeschichtungen reinigen.
Stark saugende Flächen mit Histolith Silikat-Fixativ
vereinheitlichen.
Matte Dispersionsanstriche
Fest haftende, matte und gleichmäßig saugende
Dispersionsbeschichtungen können nach gründlicher Reinigung ohne
zusätzliche Grundierung überarbeitet werden.
Glänzende oder unbekannte Altbeschichtungen müssen zuerst auf
Haftung und Verträglichkeit geprüft werden.
Leimfarben
Leimfarben vollständig abwaschen. Nach ausreichender Trocknung
eine Grundbeschichtung mit Security Primer Roll-On ausführen.
Flecken müssen vorher abgesperrt werden:
Wasserflecken, Nikotin und wasserlösliche Inhaltsstoffe können durch
den Anstrich schlagen. Solche Flächen benötigen eine geeignete
absperrende Grundierung. Bei Gipskartonplatten ist dafür Primalon
Filtergrund fein vorgesehen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
Gleichmäßiger Untergrund
Einen satten, gleichmäßigen Anstrich mit Silitol LithoSil
unverdünnt oder mit maximal 5 % sauberem Wasser verdünnt
ausführen.
Starke Farbkontraste
Bei stark kontrastierenden Flächen zunächst eine
Grundbeschichtung mit LithoSil auftragen. Auch diese darf mit
maximal 5 % Wasser verdünnt werden.
Unterschiedlich saugende Flächen
Stark oder unterschiedlich saugende Untergründe abhängig von der
Untergrundart mit dem dafür vorgesehenen Grundiermittel
vereinheitlichen.
Intensive und dunkle Farbtöne:
Brillante Farbtöne besitzen teilweise ein geringeres Deckvermögen.
Ein vergleichbarer pastellfarbener Grundanstrich und gegebenenfalls
ein zweiter Deckanstrich können erforderlich sein. Bei mechanischer
Belastung können auf dunklen Flächen helle Streifen entstehen.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch je Anstrich
Ca. 150–200 g/m².
Der tatsächliche Bedarf hängt von Saugfähigkeit, Struktur und
Auftragsverfahren ab.
Gebinde mit 7 kg
Rechnerisch ca. 35–46 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 17–23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 22 kg
Rechnerisch ca. 110–146 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 55–73 m² fertige Fläche.
Die Reichweiten sind theoretische Richtwerte ohne Materialverluste.
Untergrundstruktur, Saugfähigkeit, Werkzeug und notwendige Schichtdicke
beeinflussen den tatsächlichen Verbrauch. Den Bedarf durch eine
Probefläche am Objekt ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Mit maximal 5 % Wasser verdünnen
Nass in nass ohne Unterbrechung arbeiten
Nicht mit anderen Produkten mischen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 7 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss trocken und tragfähig sein
Während der Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Durchgetrocknet nach ca. 3 Tagen
Kälte und Feuchtigkeit verlängern die Trocknung
Airless-Verarbeitung
Spritzwinkel
Empfohlener Spritzwinkel: 50°.
Düsengröße
Empfohlene Airless-Düse: 0,026 Inch.
Spritzdruck
Empfohlener Arbeitsdruck: 150–180 bar.
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig trocken mit einer
weichen Bürste oder feucht mit einem weichen Tuch beziehungsweise Schwamm
gereinigt werden. Harte und scheuernde Schwämme vermeiden.
Bei getönten Flächen kann abhängig von Farbton und Reinigungsintensität
leichter Pigmentabrieb sichtbar werden. Punktuelle Ausbesserungen können
sich abzeichnen; das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer
Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Kann LithoSil auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Bei verfärbenden
Inhaltsstoffen ist Primalon Filtergrund fein notwendig.
Wann wird CaPriSil Fassaden Grund verwendet?
CaPriSil Fassaden Grund ist laut aktuellem Datenblatt für stark
saugende mineralische Untergründe und geeignete Lehmputze
vorgesehen, nicht als reguläre Gipskartongrundierung.
Reicht ein Anstrich?
Auf gleichmäßig vorbereiteten Flächen kann ein satter Anstrich
ausreichen. Bei starken Farbkontrasten oder ungleichmäßiger
Saugfähigkeit sind Vorbehandlung und ein zusätzlicher Anstrich
notwendig.
Technische Daten
Produkttyp: Einkomponenten-Silikatfarbe für innen
Bindemittel: Kaliwasserglaskombination
Farbton: Weiß, Hellbezugswert 92
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 2
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,03 m
Dichte: ca. 1,57 g/cm³
Gebindegrößen: 7 kg und 22 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0
Lagerung: kühl, frostfrei und im Kunststoffgebinde
Sicherheitshinweis:
Die alkalische Silikatfarbe kann empfindliche Oberflächen angreifen.
Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Naturstein, Metall sowie
naturbelassenes oder lasiertes Holz sorgfältig abdecken. Spritzer
sofort mit klarem Wasser entfernen.
Beim Spritzen Aerosol und Spritznebel nicht einatmen. Geeigneten
Augen-, Haut- und Atemschutz verwenden und während der Verarbeitung
sowie Trocknung gründlich lüften. Maßgeblich sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Etikett des gelieferten Gebindes.
Aktion 6 x 22 kg Caparol SuperMaXX sensitive Innenfarbe Weiß
Caparol SuperMaXX sensitive ist eine konservierungsmittelfreie,
mineralisierte Innenfarbe für stumpfmatte Wand- und Deckenanstriche.
Ihre lange Offenzeit erleichtert ein gleichmäßiges Arbeiten auf großen
Flächen und bei ungünstigen Lichtverhältnissen, bei denen Ansätze und
Rollspuren besonders schnell sichtbar werden.
Die geruchsarme Farbe besitzt Deckvermögen Klasse 1,
Nassabriebklasse 2 und ist nach dem AgBB-Schema emissionsgeprüft.
Sie eignet sich für Neu- und Renovierungsanstriche in Wohnräumen,
Büros und sensiblen Innenbereichen.
Für gleichmäßige Flächen
Lange Offenzeit
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 2
Stumpfmatte Oberfläche
Gut ausbesserungsfähig
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Büros und Arbeitsbereiche
Kalk- und Zementputze
Gipsputz und Gipskarton
Beton und Porenbeton
Raufaser und tragfähige Altanstriche
Nicht direkt geeignet für
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Aktiven Schimmelbefall
Lose Tapeten und Leimfarben
Salzbelastete Flächen ohne Vorbehandlung
Ungeprüfte Acryl- und Dichtmassen
Mineralisiert bedeutet nicht Silikatfarbe:
SuperMaXX sensitive besitzt einen mineralischen Rezepturanteil,
das Bindemittel ist jedoch eine Kunststoffdispersion. Die Farbe ist
daher nicht mit Silitol Bio, Silitol LithoSil oder einer reinen
mineralischen Silikatfarbe gleichzusetzen.
Was macht SuperMaXX sensitive besonders?
Lange Offenzeit
Die Farbe bleibt während der Verarbeitung vergleichsweise lange
offen. Dadurch lassen sich größere Flächen leichter nass in nass
bearbeiten und sichtbare Ansätze besser vermeiden.
Für sensible Innenbereiche
Die weiße Lagerware ist konservierungsmittelfrei,
lösemittel- und weichmacherfrei sowie nach dem AgBB-Schema
emissionsgeprüft. Der Hersteller weist sie dadurch als besonders
für Allergiker geeignet aus.
Reinigungsfähige Oberfläche
Nassabriebklasse 2 ermöglicht nach vollständiger Durchtrocknung
eine vorsichtige feuchte Reinigung mit einem weichen Tuch oder
Schwamm.
Passt SuperMaXX sensitive zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
große Wand- oder Deckenflächen gestrichen werden
Streiflicht oder ungünstige Lichtverhältnisse vorliegen
eine stumpfmatte und hochdeckende Innenfarbe gesucht wird
Nassabriebklasse 2 benötigt wird
eine konservierungsmittelfreie weiße Farbe wichtig ist
gerollt, gestrichen oder gespritzt werden soll
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
ausdrücklich eine Silikat- oder Kalkfarbe benötigt wird
eine besonders robuste Spezialbeschichtung verlangt wird
Holz oder Holzwerkstoffe gestrichen werden sollen
aktiver Schimmelbefall vorhanden ist
der Untergrund dauerhaft feucht bleibt
eine glänzende Oberfläche gewünscht ist
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der Klassen
CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet
werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol
Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die gesamte Fläche mit Security
Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder längere Zeit unbelichtete Platten benötigen
Primalon Filtergrund fein oder Caparol Aqua-inn No-1.
Tiefengrund verhindert keine Verfärbungen:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren
beziehungsweise festigen den Untergrund. Gegen wasserlösliche
Verfärbungen und vergilbte Gipskartonplatten ist dagegen eine
absperrende Grundierung erforderlich.
Beton, Porenbeton und Holz
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Der Beton muss fest, sauber und trocken
sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit Wasser gemischt wird.
Holz und Holzwerkstoffe
SuperMaXX sensitive ist dafür nicht vorgesehen. Holzbauteile mit
einem geeigneten Capacryl-Lacksystem oder einer passenden
Caparol-Holzbeschichtung behandeln.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können
nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Oberflächen und Lackanstriche anrauen und anschließend
mit Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig
entfernen.
Problemflächen richtig behandeln
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung sieht das technische Merkblatt
Caparol Indeko-W vor – nicht SuperMaXX sensitive.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit einem fettlösenden Reiniger abwaschen und
trocknen lassen. Wasserflecken trocken abbürsten und mit
Primalon Filtergrund fein absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder Aqua-inn No-1
fertig beschichten.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Haftung oder Unterbindung erneut
auftretender Salze kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der Gesamtfläche deshalb immer eine
Probebeschichtung auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff
durchführen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
SuperMaXX sensitive mit maximal 5 % sauberem Wasser verdünnen
und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen zweiten gleichmäßigen
Anstrich ausführen. Zusammenhängende Flächen immer nass in nass
und ohne längere Unterbrechung bearbeiten.
SuperMaXX sensitive nicht mit anderen Farben oder Grundierungen
vermischen. Durch ungeeignete Zusätze können die konservierungsmittelfreie
Eigenschaft und die vorgesehenen Verarbeitungseigenschaften verloren
gehen.
Farbton und Konservierungsmittelfreiheit
Weiße Lagerware
SuperMaXX sensitive wird in Weiß mit einem Hellbezugswert von 91
angeboten. Die weiße Lagerware ist konservierungsmittelfrei.
Werkseitige Tönung
Werkseitig getönte Ware ist konservierungsmittelarm nach den
Anforderungen des Österreichischen Umweltzeichens UZ 17.
Selbstabtönung
CaparolColor und AmphiColor können Konservierungsmittel in die
Farbe eintragen. Mit Histolith Volltonfarben bis maximal 20 %
bleibt die konservierungsmittelfreie Eigenschaft erhalten.
Die für eine zusammenhängende Fläche benötigte Gesamtmenge vor
Arbeitsbeginn vollständig miteinander vermischen. Nur Material derselben
Charge verwenden oder unterschiedliche Chargen untereinander mischen.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 150–200 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Untergrundstruktur und Werkzeug beeinflussen den
tatsächlichen Materialbedarf.
Gebinde mit 7 kg
Rechnerisch ca. 35–46 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 17–23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 22 kg
Rechnerisch ca. 110–146 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 55–73 m² fertige Fläche.
Deckkraftklasse und Reichweite richtig verstehen:
Deckvermögen Klasse 1 wurde bei einer Ergiebigkeit von 4,2 m²/kg
geprüft. Das entspricht ungefähr 29 m² mit 7 kg beziehungsweise
92 m² mit 22 kg bei der für die Klassifizierung definierten
Auftragsmenge. Die höhere rechnerische Reichweite aus dem allgemeinen
Verbrauchswert ist daher nicht automatisch eine Garantie für
Deckklasse 1 auf jedem Untergrund.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder spritzen
Mit maximal 5 % Wasser verdünnen
Nass in nass in einem Zug arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless- und Nespri-TEC-Verarbeitung
Airless
Spritzwinkel: 40–60°
Düse: 0,016–0,021 Inch
Druck: 150–180 bar
Verdünnung: maximal 5 % Wasser
Nespri-TEC
Spritzwinkel: 20–30°
Düse: 0,013–0,017 Inch
Druck: 150–180 bar
Material unverdünnt verarbeiten
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig mit einer weichen
Bürste trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch beziehungsweise
Schwamm gereinigt werden. Harte und scheuernde Schwämme vermeiden.
Punktuelle Ausbesserungen können sich abhängig von Untergrund,
Verdünnung, Werkzeug, Charge und Lichtverhältnissen abzeichnen. Das
gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer flächigen Überarbeitung von
Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Ist SuperMaXX sensitive eine Silikatfarbe?
Nein. Es handelt sich um eine mineralisierte Dispersionsfarbe
mit Kunststoffdispersion als Bindemittel.
Kann die Farbe auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten
benötigen zusätzlich einen absperrenden Grundanstrich.
Reicht ein Anstrich?
Der technische Beschichtungsaufbau sieht einen Zwischen- und
einen Schlussanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet nicht,
dass auf jedem Untergrund ein einziger Auftrag genügt.
Technische Daten
Produkttyp: mineralisierte Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Kunststoffdispersion
Farbton: Weiß, Hellbezugswert 91
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 2
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Deckvermögen geprüft bei 4,2 m²/kg beziehungsweise 6 m²/L
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
Dichte: ca. 1,42 g/cm³
Gebindegrößen: 7 kg und 22 kg
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Sicherheitshinweis:
Auch bei einer konservierungsmittelfreien und emissionsarmen
Innenfarbe sind Haut- und Augenkontakt zu vermeiden. Während der
Verarbeitung und Trocknung für gründliche Lüftung sorgen.
Beim Spritzen Aerosol und Spritznebel nicht einatmen und geeignete
persönliche Schutzausrüstung verwenden. Für die konkrete
chemikalienrechtliche Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Etikett der tatsächlich gelieferten
weißen oder getönten Variante maßgeblich.
Aktion 6 x 5 l CapaWood® Classic Lasur
Caparol CapaWood Classic ist eine seidenmatte, lösemittelbasierte
Mittelschichtlasur für Holzoberflächen im Außenbereich. Sie eignet sich
besonders für die Renovierung und den Schutz von Holzhäusern,
Fassadenschalungen, Dachuntersichten, Balkonen und vergleichbaren
Holzbauteilen.
Die Lasur besitzt einen hohen UV-Schutz, ist wasserabweisend,
feuchtigkeitsregulierend und witterungsbeständig. Durch den
Hydroperl-Effekt perlt Wasser gut von der Oberfläche ab, während die
Holzstruktur sichtbar erhalten bleibt.
Eigenschaften
Lösemittelbasierte Mittelschichtlasur
Hoher UV-Schutz
Wasserabweisend
Feuchtigkeitsregulierend
Hydroperl-Effekt
Witterungsbeständig und filmgeschützt
Geeignet für
Holzhäuser
Fassadenschalungen
Untersichtschalungen
Balkone
Begrenzt maßhaltige Holzbauteile
Nicht maßhaltige Holzbauteile
Nicht dafür vorgesehen
Terrassenböden und andere horizontale Flächen
Holz mit dauerhaftem Erdkontakt
Holz mit dauerhaftem Wasserkontakt
Holz mit Kontakt zu unverpackten Lebensmitteln
Großflächige Anwendung in Wohn- und Aufenthaltsräumen
Holz mit mehr als 18 % Feuchtigkeit
Konstruktiver Holzschutz kommt vor der Lasur:
Eine Beschichtung kann Fehler im konstruktiven Holzschutz nicht
ausgleichen. Wasser muss zuverlässig ablaufen können und dauerhafte
Feuchtebelastung des Holzes ist konstruktiv zu vermeiden.
Was macht CapaWood Classic besonders?
Ideal für Renovierungen
CapaWood Classic ist speziell auf die schnelle Überarbeitung
vorhandener Holzoberflächen im Außenbereich ausgerichtet und
eignet sich sehr gut für Wartungs- und Renovierungsanstriche.
Hydroperl-Effekt
Die wasserabweisende Oberfläche unterstützt das Abperlen von
Niederschlagswasser und reduziert die Feuchtebelastung der
beschichteten Holzoberfläche.
Holzstruktur bleibt sichtbar
Die Lasur gestaltet das Holz farbig, ohne die natürliche
Maserung vollständig zu verdecken. Holzart, Untergrundfarbe und
Auftragsmenge beeinflussen den fertigen Farbton.
Passt CapaWood Classic zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Holz im Außenbereich geschützt und gestaltet werden soll
eine sichtbare Holzmaserung gewünscht ist
Fassadenholz oder Dachuntersichten renoviert werden
eine wasserabweisende Lasur gesucht wird
ein seidenmattes Oberflächenbild gewünscht ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Altanstrich oder dessen Tragfähigkeit unbekannt sind
Holz bereits stark vergraut oder verwittert ist
tragende Holzbauteile beschichtet werden
Lärche oder ein dichtes Tropenholz vorliegt
das Holz dauerhaft Feuchtigkeit ausgesetzt ist
Holz richtig vorbereiten
Die Holzoberfläche muss sauber, trocken und frei von Staub, Schmutz,
Harzgallen, Fett, Öl und anderen haftungsmindernden Stoffen sein.
Schleifstaub und lose Altanstrichreste vollständig entfernen.
Neue Holzoberflächen gründlich reinigen und bei Bedarf schleifen.
Harzgallen müssen entfernt werden. Bei begrenzt maßhaltigen und nicht
maßhaltigen Bauteilen darf die Holzfeuchte maximal 18 % betragen.
Nicht tragfähige Altbeschichtungen vollständig entfernen. Festhaftende
Altanstriche anschleifen, gründlich reinigen und anschließend die
Verträglichkeit mit CapaWood Classic prüfen.
Tragende Holzbauteile müssen – wenn nach ÖNORM 3802 erforderlich –
vorab mit Caparol Protect Primer Iv grundiert werden.
So wird Caparol CapaWood Classic verarbeitet
Holzoberfläche vollständig vorbereiten und die Holzfeuchte prüfen.
CapaWood Classic vor der Verarbeitung gründlich aufrühren.
Die Lasur unverdünnt verarbeiten und nicht mit anderen Produkten
vermischen.
Neues Holz mindestens zweimal unverdünnt streichen. Den Erstauftrag
allseitig ausführen.
Bei Wartungs- und Renovierungsanstrichen je nach Zustand ein- bis
zweimal unverdünnt beschichten.
Einen Zwischenschliff nach dem ersten Auftrag nur durchführen, wenn
er wirklich erforderlich ist. Schleifstaub vollständig entfernen.
Gehobeltes oder sägeraues Holz?
Gehobeltes Holz
Richtverbrauch beim Streichen:
ca. 55 bis 75 ml/m² je Auftrag.
Sehr glatte oder dichte Holzoberflächen können die Haftung
erschweren und müssen besonders sorgfältig vorbereitet werden.
Sägeraues Holz
Richtverbrauch beim Streichen:
ca. 110 bis 145 ml/m² je Auftrag.
Bei Fassadenschalungen sind sägerauere Oberflächen hinsichtlich
der Lasurhaftung häufig günstiger als sehr glatt gehobelte
Flächen.
Typische Fehler vermeiden
Konstruktiven Holzschutz ignoriert
Eine Lasur kann dauerhaft stehendes Wasser, fehlende
Hinterlüftung oder andere konstruktive Holzschutzmängel nicht
kompensieren.
Rohes Holz zu lange bewittert
Unbeschichtetes Außenholz sollte möglichst unmittelbar nach der
Bewitterung beziehungsweise Montage geschützt werden.
UV-Belastung kann eine haftungsmindernde Trennschicht erzeugen.
Farbton nur nach Muster gewählt
Holzart, Eigenfarbe und Auftragsmenge verändern den fertigen
Lasurfarbton. Im Zweifel vorab eine Probebeschichtung anlegen.
Verbrauch, Trocknung und technische Daten
Verbrauch und Trocknung
Gehobeltes Holz: ca. 55–75 ml/m²
Sägeraues Holz: ca. 110–145 ml/m²
Grifffest: nach ca. 4–6 Stunden
Zweiter Auftrag: nach ca. 6–8 Stunden
Regenfest: nach ca. 12 Stunden
Produkttyp: Mittelschicht-Holzlasur
Basis: lösemittelbasiert
Glanzgrad: seidenmatt
Max. Holzfeuchte: 18 %
Verarbeitung: unverdünnt streichen
Werkzeugreinigung: Kunstharz- oder Universalverdünnung
Lagerfähigkeit: mindestens 2 Jahre ab Herstellung
Verbrauch und Glanzgrad können abhängig von Holzart, Oberflächenstruktur
und Auftragsmenge variieren. Exakte Werte lassen sich nur über eine
Probebeschichtung am tatsächlichen Holz bestimmen.
Farbtöne und Gebinde
Als Standardfarbtöne nennt der Hersteller Farblos, Kiefer, Eiche,
Walnuss, Nussbaum und Ebenholz. Weitere Farbtöne sind über die
CapaWood Classic sowie Grey & Silver Farbtonfächer und über
ColorExpress möglich.
Standardfarbtöne sind in 2,5 und 5 Litern erhältlich. Die
ColorExpress-Basis Farblos gibt es in 0,7, 2,5, 5 und 20 Litern,
die Basis Grey in 0,7, 2,5 und 5 Litern.
Häufige Fragen
Kann CapaWood Classic auf Terrassenböden verwendet werden?
Nein. Horizontale Holzflächen wie Terrassenböden sind ausdrücklich
ausgeschlossen.
Wie oft muss neues Holz gestrichen werden?
Neues Holz wird mindestens zweimal unverdünnt beschichtet. Der erste
Auftrag soll allseitig erfolgen.
Wie schnell kann die zweite Schicht aufgetragen werden?
Bei etwa 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ungefähr
sechs bis acht Stunden.
Verarbeitungs- und Sicherheitshinweis:
Holzart, Holzfeuchte, konstruktiver Holzschutz, vorhandene
Altbeschichtung und gewünschter Farbton müssen vor der Verarbeitung
geprüft werden. CapaWood Classic nicht mit anderen Produkten
vermischen. Für Arbeitsschutz, Filmschutz und Kennzeichnung sind das
aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der
gelieferten Ausführung maßgeblich.
Aktion 7 x 25 kg Caparol Silitol Bio 25 kg weiß
Caparol Silitol Bio ist eine stumpfmatte Einkomponenten-Silikatfarbe für
hochwertige Wand- und Deckenanstriche im Innenbereich. Sie eignet sich
besonders für mineralische Untergründe in Wohnräumen, Schulen,
Kindergärten, öffentlichen Gebäuden und Bereichen, in denen eine
emissionsarme und geruchsarme Beschichtung gefragt ist.
Die konservierungsmittelfreie weiße Silikatfarbe ist hoch
wasserdampfdurchlässig, spannungsarm und besitzt Deckvermögen Klasse 1.
Mit Nassabriebklasse 3 ist sie für normal beanspruchte Innenflächen
vorgesehen und kann nach vollständiger Durchtrocknung vorsichtig
gereinigt werden.
Mineralische Innenfarbe
Stumpfmatte Oberfläche
Hoch diffusionsfähig
sd-Wert unter 0,03 m
Spannungsarm
Geruchsarm und wasserverdünnbar
Geeignet für
Kalk- und Zementputze
Beton und Kalksandstein
Capaver Glasgewebe
Tragfähige Mineralanstriche
Tragfähige Silikatfarbenanstriche
Lebensmittelbereiche
Nicht direkt geeignet für
Lackierte Flächen
Kunststoffoberflächen
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Salzbelastete Flächen ohne Vorbehandlung
Ungeprüfte Dichtmassen
Silitol Bio oder LithoSil?
Silitol Bio besitzt Nassabriebklasse 3 und ist für normal
beanspruchte Wohn- und Objektflächen geeignet. Für stärker
beanspruchte oder häufiger zu reinigende Flächen ist Silitol LithoSil
mit Nassabriebklasse 2 die robustere Wahl.
Was macht Silitol Bio besonders?
Konservierungsmittelfrei
Die weiße Lagerware ist konservierungsmittelfrei und
emissionsgeprüft nach dem AgBB-Schema. Nach einer Tönung über
ColorExpress kann diese Eigenschaft nicht mehr garantiert werden.
Sehr gutes Deckvermögen
Deckvermögen Klasse 1 sorgt bei der vorgesehenen Auftragsmenge
für eine hohe Deckleistung. Der technische Beschichtungsaufbau
besteht dennoch aus Zwischen- und Schlussanstrich.
Für sensible Nutzungsbereiche
Silitol Bio ist geruchsarm, für Lebensmittelbereiche einsetzbar
und wird auf der österreichischen Produktseite mit dem
Österreichischen Umweltzeichen ausgewiesen.
Wirkung der natürlichen Alkalität
Die natürliche Alkalität des Bindemittels behindert die Vermehrung
beziehungsweise das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Diese
materialbedingte Eigenschaft ersetzt jedoch keine Schimmelsanierung.
Vorhandener Schimmelbefall muss fachgerecht entfernt und die Ursache der
Feuchtigkeit dauerhaft behoben werden. Laut technischem Datenblatt werden
betroffene Flächen anschließend mit Capatox unverdünnt behandelt und
vollständig getrocknet.
Passt Silitol Bio zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine mineralische Innenfarbe gesucht wird
der Wandaufbau diffusionsoffen bleiben soll
Nassabriebklasse 3 für die Nutzung ausreicht
eine konservierungsmittelfreie weiße Farbe gewünscht ist
Wohn-, Schul- oder Objektflächen gestrichen werden
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine höhere Reinigungsbeständigkeit benötigt wird
eine robuste Wandfarbe für stark beanspruchte Flächen gesucht wird
auf Lack, Kunststoff oder Holz gearbeitet wird
der Untergrund dauerhaft feucht oder nicht tragfähig ist
nur ein einziger Anstrich eingeplant werden soll
Mineralische Untergründe vorbereiten
Sinternde und mehlende Flächen
Sinterhaut sowie mehlende oder wischende Schichten mechanisch
entfernen oder mit Histolith Fluat behandeln und anschließend
gründlich mit Wasser nachwaschen.
Stark saugende Flächen
Stark saugende mineralische Untergründe mit CaPriSil Fassaden
Grund unverdünnt oder mit Histolith Silikat-Fixativ vorbereiten.
Histolith Silikat-Fixativ wird abhängig von der Saugfähigkeit
unverdünnt oder bis 1 : 1 mit Wasser verdünnt eingesetzt.
Neue Kalk- und Zementputze
Neue Putze der Klassen CS II bis CS IV normalerweise zwei bis
vier Wochen ungestrichen stehen lassen.
Nachputzstellen vollständig trocknen lassen, mit Histolith Fluat
behandeln und anschließend mit Wasser nachwaschen.
Beton, Gipsputz und Gipskarton
Beton
Betonflächen abbürsten und entstauben. Zementschlämme,
Schalöl, Fett und Wachs vollständig entfernen. Ausbrüche und
Fehlstellen mit einer geeigneten Zementspachtelmasse ausbessern.
Gipsputz
Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und den
Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipskarton- und Gipsbauplatten
Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On oder
Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Platten mit wasserlöslichen oder verfärbenden Inhaltsstoffen
benötigen Primalon Filtergrund fein.
Lehmputz und Altanstriche
Lehmputz
Lehmputz reinigen und mit CaPriSil Fassaden Grund unverdünnt oder
mit Histolith Silikat-Fixativ grundieren.
Vor der Gesamtbeschichtung eine Probefläche anlegen und auf
mögliche Braunverfärbungen prüfen.
Mineralische Altanstriche
Fest haftende Mineral- und Silikatfarbenanstriche trocken oder
nass reinigen. Nicht tragfähige Schichten vollständig
abschleifen oder abschaben.
Leimfarbenanstriche
Alte Leimfarbe vollständig abwaschen. Nach ausreichender
Trocknung eine Grundbeschichtung mit Security Primer Roll-On
ausführen.
Besondere Problemstellen
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Unterbindung erneut auftretender
Salzausblühungen kann nicht garantiert werden.
Acryl- und Dichtmassen
Auf Acryl- und anderen Dichtstoffen können Risse,
Verfärbungen oder Haftungsprobleme entstehen. Vor dem
Flächenanstrich immer einen Probeanstrich ausführen.
Kleine Fehlstellen
Kleine Fehlstellen mit Handspachtel leicht ausbessern und mit
Primalon Universal Haftgrund vorstreichen. Gipsspachtelstellen
mit Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Untergrund entscheidet über das Ergebnis:
Unterschiedliche Alkalität, Saugfähigkeit und Materialarten können
Flecken oder Farbtonunterschiede verursachen. Kritische Flächen und
Übergänge deshalb vorab prüfen und bei Bedarf durch eine geeignete
Grundierung vereinheitlichen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Fläche vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von
Schmutz, Staub sowie trennenden Substanzen sein.
2. Zwischenanstrich
Silitol Bio idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch mit
10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach mindestens zwölf Stunden einen gleichmäßigen Schlussanstrich
ausführen. Auch dieser darf mit maximal 10 % Wasser verdünnt
werden.
Verbrauch und Reichweite
Gebinde mit 7 kg
Bei einem Anstrich rechnerisch ca. 35–46 m².
Bei zwei Anstrichen ungefähr 17–23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 12,5 kg
Bei einem Anstrich rechnerisch ca. 62–83 m².
Bei zwei Anstrichen ungefähr 31–41 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 25 kg
Bei einem Anstrich rechnerisch ca. 125–166 m².
Bei zwei Anstrichen ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Grundlage ist ein Richtverbrauch von etwa 150–200 g/m² je Anstrich.
Untergrundstruktur, Saugfähigkeit, Werkzeug und objektbedingte
Materialverluste beeinflussen den tatsächlichen Bedarf. Den exakten
Verbrauch durch eine Probefläche ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen oder rollen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Nass in nass ohne Unterbrechung arbeiten
Nicht mit anderen Produkten mischen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 7 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 12 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können mit einer weichen Bürste
vorsichtig trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch gereinigt
werden. Scheuernde Werkzeuge und starke mechanische Belastung vermeiden.
Punktuelle Ausbesserungen können sich sichtbar abzeichnen. Das
gleichmäßigste Ergebnis entsteht, wenn eine zusammenhängende Fläche von
Kante zu Kante überarbeitet wird.
Häufige Fragen
Kann Silitol Bio auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Bei verfärbenden
Inhaltsstoffen Primalon Filtergrund fein verwenden.
Reicht ein Anstrich?
Der technische Aufbau sieht einen Zwischen- und einen
Schlussanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet nicht
automatisch, dass auf jedem Untergrund ein Auftrag genügt.
Ist Silitol Bio gegen Schimmel?
Die natürliche Alkalität behindert das Wachstum von Bakterien und
Pilzen. Vorhandenen Schimmel und seine Ursache beseitigt die Farbe
jedoch nicht.
Technische Daten
Produkttyp: Einkomponenten-Silikatfarbe für innen
Bindemittel: Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren
Farbton: Weiß, Hellbezugswert 91
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 3
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,03 m
Dichte: ca. 1,60 g/cm³
Gebindegrößen: 7 kg, 12,5 kg und 25 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0
Lagerung: kühl, frostfrei und verschlossen
Sicherheitshinweis:
Silitol Bio ist nach dem aktuellen Sicherheitsdatenblatt nicht als
gefährliches Gemisch eingestuft. Es sind kein Gefahrenpiktogramm und
kein Signalwort erforderlich. Die Farbe ist jedoch stark alkalisch;
Haut und Augen vor Spritzern schützen.
Beim Spritzen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen.
Aerosol und Spritznebel nicht einatmen. Glas, Keramik, Lackflächen,
Klinker, Naturstein und Metall sorgfältig abdecken und Farbspritzer
sofort mit klarem Wasser entfernen.
Aktion 8 x 25 kg Caparol Putzgrund 25 kg weiß (Capatect)
Caparol Putzgrund ist eine gefüllte, pigmentierte Grundierung und
Haftbrücke für Caparol Deckputze. Er wird auf mineralischen Untergründen,
Armierungsschichten und in Caparol Wärmedämm-Verbundsystemen vor dem
abschließenden Strukturputz eingesetzt.
Die deckende Grundierung gleicht das Saugverhalten aus, verbessert die
Haftung und erleichtert das Aufziehen sowie Strukturieren des Oberputzes.
Sie ist in Weiß erhältlich und kann annähernd passend zum Farbton der
nachfolgenden Putzbeschichtung eingefärbt werden.
Eigenschaften
Gefüllte und pigmentierte Grundierung
Hohe Haftvermittlung
Gleicht die Untergrundsaugfähigkeit aus
Verlängert die Offenzeit des Deckputzes
Reduziert die Wasseraufnahme des Untergrunds
Wasserverdünnbar
Geeignet für
Armierungsschichten in Caparol Dämmsystemen
Mineralische Unterputze der Gruppen P II und P III
Beton
Gipskarton und geeignete Innenputze
Holz und Plattenwerkstoffe im Holzbau
Caparol Struktur- und Buntsteinputze
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für eine Bauwerksabdichtung
Dauerhafte Verwendung ohne Schlussbeschichtung
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Nicht durchgetrocknete Armierungsschichten
Verarbeitung bei Regen oder starkem Wind
Auftrag auf verschmutzte oder trennende Flächen
Den Putzgrund möglichst passend zum Deckputz einfärben:
Besonders unter feinkörnigen, farbigen und mehrfarbigen Oberputzen
vermindert ein annähernd passender Grundfarbton das Durchscheinen des
Untergrunds und unterstützt ein gleichmäßiges Erscheinungsbild.
Was macht Caparol Putzgrund besonders?
Erleichtert den Putzauftrag
Die griffige Oberfläche erleichtert das gleichmäßige Aufziehen
und Strukturieren nachfolgender Deckputze.
Gleichmäßiger Untergrund
Unterschiedlich saugende Bereiche werden egalisiert. Dadurch
bleibt der nachfolgende Putz länger offen und lässt sich
gleichmäßiger bearbeiten.
Aufbrennsperre
Bei warmem oder sehr trockenem Untergrund vermindert der
Putzgrund einen zu schnellen Wasserentzug aus mineralischen und
silikatischen Oberputzen.
Passt der Putzgrund zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol Deckputz aufgetragen wird
eine Armierungsschicht grundiert werden muss
der Untergrund unterschiedlich oder stark saugt
ein angewitterter Unterputz vorliegt
ein gleichmäßiger Grundfarbton benötigt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit oder Ausblühungen sichtbar sind
der Untergrund sandet oder nicht sicher haftet
die Armierungsschicht noch nicht durchgetrocknet ist
eine Abdichtung gegen Wasser benötigt wird
ein systemfremder Oberputz verwendet werden soll
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
7-kg-Eimer
Richtverbrauch: ca. 0,22 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 31,8 m².
25-kg-Eimer
Richtverbrauch: ca. 0,22 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 113,6 m².
Die Reichweiten sind rechnerische Richtwerte. Saugfähigkeit, Rauigkeit,
Auftragstechnik und Einfärbung können den tatsächlichen Materialbedarf
verändern. Den exakten Verbrauch über eine Probefläche ermitteln.
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen sein.
Neue Unterputze mindestens drei bis vier Wochen durchhärten lassen.
Armierungsschichten in Caparol Dämmsystemen müssen vollständig abgebunden
und durchgetrocknet sein. Lose oder nicht tragfähige Bereiche vor der
Grundierung entfernen und mit einem geeigneten Systemmaterial
ausbessern.
So wird Caparol Putzgrund verarbeitet
Den Gebindeinhalt vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Den Putzgrund möglichst unverdünnt mit Rolle, Bürste oder geeignetem
Spritzgerät gleichmäßig auftragen.
Falls zur Konsistenzregulierung erforderlich, höchstens 5 % sauberes
Wasser zugeben.
Fehlstellen, Läufer und stark unterschiedlich deckende Bereiche
vermeiden.
Die Grundierung vollständig trocknen lassen und den Deckputz
frühestens nach ungefähr zwölf Stunden auftragen.
Typische Fehler vermeiden
Falscher Grundfarbton
Ein stark abweichender Farbton kann besonders unter
feinkörnigen oder mehrfarbigen Oberputzen sichtbar
durchscheinen.
Zu früh überarbeitet
Eine noch feuchte Grundierung kann die Haftung, Trocknung und
Oberflächenwirkung des nachfolgenden Deckputzes beeinträchtigen.
Als Endbeschichtung belassen
Caparol Putzgrund ist eine Zwischenbeschichtung. Ohne
nachfolgenden Deckputz ist er nur eingeschränkt
witterungsbeständig.
Trocknung und technische Daten
Verarbeitung und Trocknung
Mindesttemperatur: +5 °C
Nach ca. 4 Stunden oberflächentrocken
Nach ca. 12 Stunden überarbeitbar
Nicht bei Regen oder starkem Wind verarbeiten
Vor direkter Sonne und Nachtfrost schützen
Werkzeugreinigung sofort mit Wasser
Produkttyp: pigmentierte Putzgrundierung
Bindemittel: Acrylatcopolymer, Silikonharz und Silikate
Gebindegrößen: 7 kg und 25 kg
Farbton: Weiß, abtönbar
Dichte: ca. 1,48 g/cm³
Diffusionswiderstandszahl µ: ca. 355
Auftrag: Streichen, Rollen oder Spritzen
Verdünnung: bei Bedarf maximal 5 % Wasser
Caparol Putzgrund kühl und frostgeschützt lagern, große
Temperaturschwankungen vermeiden und vor direkter Sonneneinstrahlung
schützen. Angebrochene Eimer gut verschließen. Originalverschlossen ist
das Produkt mindestens 24 Monate haltbar.
Häufige Fragen
Muss jeder pastöse Deckputz grundiert werden?
Ja. Pastöse Caparol Deckputze benötigen vor dem Auftrag eine
geeignete Grundierung mit Caparol Putzgrund.
Kann der Putzgrund verdünnt werden?
Grundsätzlich wird er unverdünnt verarbeitet. Zur
Konsistenzregulierung dürfen höchstens 5 % sauberes Wasser
zugegeben werden.
Ist Caparol Putzgrund wasserdicht?
Nein. Er reduziert die Wasseraufnahme des Untergrunds, ersetzt
aber weder eine Abdichtung noch eine witterungsbeständige
Schlussbeschichtung.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Putzgrund, Farbton und Deckputz müssen aufeinander
abgestimmt sein. Die Grundierung vollständig trocknen lassen und
anschließend zeitnah mit dem vorgesehenen Caparol Deckputz
überarbeiten. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Gebindeetikett und das Sicherheitsdatenblatt der gelieferten
Ausführung maßgeblich.
Aktion 9 x 25kg Caparol PrimaPor 25 kg weiß (Capatect)
Caparol PrimaPor K ist ein silikonharzgebundener Strukturputz mit
gleichmäßiger Korn-an-Korn-Oberfläche für Fassadenflächen. Er eignet sich
als Deckputz in Caparol Wärmedämm-Verbundsystemen sowie auf Caparol
Sanierputzsystemen.
Der Putz ist hoch diffusionsoffen und nach vollständiger Durchtrocknung
wasserabweisend. Je nach gewünschter Oberflächenstruktur stehen die
Körnungen K15, K20, K30 und K40 im 25-kg-Eimer zur Auswahl.
Eigenschaften
Silikonharzputz für Außenflächen
Hoch diffusionsoffen
Nach Durchtrocknung hydrophob
Wasseraufnahme W3 – niedrig
Spannungsarm und witterungsbeständig
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Caparol Sanierputzsysteme
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Feste mineralische Altputze
Tragfähige Mineral- und Dispersionsanstriche
Gespachtelte Leicht- und Wärmedämmputze
Nicht dafür vorgesehen
Waagrechte, der Witterung ausgesetzte Flächen
Flächen mit stehendem oder dauerhaft einwirkendem Wasser
Feuchte oder nicht vollständig abgebundene Untergründe
Lose oder nicht tragfähige Altbeschichtungen
Verarbeitung ohne geeigneten Witterungsschutz
Sichere Verhinderung von Algen oder Schimmel
Untergrund und Witterung entscheiden über das Ergebnis:
PrimaPor K darf nur auf trockenen, tragfähigen und vollständig
abgebundenen Flächen verarbeitet werden. Regen, direkte Sonne, starker
Wind oder Nachtfrost können Struktur, Trocknung und Farbwirkung der
fertigen Putzfläche beeinträchtigen.
Was macht Caparol PrimaPor K besonders?
Niedrige Wasseraufnahme
Die durchgetrocknete Oberfläche ist hydrophob und der
Wasseraufnahmeklasse W3 zugeordnet. Niederschlagswasser dringt
dadurch nur begrenzt in die Putzschicht ein.
Hohe Diffusionsoffenheit
Mit der Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 bleibt der
Fassadenaufbau für Wasserdampf hoch durchlässig.
Geringe Verschmutzungsneigung
Die Silikonharzoberfläche nimmt nur wenig Wasser auf und besitzt
dadurch eine reduzierte Verschmutzungsneigung. Die tatsächliche
Beanspruchung hängt von Lage, Bewitterung und Umgebung ab.
Passt der Fassadenputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Silikonharz-Deckputz für die Fassade gesucht wird
eine gleichmäßige Korn-an-Korn-Struktur gewünscht ist
niedrige Wasseraufnahme wichtig ist
der Fassadenaufbau diffusionsoffen bleiben soll
die Fläche vollständig nass in nass bearbeitet werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit oder Salzausblühungen sichtbar sind
der Untergrund sandet oder nicht sicher haftet
offene Risse oder größere Putzausbesserungen bestehen
eine waagrechte Fläche beschichtet werden soll
ein sehr dunkler oder intensiver Farbton geplant ist
Körnung, Verbrauch und Reichweite
Die Körnung bestimmt die Feinheit der Oberfläche und beeinflusst den
Materialverbrauch. Alle Varianten werden im 25-kg-Eimer geliefert.
PrimaPor K15
Verbrauch: ca. 2,4 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 10,4 m² je Eimer.
PrimaPor K20
Verbrauch: ca. 2,9 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 8,6 m² je Eimer.
PrimaPor K30
Verbrauch: ca. 3,9 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 6,4 m² je Eimer.
PrimaPor K40
Verbrauch: ca. 4,8 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 5,2 m² je Eimer.
Die Reichweiten sind rechnerische Richtwerte. Untergrundstruktur,
Auftragstechnik und Pigmentierung können den tatsächlichen Verbrauch
verändern. Dunkle Farbtöne können einen Mehrverbrauch verursachen.
Untergrund und Grundierung vorbereiten
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, tragfähig und frei von
Verschmutzungen, Sinterschichten, Ausblühungen und trennenden Stoffen
sein. Neue Unterputze mindestens drei bis vier Wochen durchhärten lassen.
Lose oder verwitterte Altbeschichtungen vollständig entfernen.
Sandende Putze gründlich reinigen und entsprechend ihrer Saugfähigkeit
grundieren. Ausgebesserte Putzstellen müssen vor der weiteren
Beschichtung vollständig abgebunden und trocken sein.
Als Grundanstrich Caparol Putzgrund in einem annähernd gleichen Farbton
auftragen. Nach ungefähr zwölf Stunden Trockenzeit kann PrimaPor K
verarbeitet werden.
So wird Caparol PrimaPor K verarbeitet
Das Material vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Falls
erforderlich, weiße Ware mit maximal 2 % sauberem Wasser auf
Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Abgetöntes Material möglichst unverdünnt und höchstens mit 1 %
sauberem Wasser einstellen.
Den Putz mit einer rostfreien Stahlglättkelle vollflächig auftragen
und gleichmäßig auf Kornstärke abziehen.
Die noch nasse Oberfläche unmittelbar danach mit einer Kunststoff-
oder Edelstahlglättkelle gleichmäßig strukturieren.
Zusammenhängende Fassadenflächen mit ausreichend Personal zügig
nass in nass und ohne längere Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen können sichtbare Ansätze erzeugen.
Zusammenhängende Flächen deshalb ohne längere Pause nass in nass
fertigstellen.
Produktionsnummer gewechselt
Auf einer Fläche möglichst nur Material derselben
Produktionsnummer verwenden. Unterschiedliche Chargen vor Beginn
vollständig miteinander vermischen.
Trocknung nicht geschützt
Regen, starker Wind, direkte Sonne und Nachtfrost können Struktur,
Farbwirkung und Trocknung beeinträchtigen. Ein Gerüstschutznetz
und geeignete Abdeckungen sind erforderlich.
Trocknung und technische Daten
Trocknung und Verarbeitung
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Nach ca. 24 Stunden trocken
Nach ca. 2 bis 3 Tagen belastbar
Geeignete Bedingungen mindestens 2 Tage einhalten
Werkzeugreinigung sofort mit Wasser
Produkttyp: Silikonharz-Strukturputz
Körnungen: K15, K20, K30 und K40
Gebindegröße: 25 kg
Bindemittelbasis: Silikonharz-Emulsion
Wasseraufnahme: W3 – niedrig
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1 – hoch
Haftfestigkeit: mindestens 0,3 MPa
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Weiß ist als Lagerware verfügbar; gewünschte Farbtöne werden werkseitig
abgetönt. Das Produkt kühl, trocken und frostfrei lagern und vor direkter
Sonneneinstrahlung schützen. Originalverschlossen ist es ungefähr ein
Jahr lagerstabil.
Häufige Fragen
Welche Körnung ist am feinsten?
K15 ergibt die feinste angebotene Korn-an-Korn-Struktur. K40
erzeugt die gröbste Struktur und benötigt entsprechend mehr
Material.
Ist Caparol Putzgrund erforderlich?
Ja. Caparol Putzgrund wird in einem annähernd passenden Farbton
aufgetragen und muss vor dem Putzauftrag ausreichend trocknen.
Verhindert der Putz Schimmel oder Algen?
Nein. Die hydrophobe und diffusionsoffene Oberfläche kann die
Feuchteaufnahme und einen anfänglichen mikrobiellen Befall
reduzieren, aber nicht dauerhaft ausschließen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Armierungsschicht und PrimaPor K müssen
aufeinander abgestimmt sein. Vor dem Auftrag Farbton und Ausmischung
mit dem Muster vergleichen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein und
Metall abdecken und Verunreinigungen sofort mit Wasser entfernen.